Table Of ContentSusann Kunze
Stieffamilien
Beziehungsqualität und kindliche
Kompetenzentwicklung
Stieffamilien
Susann Kunze
Stieffamilien
Beziehungsqualität und kindliche
Kompetenzentwicklung
Susann Kunze
Neuburg an der Donau, Deutschland
Dissertation der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
Gutachter: Prof. Dr. Franz-Michael Konrad, Prof. Dr. Jörg Althammer
Datum der mündlichen Prüfung: 26.06.2019
ISBN 978-3-658-28777-1 ISBN 978-3-658-28778-8 (eBook)
https://doi.org/10.1007/978-3-658-28778-8
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Danksagung
Ich möchte mich bei all denen bedanken, die mir diese Dissertation ermöglicht
haben und mich in mannigfaltiger Weise unterstützt haben.
Herrn Prof. Dr. Franz-Michael Konrad, meinem Doktorvater und Erstgutach-
ter, und Herrn Prof. Dr. Jörg Althammer, meinem Zweitgutachter, gilt mein ganz
besonderer Dank für Ihre Inspiration, Ihre kritischen Anmerkungen, Ihr entgegen-
gebrachtes Vertrauen und Ihre fachliche Unterstützung. Erst Sie haben mir diese
Dissertation ermöglicht! Sie haben mich stets ermutigt und Ihre Anregungen gel-
ten für mich als unersetzbar!
Meinen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen am Zentralinstitut für Ehe und
Familie in der Gesellschaft (ZFG) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingol-
stadt danke ich für ihre fachkundige Beratung, ihre Inspiration, ihre Unterstützung
und ihr Verständnis.
Dem gesamten Team des Lehrstuhls für Unternehmensethik an der Katholi-
schen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Herrn Prof. Dr. Peter Erath, Herrn Prof. Dr.
Jens Kratzmann, Herrn Dr. Michael Köck und meinen Kollegen des Doktoranden-
kolloquiums danke ich für ihre zahlreichen hilfreichen Anregungen.
Ingo Campus und Berit Telaar danke ich sehr herzlich für ihre kritischen An-
merkungen und Hinweise bei ihrer Durchsicht dieser Arbeit. Meiner Familie und
meinen Freunden danke ich für ihre Unterstützung in allen Phasen dieser Arbeit.
Besonders Du, lieber Ingo Campus, bist mein Begleiter durch alle Höhen und Tie-
fen dieser Arbeit gewesen. Du hast mich stets unterstützt, meine langen Arbeits-
schichten mitgetragen und bist immer für mich da gewesen. Dir gilt mein ganz
besonderer Dank!
Anmerkung
Sämtliche personenbezogenen Bezeichnungen sind geschlechtsneutral zu verste-
hen. Zur besseren Lesbarkeit werden geschlechtsneutrale oder die männlichen Be-
zeichnungen verwendet und nur bei geschlechtsspezifischen Unterschieden beide
Geschlechter verwendet. Frauen sind selbstverständlich mit einbezogen.
