Table Of ContentThomas Schmidt
Kay Pfaffenberger
Stefan Liebing Hrsg.
Praxishandbuch
Wirtschaft in Afrika
Praxishandbuch Wirtschaft in Afrika
(cid:2) (cid:2)
Thomas Schmidt Kay Pfaffenberger
Stefan Liebing
(Hrsg.)
Praxishandbuch Wirtschaft
in Afrika
Herausgeber
ThomasSchmidt StefanLiebing
CentreforBusinessandTechnologyinAfrica ConjunctaGmbH
HochschuleFlensburg Hamburg,Deutschland
Flensburg,Deutschland
KayPfaffenberger
CentreforBusinessandTechnologyinAfrica
HochschuleFlensburg
Flensburg,Deutschland
ISBN978-3-658-14481-4 ISBN978-3-658-14482-1(eBook)
DOI10.1007/978-3-658-14482-1
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Einleitung: Warum dieses Buch über Wirtschaft
in Afrika?
Afrika! Schon bei den ersten, kleineren Berührungen – Stefan Liebing in Zentral- und
Ostafrika, Kay Pfaffenbergerin Westafrika, Thomas Schmidt im südlichen Afrika – ha-
benwirvorvielenJahrendiewirtschaftlichePotenzdiesesKontinentsgespürtundwaren
fasziniertvondenunerschlossenenMöglichkeiten.Diesführteletztendlichdazu,dasswir
unszueinemimmergrößerenTeilunsererTätigkeitmitWirtschaftinAfrikabeschäftigt
haben. Leider ist das populäre Bild Afrikas immer noch von Hunger, Armut und Krieg
oderabervonFolkloreundromantischenVorstellungengeprägt.Wirsehendagegenneue
Technologien,wirtschaftlicheEntwicklungundeinestabileMittelschicht.EsisteinKon-
tinentimAufschwung,dereinegroßewirtschaftlicheDynamikentwickelt.
In vielen unserer Projekte und Diskussionen mit afrikanischen Entscheidern haben
wir erleben können, was die nüchternen Kennzahlen des hohen durchschnittlichen wirt-
schaftlichenWachstumsunddesgestiegenenAnteilsderMittelschichtanderGesamtbe-
völkerung konkretin der Praxis für die Menschen bedeuten. Das Mobilfunknetz, das in
Nairobi deutlich schneller ist als in Berlin. Der lebende Hummer, der in Daressalam im
Restaurant frisch zubereitet wird. Das italienische Spitzenrestaurant, das selbstgemach-
ten Mozzarella anbietet. Der reißende Absatz, den Waschmittel und Pflegeprodukte aus
Deutschlandfinden.DieVielzahlanneuenWohnungen,diegebautundedelausgestattet
werden. Das Start-up in Südafrika, das sich mit der Zulassung hochkomplexerMedika-
mentefürafrikanischeRegierungenbeschäftigt.DiejungeStudentinausNamibia,dieein
Auslandssemester an einer deutschen Hochschuleverbringt.All das zeigt, dass auf dem
Kontinent längst eine Mittelschicht entstanden ist, die ihr Einkommen für Konsumgüter
ausgibtunddenneuenWohlstandgenießt,aberebenauchüberdieKaufkraftverfügt,für
medizinischeVersorgung,sauberesWasserundstabileStromversorgungzubezahlen.
Der afrikanische Unternehmer, der nach Deutschland kommt, um Maschinen zu be-
stellen. Die Firmengruppe, die in Immobilien und erneuerbare Energien investiert. Der
nigerianische Konzernlenker, der für seine Mitarbeiter mit deutscher Hilfe ein Ausbil-
dungszentrumgründet.OderderdeutscheMittelständler,derweltweitdiemeistenseiner
Produkte nach Nigeria verkauft. Auch das ist Afrika. Ein Afrika, wie es für mehr und
mehrMenschenaufdemKontinentRealitätwerdenkönnte.
