Table Of ContentSpringer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH
Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung
Globale Umweltveränderungen
(Stand: 1. Juni 1998)
Prof Dr. Friedrich 0. Beese
Agronom: Direktor des Instituts für Bodenkunde und Waldemährung der Universität Göttingen
Prof Dr. Klaus Fraedrich
Meteorologe: Meteorologisches Institut der Universität Hamburg
Prof Dr. Paul Klemmer
Ökonom: Präsident des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung, Essen
Prof Dr. Dr. Juliane Kokott (Stellvertretende Vorsitzende)
Juristin: Lehrstuhl für Deutsches und Ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht
der Universität Düsseldorf
Prof Dr. Lenelis Kruse-Graumann
Psychologin: Schwerpunkt "Ökologische Psychologie" der Fernuniversität Hagen
Prof Dr. Christine Neumann
Ärztin: Universitätshautklinik Göttingen
Prof Dr. Ortwin Renn
Soziologe: Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg, Stuttgart
Prof Dr. Hans-Joachim Schellnhuber (Vorsitzender)
Physiker: Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung
Prof Dr. Ernst-Detle! Schulze
Botaniker: Direktor am Max-Planck-Institut für Biogeochemie, Jena
Prof Dr. Max Ti/zer
Limnologe: Lehrstuhl für aquatische Ökologie, Universität Konstanz
Prof Dr. Paul Velsinger
Ökonom: Leiter des Fachgebiets Raumwirtschaftspolitik der Universität Dortmund
Prof Dr. Horst Zimmermann
Ökonom: Leiter der Abteilung für Finanzwissenschaft der Universität MarbUl:g
Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung
Globale Umweltveränderungen
Welt im Wandel:
Strategien zur Bewältigung
globaler Umweltrisiken
Jahresgutachten 1998
mit 18 Farb- und 39 SchwarzweiBabbildungen
Springer
WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT DER BUNDESREGIERUNG
GLOBALE UMWELT VERÄNDERUNGEN (WBGU)
Geschäftsstelle am Alfred-Wegen er-Institut
für Polar-und Meeresforschung
Columbusstraße
0-27568 Bremerhaven
Deutschland
Die Deutsche Bibliothek -CIP-Einheitsaufnahme
Welt im Wandel: Strategien zur Bewältigung globaler Umweltrisiken / Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Um
weltveränderungen.-Berlin; Heidelberg; NewYork; Barcelona; Hongkong; London; Mailand; Paris; Singapur; Tokio:
Springer, 1999
(Jahresgutachten ... I Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung
Globale Umweltveränderungen ; 1998)
ISBN 978-3-642-63585-4 ISBN 978-3-642-58422-0 (eBook)
DOI 10.1007/978-3-642-58422-0
Deutschland !Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderungen:
Jahresgutachten ... /Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen / Wissenschaftlicher Beirat der
Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Geschäftsstelle am Alfred-Wegener-Institut für Polar-und Meeresfor
schung.-Berlin ; Heidelberg ; New York ; Barcelona; Hongkong ; London ; Mailand; Paris; Singapur ; Tokio: Springer
Früher im Economica-Verl., Bonn
Eng!. Ausgabe. u.d. T: Deutschland I Wissenschaftlicher Beirat Globale Umweltveränderung: Annual report
1998. Welt im Wandel: Strategien zur Bewältigung globaler Umweltrisiken.-1999
Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten Rechte, insbesondere die der übersetzung, des Nachdrucks, des
Vortrags, der Entnahme von Abbildungen und Tabellen, der Funksendung, der Mikroverfilmung oder der Vervielfältigung auf anderen
Wegen und der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung, vorbehalten. Eine Verviel
fältigung dieses Werkes oder von Teilen dieses Werkes ist auch im Einzelfall nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Ur
heberrechtgesetzes der Bundesrepublik Deutschland vom 9. September 1965 in der jeweils geitenden Fassung zulässig. Sie ist grundsätz
lich vergütungspflichtig. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strafbestimmungen des Urheberrecht-gesetzes.
© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1999
Ursprünglich erschienen bei Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York 1999
Softcover reprint of the hardcover 1st edition '999
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere
Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Namen im Sinne der Warenzeichen-und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu be
trachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften.
Umschlaggestaltung: Erich Kirchner, Heidelberg unter Verwendung folgender Abbildungen:
Satellitenbild eines Gewittersturms, Quelle: Pure Vision Photo Disc Deutschland GmbH
Hauszerstörung durch einen Hurrikan, Quelle: Pure Vision Photo Disc Deutschland GmbH
Frau mit Kind, Südafrika, Quelle: Meinhard Schulz-Baldes
Sturmflut, Bremerhaven, Quelle: Meinhard Schulz-Baldes
Straßenschild im Wasser, Quelle: Meinhard Schulz-Baldes
Pflanzenkeimling, Quelle: BMBF
Satz: Digitale Druckvorlage der Autoren
SPIN: 10714821 3213136 - 5 43 2 1 0 -Gedruckt auf säurefreiem Papier
Danksagung
Die Erstellung dieses Gutachtens ware ohne die Dr. R. Deml, Universitat Bayreuth, Lehrstuhl fur
engagierte und unermudliche Arbeit der Mitarbeite Tierokologie: Risiken der Freisetzung transgener
rinnen und Mitarbeiter der Geschaftstelle und der Pflanzen mit verbesserter Insektenresistenz (B.t.
Beiratsmitglieder nieht moglich gewesen. Ihnen gilt Endotoxine ).
der besondere Dank des Beirats. Dr. C. Ewen, Okoinstitut Darmstadt: Resilienz
Zum wissenschaftlichen Stab des WBGU gehor strategien - technische Ansatze und ihre organisato
ten wahrend der Arbeiten an diesem Gutachten: rischen Rahmenbedingungen.
Prof. Dr. Meinhard Schulz-Baldes (Geschaftsfuh Dr. J. Feiehter, Max-Planck-Institut fur Meteoro
rer, Geschaftsstelle Bremerhaven), Dr. Carsten Loo logie: Der globale atmospharische Schwefelkreislauf
se (Stellvertretender Geschaftsfuhrer, Geschafts im ECHAM-Modell.
stelle Bremerhaven), Dr. Frank Biermann, LL.M. Prof. Dr. U. Grunewald, Technische Universitat
(Geschaftsstelle Bremerhaven), Dr. Arthur Block Cottbus: Hochwasserrisiken.
(Potsdam-Institut), DipI.-Geogr. Gerald Busch (Uni RA Dr. L. Gundling, Heidelberg: Das Biosafety
versitat Gottingen), AiP Susanne Fischer (Univer Protokoll im Rahmen der Konvention uber die Bio
sitat Gottingen), DipI.-Phys. Ursula Fuentes Hutfil logische Vielfalt.
ter (Geschaftsstelle Bremerhaven), Andreas Klinke, Prof. Dr. S. Hartwig, Bergische Universitat Ge
M.A. (Akademie fur Technikfolgenabschatzung, samthochschule Wuppertal: Risikomanagement im
Stuttgart), DipI.-Psych. Dorthe Kromker (Fernuni Bereich TechnikfTechnologie.
versitat Hagen), Dr. Gerhard Lammel (Max-Planck Dr. M. Henningsen, Technologie-Transfer-Zentra
Institut fur Meteorologie, Hamburg), Referendar Ie Schleswig-Holstein: Okonomische Chancen-Risi
jur. Leo-Felix Lee (Universitat Heidelberg), DipI. ko-Abwagung der Gentechnik fur global relevante
Ing. Roger Lienenkamp (Universitat Dortmund), gentechnologische Entwicklungszweige.
