Table Of ContentWagner/Rex · Praktische Personalführung
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KARL WAGNER/
BERND REX
Praktische
Personalführung
Eine moderne Einführung
Mit Fallstudien
LEHRBUCH
Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme
Wagner, Karl:
Praktische Personalführung : eine moderne Einführung ; mit Fallstudien I
Kar! Wagner/Bemd Rex.
(Lehrbuch)
ISBN 978-3-409-12130-9 ISBN 978-3-663-11122-1 (e Book)
DOI 10.1007/978-3-663-11122-1
© Springer Fachmedien Wiesbaden 1998
Ursprünglich erschienen bei Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden, 1998
Lektorat: Jutta Hauser-Fahr
Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede
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Auslieferung unserer Werke wollen wir die Umwelt schonen: Dieses Buch ist auf säurefreiem und
chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk
berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, daß solche Namen im Sinne
der Warenzeichen-und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von
jedermann benutzt werden dürften.
ISBN 978-3-409-12130-9
Gewidmet in Dankbarkeit
1978 dem Lehrer
1993 dem Kollegen
1998 dem Vertrauten
Bemd Westermann
Vorwort
Personalflihrung ist "in". Viele Unternehmen erkennen zusehens, daß die logische Kette
Einstellen - Verwalten - Ausstellen den Produktionsfaktor Arbeit als wertvollste, aber
auch störungsanfalligste Ressource im Unternehmen unterbelichtet Was veranlaßt je
doch die Verfasser, in einer Zeit, in der folglich Veröffentlichungen im Bereich der so
genannten soft skills Inflation haben, insbesondere Beiträge lange Zeit ergrauter Emi
nenzen der Theorie flir Praxiszwecke neu zu überdenken?
Vorliegendes Buch versteht sich nicht als einer von etlichen Versuchen, das Gebiet der
Personalflihrung vom Katheder her abzuhandeln. Das Werk, das auf einer Skript
Vorlage von Prof. Dr. Bernd Westermann basiert, verbindet vielmehr die wichtigsten
herkömmlichen theoretischen Ansätze mit praktischen Impulsen. Ob die hier dargestell
ten Hilfestellungen aus der Theorie veraltet sind oder nicht, mag am Ende der Leser
selbst beurteilen: Die Lerninhalte können, nachdem entsprechende Grundlagen vom
Klassikern kritisch würdigend dargestellt wurden, in unmittelbar auf sie bezug nehmen
den kursiv gedruckten Beispielen und Fallstudien auf ihre Praxistauglichkeit hin über
prüft werden.
Dazu wird ein zeitgemäßer "interaktiver" Führungsansatz favorisiert, der den Erfolg ei
ner modernen praktischen Personalflihrung sowohl auf Seiten der Führungskraft als auch
auf der der Geflihrten beleuchtet. Ausgehend von aktuellen Erkenntnissen der Personal
flihrungsforschung und -lehre wird insbesondere gezeigt, wie vorsichtig und Schritt für
Schritt die entsprechenden Instrumente umgesetzt werden müssen. Eingedenk unserer
eigenen Erziehung und Sozialisation wird ersichtlich, daß zum Teil die seit dem Zeitalter
des Reengineering in der Managementliteratur blind propagierte "kooperative" Führung
nicht automatisch tradierten und schwer überkommbaren autoritären Führungsmodellen
überlegen ist. Vielmehr hängt der Führungserfolg einerseits von einer gründlichen Ana
lyse bestimmter Führungssituationen ab. Andererseits müßte die Richtung der Füh
rungsbemühungen schon aus Gründen nachweisbaren Erfolgs des kooperativen Stils für
Führungskräfte und Geflihrte immer zu mehr "Partnerschaft" gehen.