DieseErfahrungenwollenwirmitdiesemBuchweitergeben.StefanLiebingistVorsit-
zenderdesAfrika-VereinsderdeutschenWirtschaftundüberzeugtUnternehmenundPoli-
V
VI Einleitung:WarumdiesesBuchüberWirtschaftinAfrika?
tikvomPotenzialAfrikas.ErhatselbstzahlreicheInvestitionsvorhabenaufdemKontinent
entwickelt und erfolgreich realisiert. Kay Pfaffenberger und Thomas Schmidt sind Pro-
fessorenanderHochschuleFlensburgundverknüpfenihreSpezialgebieteWirtschaftsin-
formatik,Logistik,Energie-undUmweltmanagementundBankenmitpraxisorientierten
ProjektenundangewandterForschunginAfrika.Im„CentreforBusinessandTechnology
inAfrica“bündelnwirunsereErfahrungen,Informationen,Know-howundKontakterund
umdieWirtschaftaufdemafrikanischenKontinent.WirunterstützeninnovativeKonzep-
teundhochwertigeAusbildungvorOrt,indemwirMenschenzusammenbringen,Wissen
teilen,denAustauschfördernundinProjektenmitderIndustrieinnovativeUnternehmen
beiihrenwirtschaftlichenAktivitätenbegleiten.
Afrika!ImmerwiederwirdunsinDiskussionen,aberauchindenPraxisprojektendie
Fragegestellt, wiedasimmensePotenzialdiesesKontinentsgehobenwerdenkann.Wie
könnenattraktiveMärkteundSektorenidentifiziertwerden?WelcheMethoden,Wegeund
Maßnahmenführendazu,dassInvestitionenundGeschäfteinAfrikaerfolgreichwerden?
Was sind die notwendigenRahmenbedingungen,und welche Institutionen könnenHilfe
leisten?HiersetztdiesesBuchanalsLeitfadenfürPraktiker,dieinAfrikaerfolgreichsein
wollen. Das vorliegendeWerk zeigt den Weg zu erfolgreichenGeschäften in Afrika. Es
ist dabeimehr als eineAnekdotensammlungübererfolgreicheInvestmentsundErfolgs-
geschichten.EsistauchkeinBuchüber„EsgibtChanceninAfrika“.Esistaufgarkeinen
FalleineTop-10-ListederattraktivstenLänderundIndustriesektoren.Esistvielmehrein
praxisorientierter, gleichwohl wissenschaftlich fundierter Ratgeber, der beschreibt, wie
in Afrika investiert und Geld verdient werden kann, geschrieben für alle Unternehmer
undwirtschaftlichInteressierten,dieinAfrikaerfolgreichseinwollen.DieAutorensind
erfahreneManager von großen Konzernen und Familienunternehmenmit teilweise hun-
dertjährigerGeschichteaufdemKontinent,dieerfolgreichGeschäfteinAfrikatätigen,die
aberauchauspersönlicherleidvollerErfahrungwichtigeHinweisegebenkönnen,welche
Klippenzuumschiffensind.WirhabenunswenigeraufafrikanischeAutorenalsaufdeut-
scheUnternehmergestützt, weilesin diesem Buchausdrücklichdarumgehensoll, dass
deutscheUnternehmermitihrenErfahrungenanderenUnternehmenhelfen.Diesaberim-
mer unter der ausdrücklichen Perspektive, dass die Zusammenarbeit mit afrikanischen
Partnernauf Augenhöheessenziell ist. Wer vergisst, dielokaleKompetenzeinzubinden,
wirdinAfrikascheitern.
WieistdiesesBuchaufgebaut?
Klassische Fragen, die jeder Akteur beantworten muss, der in Afrika wirtschaftlich er-
folgreichseinwill,sind:WARUMAfrikafürdasGeschäftinteressantist,WOdiegrößten
Erfolgsaussichten bestehen, WIE vorzugehen ist und WAS von Politik und Wirtschaft
noch zusätzlich getan werden kann, um Anreize für Investitionen zu setzen. Antworten
aufdieseFragenwirdininsgesamtvierHauptteilengegeben.
