Table Of ContentEDMUND HUSSERL
STUDIEN ZUR
STRUKTUR DES BEWUSSTSEINS
TEILBAND IV
TEXTKRITISCHER ANHANG
HERAUSGEGEBEN VON
ULLRICH MELLE
UND
THOMAS VONGEHR
STUDIEN ZUR STRUKTUR DES BEWUSSTSEINS
TEILBAND IV
TEXTKRITISCHER ANHANG
HUSSERLIANA
EDMUND HUSSERL
GESAMMELTEWERKE
BAND XLIII/4
STUDIEN
ZUR
STRUKTUR DES BEWUSSTSEINS
TEILBAND IV
TEXTKRITISCHER ANHANG
AUFGRUNDDESNACHLASSESVERÖFFENTLICHTVOM
HUSSERL-ARCHIV(LEUVEN)UNTERLEITUNGVON
ULLRICH MELLE
EDMUND HUSSERL
STUDIEN
ZUR
STRUKTUR DES BEWUSSTSEINS
TEILBAND IV
TEXTKRITISCHER ANHANG
HERAUSGEGEBEN
VON
ULLRICH MELLE
UND
THOMAS VONGEHR
123
Edmund Husserl†
Hrsg.
Ullrich Melle Thomas Vongehr
Husserl Archives Husserl Archives
Leuven, Belgien Leuven, Belgien
Husserliana: Edmund Husserl – Gesammelte Werke
ISBN 978-3-030-36096-2 ISBN 978-3-030-36097-9 (eBook)
https://doi.org/10.1007/978-3-030-36097-9
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INHALT
ZurTextgestaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
BeschreibungderKonvolute . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
TextkritischeAnmerkungenzuTeilbandI . . . . . . . . . . . 47
TextkritischeAnmerkungenzuTeilbandII . . . . . . . . . . . 167
TextkritischeAnmerkungenzuTeilbandIII . . . . . . . . . . 269
ZeittafelderManuskripte . . . . . . . . . . . . . . . . . . 361
NachweisderOriginalseitenundAngabenzurRekonstruktion 369
Nachweis der Originalseiten und Angaben zur Rekonstruktion
TeilbandI . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 371
Nachweis der Originalseiten und Angaben zur Rekonstruktion
TeilbandII . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 429
Nachweis der Originalseiten und Angaben zur Rekonstruktion
TeilbandIII . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 485
Namenregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 537
ZUR TEXTGESTALTUNG
Die vorliegende Edition besteht aus insgesamt vier Bänden. In
den Bänden 1–3 werden Texte aus Husserls Nachlass veröffentlicht,
und zwar unter den Titeln „Verstand und Gegenstand“ (Husserliana
XLIII/1), „Gefühl und Wert“ (Husserliana XLIII/2), „Wille und
Handlung“ (Husserliana XLIII/3). Über die allgemeinen Kriterien
der thematischen Auswahl und Anordnung dieser Texte sowie über
deren Entstehungsgeschichte gibt die „Einleitung“ im ersten Band
Auskunft. Im vorliegenden vierten Band (Husserliana XLIII/4) wird
der für alle drei Textbände geltende Textkritische Anhang wiederge-
geben. Die Konzeption dieser Edition weicht damit von derjenigen
bisherigerHusserlianaBändeab.EinHauptgrundfürdieZusammen-
legung des Textkritischen Anhangs in einen eigenen Band war, dass
langwierige Wiederholungen bei den einzelnen Textbeschreibungen
vermieden werden sollten und so der Textkritische Anhang und die
gesamteEditionfürdenLeserübersichtlichergestaltetwerdenkonnte.
BeidenindiesenBändenediertenTextenhandeltessichumbislang
unveröffentlichteForschungsmanuskripteausdemNachlassEdmund
Husserls,derimHusserl-ArchivLeuvenaufbewahrtwird.Ausgewählt
wurdenTexteausfolgendenKonvoluten:AI14,AI15,AI16,AI21,
AVI3,AVI6,AVI7,AVI8I,AVI8II,AVI12I,AVI12II,AVI
12III,AVI14a,AVI24,AVI26,AVI27,AVI30,AVI31,AVI
34,BI9I,FIV3,MIII3I1I,MIII3I4,MIII3III,MIII3IIIII,
MIII3XIII,XIV.
Die Gliederung der ausgewählten Texte in römisch bzw. arabisch
nummerierteHaupttexte,inBeilagenundErgänzendeTexteundderen
Gruppierung unter Großbuchstaben sowie die Gliederung der länge-
ren Texte in Paragraphen stammen von den Herausgebern. Wo die
Titel Husserls über den Inhalt des Textes nicht hinreichend Auskunft
gaben, wurden sie durch entsprechende Angaben ergänzt oder durch
passendeTitelersetztunddieursprünglichenTitelindenTextkritischen
Anmerkungenverzeichnet.Titelbzw.diejenigenTeilederTitel,dievon
den Herausgebern stammen, sind durch spitze Klammern kenntlich
gemacht.