Inhalt
1 Einführung ..................................................................................................... 1
1.1 Hintergrund der Untersuchung und Forschungsfrage ............................. 1
1.2 Aufbau der Arbeit ................................................................................... 7
2 Stieffamilie ..................................................................................................... 7
2.1 Begriffskonzeption .................................................................................. 9
2.2 Stieffamilien im bundesdeutschen Raum .............................................. 14
2.3 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen ................................................. 19
2.4 Untersuchungsansätze zu Stieffamilien ................................................. 27
2.4.1 Defizit- und problemorientierte Modelle ...................................... 27
2.4.2 Systemisch-entwicklungsbezogene Ansätze ................................ 30
2.4.3 Besonderheiten von Stieffamilien ................................................ 47
2.5 Fazit ....................................................................................................... 52
3 Innerfamiliales Untersuchungsfeld ............................................................ 55
3.1 Innerfamilialer Kontext ......................................................................... 55
3.1.1 Besonderheiten der Familie als Lern- und Erziehungsort ............ 55
3.1.2 Erziehungsinhalte und Beziehungsstrukturen .............................. 61
3.2 Paarbeziehung und Beziehungsqualität ................................................. 63
3.3 Lernen und Kompetenz ......................................................................... 72
3.4 Emotionale Sicherheit und prosoziales Verhalten ................................. 78
3.4.1 Mittlere Kindheit und Jugend ....................................................... 78
3.4.2 Emotionale Sicherheit in der mittleren Kindheit und Jugend ....... 82
3.4.3 Prosoziales Verhalten in der mittleren Kindheit und Jugend ....... 87
3.5 Elterliche Erziehung, Erziehungsziele, Erziehungskompetenzen.......... 90
3.6 Zusammenfassung ................................................................................. 96
4 Theoretischer Bezugsrahmen ..................................................................... 99
4.1 Kindliches Lernen im innerfamilialen Rahmen..................................... 99
4.1.1 Emotionsbasierte Aspekte ............................................................ 99
4.1.2 Sozialbasierte Aspekte ............................................................... 104
4.1.3 Schlussfolgerung ........................................................................ 109
VIII Inhalt
4.2 Verantwortete Elternschaft aus pädagogisch-ethischer Perspektive ... 110
4.2.1 Familienklima ............................................................................ 110
4.2.2 Haltung zum Kind, elterliches Verantwortungsbewusstsein
und Attribution ........................................................................... 111
4.2.3 Eltern-Kind-Beziehung, Eltern-Kind-Kommunikation und
Konfliktstil ................................................................................. 117
4.2.4 Gegenwärtige Erziehungsgestaltung und autoritativer
Erziehungsstil ............................................................................. 121
4.3 Psychologische Erklärungsmodelle zu den Transmissionseffekten .... 126
4.3.1 Anette Engfer’s Spill-Over-Hypothese ...................................... 126
4.3.2 Jay Belsky’s Prozessmodell ....................................................... 129
4.3.3 Richard R. Abidin’s Erziehungs-Stress-Modell ......................... 135
4.4 Zusammenfassung und Ausblick ......................................................... 135
5 Modell- und Hypothesenentwicklung ...................................................... 137
5.1 Einfluss der Beziehungsqualität auf die kindliche
Kompetenzentwicklung ....................................................................... 137
5.1.1 Direkter Einfluss der Beziehungsqualität auf das Kind .............. 137
5.1.2 Elterliche Kommunikation und Selbstregulation ....................... 140
5.1.3 Erziehungsstil ............................................................................. 144
5.1.4 Attribution .................................................................................. 148
5.2 Unterschiede zwischen leiblichen und sozialen Eltern ........................ 152
5.3 Gesamtzusammenhang und Grenzen der Untersuchung ..................... 158
6 Methodik .................................................................................................... 163
6.1 Das Beziehungs- und Familienpanel pairfam ...................................... 163
6.2 Variablen ............................................................................................. 166
6.2.1 Die abhängigen Konstrukte der kindlichen Kompetenzen ......... 166
6.2.2 Das unabhängige Konstrukt: Beziehungsqualität ....................... 167
6.2.3 Mediatoren: Elternkompetenzen ................................................ 169
6.2.4 Soziodemografische Kontrollvariablen ...................................... 172
6.3 Statistisches Analyseverfahren ............................................................ 174
6.3.1 Strukturgleichungsmodelle ......................................................... 174
6.3.2 Gütekriterien .............................................................................. 181
