Table Of ContentSp ringer-Leh rbuch
Springer
Berlin
Heidelberg
New York
Barcelona
Budapest
Hongkong
London
Mailand
Paris
Singapur
Tokio
Claus Buddeberg . Jiirg Willi (Hrsg.)
-ale
SYC 050
Medi i
Mit Beitragen der Autorinnen und Autoren
U. Ackermann-Liebrich, B. Buddeberg-Fischer,
C. Buddeberg, E. Heim, D. Ladewig,
K. Laederach, P. C. Meyer, A. Riehl-Emde, J. Willi,
E. Zemp Stutz
2., vollsHindig
iiberarbeitete
Auflage
Mit
68 Abbildungen
und 72 Tabellen
i
Springer
Prof. Dr. med. CLAUS BUDDEBERG
Prof. Dr. med. JURG WILLI
UniversitatsSpital Zurich
Psychiatrische Poliklinik
Abt. fUr Psychosoziale Medizin
Culmannstr. 8
CH-8091 Zurich
ISBN-13: 978-3-540-63955-8 e-ISBN-13: 978-3-642-97728-2
DOl: 10.1007/978-3-642-97728-2
Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme
Psychosoziale Medizin 1 Hrsg.: Claus Buddeberg ; Ji irg Willi. - 2.,
vollst. iiberarb. Auf!. - Berlin; Heidelberg; New York; Barcelona;
Budapest ; Hongkong ; London ; Mailand ; Paris ;
Singapur ; Tokio : Springer, 1998
(Springer-Lehrbuch)
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© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg, 1986, 1998
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Herstellung: PRO EDIT GmbH, D-69123 Heidelberg
Einbandgestaltung: design & production GmbH, D-69123 Heidelberg
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SPIN: 10519664 15/3135-5 4 3 2 1 0 - Gedruckt auf saurefreiem Papier
Zur Didaktik
Das vorliegende Buch stellt fiir die Psychosoziale Medizin
wichtige Fakten kurz und iibersichtlich dar. Folgende Sym
bole sollen dem Leser zur besseren Orientierung dienen
und das Lemen erleichtem:
Obersicht und Zusammenfassung
Merksatze und wichtige Tabellen
Fallbeispiele
Autorinnen und Autoren
Prof. Dr. med. URSULA ACKERMANN-LIEBRICH
Institut fUr Sozial- und Praventivmedizin
Universitat Basel
Steinengraben 49
CH-4051 Basel
Prof. Dr. med. CLAUS BUDDEBERG
Abteilung fUr Psychosoziale Medizin
Psychiatrische Poliklinik
UniversitatsSpital
Culmannstr. 8
CH-8091 ZUrich
PD Dr. med. BARBARA BUDDEBERG-FISCHER
Abteilung fUr Psychosoziale Medizin
Psychiatrische Poliklinik
UniversitatsSpital
Culmannstr. 8
CH-8091 ZUrich
Prof. Dr. med. EDGAR HElM
Tannackerstr. 3
CH-3653 Oberhofen
Prof. Dr. med. DIETER LADEWIG
Psychiatrische Universitatsklinik
Wilhelm Klein-Str. 27
CH-4025 Basel
Dr. med. KURT LAEDERACH
Medizinische Universitatspoliklinik
Station fUr Psychosomatik und Psychosoziale Medizin
Freiburgstr. 3
CH-3010 Bern
PD Dr. phil. PETER C. MEYER
Abteilung fUr Evaluation und Medizinische Informatik
Psychiatrische Universitatsklinik
Lenggstr. 31
CH-8029 Zurich
Dr. phil. ASTRID RIEHL-EMDE
Psychiatrische Poliklinik
UniversitatsSpital
Culmannstr. 8
CH-8091 Zurich
Prof. Dr. med. JURG WILLI
Psychiatrische Poliklinik
UniversitatsSpital
Culmannstr. 8
CH-8091 Zurich
Dr. med. ELISABETH ZEMP STUTZ
Institut fur Sozial- und Praventivmedizin
Universitat Basel
Steinengraben 49
CH-40S1 Basel
I
VIII Autorinnen und Autoren
Vorwort zur zweiten Auflage
Psychosoziale Medizin ist seit 1982 in der Schweiz ein Unter
richts- und Prufungsfach in den ersten drei Jahren des Medi
