Table Of ContentStefan Zerbe
Gerhard Wiegleb Hrsg.
Renaturierung
von Ökosystemen
in Mitteleuropa
Renaturierung von Ökosystemen in
Mitteleuropa
(cid:2)
Stefan Zerbe Gerhard Wiegleb
Herausgeber
Renaturierung von
Ökosystemen in
Mitteleuropa
Unter Mitwirkung von René Fronczek
Herausgeber
Stefan Zerbe Gerhard Wiegleb
Fakultät für Naturwissenschaften und Technik Lehrstuhl Allgemeine Ökologie
Freie Universität Bozen Brandenburgische Technische Universität
Bozen, Italien Cottbus, Deutschland
ISBN978-3-662-48516-3 ISBN978-3-662-48517-0(eBook)
DOI10.1007/978-3-662-48517-0
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Inhaltsverzeichnis
1 Einführung in die Renatu- 3 Restaurierung von
rierungsökologie . . . . . . 1 Mooren . . . . . . . . . . . . 55
1.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 1 3.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 55
1.2 Historische Entwicklung der 3.2 Moore als Ökosysteme – Eigen-
Renaturierungsökologie . . . . . 1 schaften und Typisierung . . . . 55
1.3 Vielfalt renaturierungsökolo- 3.3 Nutzung und Degradation
gischer Konzepte . . . . . . . . 3 der Moore . . . . . . . . . . . . 59
1.4 Ziele der Ökosystem- 3.4 Bestimmung von Restaurierungs-
renaturierung . . . . . . . . . . 5 zielen und -maßnahmen. . . . . 62
1.5 Abgrenzung von Ökologie, Natur- 3.4.1 Moorfunktionen . . . . . . . . . 62
schutz, Renaturierungsökologie 3.4.2 Zielbestimmung und
und anderen Disziplinen. . . . . 8 Restaurierungsmaßnahmen. . . . 62
1.6 Besonderheiten der Renaturierungs- 3.5 Revitalisierung hydrogenetischer
ökologie im Verhältnis zu Ökologie Moortypen. . . . . . . . . . . . 66
und Naturschutz. . . . . . . . . 11 3.5.1 Prinzipien und Techniken der
1.7 Transdisziplinäre Arbeitsweise Revitalisierung . . . . . . . . . . 67
der Renaturierungsökologie. . . 13 3.5.2 Verlandungsmoore . . . . . . . . 67
1.8 Erfolgskontrolle und Monitoring in 3.5.3 Versumpfungsmoore . . . . . . . 69
der Ökosystemrenaturierung . . 16 3.5.4 Überflutungsmoore. . . . . . . . 70
1.9 Schlussfolgerungen . . . . . . . 17 3.5.5 Kesselmoore . . . . . . . . . . . 72
Literaturverzeichnis . . . . . . . 18 3.5.6 Hangmoore. . . . . . . . . . . . 74
3.5.7 Durchströmungsmoore. . . . . . 75
3.5.8 Quellmoore. . . . . . . . . . . . 76
2 Ökologische Grundlagen
3.5.9 Hochmoore (Regenmoore) . . . . 78
und limitierende Faktoren 3.6 Alternative Landnutzung –
der Renaturierung . . . . . 23 Paludikulturen. . . . . . . . . . 80
2.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 23 3.6.1 Halmbiomasse . . . . . . . . . . 81
2.2 Limitierende abiotische Faktoren 3.6.2 Erle. . . . . . . . . . . . . . . . 83
der Renaturierung. . . . . . . . 24 3.6.3 Torfmoos. . . . . . . . . . . . . 83
2.2.1 Wasserhaushalt . . . . . . . . . 24 3.7 Aktuelle und zukünftige Entwick-
2.2.2 Nährstoffhaushalt/Trophie . . . . 26 lung der Moore in Mitteleuropa . 84
2.2.3 Versauerung . . . . . . . . . . . 29 Literaturverzeichnis . . . . . . . 86
2.2.4 Bodenchemische Extreme . . . . 31
2.3 Limitierende biotische Faktoren
4 Renaturierung von
der Renaturierung. . . . . . . . 37
2.3.1 Diasporenbanken. . . . . . . . . 37 Fließgewässern . . . . . . . 95
