Table Of ContentAngela Rascher
Schriftauslegung und Christologie im Hebräerbrief
Beihefte zur Zeitschrift für die
neutestamentliche Wissenschaft
und die Kunde der älteren Kirche
Herausgegeben von
James D. G. Dunn · Carl R. Holladay
Hermann Lichtenberger · Jens Schröter
Gregory E. Sterling · Michael Wolter
Band 153
W
DE
G
Walter de Gruyter · Berlin · New York
Angela Rascher
Schriftauslegung und Christologie
im Hebräerbrief
W
DE
G_
Walter de Gruyter · Berlin · New York
© Gedruckt auf säurefreiem Papier,
das die US-ANSI-Norm über Haltbarkeit erfüllt.
ISSN 0171-6441
ISBN 978-3-11-019697-9
Library of Congress Cataloging-in-Publkation Data
Rascher, Angela.
Schriftauslegung und Christologie im Hebräerbrief / Angela
Rascher
p. cm. — (Beihefte zur Zeitschrift fuer die neutestamentliche
Wissenschaft und die Kunde der aelteren Kirche ; Bd. 153)
Includes bibliographical rcferenccs and index.
ISBN 978-3-11-019697-9 (alk. paper)
1. Bible. N.T. Hebrews — Criticism, interpretation, etc. 2. Jesus
Christ — Person and offices. 3. Bible. O.T. — Relation to
Hebrews. 4. Bible. N.T. Hebrews — Relation to the Old Testa-
ment. I. Title.
BS2775.52.R37 2007
227'.8706-dc22
2007027366
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Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen
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Printed in Germany
Umschlaggestaltung: Christopher Schneider, Berlin
Vorwort und Dank
Die vorliegende Arbeit wurde im Sommersemester 2006 von der
Theologischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg als
Dissertation angenommen. Für die Drucklegung habe ich sie leicht
überarbeitet.
Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Peter Lampe betreut. Ohne seine
Offenheit und die Bereitschaft, sich auf meine Ideen einzulassen, wäre
diese Arbeit nicht das, was sie heute ist. Für seine stets ermunternde
und kritische Begleitung danke ich ihm herzlich.
PD Dr. Christian Strecker danke ich für die Erstellung des
Zweitgutachtens.
Den Herausgebern danke ich nicht nur für die Aufnahme in die
Reihe BZNW, sondern auch für ihre Anmerkungen zu meiner Arbeit.
Vom Verlag, namentlich von Dr. Carsten Burfeind und Sabina
Dabrowski, bin ich von Anfang an freundlich und hilfsbereit betreut
worden. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön!
Finanziell wurde die Arbeit vom Ev. Studienwerk Villigst e.V.
gefördert. Die finanzielle Unterstützung hat mir ein zügiges und freies
Arbeiten ermöglicht. Vielen Dank!
Kollegen, Kolleginnen, Freundinnen und Freunde haben mich in den
Jahren der Entstehung der Arbeit in unterschiedlicher Weise begleitet.
Sie haben mit mir diskutiert, Teile der Arbeit Korrektur gelesen oder
mit Freizeitgestaltung für Ablenkung vom Arbeitsalltag gesorgt. Auf
dieses Umfeld hätte ich nicht verzichten wollen. Frank Conrads, Jan
Eisenberg, Kathrin Eisenberg, Karoline Faber, Stefanie Lorenzen,
Kristin Migotz, Kirsten Müller, Christian Polke, Christine Stark,
Torsten Siehe, Annette Weissenrieder: Danke, dass ihr da seid!