© Springer Nature Switzerland AG 2020 1
U. Melle, T. Vongehr (Hrsg.), Studien zur Struktur des Bewusstseins, Husserliana:
Edmund Husserl – Gesammelte Werke 43-IV, https://doi.org/10.1007/978-3-030-36097-9_1
2 zurtextgestaltung
Die Anordnung der Texte und der diesen von den Herausgebern
zugeordnetenBeilagentexteerfolgteweitgehendnachchronologischen
Gesichtspunkten.DaderZeitpunktderNiederschrifteinigervonHus-
serl nicht datierter Texte nur geschätzt werden konnte, ist die chro-
nologische Anordnung der Texte allerdings nicht immer gesichert.
In Fällen, in denen Husserl selbst aus verschiedenen Zeiten stam-
mende Blätter in einer bestimmten Reihenfolge zusammengelegt hat,
habendieHerausgeberstattderstrengchronologischendievonHus-
serl stammende Anordnung übernommen. Die Zuordnung der Bei-
lagentexte zu den Texten erfolgte, wo es sich nicht um von Husserl
selbst als Beilagen bestimmte Texte handelte, nach sachlichen Ge-
sichtspunkten. In Fällen, in denen die einem Beilagentext zugrunde
liegenden Originalblätter in der Ordnung des Konvoluts unmittel-
bar auf die Originalblätter des Haupttextes folgen, wurden auch hier
Ausnahmen von der chronologischen Anordnung gemacht und der
betreffendeBeilagentextdenchronologischfrüherenBeilagenvoran-
gestellt.
Fast alle in der vorliegenden Edition veröffentlichten Texte sind
in Gabelsberger’scher Stenographie und mit Tinte geschrieben. Ab-
weichungen von dieser Regel (z.B. schreibmaschinenschriftlich oder
kurrentschriftlich)werdenindenTextbeschreibungenundindenText-
kritischenAnmerkungenangegeben.VieleManuskriptesindvonHus-
serlmitBleistift,RotstiftoderBlaustiftnachträglichbearbeitet,wobei
dieseBearbeitungvonbloßenUnterstreichungenbiszuumfangreichen
Textkorrekturen und kritischen Kommentaren reicht. Der Gebrauch
einesanderenSchreibmittelsalsdesjenigen,dasbeiderursprünglichen
Niederschrift verwendet wurde, weist auf eine wahrscheinlich spätere
EntstehungderbetreffendenTextveränderung(Ersetzung,Einfügung,
Streichung,Ergänzung,Randbemerkungetc.)hin.DahergibtdieAn-
gabedesSchreibmittelsindenTextkritischenAnmerkungenAufschluss
über eventuell verschiedene Phasen der Überarbeitung eines Textes.
Wird kein abweichendes Schreibmittel angegeben, so wurde die je-
weiligeTextveränderungebenfallsmitschwarzerTintevorgenommen,
was darauf hindeutet, dass sie bei der ursprünglichen Niederschrift
desTextesentstandenist.AufeinigenManuskriptenHusserls,diesein
AssistentLudwigLandgrebefürdieArbeitandenStudienzurStruk-
turdesBewusstseins(vgl.dazudieEinleitungimerstenTeilbandder
Edition,HusserlianaXLIII/1)herangezogenhat,findensichmitBlei-
zurtextgestaltung 3
stiftgeschriebeneBemerkungenLandgrebes,dieanseinerimVergleich
mitHusserleckigerenHandschriftidentifiziertwerdenkönnen.Diese
Bemerkungen(meistHinweisezurBearbeitungderTexte)werdenhier
nichtwiedergegeben.
DieinHusserlsManuskriptenhäufigundinverschiedenenFunktio-
nen verwendeten Anführungszeichen wurden generell übernommen.
In Fällen, wo Husserl einzelne Worte bzw. Begriffe nennt – was er
oft, aber nicht immer durch den Gebrauch von Anführungszeichen
kenntlich macht –, wurden diese, wo sie den Herausgebern für den
Leseflusshilfreicherschienen,ergänzt.IneinigenFällensinddenTex-
ten kursiv gedruckte Inhaltsangaben vorangestellt, die von Husserl
selbststammenundsichinallerRegelaufdenUmschlägenfinden,in
denendieTexteinnerhalbderKonvoluteliegen.DieseAngabenzum
InhalthabennichtseltenauchkommentierendenCharakteroderstellen
denfolgendenTextineinengrößerensachlichenZusammenhang.Die
vielenUnterstreichungenindenManuskriptendientenHusserloftnur
als Lesehilfe. Sie wurden von den Herausgebern nur in den Fällen
berücksichtigt, in denen es sich um vom Kontext geforderte Hervor-
hebungenhandelt;siesindimTextdurchSperrdruckwiedergegeben.