2.3.2 Ausbreitungslimitierung . . . . . 38 4.1 Einleitung – gegenwärtiger
2.3.3 Konkurrenz/Mangel an Zustand der Fließgewässer in
Regenerationsnischen . . . . . . 45 Deutschland und Erfordernisse
2.4 Fazit und Ausblick. . . . . . . . 46 der Renaturierung. . . . . . . . 95
Literaturverzeichnis . . . . . . . 47 4.2 Fachliche Grundlagen der Fließ-
gewässerrenaturierung . . . . . 97
VI Inhaltsverzeichnis
4.2.1 Definition von Referenzzuständen 5.5.1 Ziele und Grundlagen. . . . . . . 135
für Gewässertypen als Maßstab 5.5.2 Maßnahmen zur Restaurierung
der Bewertung und Leitbild der eutrophierter Seen. . . . . . . . 138
Renaturierung . . . . . . . . . . 97 5.5.3 Schlussfolgerungen. . . . . . . . 141
4.2.2 Fließgewässertypen in 5.6 Sanierung und Restaurierung
Deutschland . . . . . . . . . . . 98 versauerter Seen . . . . . . . . 142
4.2.3 Leitbildbezogene biologische 5.6.1 Typisierung saurer Seen . . . . . 142
Bewertung von Fließgewässern. . 99 5.6.2 Ökologische Auswirkungen der
4.2.4 Direkte Erfassung und Bewertung Versauerung . . . . . . . . . . . 143
der Hydromorphologie . . . . . . 107 5.6.3 Sanierungs- und Renaturierungs-
4.2.5 Methodik zur Erfolgskontrolle bei maßnahmen . . . . . . . . . . . 143
Fließgewässerrenaturierungen . . 110 Literaturverzeichnis . . . . . . . 147
4.3 Praxis der Fließgewässer-
renaturierung . . . . . . . . . . 111
4.3.1 Naturnaher Wasserbau. . . . . . 111 6 Renaturierung von
4.3.2 Ingenieurbiologische Bauweisen . 113 Waldökosystemen . . . . . 153
4.3.3 Möglichkeiten und Grenzen des 6.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 153
naturnahen Wasserbaus . . . . . 113 6.2 Waldveränderungen in
4.3.4 Anwendung der naturnahen Mitteleuropa unter dem Einfluss
Bauweisen . . . . . . . . . . . . 114 des Menschen. . . . . . . . . . 154
4.3.5 Möglichkeiten der veränderten 6.2.1 Vom Naturwald zur großflächigen
Gewässerunterhaltung und Waldzerstörung. . . . . . . . . . 154
eigendynamischen Entwicklung. . 115 6.2.2 Entstehung der großflächigen
4.4 Fallbeispiele . . . . . . . . . . . 116 Nadelholzaufforstungen in
4.4.1 Renaturierung der Ihle bei Burg. . 116 Mitteleuropa . . . . . . . . . . . 156
4.4.2 Renaturierungsmaßnahmen an 6.3 Renaturierungsziele für Wälder . 157
Obermain und Rodach . . . . . . 118 6.3.1 Übergeordnete
4.4.3 Geplante Renaturierung der Renaturierungsziele . . . . . . . 157
Unteren Havel . . . . . . . . . . 119 6.3.2 Zieltypen der Waldentwicklung . . 158
4.5 Ausblick . . . . . . . . . . . . . 121 6.3.3 Erfassung und Bewertung der
4.5.1 Praktische Probleme bei der Naturnähe von Wäldern . . . . . 159
Umsetzung der WRRL . . . . . . 121 6.3.4 Renaturierung von Sonder-
4.5.2 Renaturierung, Biodiversität und standorten in Wäldern . . . . . . 160
Klimawandel – was kommt nach 6.3.5 Referenzzustände für eine
der EG-WRRL? . . . . . . . . . . 121 Waldrenaturierung . . . . . . . . 161
Literaturverzeichnis . . . . . . . 122 6.4 Konzeptionelle Überlegungen zur
Renaturierung von Wäldern . . . 161
6.4.1 Natürliche Regeneration degradier-
5 Restaurierung von Seen
ter Wälder und Waldstandorte . . 161
und Renaturierung von