Nachdem der Leser zum Thema mit ausreichendem Hintergrundwissen versorgt wurde,
werden ab dem Kapitel Motivation fünf Fallstudien, die aus echten, ja typischen Praxis
erfahrungen resultieren bzw. von Studenten des Seminars "M itarbeiterführung" in ihren
praktischen Studiensemestern erlebt wurden, schriftlich nachgestellt. Jede dieser Fallstu
dien wird am Eude durch Fragen abgerundet, die mit Kenntnis der Grundlagen des je
weils vorgeschalteten Theorieteils beantwortet werden können. Da praktische Personal
flihrung ohne gesunden Menschenverstand nicht funktioniert, verstehen sich die auf die
Fragen folgenden Lösungsskizzen nur als geistiges Grundgerüst das mit einer eigenen
kreativen Bearbeitung des jeweiligen Falles in Verbindung gebracht werden kann.
Letztliches Ziel ist es, dem Leser auch und gerade flir scheinbar hoffnungslose Füh
rungssituationen Mut zu machen, die eine oder andere Lösung selbst auszuprobieren
8 Vorwort
bzw. von erfahrenen Beratern implementieren zu lassen. Dies ist die Nagelprobe für die
praktische Personalführung und der Anspruch, an dem der Erfolg des vorliegenden
Werkes zu messen ist.
Jenes ist nun ein Co-Produkt von Hochschullehrer und Student. Herr Bernd Rex als der
Layouter hat etliche Folien und Darstellungen, die wir gemeinsam während der letzten
Jahre flir Lehrveranstaltungen an der Fachhochschule Rosenheim erarbeiteten, in das
Buch eingebracht und somit eine entscheidende Voraussetzung für eine didaktisch ver
dauliche Stoffaufbereitung geschaffen. Die wichtigsten Abbildungen können über die
Verfasser auch als vierfarbige Folien bezogen werden.
An dieser Stelle möchten wir insbesondere unserem dritten Glied im Bunde danken.
Herr Alexander Teschke hat als unser Chefredakteur jederzeit zuverlässig den Kontakt
zwischen Texter und Layouter hergestellt und sich in mühevoller Kleinarbeit durch die
immer wieder nötig werdenden Änderungen gehangelt.
PROf. DR. KARL WAGNER & BERND REX
Inhaltsverzeichnis
Vorwort..................................................................................................................... 7
1. Einführung: Praktische Personalführung zwischen Soziologie und
Psychologie .. .. .. . .. . .. . . .. .. .. . .. . . .. .. .. . . .. . .. . . .. .. .. .. . .. . .. .. .. . .. . . .. .. .. . .. . . .. .. . .. .. .. .. . .. .. .. . . .. .. . .. .. 13
1.1 Soziologie . ........... ....... ........ .. ... ......... .. .. ..... .... ....... ......... .. .. ... .. ..... ..... .......... 13
1.2 Psychologie................................................................................................. 15
1.3 Drei Entwicklungsphasen . ............ ....... ..... ... ........ ....... ......... .. ... .. .. ... ... ..... ... 17
1.4 Zur weiteren Gliederung dieses Buches ..................................................... 18
2. Die menschliche Bedürfnisstruktur ..... .. ........ ... .......... ... ......... .. .. ...... ....... ..... ..... 21
2.1 Das menschliche Verhalten........................................................................ 21
Exkurs: Drei implizite Menschenbilder ...................................................... 23
2.2 Die Erwartungs-Valenz-Theorie................................................................. 24
2.3 Selektive Wahrnehmung............................................................................. 25
2.4 Wahrnehmung und Selbsteinschätzung...................................................... 29
2.5 Motivkonflikte ............................................................................................ 32
2.6 Bedürfnis .................................................................................................... 33
2.6.1 Die Bedürfnishierarchie nach Maslow (1954).................................. 35
2.6.2 Kritik am Maslow-Konzept .............................................................. 36
2.6.3 Das Bedürfnis nach Leistung............................................................ 40
2.6.4 Das Bedürfnis nach kognitiver Konsistenz....................................... 44
2.6.5 "Anti-Bedürfnis" Frustration............................................................ 45
Exkurs 1: Frustration und die vier Schreckgespenster der
Personalflihrung. ... .. . .. .. ..... .. ..... ... ... .......... .. .. ... .. .. ...... .... ... ... ...... .. 51
Exkurs 2: Praktische Folgerung flir die Personalführung ........................... 57
3. Motivation ........................................................................................................... 58
3.1 Zwei Begriffe.............................................................................................. 58
3.2 Arten von Motivation und die Motivationsmatrix ...................................... 60
