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: Der Inhalt dieser Folgelieferung
Aktuelles X 16
Computerhardware: Grundwissen
für die Praxis
Teil 4: Festplatten und Wechselplatten X 6
Teil 5: Bandsicherungsgeräte X 3
Teil 6: CD-ROMs und CD-ROM-Writer X 4
Teil 7: Druck in der Praxis X 5
Lokale Netzwerke (LANs) X 9
Statistischer Marktüberblick X 14
Rechtliche Aspekte bei Anschaffung und
Betrieb einer Datenverarbeitungsanlage X 8
Service rund um den Praxiscomputer X 15
Programmsteckbriefe
- Ernährungs-Check X 2
- Ernährungs-lip X 2
- Impfberatung für Fernreisen X 2
- Sanatip X 2
- Winheart X 2
Kommerzielle Online-Dienste für Mediziner
Teil 2: »Multimedia« von bsmedic X 7
Teil 3: Das Deutsche Gesundheitsnetz IDGNI X 7
Teil 4: Tele-MED X 4
Sicherheit in Kommunikationssystemen
Teil 2: Sicherheitssysteme und Maßnahmen X 21
Betriebswirtschaftliche Computer-
anwendungen in der Arztpraxis X 16
Diverse Verzeichnisse X ...........2.4.. ........
Gesamt 169
Vorgesehener Seirenpreis (ink.l. 7 o/o MwSr.): ca. DM 0,52
Diese Folgelieferung: Preis DM 83,-; Seiten: 169; rarsächlicher Seirenpreis
(inkl. 7 o/o MwSr.): DM 0,49
Springer'
Springer-Verlag
Bcrlin Hcidclberg ew York
London Paris Tokyo Hong Kong
Barcelona Budapt:st
Begl eitschein Februarl997
Sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,
beiliegend erhalten Sie die neue Folgelieferung
zu Ihrem SpringerLoseblattSystem Praxis+Computer
Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.
Herausgeber
Verlag
Redaktionsteam
Leserumfrage: ~~Praxis und Computer« künftig auch online?
Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
mit dem SpringerLoseblattSystem »Praxis und Computer« beziehen Sie ein Werk, das Sie über Aktuelles
aus der Hard-und Softwarewelt für Mediziner auf dem laufenden hält. Gerade, weil die Entwicklung in
hohem Tempo forrschreirer, bietet es sich an, darüber in einem besonders schnellen Medium, dem In
terner. zu berichten. Sind Sie daran interessiert' Wir möchten gern wissen. ob wir für Sie den Nurzen
dieses Werks verbessern können, wenn wir einen Teil der Informationen online anbieten. Deshalb wür
den wir uns freuen, wenn Sie das beiliegende Faxformular ausfüllen und uns zuschicken würden.
Unter den Einsendern verlosen wir ein Handy.
• Welches Praxis-EDV-Programm verwenden Sie?
• In welcher Fachrichtung sind Sie tätig?
• Wie schätzen Sie ihre Computerkenntnisse ein?
0 gering
0 beherrsche das Nötigste für den Alltagsgebrauch
0 komme gut im Allrag zurecht, muß aber ab und zu externen Rat einholen
0 Ich bin ein großer EDV-Kenner.
• Haben Sie einen lnternetzugang? 0 nein 0 ja, via ISDN 0 ja, via Modem
• Falls nein: Planen Sie, sich einen Internetzugang zu verschaffin?
0 ja 0 nein, nicht unmittelbar geplant
• Wer in Ihrer Praxis nutzt »Praxis und Computer"'
0 die Ärztin/ der Arzt
0 die Helfetin
0 sonstige: ................................................................................................................................ .
• Welche Aspekte des Werks interessieren Sie besonders?
0 Interner/Kommunikation über Computernetze
0 Grundlagen (z.B. Hardware, Betriebssysteme)
0 Beschaffung, Betrieb
0 Programme
0 Betriebswirtschaft/Qualitätssicherung/Praxismanagement
0 Sonstiges
• Welche Themen vermissen Sie in dem Werk?
0 Praktisches EDV-Wissen zum Nachschlagen {in Kurzform)
0 Aktuelle Marktübersichren, z.B. Peripheriegeräte, Medizintechnik
0 Berichte anderer Ärzte über ihre Erfahrungen mir Praxis-EDV
0 Sonstiges:
• Über welche Themen, die »Praxis und Computer« betreffin, würden Sie gern online informiert
werden?
