Table Of ContentHeinrich Hebgen . Neuer baulicherWarmeschutz
Heinrich Hebgen
Neuer
baulicher Wanneschutz
» vieweg
CIP-Kurztitelaufnahme der Deutschen Bibliothek
Hebgen, Heinrich
Neuer baulicher Warmeschutz. - 1. Auf!. -
Braunschweig: Vieweg, 1978.
ISBN-13: 978-3-528-08843-9 e-ISBN-13: 978-3-322-84168-1
DOl: 10.1007/978-3-322-84168-1
© Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1978
Softcover reprint of the hardcover 1s t edition 1978
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Satz: C. W. Niemeyer, Hameln
Buchbinderei: W. LangelUddecke, Braunschweig
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Inhalt
Vorwort 7 Heizk6rperverkleidungen 54
Fernwarme-Versorgung 54
Die Energiequellen der Erde 8 Krisenfeste Heizungen 54
Der Energiehaushalt der Bundesrepublik Deutschland 9 Warmeerzeuger 55
M6glichkeiten zur Einsparung von Energie 10 Der Schornstein 56
Die Vorbereitung des Energieeinsparungsgesetzes 11 Steuerung und Regelung 57
Instationares Heizen 59
Energieeinsparungsgeselz - EnEG - (Wortlaut) 12 Rohrleitungen 60
Erlauterungen zum Energieeinsparungsgesetz 14 Berechnung des Warmebedarfs (DIN 4701) 60
Meinungen zum Energieeinsparungsgesetz 16 Brauchwasserbereitung 61
Heizkostenerfassung 62
Miete und Heizung 63
Behagliches Raumklima
Behaglichkeit 17
Neue Technologien
Kleidung 17 Warmeruckgewinnung 64
Raumlufttemperatur 17 Warmepumpe 64
Tatigkeit 17 Die bivalente Heizung 66
Temperatur der RaumschlieBungsflachen 18 Sonnenenergie 66
Warmeableitung von FuBb6den 19 Heizgradtage 67
Luftbewegung 20
Heizungsbetriebs-Verordnung 69
Frischluftbedarf 20
Raumluftfeuchtigkeit 20
Heizung und Raumklima 21
Feuchtigkeitsspeicherung 21 Bedienung, Wartung, Instandselzung 70
Oberwachung 71
WirtschaHlich optimaler Wiirmeschutz 22
Der praktische Gebrauch der Wiirmeschulzverordnung 72
Schematischer Gebaude-Querschnitt zur Warmeschutz-
Die bisherigen Bestimmungen iiber den Wiirmeschulz
verordnung 73
im Hochbau 23
Schema-Baudetails zur Warmeschutzverordnung 74
Einteilung des baulichen Warmeschutzes 24
Ausgerechnete Zwischenwerte (F/v) 76
Obersicht: Zusammenfassende Beurteilung der
17 durchgerechneten Gebaude 77
Wiirmeschutzverordnung (Wortlaut) 26 Nach der Warmeschutzverordnung durchgerechnete
Begrundung zur Warmeschutzverordnung 31 Gebaude 78
Gebaudefugen 33 Tabellen: AuBenwande einschL Fenster km, W+F' 118
Fenster 34
Roliaden 35
Fensterdichtungen 38
Beaufort-Skala 39 Durchgerechnete AuBenbauteile 125
Warmebrucken 125
Sonstige Licht6ffnungen in AuBenbauteilen 40
Heizk6rpernischen 125
8 Obersichten: Zusammenfassung der gezeigten
AuBenbauteile 126
LiiHung 42
NatOrliche Luftung 42
Fensterluftung 44 Innenwiinde 169
Kunstliche Luftung 44
Wiirmespeicherung 45 Stoffwerttabellen
Verputze und Beschichtungen, Fliesenbelage,
Dammplatten 181
Sommerlicher Wiirmeschutz 46 Gips-, Asbestzementplatten, Bahnenbelage 182
VDI-Kuhllastregeln 46 Holzverkleidung, InnentOren 183
Sonnenschutz 47 Metallverkleidungen, Kunststoffplatten, Einrichtungen 184
Sonnenschutzanlagen - Beispiele 48
Heizungsanlagen-Verordnung 50
Anhang
Heizungsanlagen 51 Deutsche Normen 185
Einzelheizungen 51 Physikalische Begriffe und Gr6Ben 186
Zentrale Heizungen 52 Erlauterungen von Begriffen 188
Elektro-Heizungen 53 Sachw6rterverzeichnis 190