3 .2.1 Zwei Gegensatzpaare ........................................................................ 60
3.2.2 Die Frage der Meßbarkeit von Motivation....................................... 63
3.3 Arbeitszufriedenheit und Leistung.............................................................. 65
10 Inhaltsverzeichnis
3.4 Die Zwei-Faktoren Theorie von Herzberg (1959) ...................................... 66
3.4.1 Zentrale Forschungsergebnisse ......................................................... 68
3.4.2 Zwei Konsequenzen für die praktische Personalführung .................. 71
3.4.3 Kritische Würdigung der Zwei-Faktoren-Theorie............................. 74
3.4.4 Die heutige praktische Bedeutung der Zwei-Faktoren-Theorie........ 75
Fallstudie I................................................................................................. 77
3.5 Individualisierte Organisation..................................................................... 86
Fallstudie 2 ................................................................................................. 92
4. Forschungsgegenstand "Gruppe"...................................................................... 98
4.1 Die Gruppe in der Sicht der betrieblichen Sozialpsychologie..................... 98
4.1.1 Definitionmerkmale .......................................................................... 99
4.1.2 Typen................................................................................................ 99
4.2 Zwei Gruppeneigenschaften .......................................................... .............. I 0 I
4.2.1 Gruppenkohäsion .............................................................................. I 02
4.2.2 Gruppenkonvergenz .......................................................................... I 03
4.3 Gruppenstruktur .......................................................................................... 107
4.4 Soziometrie als Analyse-Instrument für informelle Gruppen...................... III
4.5 Gruppendynamik und Personalführung ................................... ...... .............. I 14
Exkurs: Praktische Regeln im Umgang mit Gruppen.................................. 116
Fallstudie Nr. 3 ..................................... ................................................. 123
5. Führung . .. .. .. . .. . . . .. .. . .. . .. ...... .. .. . ..... .. . . . . .. .. . . . .. . . . . .. .. ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. .. .. . 128
5 .I Historische Entwicklung............................................................................. 129
5.2 Praktische Führungsforschung .................................................................... 131
5 .2.1 Eigenschaftsansatz der Führung........................................................ 132
5.2.2 Der gruppendynamische und der Interaktions-Ansatz ...................... 137
5.2.3 Situativer oder Interdependenz-Ansatz............................................. 139
Exkurs: Die Messung des Führungserfolgs. .. .................... .... ........ .... 140
5.2.4 Das Kontingenzmodell von Fiedler ( 1967) ....................................... 142
Zusammenschau: Situative Bedingungen und Gefahren autoritärer
bzw. kooperativer Führung.............................................................. 144
Fallstudie 4 ....... ............................................ ....... ............................. .. .. .. .. .. 146
5.3 Führungstheorien ........................................................................................ 150
5.3.1 Die XY-Theorie von MeGregor ( 1960) ... ................. ..................... ... 153
5 .3.2 Differenzierte polare Einteilungen.................................................... 155
5.3.2.1 Das Führungskontinuum nach Tannenhaumund
Schmidt ( 1958) ......... .. ...... .... ... . . ....... .... ........................ 155
I I
5.3.2.2 Die aufgaben- und mitarbeiterorientierte Führung......... 157
5.3.3 Skalare Einteilungen......................................................................... 158
5.3.4 Mehrdimensionale Einteilungen....................................................... 159
5.3.4.1 Das Verhaltensgitter nach Blake und Mauton (1964)
159
5.3.4.2 Die situative-kooperative Reifegradtheorie von
Hersey und Blanchard (1972)........................................ 161
Fallstudie 5...... .. . . .. .. . .. . .. .. . .. .. .. .. .. .. . .. .. . .. .. . . .. .. . . .. . .. .. .. . .. . .. .. .. . .. . .. .. .. .. . 17 I
Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 4
Abbildungsverzeichnis.. .. .. .. . ... . .. .. .. . . .. .. . ..... .. .. ... . .. .. . .. .. ... .. .. . . .... .. . .. .. . . .. . . . . .. .. .. . . . . . . . . .. . . 182