6.4.2 Erhalt der biologischen Vielfalt
Seeufern . . . . . . . . . . . 125 in Wäldern . . . . . . . . . . . . 163
5.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 125 6.4.3 Integration ökologischer Prozesse
5.2 Typisierung und Strukturierung in die Waldrenaturierung . . . . . 166
von Seen. . . . . . . . . . . . . 126 6.4.4 Kurzlebige Baumarten in der
5.3 Anthropogene Belastungen natürlichen Waldregeneration . . 167
von Seen. . . . . . . . . . . . . 126 6.4.5 Renaturierung von
5.4 Seeuferrenaturierung . . . . . . 128 Waldlandschaften . . . . . . . . 168
5.4.1 Grundlagen. . . . . . . . . . . . 128 6.5 Fallbeispiele für die Ableitung
5.4.2 Leitbilder und Ziele. . . . . . . . 129 von Renaturierungszielen für
5.4.3 Problemstellungen, Lösungsan- den Wald . . . . . . . . . . . . 169
sätze und Umsetzungswerkzeuge. 129 6.5.1 Das Beispiel Menzer Heide
5.5 Sanierung und Restaurierung (N-Brandenburg) . . . . . . . . . 169
eutrophierter Seen . . . . . . . 135 6.5.2 Das Beispiel Spreewald. . . . . . 170
Inhaltsverzeichnis VII
6.6 Probleme, Grenzen und offene 7.6.4 Renaturierung von Salzwiesen des
Fragen der Waldrenaturierung. . 171 Festlandes am Beispiel
6.6.1 Zielkonflikte – Renaturierung oder der Hamburger Hallig (Nordsee) . 195
Restauration?. . . . . . . . . . . 171 7.6.5 Kleinflächige Renaturierung von
6.6.2 Wildverbiss. . . . . . . . . . . . 172 Salzwiesen an der Nordsee
6.6.3 Klimawandel und mögliche durch Kleientnahme . . . . . . . 197
Konsequenzen für die Wälder. . . 174 7.6.6 Schlussfolgerungen für die
6.6.4 Neophyten in Wäldern Mittel- Renaturierung von Salzwiesen an
europas und mögliche Probleme der Nordsee . . . . . . . . . . . 198
für die Waldrenaturierung . . . . 175 7.6.7 Karrendorfer Wiesen (Ostsee) . . 199
Literaturverzeichnis . . . . . . . 177 7.6.8 Polder Ziesetal (Ostsee) . . . . . 201
7.6.9 Schlussfolgerungen für Deichrück-
bau an der Ostsee . . . . . . . . 202
7 Renaturierung von Salz-
7.7 Deichrückbau – Akzeptanz in
grasländern bzw. Salz- der Bevölkerung. . . . . . . . . 202
wiesen der Küsten . . . . . 183 7.8 Empfehlungen für die Renaturie-
7.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 183 rung von salzgeprägten
7.2 Standortfaktoren und Entstehung Küstenökosystemen. . . . . . . 203
von Küstensalzwiesen an Nord- 7.8.1 Empfehlungen für zukünftige
und Ostsee . . . . . . . . . . . 183 Renaturierungsmaßnahmen . . . 203
7.2.1 Nordseeküste . . . . . . . . . . 184 7.8.2 Deichrückbau und Meeresspiegel-
7.2.2 Ostseeküste . . . . . . . . . . . 184 anstieg. . . . . . . . . . . . . . 205
7.3 Ökosystemfunktionen von Salz- 7.8.3 Forschungsbedarf . . . . . . . . 205
grasländern bzw. Salzwiesen . . 185 Literaturverzeichnis . . . . . . . 206
7.3.1 Filter und Sedimentationsraum. . 185
7.3.2 Küstenschutz. . . . . . . . . . . 185
8 Renaturierung von
7.3.3 Nahrungs-, Rast- und Aufzucht-
subalpinen und alpinen
gebiet für Tiere. . . . . . . . . . 185
7.4 Veränderungen durch den Ökosystemen . . . . . . . . 209
Menschen und Renaturierungs- 8.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 209
bedarf . . . . . . . . . . . . . . 186 8.1.1 Meereshöhe, Relief und alpines