Raumlufttechnische Anlagen 53 Literaturverzeichnis 192
5
Verzeichnis der nach der Warmeschutzverordnung Verzeichnls der AuBenbauteile (Beispiele)
durchgerechneten Gebaude
(1) Einfamilien-Wohnhaus, klein 78 1. AuBenwiinde, einschalig massiv (8) 134
2. AuBenwiinde, zweischalig mit Luftschicht (4) 138
(2) Einfamilien-Wohnhaus mit ausgebautem DachgeschoB 80
3. AuBenwiinde, mit AuBendiimmung und hinterlOfteter
(3) Einfamilien-Wohnhaus mit Schwimmhalle 82 Verkleidung (4) 140
4. AuBenwiinde mit einschaliger AuBendiimmung (4) 142
(4) Einfamilien-Wohnhaus mit Einliegerwohnung 84
5. AuBenwiinde mit Innendiimmung (4) 144
6. AuBenwiinde mit beidseitiger Diimmung (4) 146
(5) Reihenhaus, gestaffelt, 2 Geschosse 86
7. AuBenwiinde mit Kerndiimmung (2) 148
(6) Reihenhaus, gegliedert, 2 Geschosse 89 8. AuBenwiinde in Leichtbauweise (6) 149
9. AuBenwiinde gegen Erdreich (4) 152
(7) Atriumhaus, 2 Geschosse 92 Fbr. FensterbrOstungen (4) 154
(8) Mehrfamilien-Wohnhaus, 3 Geschosse 94 10. geneigte Diicher (4) 156
11. Zweischalige Flachdiicher (4) 158
(9) Mehrfamilien-Wohnhaus, 4 Geschosse 96 12. Schwere einschalige Flachdiicher (4) 160
(10) Wohnhochhaus, 13 Geschosse 98 13. Terrassendiicher (4) 162
14. Leichte einschalige Flachdiicher (2) 164
(11) Terrassenhiiuser 100
15. Decken unter nicht ausgebautem DachgeschoB (2) 165
(12) Schule mit Turnhalle 103 16. Kellerdecken (2) 166
17. Decken Ober Durchfahrten (2) 167
(13) Altenwohn- und Pflegeheim 106 18. FuBb6den auf Erdreich (2) 168
(14) Verwaltungs-Gebiiude 108
Verzeichnls der Innenwande (Beispiele)
(15) Hallenbad 110
19. Einschalige Innenwiinde (8) 173
(16) GroBdruckerei 112
20. Zweischalige Innenwiinde (12) 175
(17) Betriebsgebiiude mit Lagerhalle 115 21. Umsetzbare Innenwiinde (12) 178
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wie folgt gekennzeichnet:
- = allgemeine Aufzahlung ohne Priidikatisierung
• = positive Bewertung
t> = negative Beurteilung
6
Vorwort
Die vergangene Energiekrise hat uns mit aller Deutlichkeit gelehrt, Eine Rechtsverordnung bezuglich des Sommerzustandes der Ge
daB wir mit Energie in Zukunft besser haushalten mussen als bisher. baude liegt ebenfalls noch nicht vor. Es ist anzunehmen, daB diese
Wir haben auf diesem Gebiet einfach uber die Verhaltnisse gelebt, Regelungen lediglich Gebaude betreffen, bei denen auch im Sommer
denn Energie ist recht teuer geworden und nicht unbeschrankt ver Energie verbraucht wird, wie z. B. fUr die recht teuere Klimatisierung.
fUgbar. Auf eine sparsamere Energieanwendung haben sich deshalb Es wird deshalb immer von Vorteil sein, die Gebaude so zu errichten,
aile Verbraucher einzustellen. daB sie zwar wintertauglich sind, wie es die Warmeschutzverordnung
vorschreibt, aber auch im Sommer eine ausreichende Wohnbehag
Ais besonders wirkungsvoll wird die Senkung des Energieverbrauchs
lichkeit gewahrleisten.
im Bereich der Raumheizung angesehen. Es ist nur zu verstandlich,
wenn die Bundesregierung ein entsprechendes Gesetz zur Eindam Eine sparsamere Energieanwendung ist auch wegen des dringend
mung des Energiebedarfs im Hochbau erlassen hat. gebotenen Umweltschutzes von Nutzen, bedenkt man nur die immer
zahlreicher werdenden Stimmen gegen den Bau weiterer umwelt
Das "Gesetz zur Einsparung von Energie in Gebauden (Energieein
feindlicher Energieerzeuger.