ImTeil1wirddetailliertbetrachtet,warumsichUnternehmenmitAfrikabeschäftigen
solltenundwelchePotenzialefürwirtschaftlicheErfolgedieUnternehmenerwarten.Un-
ternehmerinAfrikaspieleneinewesentlicheRolleundbeeinflussendiegesellschaftliche
Einleitung:WarumdiesesBuchüberWirtschaftinAfrika? VII
und wirtschaftliche Entwicklung. Ein Artikel über afrikanisches Unternehmertum zeigt,
wiesichdieSzenekünftigerlokalerPartnerentwickelt.EinweitererTextbefasstsichmit
dervolkswirtschaftlichenEntwicklungderafrikanischenLänderunduntersuchtdieFrage,
obAfrikasWachstumnachhaltigist.Schließlichwerdendiedemografischenundsozialen
EntwicklungeninAfrikadiskutiertunderörtert,inwieweitdiesalsChanceoderRisikozu
sehenist.
WoinAfrikainvestiertwerdensollte,isteineschwierigeFrage.Afrikaistnichtgleich
Afrika. Der Kontinentbesteht aus 54Ländern unddieUnterschiede sind wesentlich be-
deutsameralsgemeinhinangenommen.AntwortenaufFragenwieregionaleIntegration,
kulturellePrägungundRohstoff-/nicht-RohstoffländerkönnendenAusschlaggebenüber
geschäftlichenErfolgundMisserfolg.JenachRegionundsogarLandsindandereBran-
chenundGeschäftsmodelleerfolgsversprechend.EsgibtkeineeinfacheStrategie,diefür
alleafrikanischenLändergültigist, sonderneinesehrdifferenzierteBetrachtungistnot-
wendig.WiemaneinesolchdifferenzierteLänderstrategiefestlegenkann,wirdimTeil2
vorgestellt.
Teil 3 bildet den Kern des Buchs. Die Autoren bilden in umfangreichenArtikeln Er-
fahrungenaus der Praxis des Investierensin Afrika ab. Sie geben wichtige Hinweise zu
allen Bereichen,die fürUnternehmerwichtig sind, diesich auf dem Kontinentengagie-
renwollen.ExpertenbeschreibendieVorgehensweisezurvertieftenAnalysedesMarktes,
BesonderheitenbeiderDefinitioneinerVertriebsstrategie,sieerläutern,wieUnternehmer
in Afrika qualifizierte Mitarbeiter finden und halten können, wie man mit öffentlichen
undprivatenKundenumgehtundvielesmehr.Danebenweisen dieAutorenaufSpezifi-
kaderRechts-undSteuersystemehin.DenArtikelnsindFallstudienbeigefügt,indenen
Unternehmen ihre Erfolgsgeschichten auf dem Kontinent beschreiben und Hinweise für
potenzielleNachahmergeben.
Dieser Teil des Buchs soll Praxiswissen bieten, und alle für ein Investitionsprojekt
oder die Gestaltung geschäftlicher Beziehungen wichtigen Aspekte beleuchten. Wie er-
kenneichdieMärkte,diefürmeinGeschäftamerfolgversprechendstensind?Wasistbei
der Analyse der Märkte wichtig? Welche Besonderheiten sind bei der Auswahl lokaler
PartnerzuberücksichtigenundwievermeideichFallstricke?WieverhaltensichdieAb-
nehmerundwieerwerbeicheineloyaleKundenbasis?WelcheUnterstützungkanndurch
diedeutschePolitik gegebenwerdenundwieschafftmaneinevertrauensvolleundpart-
nerschaftlicheZusammenarbeitmitdenafrikanischenRegierungen?Wiesollten Risiken
frühzeitig erkannt und gemanagt werden? Wie können Kredite abgesichert werden und
dieFinanzierungvonProjektenoderHandelsgeschäftensichergestelltwerden?Wiekann
qualifiziertesPersonal,dasfürdenErfolgessenziellist,ausgebildetundgehaltenwerden?
Welche rechtlichen und steuerrechtlichen Gegebenheiten, die anders als in den Heimat-
märkten sind, müssen berücksichtigt werden? Wie stellt man Compliance im Geschäft
sicher?
ImabschließendenTeil4desBandesschließen dieAutorenandieBeschreibungvon
Besonderheiten von Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent aus den vorherigen
Beiträgen an. So erläutern Praxiskenner und Verbandsfachleute, wie nun konkret die
VIII Einleitung:WarumdiesesBuchüberWirtschaftinAfrika?
nächsten Schritte erfolgen können, nachdem strategische und unternehmenspolitische
Entscheidungen gefallen sind. Worauf müssen Unternehmer achten, die sich erstmals in
Afrikaengagierenwollen?WelcheFehlersolltemanvermeiden?WassindErfolgsfakto-
ren?Eswirdbeleuchtet,wiedasEngagementchinesischerInvestorenaufdemKontinent
zu bewerten ist und was deutsche Unternehmer möglicherweise davon lernen können.