Dr. Heike Mumm (Universitat Konstanz), DipI. Prof. Dr. H. Karl, Universtitat Jena, Wirtschafts
BioI. Martina Mund (Universitat Bayreuth), DipI. wissenschaftliche Fakultat: Gefahrdungshaftung und
Volksw. Thilo Pahl (Universitat Marburg), Dr. Benno Innovation. Probleme der Haftung fur Entwick
Pilardeaux (Geschaftsstelle Bremerhaven), DipI. lungsrisiken.
Ok. Roland Waniek (Universitat Bochum). Prof. Dr. H. A. Kretzschmar, Universitatsklinik
Den Sachbearbeiterinnen, die beim Gutachten die Gottingen, Abteilung fur Neuropathologie: Gefah
Gestaltung und Textverarbeitung koordiniert haben, reneinschatzung BSE/Neue Variante Jakob-Creutz
schuldet der Beirat besonderen Dank: Vesna Karie feld-Krankheit.
Fazlic (Geschaftsstelle Bremerhaven), Ursula Lie Dr. B. Kriegesmann, Gottingen: Antibiotika in der
bert (Geschaftsstelle Bremerhaven), Martina Intensivtierhaltung.
Schneider-Kremer, M.A. (Geschaftsstelle Bremerha Prof. Dr. M. Muller-Herold, ETH Zurich, Schweiz:
yen). Anpassung der Reichweiteindikatoren bei der Che
Der Beirat dankt den externen Gutachtern fur die mikalienbewertung an die glob ale Analyseebene.
Zuarbeit und wertvolle Hilfe. 1m einzelnen flossen Prof. Dr. Dr. E .h. E. Plate, Universitat Karlsruhe:
folgende Gutachten und Stellungnahmen in das Jah Hochwasser und Hochwasserschutz.
resgutachten ein: Prof. Dr. A. Puhler, Universitat Bielefeld, Fakultat
Prof. Dr. H.-G. Bohle, Universitat Heidelberg, fur Biologie, Lehrstuhl fur Genetik: Horizontaler
Sudasien Institut: Risiken der Uberlebenssieherung Gentransfer und seine Bedeutung fur die unbeab
verwundbarer Gruppen in Entwicklungslandern. sichtigte Verbreitung transgener Eigenschaften.
VI
Prof. Dr. B. Reusch, Universitat Dortmund, Lehr
stuhl Informatik I: Sensitivitatsstudie zur hierarchi
schen Bewertung und Zusammenfassung von
Primardaten mit Hilfe der Fuzzy Logik.
Prof. Dr. B. von Hoffmann, U niversitat Trier, Fach
bereich V, Intemationales Privatrecht: Privatrechtli
che Aspekte der intemationalen Umwelthaftung als
Faktor des Risikomanagements.
K. Williams, Rabbit Ecologist, CSIRO Canberra,
Australien: Biological control of European rabbits in
Australia.
Prof. Dr. 1. Zschau, Geoforschungszentrum Pots
dam: Geophysikalische Risiken mit dem Schwer
punkt Erdbeben.
Dank mochte der Beirat auch Dr. Frank 1. Dente
ner und Dr. Geert-Jan Roelofs vom Institute for Ma
rine and Atmospheric Research (Rijksuniversiteit
Utrecht) sowie Herm Dr. H. Muller (Hessische Stif
tung Friedens-und Konfliktforschung, Frankfurt) sa
gen, die wertvolle Hinweise gaben.
