Table Of ContentMonographien aus dem
60
Gesamtgebiete der Psychiatrie
Herausgegeben von
H. Hippius, MOnchen. w. Janzarik, Heidelberg
C. MOiler, Onnens (VD)
Band 51 Halluzlnatlonen
Ein Beitrag zur allgemeinen und klinischen
Psychopathologie
Von M. Spitzer
Band 52 Basissymptome und Endphanomene der Schizophrenie
Eine empirische Untersuchung der psychopathologischen
Obergangsreihen zwischen defizitaren und produktiven
Schizophreniesymptomen
Von J. Klosterkotter
Band 53 Psychisch kranke Straftater
Epidemiologie und aktuelle Praxis
des psychiatrischen MaBregelvollzugs
Von N. Leygraf
Band 54 Die LichHherapie der endogenen Depression
Ein Beitrag zur chronobiologischen Depression in der Psychiatrie
Von M. Dietzel
Band 55 Kategorlen der Lebensgeschlchte
Ihre Bedeutung fOr Psychiatrie und Psychotherapie
Von A. Zacher
Band 56 Die Wirksamkelt ambulanter psychlatrlscher Versorgung
Ein Modell zur Evaluation extramuraler Dienste
Von W. an der Heiden, B. Krumm und H. Hafner
Band 57 GrundgefOhle
Phanomenologie-Psychodynamik-EEG-Spektralanalytik
Von W. Machleidt, L. Gutjahr und A. MOgge
Band 58 Schlzophreniebehandlung aus der Sicht des Patienten
Untersuchungen des Behandlungsverlaufes und der neuro
leptischen Therapie unter pathischem Aspekt
Von K. Windgassen
Band 59 Depression und Angst
Von H. Kuhs
Band 60 Verlauf psychischer Erkrankungen In der Bevolkerung
Von M. M. Fichter
Manfred M. Fichter
Verlauf
psychischer Erkrankungen
in der Bevolkerung
Unter Mitarbeit von
I. Meller, W. Witzke, S.Weyerer, J. Rehm,
H. Dilling und M. Elton
Geleitwort von H. Hippius
Mit 55 Abbildungen und 207 Tabellen
Springer-Verlag
Berlin Heidelberg New York
London Paris Tokyo
Hong Kong Barcelona
Prof. Dr. med. Oipl.-Psych. Manfred M. Fichter
Leiter des Forschungsbereichs Epidemiologie und Evaluation an der Psychia
trischen UniversiUitsklinik MOnchen, NuBbaumstraBe 7, 0-8000 MOnchen 2
und
Arztlicher Oirektor der Psychosomatischen Klinik Roseneck im Verbund mit
der Medizinischen FakultiU der Ludwig-Maximilians-Universitat MOnchen,
Am Roseneck 6, 0-8210 Prien
Die Untersuchung wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als Projekt D4 am Sonderfor
schungsbereich 116 (Psychiatrische Epidemiologie), Zentralinstitut fOr Seelische Gesundheit in Mannheim
(Direktor Prof. Dr. Dr. H. Hiifner), AuBenstelle Miinchen an der Psychiatrischen Universitiitsklinik Miinchen
(Direktor Prof. Dr. H.,tIippius) sowie im DFG-Projekt F; 333-1/1 gefordert.
ISBN-13: 978-3-642-84202-3 e-ISBN-13: 978-3-642-84201-6
001: 10.1007/978-3-642-84201-6
CIP-Titelaufnahme der Deutschen Bibliothek
Fichter, Manfred M.: Verlauf psychischer Erkrankungen in der Bevolkerung 1M anfred M. Fichter. Unter Mitarb.