7.4.1 Nutzungsgeschichte . . . . . . . 186 Klima. . . . . . . . . . . . . . . 209
7.4.2 Formen menschlicher Beein- 8.1.2 Boden und Vegetationstyp . . . . 210
flussung von Salzwiesen bzw. 8.1.3 Kosten . . . . . . . . . . . . . . 210
Salzgrasländern . . . . . . . . . 186 8.2 Historische Entwicklungen . . . 210
7.4.3 Renaturierungsbedarf . . . . . . 187 8.2.1 Land- und forstwirtschaftliche
7.5 Renaturierungsziele für Salz- Nutzung, Bergbau, Industrie . . . 211
grasländer und Salzwiesen 8.2.2 Verkehr und Tourismus. . . . . . 211
der Küsten. . . . . . . . . . . . 188 8.3 Ziele der Hochlagenbegrünung . 212
7.5.1 Schutzstatus . . . . . . . . . . . 188 8.3.1 Erosionskontrolle und Regulierung
7.5.2 Renaturierungsziele . . . . . . . 188 des Wasserregimes. . . . . . . . 212
7.5.3 Evaluierungskriterien. . . . . . . 189 8.3.2 Wiederherstellung oder Erhaltung
7.6 Beispiele für die Renaturierung eines intakten Landschaftsbildes. 213
von Salzwiesen bzw. Salzgras- 8.3.3 Naturschutz . . . . . . . . . . . 213
ländern. . . . . . . . . . . . . . 189 8.4 Herausforderungen im Rahmen
7.6.1 Renaturierung der Hauener Hooge der Hochlagenbegrünung . . . . 214
(Nordsee). . . . . . . . . . . . . 189 8.4.1 Erhaltung des Mutterbodens und
7.6.2 Renaturierung von Salzwiesen an seiner Biodiversität. . . . . . . . 214
der Wurster Küste (Nordsee) . . . 193 8.4.2 Eigenschaften geeigneter,
7.6.3 Rückdeichung des Langeooger standortgerechter Hochlagen-
Sommerpolders (Nordsee) . . . . 194 Begrünungspflanzen . . . . . . . 215
8.4.3 Berücksichtigung der
Nachnutzung. . . . . . . . . . . 217
VIII Inhaltsverzeichnis
8.5 Praktische Ausführungen von 9.3.2 Kenntnisse der Bodennährstoff-
Begrünungen . . . . . . . . . . 217 gehalte. . . . . . . . . . . . . . 240
8.5.1 Konservieren der obersten 9.3.3 Kenntnisse über den lokalen
Bodenschicht samt natürlicher Artenpool, die Diasporenbank auf
Vegetation . . . . . . . . . . . . 217 Renaturierungsflächen und die
8.5.2 Standortgerechte Lage von Spenderflächen. . . . . 241
Saatgutmischungen . . . . . . . 217 9.4 Maßnahmen für die Renatu-
8.5.3 Saatzeitpunkt. . . . . . . . . . . 219 rierung I – Verbesserung des
8.5.4 Saatstärken . . . . . . . . . . . 219 naturschutzfachlichen Wertes
8.5.5 Geeignete Saatmethoden. . . . . 220 bestehender Sandökosysteme . 242
8.5.6 Begrünungen mit standort- 9.4.1 Regression fortgeschrittener Suk-
gerechtem Pflanzenmaterial . . . 221 zessionsstadien, insbesondere
8.5.7 Kombinierte Begrünungstechniken. 222 durch Beweidung. . . . . . . . . 242
8.5.8 Zulassen der natürlichen 9.4.2 Wiedereinführung dynamischer
Sukzession. . . . . . . . . . . . 223 Prozesse durch Beweidung und
8.5.9 Pflege und Erhaltung der Aktivierung der Diasporenbank
Begrünungsflächen. . . . . . . . 223 im Boden. . . . . . . . . . . . . 245
8.5.10 Beurteilung des Begrünungs- 9.4.3 Förderung des Diasporentransfers
erfolgs . . . . . . . . . . . . . . 224 und der Diasporenetablierung
8.6 Mangelhafte Begrünung und durch Weidetiere. . . . . . . . . 246
ihre Folgen. . . . . . . . . . . . 225 9.4.4 Förderung dynamischer Prozesse
