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Jo ef Seifert
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- Moderieren
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Josef W. Seifert
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30 . Auf/age
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Vorwort zur ersten Auflage
Die meisten Menschen sind schulgeschädigt: Sie haben in vielen
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Jahren erfahren müssen, dass und vornehm-
- "Lernen~ "Lehren~
•
zu
lieh mit "Sprechen" und .. Sprache M verbinden ist. Der Lehrer
und Schülervortrag steht nach wie vor im Mittelpunkt didakti
schen Handeins überall dort, wo menschliches Lernen Institutio
nell gesteuert werden soll. Diese eLernlandschaWhat unsere
ver
natUrlichen lerngewohnheiten einseitig auf das sprachlich
•
fasste Lernrnedium sowie auf passiV rezeptives Lernen ausge
richtet und unsere Erwartungen in Lernsituationen in gleicher
Weise uniform geprägt.
I
zu Füh •
Werden nun Schüler Lehrern, Betriebspädagögen oder
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rungskräften, so nehmen sie häufig nur einen "Rollentausch " vor: ,
Hatten sie sich früher jahrelang darauf trainiert, dem vortragen
den Lehrer zuzuhören, so "gewöhnen" sie sich. nunmehr schnell
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daran, selbst Themen, Anweisungen und Problemlösungen vorzu
geben sowie sich in der "Kunst des Vortragens" zu üben.
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Neben vielen anderen nachteiligen Auswirkungen, die sich da
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raus ergeben können, sind zwei in besonderem Maße tragisch: •
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, Zum einen die Vorstellung, dass etwas, was gesagt, auch ver
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standen wurde, zum anderen der Gedanke, dass sich die Aufga I
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be des Schülers bzw. Mitarbeiters darauf zu beschränken hat, zu
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zuhören bzw. Anweisungen auszuführen.
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Das vorliegende Buch ist sehr wohl geeignet, diese .. Versprachli
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, chung" auflösen zu helfen. Der Autor hat eine Fülle von bewähr
I ten Methoden und Techniken der Visualisierung, Präsentation
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und Moderation zusammengestellt, die einer verständlichen Ver
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mitt lung von Informationen dienlich sind und praxisorientiette
,
Hilfsm ittel für die gemeinsame Problem bewältigung in Lern- und
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Arbeitsgruppen anbieten. Er geht dabei selbst klar gestaltend
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und strukturierend vor;
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Deshalb hat dieses Buch mit der wallren .. Kun st " didaktischen
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zu tun .
Hande ins vie l
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,I Land au, im S ptember 1989
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Prof. Dr. Th eo Hülshoff
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Zum Buch
Visua lisieren , Präsentieren und Moderieren sind Aufgaben, die auf
Mitarbei ter moderner Organisationen immer häufiger zukommen .
Wie wichtig dieses Them a ist . ie igt das wachsende Interesse an
entsprechenden Trainings und kompletten Ausbildungsgängen.
Im Rahmen meiner Moderations- und Trainingsarbeit wurde Ich im
mer wieder nach Literatur gefragt. die die Thema tik Vlsualislerung
und Präsentation bzw. Moderation in knapper, praxi snaher Form dar
stellt. Deshalb erarbeitete ich 1989 das vorliegende Buch , das
zwischenzeitlich in mehrere Sprachen übersetzt wurde und weit
über 500.000-mal die Druckerpresse verlassen hat. Ich habe das
Buch mehrfach überarbeitet und erweitert. Für die nun vorliegende
Auflage habe Ich es abermals überarbeitet und erweitert, so dass
es sowohl inhaltlich als auch gestalterisch wieder "auf der Höhe der
ist So sind etwa die Fotos und Grafiken erneuert worden und
Ze it~
es ist der eine oder andere Tipp dazugekommen.
Es sind auch jetzt. wie von Anfang an, wieder die drei inhaltlich eng
verknüpften Themenbereiche Visualisierung. Prasentation und Mo
deration nicht isoliert, sondern in einem Band dargestellt. um dem
Benutzer mit einer Zusammenstellung der wichtigsten Grundlagen.
Regeln und Tipps ein umfassendes "Trockentraining" an die Hand
I
zu geben .
1
Im Zentrum der Darstellungen steht das " WIe " . die konkrete Anre
gung für die Praxis. Ich will den Leser damit ermuntern . das Buch
zu
als Nach sch lagewerk und ArbeitsbuCh benutzen. persönliche An
r
merkungen einzutragen und es so zu einem nützlichen Werkzeug fü r
zu
die tägliche Arbeit werden lassen .
Ich wünsche Ihnen Vie l Spaß beim Lese n und Betrachten und el ne
gehörige Portion prakt ischen Nutzen!