zinstudiums. Neben der Vermittlung von Kenntnissen aus
den Gebieten Entwicklungs- und Personlichkeitspsychologie,
Psychophysiologie, Sozialpsychologie und Gesundheitssozio
logie werden den Studierenden Erfahrungen und Fertigkeiten
in der Gestaltung der Arzt-Patient-Beziehung und des arzt
lichen Gesptachs vermittelt. Ais Dozenten sind Psychiater,
Internisten, Allgemeinarzte, Psychologen und Soziologen
am Unterricht in Psychosozialer Medizin beteiligt. Durch
diese interdisziplinare Konzeption des Faches ist eine inter
professionelle Zusammenarbeit gewahrleistet, wie sie in den
anderen deutschsprachigen Landern aufgrund der Aufsplitte
rung der "Psycho-Facher" bisher nicht verwirklicht werden
konnte. 1m gegenwartigen Wandel der Medizin und der
Gesundheitsversorgung kommt der Psychosozialen Medizin
mit ihrem interdisziplinaren Ansatz eine zentrale Rolle zu.
Soziokulturelle, psychologische und okonomische Aspekte
werden in den kommenden Jahren fUr viele Bereiche der Me
dizin an Bedeutung zunehmen. Von daher ist es wichtig, daB
Studierende der Medizin im Verlauf ihrer Ausbildung fUr den
Arztberuf relevante Grundlagen der Sozialwissenschaften
kennenlernen und in ihr Denken und Handeln integrieren.
Die erste Auflage dieses Lehrbuches erschien 1986 in
zwei Banden. Herausgeber waren lurg Willi, federfiihrend
fUr Band 1 und Edgar Heim, federfuhrend fUr Band 2. Die jetzt
vorliegende zweite Auflage wurde vollstandig iiberarbeitet und
im Umfang gekiirzt. Der Text ist eindeutig als Lehrbuch kon
zipiert. Der Wissensstoff wird von den Autorinnen und Auto
ren iibersichtlich und praxisnah dargestellt und an Beispielen
aus ihrer arztlichen Tatigkeit veranschaulicht. Die Kapitel 1
bis 8 befassen sich mit sozialwissenschaftlichen Grundlagen,
welche fUr den Arztberuf wichtig sind. In den Kapiteln 9 bis
14 werden Gesundheits- und Krankheitsmodelle, die Arzt
Patient-Beziehung, das arztliche Gesprach sowie Fragen der
KrankheitsbewaItigung und schwierige Krankheitssituationen
behandelt. Das Buch richtet sich in erster Linie an Studierende
der Medizin. Es bietet aber auch rur Arztinnen und Arzte, die
sich im Rahmen ihrer Weiter- und Fortblldung mit Fragen der
psychosozialen und psychosomatischen Grundversorgung be
fassen, wichtiges Grundlagenwissen. Ebenfalls finden Psycho
logen, Soziologen, Sozialarbeiter und Angehorige medizini
scher Assistenzberufe, die in ihrer Tatigkeit heute mit vielen
psychosozialen Problemsituationen konfrontiert werden, in
diesem Buch praxisnahe Konzepte und Hinweise.
1m Interesse einer guten Lesbarkeit des Textes wird auf
eine Schreibweise verzichtet, die immer beide Geschlechter
- ArztlA rztin, PatientlPatientin - berucksichtigt. Wo moglich
werden geschlechtsneutrale Formulierungen gewahlt (z. B.
Studierende anstatt Studenten/Studentinnen). Wenn die
Lesenden im Text direkt angesprochen sind, wird die mann
liche und weibliche Form verwendet. Bei Beschreibungen
und Aussagen, welche rur beide Geschlechter Gultigkeit ha
ben, stehen die Begriffe Arzte, Patienten, etc. stellvertretend
fur die mannliche und weibliche Form.