Meine Eltern Dietrun und Wolfgang Rascher haben nicht nur die
Entstehung dieser Arbeit, sondern meinen gesamten Werdegang
unterstützt und gefördert. Für diesen Rückhalt bin ich sehr dankbar.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort und Dank V
Inhaltsverzeichnis VIT
Teil A: Der hermeneutische Zusammenhang von Schriftauslegung
und Christologie - Einleitung 1
I. Einführung: Grundanliegen und Forschungsüberblick 1
1. Grundanliegen 1
2. Uberblick zur Forschungssituation 2
2.1 Zur Schriftauslegung des Hebr 3
2.2 Zur theologischen Grundlegung des Schriftgebrauchs des Hebr 8
2.3 Fazit 10
3. Der eigene Ansatzpunkt und das eigene Vorgehen 11
II. Die Aufnahme des Alten Testaments im Hebr 13
1. Zur Benennung des Alten Testaments im Hebr 13
2. Zur Textgrundlage der alttestamentlichen Zitate im Hebr 14
2.1 Die Septuaginta als autoritativer Text 14
2.2 Der freie Umgang mit dem vorliegenden Text 17
2.3 Zur Frage nach der Existenz eines vom Hebr benutzten
Florilegiums 18
2.4 Rrgebnis: Das griechische Alte Testament als Vorlage der Zitate 21
3. Die Zitate im Hebr - Überblick 22
3.1 Die alttestamentlichen Zitate im Hebr 22
Exkurs: Zur Unterscheidung von Zitat und Paraphrase 24
3.2 Die alttestamentlichen Zitate des Hebr im neutestamentlichen
Kontext 26
3.3 Die Eigenständigkeit des Hebr in der Auswahl der
alttestamentlichen Zitate - Konsequenzen 27
4. Die Gewichtung der verschiedenen alttestamentlichen Zitate -
zur Frage nach Hauptzitaten 28
III. Die Zitateinleitungen des Hebr 31
1. Die Schrift als Rede Gottes 31
1.1 Die Zitateinleitungen mit λέγειν 31
1.2 Die Ausblendung des Kontextes der alttestamentlichen Zitate 33
1.3 Zur Bewertung der biblischen Hermeneutik des Hebr 35
VIII Inhaltsverzeichnis
2. Die in den Zitateinleitungen zum Ausdruck kommenden
Beziehungen 37
2.1 Die Worte Gottes und Jesu Christi 37
2.1.1 Gott spricht zum Sohn 37
2.1.2 Jesus Christus spricht zu Gott 39
2.1.3 Zur Beziehung von Gott und Jesus Christus 40
2.2 Gott und Heiliger Geist sprechen zu den Menschen 40
2.3 Der Mensch als Hörer des Wortes 41
3. Ergebnis: Die in den Zitateinleitungen erkennbaren theologischen
Grundentscheidungen 43
Teil B: Jesus Christus, der Sohn - die Verwendung des Sohnestitels
und der Bezug zur Schrift im Hebr 45
I. Der Sohnestitel im Hebr 45
1. Einleitung 45
2. Der Sohnesbegriff in Hebr 1 47
2.1 Die endgültige Offenbarung Gottes im Sohn - Hebr 1,1-4 47
2.2 Die hermeneutische Bedeutung der Offenbarung im Sohn 49
2.3 Die Stellung des Sohnes in der himmlischen Welt - zum
Sohnestitel in der Zitatenreihe Hebr 1,5-14 50
2.4 Die Form der Schriftauslegung in der Zitatenreihe 52
3. Das Verhältnis von Sohn und Söhnen als Thema von Hebr 2 53
3.1 Christologische und anthropologische Lektüre von Ps 8
in Hebr 2,5ff 53
3.2 Der Sohn und die Söhne als Brüder 56
4. Der Sohn Gottes als (Hohe-)Priester - Hebr 4,14; 5,5f; 7,28 58
5. Die Menschen als zu ermahnende Söhne in Hebr 12,4-11 59
6. Zusammenfassung: Die Bedeutung des Sohnestitels 59
II. Der Weg des Sohnes 60
1. Hebr 1 und die Präexistenz des Sohnes 60
2. Die Menschwerdung des Sohnes als Erfüllung des göttlichen
Heilsplanes zugunsten aller Menschen 62
Exkurs: Der erste und der neue Bund im Hebr 64
3. Der Tod des Sohnes - Hebr 2,14f 68
4. Sitzen zur Rechten Gottes - die Bedeutung von Ps 110 (LXX109),1
im Hebr 70
5. Schluss: Zum Ineinander von Erhöhungs- und
Niedrigkeitsaussagen 73
III. Der Sohn und sein Verhältnis zu Gott 75
1. Die Einsetzung durch direkte Ansprache - Ps 2,7; 2Sam 7,14 75
2. Die Übertragung göttlicher Attribute auf den Sohn - Hebr 1,8-12 77
3. Sohn als Offenbarung Gottes: απαύγασμα της δόξης und χαρακτήρ της
υποστάσεως (Hebr 1,3) 80
Inhaltsverzeichnis IX
4. Der Sohn als Verkündiger - Ps 22 (LXX21),23 in Hebr 2,12 und der
Vergleich mit Mose in Hebr 3,1-6 83
5. Schluss: Der Sohn als Sohn Gottes 85
IV. Der Sohn und sein Verhältnis zu den Geschöpfen 86
1. Sohn und Engel 86