• Wrlchr Themen möchten Sie lieber weiterhin offline, als gedruckte Folgeliefirung, erhalten?
Bitte per Fax an: med inform Verlagsgesellschaft, Fax-Nr. 0211/86693-23.
Vielen Dank fürs Mitmachen. Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Freude an dem Werk.
Ihr Redaktionsteam
Aktuelles
Überblick über wichtige Nachrichten
für Abonnenten des LoseblattSystems
»Praxis und Computer<<, von Oktober '96
bis Februar 1997.
G. EYSENBACH
INHALT: EDITORIAL • IN EIGENER SACHE • PRAXIS-EDV-NEWS • ERGEBNISSE DES FELDVER
SUCHS ßLANKOFORMULARBEDRUCKUNG MITTELS LASERDRUCKER • ERGEBNISSE EINER STUDIE
ÜBER DIE AKZEPTANZ VON ARzTPRAXISCOMPUTERSYSTEMEN • ÜNLINE & INTERNET-NEWS
Im Bereich der elektro wiederholen. Der Streit
ln dieser
nischen Kommunikation um die >>Netzvorherr-
Folgelieferung
und medizinischen Da- schaft<< -weiter verkom
rennetze überschlagen sich derzeit die pliziert durch das Vorhandensein des
Ereignisse: Auf der Medica '96 hatten DOXX-Netzes der Telekom (siehe Kap.
Bundesärztekammer, KBV und Veba 08.01, Teil 2) -hat zu einer gewissen
com ihr neues Projekt >>Deutsches Ge Verunsicherung der Anwender beigetra
sundheitsnetz<< erstmals einer breiteren gen: >>Stoppt Profitsucht Ausflug der
Öffentlichkeit vorgestellt. Geworben Ärzte in virtuelle Welten?<<, titelte etwa
wurde mit einem Netz, welches von der die Ärztezeitung. Die Angelegenheit war
Ärzteschaft selbstverwaltet werde und bei Redaktionsschluß dieser Folgeliefe
>>öffentlich-rechtlichen<< Charakter rung in der Hauptsache noch nicht
habe. Gegen diese und andere Aussagen entschieden-wie auch immer, es ging
setzte der Mitbewerber Telemed ohnehin >>nur<< um bestimmte Formulie
GmbH - hinter der zahlreiche Praxis rungen in einem Ärzteblattartikel und
EDV-Anbieter stehen-am 23.12.96 in den Werbebroschüren der Vebacom,
quasi als Weihnachtsgeschenk für BÄK und es scheint festzustehen, daß etwa ab
und KBV eine einstweilige Verfügung Frühjahr 1997 neben dem DOXX-Netz
durch, in der KBV und BÄK untersagt noch zwei weitere Netze (sog. lntranets)
wurde, diese und andere Aussagen zu auf die Ärzte zukommen. Beide stellen
Oktober'96 bis Februar '97 Aktuelles 1.
wir in dieser Folgelieferung vor -das rhoden setzt. Einige der zum Einsatz
Deutsche Gesundheitsnetz (DGN) in kommenden Methoden (Verschlüsse
Teil 3, und Telemed bzw. das soge lungsverfahren, Firewalls usw.) werden
nannte >>Health Net<< in Teil4 des Ka im neuen Teil2 des Kapitels 09.07
pitels 08.06. Darüber hinaus stellen wir »Sicherheitssysteme und Maßnahmen<<
in Teil 2 dieses Kapitels den »Multime vorgestellt. Ziel des Beitrags ist ein ge
dica<<-Online-Dienst von bsmedic wisses Verständnis für die Grundprinzi
(Springer-Bertelsmann Gesundheitsge pien und das immer häufiger angewen
sellschaft) vor, der als Konkurrent zu dete Vokabular.