8.6.1 Veränderter Oberflächenabfluss durch Wind- und Wasserdynamik. 247
bei mangelhafter Begrünungs- 9.5 Maßnahmen für die Renatu-
technik. . . . . . . . . . . . . . 225 rierung II – Flächenvergrößerung,
8.6.2 Schlecht angepasstes Saatgut . . 226 Bildung von Trittsteinen und
8.6.3 Veränderungen der Arten- Korridoren (Neuentwicklung von
zusammensetzung . . . . . . . . 226 Sandökosystemen) . . . . . . . 247
8.6.4 Veränderungen in der Phytomasse, 9.5.1 Schaffung von nährstoffarmen
Unterschiede in den Wuchsfor- Standortbedingungen. . . . . . . 247
menspektren. . . . . . . . . . . 226 9.5.2 Beimpfung mit diasporenreichem
8.6.5 Ökophysiologische Unterschiede Material (Inokulation) und Diaspo-
zwischen Ansaat renausbreitung durch Weidetiere. 248
und Umgebungsvegetation . . . . 228 9.5.3 Pflegebeweidung als Erhaltungs-
8.6.6 Veränderungen der Tiergemein- maßnahme nach Inokulation . . . 249
schaften als Folge einer 9.5.4 Schaffung von Verbundsystemen. 250
mangelhaften Rekultivierung . . . 228 9.6 Neubesiedlung renaturierter
8.7 Schlussfolgerungen und Flächen durch Tierarten
Forschungsbedarf. . . . . . . . 229 (Beispiele) . . . . . . . . . . . . 252
Literaturverzeichnis . . . . . . . 231 9.7 Beispiel aus der Praxis – ein
Projekt zur Renaturierung (Resti-
tution) von Sandökosystemen im
9 Renaturierung von
Flussgebiet der Hase (Emsland). 254
Sandökosystemen im 9.8 Offene Fragen und Forschungs-
Binnenland . . . . . . . . . . 235 bedarf . . . . . . . . . . . . . . 258
9.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 235 Literaturverzeichnis . . . . . . . 258
9.2 Leitbilder für die Renaturierung
und ihre naturschutzfachliche
10 Renaturierung von
Bedeutung . . . . . . . . . . . 237
9.3 Voraussetzungen für eine Kalkmagerrasen. . . . . . . 265
erfolgreiche Renaturierung . . . 239 10.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 265
9.3.1 Kenntnisse zur Vegetationsent- 10.2 Renaturierungsziele für
wicklung in der Zeitachse . . . . 239 Kalkmagerrasen. . . . . . . . . 266
Inhaltsverzeichnis IX
10.3 Bedeutung der Ausgangs- 11.7.2 Renaturierung von Intensivgrün-
bedingungen für den land durch Wiedervernässung . . 304
Renaturierungserfolg . . . . . . 269 11.7.3 Renaturierung durch Reduzierung
10.3.1 Bodennährstoffgehalte und der Mahdfrequenz . . . . . . . . 306
Phytomasseproduktion. . . . . . 269 11.7.4 Renaturierung durch Mulchen . . 307
10.3.2 Verfügbarkeit von Diasporen . . . 269 11.7.5 Renaturierung durch extensive
10.4 Maßnahmen zur Renaturierung Beweidung . . . . . . . . . . . . 307
von Kalkmagerrasen. . . . . . . 270 11.7.6 Renaturierung von artenreichem
10.4.1 Wiederherstellung von Kalkmager- Grünland auf Ackerstandorten . . 308
rasen nach Verbrachung, Verbu- 11.7.7 Regeneration von artenreichem
schung oder Aufforstung. . . . . 270 Grünland auf Brachestandorten . 309
10.4.2 Reduktion der Nährstoff- 11.7.8 Synoptische Betrachtung der
verfügbarkeit. . . . . . . . . . . 271 Renaturierungschancen im
10.4.3 Einbringen von Zielarten . . . . . 274 Grünland . . . . . . . . . . . . . 310
10.5 Langfristiges Management neu 11.8 Forschungsdefizite . . . . . . . 312