AlleHervorhebungenindieserEditionstammenalsovonHusserl.
Die Zeichensetzung weicht – ohne dass dies in den Textkritischen
Anmerkungeneigensvermerktwird–indenindenvorliegendenBän-
denabgedrucktenTextenzugunstenderLesbarkeitvondervonHus-
serlmeistsehrfreigehandhabtenZeichensetzungab.Zeichensetzung
undRechtschreibungwurdendenseitdem1.August2006geltendenRe-
gelnunterVerwendungvon„Wahrig.DiedeutscheRechtschreibung“
(2006)angepasst.InmanchenFällenmusstenimTextVerschreibungen
odersyntaktischeFehlerHusserlskorrigiertoderfehlendeWorteeinge-
fügtwerden.DieKorrekturenderHerausgebersindanentsprechender
Stelle in den Textkritischen Anmerkungen mit Seiten- und Zeilenan-
gabeverzeichnet.VondenHerausgeberneingefügteWortesindimText
durch spitze Klammern h…i kenntlich gemacht. Anmerkungen der
HerausgeberwurdenimTextselbstalssolchedurchdenZusatz„Anm.
derHrsg.“gekennzeichnet.BloßgrammatischeoderstilistischeVerän-
derungen,dievonHusserlselbstoffensichtlichwährenddererstenNie-
derschriftvorgenommenwurden,findenindenTextkritischenAnmer-
kungenzumeistkeineErwähnung.Einfügungen,diewährendderur-
sprünglichenNiederschriftverfasstwurden,sindindenTextkritischen
4 zurtextgestaltung
Anmerkungennurerwähnt,wennsieimManuskriptdeutlichalssolche
erkennbar sind. Darüber hinaus sind alle Veränderungen und Anno-
tationen,dienichtimZusammenhangmitdererstenNiederschriftdes
Textesentstandensind,indenTextkritischenAnmerkungenvermerkt.
Bei der Angabe von Textbearbeitungen wird unterschieden zwi-
schen Veränderung, Einfügung, Ergänzung, Notiz und Randbemer-
kung.VeränderungensindTextbearbeitungen,diezurErsetzungeines
vorherigen Textes bestimmt sind. Einfügungen sind Zusätze, die an
einer bestimmten Textstelle einzufügen sind. Ergänzungen sind Zu-
sätze,diedieHerausgebernacheigenerEinsichtindenTexteingefügt
haben. Notizen sind Zusätze mit äußerlichen Angaben (Datierungen
oder Hinweise auf andere Manuskripte oder Signaturen). Randbe-
merkungen sind inhaltliche Zusätze, meistens mit kommentierendem
Charakter,diesichnichtindenfortlaufendenTexteingliedernlassen.
Solche Randbemerkungen werden meist als Anmerkungen wiederge-
geben.RandtitelsindstichwortartigeZusätzeamRand,diedenInhalt
einesTextstückesangebenoderzusammenfassen.DieAngabenzurPa-
ginierungderOriginalmanuskripte(dievonHusserl,manchmalauch
von seinen Assistenten stammen) beziehen sich durchweg auf Blätter
und nicht auf Seiten, da Husserl lediglich ganze Blätter zählte und
diesenummerierte,indemersiejeweilsaufderVorderseitemitZiffern
oderBuchstabenodereinerKombinationausbeidenversah.Woinden
TextkritischenAnmerkungenaufeineSeitedesOriginalmanuskriptes
Bezuggenommenwird,geschiehtdiesdurchAngabedesBlattesmitder
LeuvenerArchiv-Signatur(z.B.AVI8/5oderBl.5)sowiederAngabe
derVorder-oderRückseitedesBlattesmitdenBuchstabenaoderb.
AlleTextesind„letzterHand“herausgegeben.Dasheißt:Husserls
Einfügungen, Ergänzungen, Randbemerkungen, Veränderungen –
gleichgültig,obsiewährendodernachderNiederschriftentstanden–
erscheinen, ohne als solche kenntlich gemacht zu werden, im laufen-
den Drucktext. Die von Husserl vorgenommenen Eingriffe in den
jeweiligenTextsind,wieerwähnt,indenTextkritischenAnmerkungen
verzeichnet;dortsindauchallegestrichenenStellenwiedergegeben.
Um umständliche Wiederholungen zu vermeiden, wird den Text-
beschreibungenunddenTextkritischenAnmerkungeneineallgemeine
Beschreibungder26Konvolutevorangestellt(hierabS.7),ausdenen
die in vorliegender Edition veröffentlichten Manuskripte stammen.
Außerdem wird auf den S. 361ff. eine von Landgrebe stammende