Inhaltsiibersicht
A Zusammenfassung: Zentrale Handlungsstrategien zur Bewaltigung globaler
Umweltrisiken 1
1 Die Besonderheit der Risiken des Globalen Wandels 3
2 Einordnung der Risiken nach Normal-, Grenz-oder Verbotsbereich 6
3 Aufteilung nach Risikotypen 10
4 1)rpenspezifische Randlungsstrategien und Instrumente 13
5 Zentrale Randlungsempfehlungen 21
B Einleitung 27
C Risiko: Konzepte und Anwendungen 33
1 Risiko: Begriff und Implikationen 35
2 Schadenskategorien und Auswahlkriterien global relevanter Umweltrisiken 47
3 Charakterisierung von Risiken 53
4 Bildung von Risikotypen 58
D Umweltrisikopotentiale des Globalen Wandels 67
1 Einleitung 69
2 Technologische Risiken 70
3 Seuchen als globales Risiko 85
4 Biologische Risiken 98
5 Stoffliche Risiken 118
6 Klimarisiken 134
7 Naturkatastrophen 149
8 Synopse: Globale Risikopotentiale im Uberblick 159
E Integrierte Risikoanalyse 163
1 Risikomodulatoren (Verstarker und EinfluBfaktoren) 165
2 Regional-und sozialgruppenspezifische Anfalligkeit 188
3 Beispiele fUr komplexe Risiken 200
4 Risikopotentiale komplexer Umweltsysteme 209
F Risikopolitik 229
1 Risikobewertung und Wahl der Instrumente 231
2 Raftung 238
3 Umwelthaftungsfonds 249
4 Genehmigungsverfahren 252
5 Umweltabgaben und Zertifikate 255
6 Politische Losungsstrategien 260
7 Risikokommunikation 270
8 Diskursive Verfahren 278
VIII
G Strategien zurn Urngang mit unbekannten Risiken 283
1 Die Bedeutung unbekannter Risiken: Vermeidung "zukunftiger
Ozonlocher" 285
2 Entdeckung unbekannter Risiken als umweltpolitische Aufgabe 291
3 Die Bedeutung kognitiver, motivationaler und sozialer Faktoren fur den
Umgang mit unbekannten Risiken 301
4 Priiventives Risikomanagement bei UngewiBheit 306
5 Synthese 316
H Ernpfeblungen 319
1 Forschungsempfehlungen 321
2 Handlungsempfehlungen 327
I Literatur 339
J Glossar 365
K Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale
Urnweltveranderungen 371
L Index 375
Inhaltsverzeichnis
A Zusammenfassung: Zentrale Handlungsstrategien zur Bewiiltigung globaler
Umweltrisiken 1
1 Die Besonderheit der Risiken des Globalen Wandels 3
2 Einordnung der Risiken nach Normal-, Grenz-oder Verbotsbereich 6
3 Aufteilung nach Risikotypen 10
4 Typenspezifische Handlungsstrategien und Instrumente 13
4.1 Dynamische Betrachtungsweise 18
5 Zentrale Handlungsempfehlungen 21
5.1 Ausbau der Gefahrdungshaftung 21
5.2 Vorsorgliche Wissenserzeugung 22
5.3 Intemationaler Mechanismus zur Risikofeststellung und -bewertung 22
5.4 Schaffung wirkungsvoller Kapazitaten der Risikobewaltigung 24
5.5 Okologische Kriterien der Entwicklungszusammenarbeit 25
5.6 Forderung der Risikomundigkeit 25
B Einleitung 27
c
Risiko: Konzepte und Anwendungen 33
1 Risiko: Begriff und Implikationen 35
1.1 Analytische Vorgehensweise 35
1.2 Begriffliche Abgrenzungen: Risiko und Unsicherheit 36
1.3 Das intuitive Verstandnis von Risiken 39
1.4 Folgerungen fur die Risikobewertung 40
1.5 Kriterien rationaler Risikobewertung 42
2 Schadenskategorien undAuswahlkriterien global relevanter Umweltrisiken 47
2.1 Schad en als Bewertungskategorie 47
2.2 Relevante Schadenskategorien 48
2.3 Probleme der Aggregation von Schadenskategorien zu einem
Schadensindex 49
2.4 Auswahlkriterien global relevanter Umweltrisiken 50
2.4.1 Wahl der Kriterien 50
2.4.2 Globalfilter 50
2.4.3 Umweltfilter 52
3 Charakterisierung von Risiken 53
3.1 Die Bedeutung von Abschatzungssicherheit 53
3.2 Zusatzliche Differenzierung der Beurteilungskriterien 55