von I. Meller ... Geleitw. von H. Hippius. -Berlin; Heidelberg; New York; London; Paris; Tokyo; Hong Kong;
Barcelona: Springer-Verlag, 1990
(Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie ; 60)
NE:GT
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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1990
Softcover reprint of the hardcover 1s t edition 1990
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2125/3130-543210 - Gedruckt auf siiurefreiem Papier
Geleitwort
Die psychiatrisch-epidemiologische Forschung in Oberbayern kann nunmehr auf
eine betrachtliche Tradition zuruckblicken. Brugger (1937) tohrte im Landkreis
Rosenheim, nicht weit von Traunstein, ein Untersuchungsgebiet der
"Oberbayerischen Verlaufsuntersuchung", eine Feldstudie durch. Er beschrankte
sich damals auf eine Zahlung der Geisteskranken im Sinne des Psychosebegriffs
von Karl Jaspers (1913) und ermittelte eine psychiatrische Morbiditat von etwas Ober
3 'Yo. In den 70er Jahren wurden von Dilling und Mitarbeitern an der Psychiatrischen
Klinik und Poliklinik der Ludwig-Maximilians-Universitat in MOnchen drei
psychiatrisch-epidemiologische Untersuchungen durchgetohrt: 1. In der ersten
Studie Anfang der 70er Jahre wurde in einem von der Weltgesundheitsorganisation
geforderten Projekt die administrative Pravalenz in psychiatrischen Einrichtungen
(niedergelassene Nervenarzte, psychiatrische Kliniken) untersucht (Dilling &
Weyerer, 1978). 2. In der nachsten Studie wurde die Haufigkeit psychischer
Erkrankungen bei Patienten in den Praxen praktischer Arzte und Aligemeinarzte
untersucht (Dilling, Weyerer & Enders, 1978).3. SchlieBlich untersuchten Dilling und
Mitarbeiter die psychiatrische Morbiditat an einer reprasentativen Bevolke
rungsstichprobe von 1668 Personen in drei Orten des Landkreises Traunstein
(Dilling, Weyerer & Castell, 1984). Sie legten dam it den Grundstein tor die ab 1980
von Fichter und Mitarbeitern durchgefOhrte Oberbayerische Verlaufsuntersuchung.
Die "Oberbayerische Verlaufsuntersuchung" wurde von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 116
(Psychiatrische Epidemiologie) an der Universitat HeidelberglMannheim, AuBenstelle
MOnchen, gefordert.
Die vorliegende Studie ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: 1. 1m Rahmen
der Oberbayerischen Verlaufsuntersuchung wurde eine groBere Zufallsstichprobe
aus drei Orten Oberbayerns zu zwei, 5 Jahre auseinanderliegenden Zeitpunkten von
psychiatrisch geschulten Arzten untersucht. 2. Ais Informationsquelle dienten nicht
nur die Ergebnisse dieser (teil-)strukturierten Interviews, sondern auch strukturierte
Angaben der Hausarzte und umliegender psychiatrischer Kliniken Ober die
Probanden sowie Angaben der Kranken-und Rentenversicherungstrager Ober statio
nare Behandlungen. 3. Neben einer detaillierten Erfassung der Psychopathologie
wurden auch Lebensereignisse, chronische Schwierigkeiten und das AusmaB der
sozialen Unterstutzung in sehr sorgfaltigen Explorationen erfaBt. 4. Ganz besonders
hervorzuheben ist der Verlaufscharakter der Untersuchung; die Ergebnisse der
Oberbayerischen Verlaufsuntersuchung gehen weit Ober eine deskriptive
psychiatrische Epidemiologie hinaus. Ihre Ergebnisse erm6glichen es,
Zusammenhange der psychiatrischen Morbiditat mit anderen Bereichen
(soziodemographische Merkmale, adversive Lebensereignisse und chronische
v
Belastungen) analytisch zu erfassen. Auch sind die anhand einer repriisentativen
liindlichen Bevolkerung gewonnenen Ergebnisse von groBer Bedeutung fOr die Un
tersuchung atiologischer Faktoren psychischer Erkrankungen. Auch werden Ober die
Beschreibung des Neuauftretens psychischer Erkrankungen in dem 5-Jahres
Intervall (5-Jahres-lnzidenz) hinaus protektive Faktoren und Risikofaktoren fOr den
Verlauf psychischer Erkrankungen im Detail analysiert.
Eine Untersuchung, die sich Ober einen so langen Zeitraum erstreckt und bei einer
so groBen Stichprobe im Felde durchgefOhrt wurde, ergeben sich sehr urnfangreiche
und vielfiiltige Daten. In diesem Buch ist es Herrn Fichter und seinen Mitarbeitern
gelungen, diese MaterialfOlle strukturiert und in Obersichtlicher Form darzustellen.