dem bereits seit einigen Monaten akti Als weitere Highlights dieser Folge
ven Health Online Service von Burda lieferung frischen wir zunächst einiges an
antritt. Einen weiteren Online-Dienst Grundlagenwissen auf-einmal bezüg
(Biomednet) werden wir in Teil 5 vor lich lokaler Netzwerke (LANs) in Kapitel
stellen und mit der nächsten Folgeliefe 02.04, zum anderen bezüglich Hardware
rung ausliefern. (Festplatten, Streamer, CD-ROMs,
Apropos Online-Dienste: Auch Pra Drucker) in Kapitel 02.02. Gerade auf
xis und Computer wird möglicherweise dem Bereich der Hardware hat sich in
in Kürze den Abonnenten einen ko den letzten Monaten viel getan; so sind
stenlosen Online-Zusatzdienst mit ak etwa die Preise für CD-ROM-Brenner
tuellen Nachrichten und direktem -für die man vor einigen Jahren noch
Draht zur Redaktion anbieten - auch rund 30.000 DM hinlegen mußte- nun
aus diesem Grund führen wir eine klei unter die 1.000 DM-Grenze gerutscht,
ne Leserbefragung durch, und bitten womit die CD-ROMs als »Langzeit
Sie herzlich, sich an dieser zu beteiligen, Backupmedium<< auch für Arztpraxen
und zwar unabhängig davon, ob Sie interessant werden.
Online-Systeme bereits nutzen oder Schließlich gehen wir im Kapitel
nicht (siehe »In eigener Sache<<). 06.05 »Service rund um den Praxiscom
Das Bestreben, eigene medizinische puter<< nochmals auf das so wichtige und
Netze (neben dem Internet) zu etablie oft doch vernachlässigte Problem des
ren, ist in Deutschland vor allem auch Services seitens des Praxis-EDV-Anbie
darauf zurückzuführen, daß man öf ters ein -was kann man erwarten, wor
fentliche Netze für zu unsicher für die auf soll man bestehen, was gehört zu ei
Übertragung sensibler Patientendaten nem guten Service?
hält und daher auf speziell geschützte
Netze sowie aufkryptagraphische Me- GuNTHER EYSENBACH, Redaktion
2 Aktuelles Oktober '96 bis Februar '97
neue Entwicklungen auf dem Gebiet
ln eigener Sache
der medizinischen Informatik und
Telemedizin
neue Entwicklungen im Bereich
Neue Mitherausgeber Praxis-EDV und KV-Abrechnung
>>Praxis und Computer«-Herausgeber in idealer Weise abgedeckt.
O.P. Schaefer bekommt Verstärkung:
Ab dieser Folgelieferung gehören nun
auch Werner Lamers und Gunther Ey Leserumfrage - Es gibt ein Handy zu
senbach zu einem jetzt dreiköpfigen gewinnen ...
Herausgeberream, welches künftig das Wie im >>Editorial« bereits erwähnt, den
Loseblattwerk gemeinsam betreuen wird. ken wir daran, >>Praxis und Computer<<
Werner Lamers ist bereits seit vielen Abonnenren zusätzliche Informationen
Jahren auf dem Gebiet der Praxis-EDV online zur Verfügung zu stellen. Um die
Beratung tätig, hat sich als Fachjourna technischen Voraussetzungen seitens der
list einen Namen gemaehr und hat Leser dafür zu eruieren - und um auch
durch regelmäßige Seminare und Schu ansonsten besser aufWünsche der
lungen sein Ohr ganz nah am Anwen Abonnenten eingehen zu können-ha
der. ben wir eine kleine Leserumfrage vorbe
Gunther Eysenbach betreut bereits reitet. Bitte nehmen Sie sich ein paar
seit mehreren Jahren >>Praxis und Com Minuten Zeit, um den beiliegenden
puter<< redaktionell und beschäftigt sich Fragebogen auszufüllen und an uns zu
als wissenschafdich tätiger Arzt in medi faxen. Es gibt auch etwas zu gewinnen:
zinischer Informatik, Public Health und Ein Handy-die Gewinnchance ist we
Epidemiologie besonders mir Telemedi gen der begrenzten Anzahl der Abon
zin und Online-Themen. nenten ganz besonders gut. ..