6.3.3 Gruppenvergleich ....................................................................... 186
6.3.4 Prozedere.. .................................................................................. 188
7 Ergebnisse .................................................................................................. 189
7.1 Stichprobe ........................................................................................... 189
7.2 Deskriptive Statistik ............................................................................ 194
Inhalt IX
7.2.1 Emotionale Sicherheit und prosoziales Verhalten ...................... 195
7.2.2 Beziehungsqualität ..................................................................... 200
7.2.3 Elternkompetenzen ..................................................................... 203
7.2.4 Zusammenfassung ...................................................................... 208
7.3 Struktur der einzelnen Messmodelle ................................................... 208
7.3.1 Überprüfung auf uni- und multivariate Normalverteilung ......... 209
7.3.2 Abhängige Konstrukte: Kindliche Kompetenzen ....................... 213
7.3.3 Unabhängiges Konstrukt: Beziehungsqualität............................ 216
7.3.4 Mediatoren: Elternkompetenzen ................................................ 219
7.3.5 Abschließende Beurteilung der Messmodelle ............................ 225
7.4 Strukturgleichungsmodelle .................................................................. 227
7.4.1 Direkter Einfluss der Beziehungsqualität ................................... 227
7.4.2 Kommunikationsmodelle ........................................................... 229
7.4.3 Modelle zur autoritativen Erziehung .......................................... 242
7.4.4 Die Rolle der soziodemografischen Merkmale .......................... 254
7.4.5 Zusammenfassung und Fazit ...................................................... 260
7.5 Gruppenvergleiche .............................................................................. 262
7.5.1 Messinvarianz ............................................................................ 262
7.5.2 Direkter Einfluss der Beziehungsqualität ................................... 265
7.5.3 Kommunikationsmodelle ........................................................... 267
7.5.4 Modelle zur autoritativen Erziehung .......................................... 274
7.5.5 Interpretation und Diskussion der Ergebnisse ............................ 281
7.6 Zusammenfassung und Grenzen der vorliegenden Untersuchung ...... 290
8 Pädagogischer Handlungsleitfaden ......................................................... 295
8.1 Grundsätzliche pädagogische Prinzipien ............................................. 295
8.2 Integration und Kooperation ............................................................... 298
8.3 Die Förderung der kindlichen Kompetenzen ...................................... 301
8.4 Empfehlungen für die sozialen und leiblichen Eltern ......................... 311
9 Zusammenfassung und Ausblick ............................................................. 317
Literaturverzeichnis ....................................................................................... 323
Anhang ............................................................................................................. 351
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 2.1: Verteilung der Familienformen mit minderjährigen
Kindern ................................................................................... 14
Abbildung 4.1: Innerfamiliale systemische Einflussprozesse nach
Anette Engfer ........................................................................ 127
Abbildung 4.2: Systemisches Prozessmodell nach Jay Belsky ...................... 129
Abbildung 5.1: Direkter Einfluss der Beziehungsqualität ............................. 140
Abbildung 5.2: Einfaches Kommunikationsmodell ....................................... 144
Abbildung 5.3: Einfaches Modell zur autoritativen Erziehung ..................... 147
Abbildung 5.4: Erweitertes Kommunikationsmodell .................................... 151
Abbildung 5.5: Erweitertes Modell zur autoritativen Erziehung ................... 152
Abbildung 6.1: Strukturgleichungsmodell mit zwei latenten Variablen ........ 176
Abbildung 6.2: Direkte und indirekte Effekte des Kausalmodells ................ 179
Abbildung 7.1: ES I und PV I: Direkter Einfluss der Beziehungsqualität ..... 228
Abbildung 7.2: ES II: Einfaches Kommunikationsmodell ............................ 230
Abbildung 7.3: ES III: Erweitertes Kommunikationsmodell ......................... 232
Abbildung 7.4: PV II: Einfaches Kommunikationsmodell ............................ 234
Abbildung 7.5: PV III: Erweitertes Kommunikationsmodell ........................ 235
Abbildung 7.6: ES IV: Einfaches Modell zur autoritativen Erziehung .......... 243
Abbildung 7.7: ES V: Erweitertes Modell zur autoritativen Erziehung ........ 244
Abbildung 7.8: PV IV: Einfaches Modell zur autoritativen Erziehung ......... 246
Abbildung 7.9: PV V: Erweitertes Modell zur autoritativen Erziehung ........ 247
Abbildung 7.10: Die Bedeutung der soziodemografischen Merkmale im
Modell ES III ........................................................................ 255
Abbildung 7.11: Die Bedeutung der soziodemografischen Merkmale im
Modell PV V ......................................................................... 257
Abbildung 7.12: Gruppenvergleich ES I und PV I: Direkter Einfluss der
Beziehungsqualität ................................................................ 266