Die Ergebnisse sind von Interesse fOr klinisch und wissenschaftlich interessierte Ner
veniirzte, fOr aile, die sich mit Verbreitung und Ursachen psychischer Erkrankungen
befassen, Sozialversicherungstriiger und jene, die an maBgeblicher Stelle an
staatlichen BehOrden die Bedarfs- und Versorgungsplanung psychiatrischer Dienste
zur Aufgabe haben. Das Buch entMIt analytisch-epidemiologische Ergebnisse fOr
psychische Erkrankungen insgesamt und fOr einzelne diagnostische Gruppierungen
(Alkoholismus, Schmerzsyndrome, affektive Erkrankungen, psychosomatische
Erkrankungen, psychische Erkrankungen bei alteren Menschen, Hypertonus und
psychische Erkrankungen) Ober die Einnahme psychoaktiver Substanzen, Ober die
Bedeutung des Familienklimas auf Auflosung und Verlauf psychischer
Erkrankungen, ZusammenMnge zwischen psychischen Erkrankungen und
Mortalitiit, Krankheitsverhalten und die Inanspruchnahme medizinischer Dienste und
Ober den EinfluB von akuten Lebensereignissen und chronischen Belastungen auf
Auflosung und Verlauf psychischer Erkrankungen. 1m letzten Kapitel sind die
Ergebnisse zum Verlauf psychischer Erkrankungen (Inzidenz, Remission,
Chronizitat) und die Bedeutung verlaufsbeeinflussender Faktoren dargestellt, und
Kausalmodelle zum Verlauf psychischer Erkrankungen wurden mit komplexen
linearen statistischen Verfahren OberprOft.
Nur wenige werden abschatzen konnen, wieviel Zeit, FleiB und MOhe in einer sol
chen Arbeit stecken. Allein an der DurchfOhrung und Auswertung des zweiten Quer
schnitts der Oberbayerischen Verlaufsuntersuchung waren im Laufe der Zeit 9 Arzte,
7 Psychologen und 2 Dokumentationsassistentinnen an der. Psychiatrischen Uni
versitatsklinik tatig. Mehrere Jahre nach dem Beginn des ersten Querschnitts der
Oberbayerischen Verlaufsuntersuchung wurde in den USA die groBe epidemiologi
sche Verlaufsstudie, die unter der Bezeichnung "Epidemiological Catchment Area
Study" bekannt ist, begonnen. Die Oberbayerische Verlaufsuntersuchung stellt im in
ternationalen Vergleich eine der groBen Verlaufsuntersuchungen an einer
repriisentativen Bevolkerungsstichprobe dar und Obertrifft viele der anderen Studien
qualitativ, besonders auch durch ihre breite Datenbasis aus unterschiedlichen
Informationsquellen. Andere zukOnftige Studien im oberbayerischen Raume werden
auf dieser Studie aufbauen. Ich wOnsche diesem Buch, daB es eine breite
Leserschaft besonders bei jenen findet, die an verantwortlicher Stelle mit Fragen der
Verlaufsforschung, der psychiatrischen Epidemiologie, der Atiologie psychischer
Erkrankungen und der bedarfsgerechten Gestaltung der psychiatrischen Versorgung
befaBt sind.
MOnchen, Juni 1989 Hanns Hippius
VI
Oanksagungen
Besonderen Dank sagen mOchte ich Herm Prof. Dr. H. Hipplus (Direktor der Psychia
trischen Universitatsklinik MOnchen), Herrn Prof. Dr. Dr. H. Hafner (Direktor des Zen
tralinstituts fOr Seelische Gesundheit in Mannheim), Herrn Prof. Dr, Dr. M.H Sctlmidt
(Sprecher des ehemaligen Sonderforschungsberelchs 116 (Psychiatrische Epidemio
logle) und Lehrstuhl fOr Klnder- und Jugendpsychiatrie in HeiclelbergjMannheim).