Die Herausgeber danken all jenen, welche an der Konzep
tion und Gestaltung dieser zweiten Auflage tatkraftig mitge
wirkt haben: An erster Stelle ist hier Edgar Heim zu nennen,
der nach seiner Emeritierung als Ordinarius fur Psychiatrie
und Psychotherapie an der Universitat Bern seine Funktion
als Herausgeber an Claus Buddeberg weitergegeben hat. Die
Autoren, Dozierende an den Universitaten Basel, Bern und
Zurich, haben wesentlich zum Gelingen dieses Buches beige
tragen. Ihnen mochten wir fur die kompetente Bearbeitung
und Darstellung von Themen aus ihren Fachgebieten danken.
Ein besonderer Dank gilt Frau Regula von Orelli, die mit gro
Bern Einsatz, Sorgfalt und Ausdauer den GroBteil der Manu
skripte geschrieben und entsprechend den Vorgaben des
Springer-Verlages gestaltet hat. Unterstutzt wurde sie in ihrer
Arbeit durch die Sekretarinnen der einzelnen Autoren, die
ebenfalls unseren Dank verdienen. Frau Barbara Buddeberg
Fischer hat die Umbruchabzuge der einzelnen Kapitel korri
giert und den Text an einigen Stellen inhaltlich und stilistisch
verbessert. Auch sie hat wesentlichen Antell am Gelingen
diese Lehrbuches. SchlieBlich haben uns viele ungenannte
Kolleginnen und Kollegen wichtige Anregungen fur die Uber
arbeitung und Neugestaltung des Textes gegeben. Ihnen sei an
dieser Stelle ebenfalls gedankt. Nicht zuletzt mochten wir
Anne C. Repnow, Susanne Schimmer und Rose-Marie Doyon
yom Springer-Verlag, sowie Constanze Sonntag von der Firma
Pro edit rur die gute Zusammenarbeit danken.
Zurich, September 1998 CLAUS BUDDEBERG
JURG WILLI
x I
Vorwort zur zweiten Auflage
Inhaltsverzeichnis
1 Bedeutung und Aufgaben
der Psychosozialen Medizin 1
CLAUS BUDDEBERG, JURG WILLI
1.1 Was ist Psychosoziale Medizin? 1
1.2 Wandel der Medizin 3
1.3 Gesundheits- und krankheitsrelevante Faktoren 7
1.4 Stellung der Psychosozialen Medizin irn
rnedizinischen Ausbildungscurriculurn . . 9
1.5 Konzeption der rnedizinischen Ausbildung 10
Literatur 14
2 Die lrztin/Der Arzt . 15
JURG WILLI, URSULA ACKERMANN-LIEBRICH,
EDGAR HElM
2.1 Die Studierenden der Medizin 15
2.1.1 Wer studiert Medizin? 15
2.1.2 Studienerfolg und Belastungen irn Studiurn 16
2.2 Arztliche Berufsausubung und Farnilie . . . 18
2.2.1 Die Berufstatigkeit von Arztinnen und Arzten 18
2.2.2 Heirat und Farnilie 19
2.2.3 Karriereplanung 20
2.2.4 Modelle partnerschaftlicher Kooperation 20
2.3 Stressoren und Gesundheitsrisiken
des Arztberufes 21
2.3.1 Verleugnung einer Realitat helfender Berufe 21
2.3.2 Stressoren 21
2.3.3 Gesundheitsrisiken 23
2.3.4 Bewaltigung der arztlichen Stressoren 24
Literatur 27
3 Grundlagen des Sozialverhaltens 29
PETER C. MEYER, CLAUS BUDDEBERG
3.1 Soziale Wahrnehrnung . . . . . . . . 29
3.1.1 Wahrnehrnungsprozesse ....... 29
3.1.2 Kornponenten und Funktionen der Einstellung 31
3.1.3 Das Vorurteil als eine starre Einstellung . .. 32
3.1.4 Konsistenz und Veranderung von Einstellungen 33