angelegter Kalkmagerrasen. . . 276 Literaturverzeichnis . . . . . . . 312
10.6 Forschungsbedarf. . . . . . . . 278
Literaturverzeichnis . . . . . . . 278
12 Renaturierung und
11 Renaturierung von Management von Heiden. 317
12.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 317
Feuchtgrünland, Auen-
12.2 Charakteristika mitteleuropä-
grünland und mesophilem
ischer Heide-Ökosysteme . . . . 317
Grünland . . . . . . . . . . . 283 12.2.1 Entstehung, Nutzungsgeschichte
11.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 283 und Verbreitung der Heiden
11.2 Vegetation, Nutzung, Standort . 284 in Mitteleuropa. . . . . . . . . . 317
11.3 Flächenverluste und Verän- 12.2.2 Entwicklungszyklen von Heiden. . 319
derungen des extensiven 12.2.3 Vegetation . . . . . . . . . . . . 319
Grünlandes in der zweiten Hälfte 12.2.4 Fauna . . . . . . . . . . . . . . 321
des 20. Jahrhunderts . . . . . . 286 12.2.5 Böden . . . . . . . . . . . . . . 323
11.4 Rückgangsursachen. . . . . . . 289 12.3 Ursachen des Wandels und
11.4.1 Veränderungen des Wasser- der Gefährdung von
haushalts. . . . . . . . . . . . . 289 Heide-Ökosystemen. . . . . . . 325
11.4.2 Düngung und Torfmineralisierung . 289 12.3.1 Flächenverlust von Heide-Ökosys-
11.4.3 Steigerung der Nutzungsintensität. 290 temen in den letzten 200 Jahren . 325
11.4.4 Verbrachung . . . . . . . . . . . 291 12.3.2 Änderung historischer
11.4.5 Folgenutzung Ackerbau. . . . . . 292 Nutzungsformen . . . . . . . . . 325
11.4.6 Isolation und Verlust von 12.3.3 Aufforstung. . . . . . . . . . . . 326
Ausbreitungsvektoren . . . . . . 292 12.3.4 Atmogene Stickstoffeinträge . . . 327
11.5 Renaturierungsziele . . . . . . . 293 12.3.5 Entwässerung . . . . . . . . . . 327
11.6 Voraussetzungen und Maß- 12.4 Voraussetzungen, Bedarf und
nahmen für die Grünland- Ziele der Heiderenaturierung . . 328
renaturierung . . . . . . . . . . 296 12.4.1 Naturschutzpolitische und
11.6.1 Wiedervernässung . . . . . . . . 296 -rechtliche Situation . . . . . . . 328
11.6.2 Nährstoffaushagerung . . . . . . 297 12.4.2 Ökologische Bedeutung der Hei-
11.6.3 Aktivierung der Samenbank . . . 297 den und ihr Schutzwert. . . . . . 328
11.6.4 Ausbreitung von Diasporen. . . . 298 12.4.3 Biotopvernetzung und Anlage
11.6.5 Einbringen von Samen . . . . . . 300 von Korridoren . . . . . . . . . . 329
11.7 Erfolge der Grünland- 12.4.4 Auswirkungen des Landschafts-
renaturierung . . . . . . . . . . 301 reliefs auf die Heiderenaturierung. 330
11.7.1 Renaturierung von Intensivgrün- 12.4.5 Auswirkungen der Degradations-
land durch Nährstoffaushagerung 301 dauer auf die Heiderenaturierung . 331
X Inhaltsverzeichnis
12.4.6 Bedeutung des Ausbreitungs- 13.4.1 Einflussfaktoren und Unter-
potenzials von Arten für die suchungsmethoden . . . . . . . 359
Heiderenaturierung. . . . . . . . 332 13.4.2 Spontane Einwanderung von
12.5 Praxis der Heiderenaturierung Pflanzen und Tieren . . . . . . . 359
und Heidepflege. . . . . . . . . 332 13.4.3 Rolle der Standortfaktoren für die
12.5.1 Beweidung . . . . . . . . . . . . 333 Ausprägung von Vegetationstypen
12.5.2 Mahd. . . . . . . . . . . . . . . 333 und Ableitung von Sukzessions-