Diese Verlaufsuntersuchung ware nlcht moglich gewesen ohne die fundierte erste
Querschnittsuntersuchung von 1975 -79 durch Dilling, Weyerer & Castell (1984). Dank
gebOhrt auch allen Gutachtern. Besonders hervorzuheben sind hier die konstruktiven
Anregungen von Herm Prof. Angst, Herrn Prof. Cohen, Herrn Prof. Helmchen, Herrn
Prof. Katschnig und Herm Prof. Strotzka. DarOber hlnaus danke Ich den anderen Mit
gliedern des ehemaligen Sonderforschungsbereichs 116 (Psychlatrische Epidemiolo
gie) fOr die vlelen fruchtbaren Anregungen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft
fUr ihre Forderung, den Projektmitarbeitern fUr ihre Einsatzbereitschaft, der Arzteschaft
des Landkreises Traunstein und deren gewahlten Vertretern fOr ihre hilfrelche Unter
stOtzung, den BOrgermeistern der Gemeinden Traunsteln, Traunreut und Palling, dem
Landrat des Landkreises, Herrn Landrat L Schmucker, der Dlrektorin des Gesund
heitsamtes Traunsteln, Frau Dr. F. Achatz, sowle Herrn Prof. Dr. F. Poustka, Herrn
Priv.-Doz. Dr. Bischof und den mit unserer Studie befaSten Mitarbeitern der Sozialver
slcherungstrager fUr ihre Mithilfe an diesem Projekt (Frau Dr. Wille, Frau Dr. Schulz
(BfA); Herr Mahn (LVA Oberbayern); Herr Frech (AOK Traunsteln)).
FOr besondere wissenschaftliche Anregungen danke ich Prof. George Brown
(London), Prof. Bruce Dohrenwend (New York), Prof. Jane Murphy (Boston), Prof.
Barry Gurland (New York) und Prof. Darre" Regier (NIMH, Rockville Md.).
Eine besondere Danksagung gebOhrt den Arzten der Psychlatrlschen Universitats
klinik MOnchen, die bel Wind und Wetter die Erhebungsarbeiten im Felde durchfUhr
ten: Frau Dr. Susanne Schmidt-Auberger, Herrn Dr. Christoph Buchborn, Frau Dr.
Sabine Gomahr, l;ierrn Dr. Karl Lelbl, Herrn Dr. Sebastian Maler-Madlgnler, Frau Dr.
Ingeborg Meller, Frau Dr. Anne Morath und Herm Dr. Wolfgang Witt. Weiterer Dank
gilt jenen, die ebenfa"s an den statlstischen Auswertungen und Dokumentationen be
teiligt waren: Frau Therese Eiberger, Herrn Dr. Eduard Haub, Herrn Dr. Hans-Joachim
Koch, Herrn Ralrnar Koloska, Frau Maria Kurtz-Adam, Herrn Dr. JOrgen Rehm, Frau
Cornelia Robert, Herrn Dr. Siegfried Weyerer und Herrn Dr. Wolfgang Witzke. Frau
Manuela Kroker danke Ich fUr Ihre Geduld und SorgfaJt bei der Manuskrlptgestaltung.
Die Untersuchung wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im
Rahmen des Sonderforschungsbereichs 116 (Psychiatrische Epldemiologie) und dem
Projekt FI333-1j1 gefordert.