Schließlich fassen die Herausgeber in einem abschließenden Artikel die Aussagen des
Buchs zusammen und bieten fünf Thesen dazu, wie unternehmerisches Engagement in
Afrikasichweiterentwickelnwird.
Afrika! Ein Kontinent im Wandel. Ein Kontinent im Aufbruch. Im Sinne des ugan-
dischen Sprichworts „Die beste Zeit einen Baum zu pflanzen war vor 20 Jahren. Die
nächstbeste Zeit ist jetzt“ – es ist Zeitfür den Aufbau vonGeschäften in Afrika. Dieses
Buchsolldazubeitragen,diesenKontinentbesserzuverstehen.Essollhelfen,aussichts-
reiche Geschäfte anzubahnen, Investitionen zu tätigen und wirtschaftlich erfolgreich zu
sein.
StefanLiebing,KayPfaffenberger,ThomasSchmidt
Inhaltsverzeichnis
TeilI AfrikahatPotenzial!
1 AfrikasjungeUnternehmer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
ChristianHillervonGaertringen
2 UnternehmertuminAfrika–eineBestandsaufnahme . . . . . . . . . . . . . 15
PhilippvonCarlowitz
3 IstAfrikaswirtschaftlicheEntwicklungnachhaltig? . . . . . . . . . . . . . . 31
AndreasFreytag
4 DemografischeundsozialeEntwicklung–ChanceoderRisiko? . . . . . . . 41
HelmutAsche
TeilII AfrikaistnichtgleichAfrika!
5 DieBedeutungregionalerBesonderheitenfürdasGeschäftsleben. . . . . . 55
KayPfaffenberger
6 KulturellePrägungeninAfrikaundAuswirkungenaufdasGeschäftsleben 69
JanntjeBöhlke-Itzen
7 DerersteSchritt:DieFestlegungeinerLänderstrategie . . . . . . . . . . . . 79
LuiseRosemeier
TeilIII InvestiereninAfrika,aberrichtig!
8 DieMarktanalysealsBasiserfolgreicherInvestitionen . . . . . . . . . . . . . 95
MichaelH.Gerdts
IX
X Inhaltsverzeichnis
9 ZielgruppePrivatkunden:WachstumsfeldEinzelhandel . . . . . . . . . . . . 105
MirkoWarschun
10 VertriebsstrategiefürInvestitionsgüter:
EigeneOrganisationoderlokaleVertreter? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 115
ThomasBrandstätter
11 LokalePartnerundKundengewinnen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 129
MatthiasBoddenberg
12 InnovativeStrukturennutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
ErickYong
13 AfrikanischeRegierungenalsKundenundAuftraggeber . . . . . . . . . . . 157
HermannSterzinger
14 WiediedeutschePolitikInvestorenunterstützenkann . . . . . . . . . . . . . 173
JulianDavidReichert
15 FinanzierungvonInvestitionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187
KlausHelsperundSabineHuth
16 Richtigversichert:DieExportgarantiendesBundes . . . . . . . . . . . . . . 195
ManuelFröling
17 DierichtigenMitarbeiterfinden:BerufsbildungundHR-Management . . 211
AnnetteBauerundHeinz-JoachimKühnrich
18 RechtlicheRahmenbedingungenfürInvestitioneninAfrika . . . . . . . . . 233
Anna-LenaBecker
19 SteuerlicheBesonderheitenvonInvestitioneninAfrika . . . . . . . . . . . . 241
DominikSkalet
TeilIV DasKonzeptsteht–undnun?
20 WiedeutscheUnternehmendenMarkteintrittrichtiganpacken. . . . . . . 249
ChristophKannengießer
21 KönnendeutscheInvestorenvonChinalernen? . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
AndreasSierenundFrankSieren
22 Investitionenerleichtern–waskanndieBundesregierungtun? . . . . . . . 269
StefanLiebing