Mir O.P. Schaefer, der Hauptheraus Vielen Dank und viel Glück!
geber bleibt und seit Jahren als Vorsit
zender der KV Hessen an vielen medizi
nischen EDV-Projekten der ärztlichen
Selbstverwaltung maßgeblich beteiligt
war und ist, werden durch die drei Her
ausgeber die drei inhaltlichen Faceeren KVDT
des Werkes Möglichweise werden wir uns neben
Praxisanwendungen und konkrete ADT, BOT, LOT, GDT usw. bald an
Anwenderproblerne eine neue Abkürzung gewöhnen müssen:
Oktober'96 bis Februar '97 Aktuelles 3
In Diskussion ist der KVDT. Der KVDT ein Feldversuch durchgeführt
KVDT soll künftig den kompletten Da wird. Dazu hat sich die KV Hessen -
tenfluß vom Arzt zur KV beschreiben Bezirksstelle Darmstadt-bereiterklärt.
(egal ob online oder offline) und stellt Die Teilnehmer seitens der Softwarehäu
die Obermenge aller Datenpakete dar. ser und der Praxen werden im Rahmen
Der ADT ist dabei nur ein T eilpaket. des sog. KVDT-Beirats, der sich aus
Der vorliegende Stand des KVDT ist Mitarbeitern der KBV und Mitgliedern
von der technischen Seite her grundsätz der Anbieterverbände QMS, VDAP und
lich von allen KVen akzeptiert. Ob der IDM zusammensetzt, festgelegt.
KVDT aber tatsächlich kommen wird, Mit der Durchführung des Feldver
wird erst im März 1997 entschieden. suchs ist nach heutigem Stand der Pla
Alternativ zum KVDT könnte eine allei nung frühestens im 4. Quartal 1997 zu
nige Weiterentwicklung des ADT be rechnen.
schlossen werden. Vor diesem Hintergrund ist der bun
Die Planungen sehen vor, daß vor desweite Einsatz des KVDT nicht vor
der flächendeckenden Einführung des Mitte 1998 zu erwarten.
Kassenärztliche
Bundesvereinigung
• Koswn!rlgerstammdatel
• GO.Stamm· und G().R.Idotel
mlprax!s KBV·
Praxiscomputer- PATS Patlentenstamm.
Praldscomputer- software pdarotgenravmeJmWa ~ur.gs-
sollware
~
Praxlscomputer-
BOT"' sofware
Labor-
gemeinschalt ~
faLcalblaoirZ-I z.BS.o:n Ddiealb'pefotegsr.a Tmummeo r- I Medizinische t
dalenbanken, etc. Maßgerate
Arztpraxis
~(!) üncr.alinstilut, K6ll\ 1996
Abb. 1: Schnittstellen im Gesundheitswesen - kommt eine zusätzliche KVDT-Spezifikation?
4 Aktuelles Oktober '96 bis Februar '97
LOT Kritik an diesem Verfahren kommt
Gemäß eines Beschlusses des Gemeinsa sowohl seitens der Arztpraxen als auch
men EDV- Ausschusses vom 11.12. 96 bei den Formularempfängern auf. Die
wird die LOT-Einführungsfrist (Labor Anwender in den Arztpraxen bemängeln
datenträger) um drei Monate, bis späte neben dem unzeitgemäßem Formular
stens 01.04.1997 verlängert. In diesem handling besonders den Lärm des Na
Zusammenhang hat die KBV-Vorstands deldruckers, beim bedrucken der Formu
kommission »EDV in der Arztpraxis« am lare.
15.11.96 beschlossen, ab 01.07.1997 Die Krankenkassen und Apotheken
eine stichprobenartige Kontrolle in den rechenzentren beklagen die schlechte
Praxen hinsichtlich der Umsetzung des maschinelle Lesbarkeit der Formulare,
Verfahrens durchzuführen. die durch den schiefen Einzug der Vor
drucke und den damit verbundenen Po
sitionierungsfehlern, sowie Ausdrucke
mit schwachen Farbbändern bedingt
wird. Für die notwendige Nachbearbei
Bald weißes Papier statt tung der maschinell nicht zu verarbeiten
Formularkrieg? den Formulare entstehen den Kranken
Im Zeitraum 01.05.1996 bis 31.12.1996 kassen und Apothekenrechenzentren
wurde in der KV Hessen, Bezirksstelle Kosten. So mussten etwa im Apotheken
Oarmstadt, ein Feldversuch zum Einsatz Rechen-Zentrum Darmstadt in den Mo
von Laserdruckern in Arztpraxen durch naten Juli und August 1996 durch
geführt. schnittlich 6 Zeichen pro Rezeptformu
Dabei stand die Erzeugung von ver lar nachbearbeitet werden. Für die
tragsärztlichen Formularen auf Blanko Nachbearbeitung wurde den Kranken
papier mittels eines Laserdruckers im kassen für diesen Zeitraum 1 ,0 Pfennig
Mittelpunkt. pro korrigiertem Zeichen in Rechnung
Bislang werden bekanntlich vorgefer gestellt. Den Krankenkassen sind allein
tigte Vordrucke bzw. selbstdurchschrei von dem Apotheken-Rechen-Zentrum
bende Formsätze benutzt (z.B. Arbeits Darmstadt Nachbearbeitungskosten in
unfähigkei tsbescheinigung, Verordnung Höhe von ca. 864.000,- DM für den
von Krankenhausbehandlung, Verord Januar 1996 in Rechnung gestellt wor
nung einer Krankenbeförderung, Über den.