M. M. Fichter, November 1989
VII
Danksagung und Verantwortlichkeiten fOr EDV-Berechnungen und
statistische Auswertungen
Kapitel
1. Dr. Wolfgang Witzke 3.1.1.1
2. Dr. Martin Elton 3.1.1.2
3. Dipl.-Psych. Raimar Koloska 3.1.2
4. Dr. Wolfgang Witzke 3.1.3
5. Dipl.-Psych. Raimar Koloska 3.1.4
6. Dr. Wolfgang Witzke 3.1.5
7. Dr. Wolfgang Witzke 3.1.6
8. Dipl.-Psyeh. Raimar Koloska (Ausnahme: die mit § bez. Teile) 3.1.7
9. Dr. Wolfgang Witzke 3.1.9
10. Dipl.-Psych. Raimar Koloska 3.1.10
11. Dr. Martin Elton 3.1.11
12. Dr. Wolfgang Witzke (aUg. Statistiken) 3.2
13. Dr. Wolfgang Witzke, Dr. Hans-Joachim Koch und Dipl.-Psych. Maria
Kurtz-Adam 3.3
14. Dr. Wolfgang Witzke (aUg. Statistiken), Dipl.-Psych. Raimar Koloska
(Konfigurations-Frequenzanalysen) und Dr. JOrgen Rehm (lin. Kausal
analysen) 3.4
VIII
Fur Andreas, Alina und Julian
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung und Stand der Forschung
2 Methodik .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
2.1 Untersuchungsgebiet. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11
2.2 Stichproben und Versuchsplan ................................. 15
2.2.1 Stichprobe der ersten Querschnittserhebung ............ 15
2.2.2 Verlaufsstichprobe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15
2.2.3 Reprasentative Stich probe der 80er Jahre .............. 15
2.2.4 Kinderstichprobe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18
2.2.5 Stichprobe bei kritischen Lebensereignissen (Life Events) 18
2.3 Zur Beteiligungsrate ("Non-Response"-Problem) in psychiatrisch
epidemiologischen Verlaufsuntersuchungen in der
Aligemeinbevolkerung .......................... . . . . . . . . . . . . . . 22
2.4 Informationsquellen ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
2.5 Fallidentifikation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2.6 Versuchsplan und Zeitintervall ................................. 30
2.7 Erhebungsinstrumentarium .................................... 32
2.7.1 Erhebungsinstrumente fOr Erwachsene und Jugendliche . 32
2.7.1.1 Standardisierte Interviews .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
2.7.1.2 Psychometrische Selbstbeurteilungsinstrumentarien . . . . . 38
2.7.2 Erhebungsinstrumente fOr Kinder/Jugendliche im Alter von
10-14; 11 Jahren: "Diagnostic Interview Schedule for
Children" (DISC) ..................................... 45
3 Ergebnisse des 2. Querschnitts der Oberbayerischen
Verlaufsuntersuchung ........................................... 47
3.1 Zur Pravalenz psychischer Erkrankungen und einzelner Syndrome 47
3.1.1 Pravalenz der 80er Jahre fOr psychische Erkrankungen
Erwachsener nach Diagnosegruppen und
soziodemographischen Merkmalen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
3.1.1.1 Ergebnisse der Oberbayerischen Verlaufsuntersuchung
zur Hllufigkeit psychischer Erkrankungen nach dem
Internationalen DiagnoseschlOssel (ICD 9) .............. 47
3.1.1 .2 Haufigkeit psychischer Erkrankungen nach dem
"Diagnostic and Statistical Manual for Mental Disorders"
(DSM III) der American Psychiatric Association .......... 61
3.1 .1 .3 Foigerungen zur Haufigkeit psychischer Erkrankungen ... 70
3.1.2 Pravalenz von Alkoholabusus und -abhangigkeit
in der Bevolkerung ................................... 72
3.1.2.1 LiteraturObersicht zur Epidemiologie des Alkoholismus ... 72
3.1.2.2 Ergebnisse aus der Oberbayerischen
Verlaufsuntersuchung .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
XI
3.1.3 Einnahme psychoaktiver Substanzen ••• •• . • •.• •• •. .•• . 84