12.5.3 Kontrolliertes Brennen . . . . . . 334 netzen . . . . . . . . . . . . . . 362
12.5.4 Schoppern . . . . . . . . . . . . 334 13.4.4 Habitatpräferenzen und Sukzes-
12.5.5 Plaggen und Oberbodenabtrag sionsfolgen von Tierarten am
(top soil removal). . . . . . . . . 335 Beispiel der Heuschrecken- und
12.5.6 Auswirkungen der Heiderenatu- Ohrwurmarten . . . . . . . . . . 364
rierung und -pflege auf Tiere . . . 336 13.4.5 Vom Punkt zur Fläche – regional-
12.6 Schlussfolgerungen und spezifische Entwicklungs-
Forschungsbedarf für prognosen . . . . . . . . . . . . 364
Wissenschaft und Praxis . . . . 338 13.5 Bindung von Zielarten des Natur-
12.6.1 Sind Heiden N- oder P-limitierte schutzes an die Entwicklungs-
Systeme?. . . . . . . . . . . . . 338 stadien der Tagebaufolgeland-
12.6.2 Nährstoffeinträge und -bilanzen in schaften und Ableitung von
Heide-Ökosystemen . . . . . . . 338 dynamischen Zielartensystemen 366
12.6.3 Auswirkungen des Managements 13.6 Renaturierung durch gezielte
auf die Verjüngung und die Förderung wertvoller Habitat-
Ernährungssituation von Calluna und Vernetzungsstrukturen . . . 369
vulgaris. . . . . . . . . . . . . . 339 13.7 Renaturierung über Initialen-
12.6.4 Auswirkungen von Management- setzungen – naturnahe Methoden
maßnahmen auf die Fauna von zur Beschleunigung der
Heiden . . . . . . . . . . . . . . 340 Vegetationsentwicklung. . . . . 372
12.6.5 Ökonomie des Heidemanagements 13.7.1 Entwicklung von Offenlandgesell-
und der Heiderenaturierung . . . 341 schaften . . . . . . . . . . . . . 372
12.6.6 Voraussetzungen und Perspektiven 13.7.2 Naturnahe Beschleunigung der
für einen langfristigen Schutz Waldentwicklung . . . . . . . . . 374
von Heiden. . . . . . . . . . . . 342 13.8 Monitoring der Entwicklungs-
Literaturverzeichnis . . . . . . . 343 prozesse. . . . . . . . . . . . . 380
13.9 Schlussfolgerungen und
Forschungsbedarf für
13 Renaturierung von Wissenschaft und Praxis . . . . 380
Tagebaufolgeflächen. . . . 349 Literaturverzeichnis . . . . . . . 384
13.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 349
13.2 Kurzvorstellung des Ökosystem-
14 Renaturierung von Ökosys-
und Landnutzungstyps . . . . . 349
temen in urban-industriel-
13.2.1 Allgemeine Charakterisierung
der Ökosysteme . . . . . . . . . 349 len Landschaften. . . . . . 389
13.2.2 Planerische Vorgaben und 14.1 Einleitung . . . . . . . . . . . . 389
Folgenutzungen. . . . . . . . . . 354 14.2 Besonderheiten urban-
13.3 Entwicklungspotenziale, Leitbild- industrieller Ökosysteme . . . . 389
entwicklung und Renaturierungs- 14.2.1 Nutzungsvielfalt . . . . . . . . . 389
strategien . . . . . . . . . . . . 355 14.2.2 Böden und Substrate. . . . . . . 389
13.3.1 Entwicklungspotenziale. . . . . . 355 14.2.3 Klima. . . . . . . . . . . . . . . 392
13.3.2 Leitbildentwicklung und Renaturie- 14.2.4 Biodiversität . . . . . . . . . . . 393
rungsstrategien. . . . . . . . . . 356 14.3 Renaturierungsbedarf und
13.4 Analyse der spontanen spezifische Renaturierungsziele. 393
Besiedlungsprozesse . . . . . . 359 14.3.1 Bodenschutz, Grundwasser- und
Gewässerschutz, Klimaschutz . . 394