Puch, 01.07.2011
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Ihr loset W. Seifert
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U~rlg~n s .... Wenn hi (vom Mode(ator dIe Re de ist, so ist selbstve r~
•
sta ndl ~ch Immer auch die Moderatorin gemeint. Mir fällt so das Sehre .
ben telch er und finde. der Text sich auch leiChter - o.k.!?
Ich liest
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Inhalt
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Vorwort
6
Zum Buch
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:1. Visualisieren
11
1.1 Was brIngt Vlsuallslerung?
13
1.2 Planung einer Visuallsierung
14
1.3 Bausteine für eine Visuallsierung
15
1 .3.1 Medien zur Visualisierung (Informationsträger)
24
1.3.2
Gestaltungselemente
1.4 "Komposition" einer Visualisierung 41
1.4.1 41
Blattaufteilung
1.4.2 42
Anordnung und LogiI<
2.2 .1 51
Vorbereitung auf Thema und Ziel
2 .2. 2 51
Vorbereitung auf die Zielgruppe
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2.2.3 Inhaltlich e Vorb ereitung 53
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2 .2.4 Vorbereitu ng des Ab laufs 54 I
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der
2.2 .5 65
Organisation Präse ntation
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2.3 Durchführung einer Präsentation -/4
2.3 .1 Tipps für die Eröffnung 74
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2.3.2 Haupt eil
Tipps fur den 76
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2.3.3 Tipps für den Abschluss 80
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2.4 Nachbereit.Qng der Präsentation 81
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3 Moderieren
87
3.1 Moderation - was Ist das eigentlich?
90
3.2 Der Moderator
•
93
3.3 Vorbereitung einer Moderation
•
94
3 .3.1 Inhaltliche Vorbereitung
94
3 .3 .2 Klaren der Zielsetzung
•
94
3.3.3 Vorbereitung auf die Teilnehmer
95
3.3.4 Methodische Vorbereitung
97
3.3.5 Organisatorische Vorbereitung
I
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99
3.3.6 Persönliche Vorbereitung
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100
3.4 Durchführen einer Moderation
•
1
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100
3.4.1 Ablauf einer Moderation
•
106
3.4.2 Hilfsmittel für die Moderation
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I
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3.4.3 Methoden für die Moderation 108
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3.4.4 Prozesssteuerung in der Moderation 153
I
3.4 .5 Exkurs Besprechungsmoderation 165
!
•
! 3.4 .6 Exkurs Großgruppenmoderation 168
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3.5 Nachbereitung einer Moderation 172 ,
•
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•
3 .5 .1 Persönliche Nachbereitung 172
3 .5 .2 Orga nisator sehe Nachbereitung
173
Exkurs rum Schluss: Tipps fürs Podium. 176
••
Ubrigens •..
182
I
literatur
183
I
Verzeichnis der Abbildungen
186
i Sticnwortver.zeichnls
188
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.I s u a I S l e r e n.
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1 Visualisieren
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1.1 Was bringt Visualisierung?
13
1.2 Planung einer Visualisierung
1.3 Bausteine für eine Visualislerung 14
1.3.1 Medien zur Visualisierung (Informationsträger) 15
1.3.2 Gestaltungselemente 24
41
1.4 "Komposition" einer Visualisierung
41
1.4.1 Blattaufteilung
42
1.4.2 Anordnung und Logik
44
1.4.3 Farben und Formen
10
- - - -- - -- -
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I
1 . 1 Was bringt Visualisierung?
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als tausend Worte. Auch wenn
neuere Untersuchungen zeigen, dass jeder Mensch einen bevor
zugten Eingangskanal hat und dies nicht in jedem Fall der visuel
le ist, bleibt die Tatsach e unbestritten, dass der Mensch ein
~Au
gentier ist. Die meist en Mensch en sind (zumindest auch) "vi
U
suelle Typen". Unabhängig davon sagt eine visuelle Darstellung
tatsächlich mehr, als man es mit tausend Wo rten sagen könnte ,
man denke nur an den visuellen Teil im täglichen Miteinander,
den Bereich der non-verbalen Kommunikation.
Hier ein weiteres interessantes Faktum, die "Behaltensquote " :
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Behaltensquote
Selbst tun
Behalten (%)
Hören
50
und Sehen
20 -
Hören
Sinne
Abb. 1 - Behaltensquote
Wie die Darstellung ze igt, gewinnen wir, zum Beispiel in einer Prä
sentation, durch bildhafte Darstellung (Bilder, Symbole, geschrie
benes Wort) 30 % im Behalten . Welche Vorteile Visualisierung
insgesamt bringt, lässt sich bestenfalls erahnen.
Aber was genau verstehen wir eigentlich unter "Visualis ie rung"?
Visualisierung heißt, etwas " bildh aft darstell e n" . Die s kann ge
schehen für Sachaufgaben, Gefühle , Prozesse . Die se optisc he
DOkumentation muss nicht das gesprochen e Wort ersetzen, viel
mehr ist es ihr Ziel:
:1.:1.