weisungs-/A brechnungsschein, Arznei Mit dem Einzug von Laserdruckern
verordnungsblatt, usw.). in die Arztpraxen soll diesem Mißstand
Oktober'96 bis Februar '91 Aktuelles 5
abgeholfen werden. Die ärztlichen For Das Arzneiverordnungsblatt wurde
mulare werden kompletr auf weißem aus Gründen der Fälschungssicherheit
Blankopapier erstellt, welches in ver nicht im Blankoverfahren erzeugt, son
schiedenen Schächten im Laserdrucker dern vorerst als Originalvordruck per
vorrätig ist. Durch die gleichzeitige Be Laserdrucker beschriftet.
druckung von Rahmen und Beschriftung Der Student der Betriebswirtschaft
auf Blankopapier sollen Positionierungs an der Fachhochschule Wiesbaden, Ste
fehler ausgeschlossen werden. Auch der fan Schamber, hat im Rahmen seiner
Zustand eines schwächer werdenden Diplomarbeit den Modellversuch beglei
Druckbildes gibt es bei dem Laserdruk tet und ausgewertet. Der andauernde
ker nicht, da die Toner-Kartusche ent Feldversuch der Blankoformularbedruk
weder voll oder leer ist. kung hat gezeigt, daß die Akzeptanz der
Die Erstellung der im Feldversuch Laserdrucker in Arztpraxen überwiegend
eingeschlossenen Formulare erfolgte positiv ist. Für viele Vertragsärzte und
durch den softwaregesteuerten kombi Arzthelferinnen bringt der Einsatz des
nierten Ausdruck gespeicherter elektro Laserdruckers gegenüber dem des her
nischer Formulare mit den Patientenda kömmlichen Nadeldruckers einen Zu
ten. satznutzen, dem jedoch höhere Kosten
Die dreiteilige Arbeitsunfähigkeitsbe in der Anschaffung und in der Wartung
scheinigung wurde in der Blankobedruk gegenüberstehen.
kung jeweils hintereinander aufDIN Die Handhabung der Blankoformu
A5-Papier erstellt. larbedruckung wurde bei den Ärzten
Bei dem beidseitig bedruckten Über und bei dem Praxispersonal eindeutig
weisungs-/ Abrechnungsschein wird nur besser benotet als das herkömmliche
der Überweisungsschein auf DIN-A5- Verfahren. Über 70% des Praxisperso
Papier gedruckt. Die Vorder- und Rück nals und 54% der Ärzte geben dem
seite der Verordnung einer Krankenbe Handling des neuen Druckverfahrens
förderung wird auf einer Seite DIN-A5 die Note >>gut<< bzw. >>sehr gut«. Hierfür
erstellt. Bei dem Formular der Verord könnte unter anderem ausschlaggebend
nung einer Krankenhausbehandlung gewesen sein, daß rund die Hälfte der
werden zuerst dieVorder-und Rückseite Ärzte und des Praxispersonals angaben,
vom Teil 2a untereinander auf D IN -A5- daß es bei der herkömmlichen Bedruk
Papier bedruckt. Der Teil 2b wird an kung von Formularen Probleme gab, die
schließend auf einer zweite Seite DIN durch die Blankoformularbedruckung
A5 ausgedruckt. behoben werden konnten. Hierbei wur-
6 Aktuelles Oktober '96 bis Februar '97