1.1 Zu Wesen und Funktion der Engel in Hebr lf 86
1.2 Die Anbetung des Sohnes durch die Engel - Hebr 1,6 89
1.3 Der Sohn im Gegenüber zu den Engeln - zur Funktion des
Engelvergleiches im Hebr 91
2. Der Sohn und die Söhne 93
2.1 Die Söhne als Brüder des Sohnes - Hebr 2,11-13 93
2.2 Die völlige Solidarität: in gleicher Weise versucht 95
2.3 Die Menschen als Söhne Gottes - Hebr 12,4-11 97
3. Zusammenfassung: Der Sohn, die Söhne und die Engel 99
V. Zusammenfassung: Der Sohn und die Schriftauslegung 100
Teil C: Person und Amt des Hohepriesters - die Hohepriesterschaft
Jesu Christi und die Schriftauslegung 101
I. Jesus, der Hohepriester - zur Charakterisierung des
Hohepriesters 101
1. Einführung: Jesus, der Priester und Hohepriester 101
2. Die Zentralität des Hohepriestertitels im Hebr 104
3. Die Begründung(en) für Jesu Hohepriesteramt 105
II. Jesus Christus, der legitime und der bessere Hohepriester 106
1. Hebr 5,1-10: Einführung 106
1.1 „aus Menschen genommen" 108
1.2 „berufen von Gott" 108
1.3 „opfern für die Sünden" 109
1.4 Zusammenfassung 110
2. Jesus, der menschliche und mitmenschliche Hohepriester 111
2.1 Die Einführung des Hohepriestertitels in Hebr 2,17 111
2.2 Die Pointierung des Hohepriestertitels in Hebr 4,14-16 112
2.3 Ergebnis: Zur grundlegenden Bedeutung des irdischen Jesus
für die Hohepriestervorstellung 113
2.4 Zur Schriftauslegung 114
3. Die Einsetzung Jesu Christi zum Hohepriester durch Gott 116
3.1 Die Berufung Jesu durch direkte Ansprache Gottes - Hebr 5,5f.l0 .. 116
3.2 Zur Funktion von Ps 110 (LXX109),4 im Hebr 118
3.3 Gott als Autorität hinter dem Priester: die theologische
Bedeutung der Berufung 119
3.4 Zur Schriftauslegung - Zusammenfassung 120
III. Jesus Christus, Hohepriester nach der Ordnung des Melchisedek .. 121
1. Hebr 7-Überblick 121
χ Inhaltsverzeichnis
1.1 Die Legitimation des anderen Priestertums nach der Ordnung des
Melchisedek nach Hebr 7,1-25 121
1.2 Der Hohepriestertitel in Hebr 7,26-28 122
1.3 Zusammenfassung 123
2. Die verschiedenen Argumentationen in Hebr 7 124
2.1 Die Auslegung von Gen 14 in Hebr 7 124
2.2 Die unterschiedliche Einsetzung 125
2.3 Die Installation eines anderen Priestertums 126
2.4 Die Gegenüberstellung von Einem und Vielen 127
2.5 Die Aufhebung des Gesetzes durch die neue Priesterordnung 129
2.6 Zur Schriftauslegung in Hebr 7 - Zusammenfassung 131
3. Zur Figur des Melchisedek in Hebr 7, in 2Hen, in llQMelch
und in Leg. All. III 132
3.1 Zur Vorstellung des Priestertums nach dem Vorbild
Melchisedeks - ein Vergleich von 2Hen 71f und Hebr 7 132
3.2 Zur Person des Melchisedek - ein Vergleich von Hebr 7 und
llQMelch 134
3.3 Zur allegorischen Auslegung von Gen 14 - ein Vergleich von
Hebr 7 und Leg. All. III 138
3.4 Fazit 140
IV. Ergebnis: Jesus Christus, der legitime und der bessere
Hohepriester - zur Schriftauslegung 141
Teil D: Das Werk des Hohepriesters - die Bedeutung des Kultes für
die Rede vom Christusereignis 143
I. Die kultischen Aussagen über das Werk des Hohepriesters Jesus
Christus im Hebr - Uberblick 143
1. Die allgemeinen Hinweise auf das Werk des Hohepriesters Jesus
Christus in Hebr 1-7 143
2. Opfern als Konsequenz des Priestertitels - Hebr 8,1-5 145
3. Die Bedeutung des irdischen Heiligtums und Jesu himmlischer
Dienst als Hohepriester nach Hebr 9 146
3.1 Die Bedeutung des irdischen Heiligtums als Sinnbild 146
3.2 Jesu himmlischer Dienst 148
4. Das Opfer Jesu und die Opferkritik in Hebr 10,1-18 149
5. Zusammenfassung 150
II. Die Bedeutung des Heiligtums 150
1. Das Heiligtum als παραβολή der gegenwärtigen Zeit - Hebr 9,6-10 .. 150
1.1 Überblick zu Hebr 9,6-10 151
1.2 Zum Begriff παραβολή 153
1.3 Der Heilige Geist als Hermeneut und die παραβολή in Hebr 9,6-10 ... 155
Exkurs: Der Heilige Geist im Hebr 156
1.4 Der erste Teil des Heiligtums als Sinnbild der gegenwärtigen Zeit -
zur heilsgeschichtlichen Auslegung in Hebr 9,6-10 158
1.5 Das irdische Heiligtum als παραβολή - Zusammenfassung 161