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Wild-
Erlebnisse
Wörschachklamm | Donnersbachklamm
wildromantisch | Die Wörschachklamm
Wörschachklamm In ständiger Wühlarbeit hat sich der Wörschachbach über
Jahrtausende von Jahren durch das Felsgestein seinen Weg
»wildromantisch« gegraben.
Durch diese Schlucht sind um das Jahr 1880 Händler und
Fuhrwerker mit Pferdegespannen gefahren.
Am hinteren Klammausgang, oberhalb des heutigen Steiges,
sieht man die in den Fels gemeißelten Widerlager. Sie dienten
als Auflage für die Träger einer steilen Brücke. Großteils führte
der Weg aber dem Bachbett entlang, welches sich seither
schon mehrmals verändert hat.
Später, als man wahrscheinlich der Beschwerlichkeit wegen
das Pferdefuhrwerk aufgab, diente die Anlage noch für die
Holzlieferung mit Ziehschlitten und als Holzrise.
Erreichbarkeit: vom Klamm-Parkplatz ca. 10 Gehmin. zum Eingang
Öffnungszeiten: täglich von Mai bis Oktober, 08.00 – 18.00 Uhr Diese Transportarten von Holz und Holzkohle, welche bei der
Eintrittspreise: EW E 3,00; KI E 2,00 (Schülergruppen E 1,80); Kohlstätte am hinteren Klammausgang gewonnen wurden,
Gruppen ab 15 Pers. E 2,50; Saisonkarte E 7,00 stellte man im Laufe der Zeit ebenfalls ein – mehrere schwere
Gratis-Eintritt mit der Sommercard Unfälle haben dazu wohl den Anlass gegeben.
Kontakt: Herbert Mössner, Tel. 0664/4220265
Gemeinde Wörschach, Tel. 03682/22301 3
Zeittafel
Durchfahrt von Händlern und Fuhrwerkern
1880
mit Pferdegespannen
1894 Erbauung einer Holzrise durch die Klamm
1901 Erschließung der Klamm durch Stege bis zur „Kuchl“
Fertigstellung eines begehbaren Steiges durch
1905
die gesamte Klamm
Die Faszination des Wassers
1938 Ernennung zum Naturdenkmal
Die Erbauung des Klammsteiges war eine wahre Pionier-
1941 Zerstörung der Klamm durch heftigen Gewitterregen
leistung. Initiator der Errichtung war der Sägewerksbesitzer
1949 Wiedereröffnung der Klamm Gabriel Schally aus Maitschern bei Wörschach, welcher zum
Gelingen dieses Werkes entscheidend beitrug.
Arge Verwüstung der Klammstege durch Erdrutsch
im Pichler-Lehen
1967
Wiedererrichtung der Stege durch die Pioniereinheit
der Kaserne Aigen Heute führen gesicherte Stege durch das
wildromantische Naturdenkmal.
2000 Errichtung von Informationstafeln
Hoch über dem Klammsteig kann der
2001 Errichtung einer Skulptur beim Klammeingang aufmerksame Klammbesucher beiderseits
der Felswände ausgeschwemmte Felshöhlen
2006 100-Jahrfeier Wörschachklamm
erkennen.
2008 Errichtung einer Aussichtsplattform
4 5
Spechtensee < z u m➍ca S. 1p,e5c Shttde.n see Aussichtsbank >A lmcaa. u5s0s cMhiann. k ➊ Die wildromantische Klamm Wanderung Wandertipps
➋ Oberkogler Vom Parkplatz entlang des Wörschachbaches zum Klammeingang
Kohlstätte ➌
und über gesicherte Wege und Stege durch die Klamm. Beim Klamm-
➋ Kalkofen
➌ ausgang den gleichen Weg wieder zurück zum Parkplatz.
Klamm- ➊ ➌ Gehzeit: ca. 1 Stunde
ausgang ➋ Rundwanderweg »Klamm-Schwefelquelle-Burgruine«
➋ Nach dem Klammausgang vorbei an der alten Kohlstätte (Infotafel)
g hinauf durch den Wald zur Aussichtsbank (höchster Punkt), hinunter zur
ei
mst Schwefelquelle (Infotafel) und über Waldlichtungen vorbei an der
m Schwefelquelle Eselranch und weiter zur Burgruine Wolkenstein. Danach in einigen
Höhle Kla Minuten zurück zum Parkplatz. Gehzeit: ca. 2 Stunden
„Kuchl“ ➌ Rundwanderweg »Klamm-Kalkofen-Burgruine«
Vorberger Nach dem Klammausgang vorbei an der alten Kohlstätte (Infotafel)
(alter Bauernhof) hinauf durch den Wald zur Aussichtsbank (höchster Punkt), hinunter
zum alten Kalkofen (Infotafel) und über den Vorbergerhof weiter zur
Klammeingang Burgruine Wolkenstein – vorbei an der Eselranch. Danach in einigen
➊
➋ Minuten zurück zum Parkplatz.