3.1.3.1 Obersicht Ober samtliche Medikamentenhauptgruppen .. . 85
3.1.3.2 Einnahme psychoaktiver Substanzen in der Bevolkerung 87
3.1.3.3 Zur Einnahme von Schmerz-, Schlaf-, Beruhigungs- und
Anregungsmitteln .•.•.•..•...•..•..•.••..••.•........ 96
3.1.3.4 Diskussion zur Einnahme psychoaktiver Substanzen ..... 98
3.1.4 Pravalenz von Schmerzsyndromen . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 101
3.1.5 Affektive Erkrankungen ............•.•..•............. 112
3.1.5.1 Depressive Erkrankungen und Angstsyndrome in der
BevOlkerung ••.•....••••.•••.••.•.•.•••.....•••.••.• 112
3.1.5.2 Verlauf von depressiven Erkrankungen, Angstsyndromen
und psychosomatischen Erkrankungen .•..••.••........ 136
3.1.5.3 Lebensereignisse, chronische Schwierigkeiten und die -
Auslosung depressiver Episoden •••• • • . • • . • • • . . . . . . . . • 142
3.1.6 Psychosomatische Erkrankungen in der BevOlkerung .. . . 145
3.1.7 Psychische Erkrankungen und verlaufsbeeinflussende
Faktoren bei alteren Menschen •.••.•••••.••.••.••..•.. 162
3.1.7.1 Methodik (Stichprobe) ••••••••••••.•••••••.•.••.••.•.. 164
~.1.7.2 Ergebnisse Ober psychische Erkrankungen bei alteren
Menschen . • • • . • . • • • . • • • . • • . . . • . . . • • • • • . . • . . • . . . . • .. 164
3.1.7.3 Diskussion Ober psychische Erkrankungen bei alteren
Menschen im Kontext der Literatur .•••••..••.•..•..•..• 176
3> 1.8 Familienklima und psychische Erkrankungen bei
Jugendlichen .•.........•..•..•..•..•.•.......••.•..• 180
3.1.8.1 Ergebnisse. • • . . • • . . . . . . . . . • . . . . . . . . • . . • • . . • . . • • . . . .. 181
3.1.8.2 Lineare Kausalanalysen (LiSREL) ..• . • . . . • • . • . . • • . . • .• 183
3.1.9 Pravalenz des Hypertonus und psychische Erkrankungen
in der Bevolkerung •.•.••.••.••..••..••.•.••.••..•.... 187
3.1.9.1 Methodik • . . • . . • . . • . . • . . . . . • . . • . . . . • . . • . . • . . • . . . . . .. 187
3.1.9.2 Ergebnisse.. • . . • . . • • . • • . . • . . . • . . . . • • . . • . . • . . • . . . . . .. 189
3.1.9.3 Diskussion zur Haufigkeit von Hypertonus •..•.•..••..•. 194
3.1.10 Psychische Erkrankungen und Mortalitat .. . . . . . . . . . . . •. 204
3.1.10.1 Stand der Forschung .•..•••••..••.•.••.••.••..••..... 204
3.1.10.2 Deskriptive Ergebnisse .••.•.•..•.••.•.••..••.•••.••.. 205
3.1.10.3 Multivariate Analysen . • . • • . • • . . • • . • . . • • . • . . • • . . • • . • .. 210
3.1'.10.4 Zusammenfassung und Diskussion Ober Mortalitat .•..... 212
3.1.11 Verlauf psychischer Erkrankungen bei einer BevOlkerungs
stichprobe von Kindern und Jugendlichen . • • . • • . . . . . . .. 214
3.2 Krankheitsverhalten: Inanspruchnahme medizinischer Dienste .... 232
3.2. 1 Einleitung. • . • • • • • • • • • • . • • • • • . • • • • • . . • • . • . . . . . . . . . . .. 232
3.2.2 Ergebnisse. • • • . • • . • . . • . • • . • • • • • • • • . . • • . • . . • . . . . . . . .. 233
3.2.2.1 Allgemeine Daten der psychiatrischen Inanspruchnahme 233
3.2.2.2 Psychiatrische Inanspruchnahme unter dem Aspekt
des Schweregrades der psychischen Erkrankung und
soziodemigraphischer Charakteristika ......•...•..•..•. 234
3.2.2.3 Psychiatrische Behandlungsrate und diagnostische
Zuordnung •••.•.••.....••••..••.•••••.•.••••.•••.•.. 236
3.2.2.4 Psychiatrische Behandlungsrate und Verlauf der
psychischen Erkrankung .............................. 237
3.2.2.5 Behandlungsinzidenz. . . . • • . • . . • . • • • . • • . • • • • • • . • • • . • . • 239
3.2.2.6 Vergleich der Inanspruchnahme im 5-Jahresabstand •.•.. 239
3.2.2.7 Psychiatrische Behandlung und psychosoziale Faktoren .. 240
XII