➌ Gehzeit: ca. 2,5 Stunden
➍ Eselranch ➍ Wanderung »Klamm-Spechtensee«
Am Klammausgang vorbei an der alten Kohlstätte (Infotafel) . Danach
atz links und weiter entlang durch Wald und Wiesen zum idyllischen
pl
k Spechtensee in Wörschachwald (Einkehrmöglichkeit). Den gleichen
Par Burgruine Wolkenstein Weg zurück. Sie können den Rückweg auch über die Burgruine
Wolkenstein wählen.
6 Gehzeit: ca. 4 Stunden 7
imposant | Die Donnersbachklamm
Donnersbachklamm Am Ende der letzten Eiszeit begann mit dem Rückzug der
Gletscher im Gebirge die Karbildung und die Bäche gruben
»imposant« sich tief in das im Talbereich vorherrschende weiche Ennstaler
(Quarz-) Phyllitgestein.
1991 wurde die Donnersbachklamm
Die von der Erosion gebildeten engen V-Täler machten
zum Naturdenkmal erklärt.
„ … wegen ihrer Natürlichkeit und Transporte sehr schwierig, insbesondere für das damals
Vielfalt von außergewöhnlichem wichtigste Bau- und Brennmaterial „Holz“. Schon früh
landschaftlichem Wert!“ machte man sich deshalb die Kraft des Wassers zunutze
und beförderte die Stämme im brausenden Schmelzwasser
des Donnersbaches zu Tal. Wo sich das Tal wieder weitet,
in der Lende, wurde damals ein Auffangrechen gebaut.
Um bei Verklausungen durch Engstellen und Felsblöcke
einzugreifen, baute man einen Steig entlang des Baches
durch die Klamm.
Neue Informationstafeln! Die „Trift“ war eine nicht ungefährliche Arbeit, denn brach
einmal der Rechen war das ganze Tal überflutet. Mit der
Zeit entdeckte man die Schönheit dieser wilden Talschlucht
Erreichbarkeit: Ausgangspunkt – Gasthof Leitner/Donnersbach
und öffnete den ausgebauten Triftsteig im Jahre 1936 für
Öffnungszeiten: täglich von Mai bis Oktober
Besucher. Die letzte „Trift“ fand 1961 statt und 1962 wurde
Während der Wintermonate ist der Weg gesperrt!
der Auffangrechen abgetragen. Der Triftsteig wurde als
Eintrittspreise: freier Eintritt!
Klammsteig wiedererrichtet und ständig verbessert.
8 Kontakt: Gasthof Leitner, Tel. 03683/2267 9
Felstunnel
Weiterwander-
Tummelplatz Möglichkeit auf
für Fische Wanderweg 2
Klammsteig-
ruhe
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überdachter Hauptsteg bac
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Wasserfall Flechten DonnStraße
Wanderung
Triftrechen Entlang des Donnersbaches und anschließend auf einem Weg parallel
zur Donnersbachwalder Straße. Nach der zweiten Brücke Abstieg
eg zum Klammweg. Nach ca. ¼ Stunde Gehzeit gelangt man zu einer
w
Holzknechthütte orst originalen Holzknechthütte und zum Modell eines Triftrechens – hier
F beginnt das Naturdenkmal. Weiter entlang des alten Triftsteiges
(anhand von Infotafeln wurde das Leben der Holzknechte und
h
c Triftleute dokumentiert) führt der Weg über Stege und Stufen bis
a
sb zum überdachten Hauptsteg über den Donnersbach. Danach geht
ner es über Stufen zur „Klammsteigruhe“ vor dem Tunnel. An dieser
n
o Stelle verlässt man die Kernzone der Klamm. Über Treppen weiter
D
zur Donnersbachwalder Straße und auf dem gegenüberliegenden
Forstweg zurück zum Ausgangspunkt.
Ausgangspunkt und Parkplatz Gehzeit: ca. 2 Stunden
beim Gasthof Leitner/Donnersbach
(Beschilderung: Nr. 1 – Klammrundweg) 11
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