sparungsgesetz - EnEG)" wurde von Bundestag und Bundesrat ein
stimmig gebilligt und am 22. Juli 1976 verkundet. Der Gesetzgeber ubt Das Energieeinsparungsgesetz hat aber auch eine "menschen
damit einen entscheidenden EinfluB auf das Baugeschehen aus mit freundliche" Seite. Die nach diesen Richtlinien ausgefuhrten Bauten
den Anforderungen an: oder Anlagen sind fUr deren Besitzer zunachst von wirtschaftlicher
- einen erh6hten baulichen Warmeschutz; Bedeutung, sie erh6hen aber gleichzeitig auch die Behaglichkeit fur
- wirkungsvolle Anlagen fUr Heizung, Klimatisierung und Warmwas- ihre Bewohner oder Benutzer. Die Wirtschaftlichkeit eines besseren
serbereitung; Warmeschutzes und effektiver arbeitender Anlagen laBt sich mit kon
- den wirtschaftlichen Betrieb derartiger Anlagen. kreten Zahlen belegen. Bei der Verbesserung des Raumklimas muB
man sich dagegen mit allgemeinen Beurteilungen zufriedengeben,
Die Regelung fur die Verwirklichung dieser Anforderungen erfolgt
obwohl hier fUr die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen
durch Rechtsverordnungen. Die Warmeschutzverordnung ist seit
viel mehr geleistet wird, als nur Geld zu sparen.
dem 1. November 1977 in Kraft. Die Heizungsanlagen-Verordnung
So gesehen hat die Wohnbehaglichkeit -Ieider-nur einen Wert, aber
und die Heizungsbetriebs-Verordnung lagen bei AbschluB des Ma
keinen Preis.
nuskripts noch nicht vor. Zu beiden Verordnungen werden deshalb
anhand der letzten Entwurfe kurzgefaBte AusfUhrungen gebracht. Es genugt aber nicht, nur bei Neubauten einen verbesserten Warme
schutz auszufUhren und die Anlagen fur Heizung und Warm wasser
Beim Studium des neuen Gesetzes wird man sehr rasch feststellen,
bereitung energiesparend auszulegen; bezogen auf den gesamten
daB die Energieeinsparung in Gebauden wesentlich mehr ist als nur
Gebaudebestand betragt namlich der jahrliche Zuwachs an Neubau
die Verbesserung der Warmedammung.
ten nur etwa 3 %. Konsequenterweise muBten deshalb auch die be
Das Gesetz verpflichtet: stehenden Gebaude in die EnergieeinsparungsmaBnahmen einbezo
- Die planenden und ausfUhrenden Architekten; gen werden.
- die Projektingenieure fUr die Bereiche Heizung und Sanitar;
- die Hersteller von heizungs-und raumlufttechnischen Anlagen so- Das vorliegende Buch 5011 ein Werk fur all diejenigen sein, die das
Energieeinsparungsgesetz in die Praxis umsetzen mussen.
wie Brauchwasseranlagen;
- die Bauherren bzw. Hausbesitzer als Betreiber dieser Anlagen. Die sich bei AusfUhrung des geforderten erh6hten baulichen War
meschutzes automatisch einstellenden weiteren Vorteile werden be
In der Warmeschutzverordnung sind fur den Warmeschutz der Ge
handelt.
baude gute Mittelwerte als Mindestforderungen festgelegt worden.
Zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Anhebung der Wohnbe In den Beispielen, Stoffwerttabellen etc. k6nnen hinsichtlich der
haglichkeit empfiehlt es sich aber in vielen Fallen, noch bessere Werte Werte fOr die Warmeleitfahigkeit und den Warmeubergang geringfu
auszufUhren, um optimale Zustande zu erreichen. Dabei ist zu be gige Abweichungen gegenuber den zu erwartenden Vorschriften
rucksichtigen, daB auch der kunftige Energieverbrauch ein maBge enthalten sein.
bender Kostenfaktor ist.
Marz 1978 Heinrich Hebgen
7
Die Energiequellen der Erde Kernenergie
Kernenergie wird als die am schnellsten wachsende Energiequelle
angesehen. Viele Energieplaner versprechen sich von der Kernver
schmelzung die endgiiltige Lasung unserer Energieprobleme. Um
weltschiitzer weisen aber immer mehr auf die moglichen Gefahren
dieses Vorganges hin. Eine zuverlassige Voraussage laBt sich hier
Zur Aufrechterhaltung der Bedingungen, die unser irdisches Leben
noch nicht machen.
ermoglichen, braucht die Erde Energie. Der Motor aller Prozesse
hierzu ist die Sonne; die Erde ist somit eine gigantische Warmekraft
maschine. Neben den permanent verfiigbaren Energiequellen, die Sonnenenergie
von der Sonnenenergie aufrechterhalten werden, wie z. B. Wind, Die Sonne ist das Zentralgestirn in unserem Planetensystem; die
Wasserkraft, Sonnenstrahlung und Bepflanzungen, gibt es noch vor Sonnenstrahlung entsteht durch gigantische thermonukleare Vor
ratsbegrenzte Primarenergien wie z. B. Kohle, Erdol, Uran, die zum gange. Die Strahlung und Warmewirkung der Sonne ist seit Jahrtau
iiberwiegenden Teil von Energie, die urspriinglich von der Sonne senden nahezu konstant und wird es noch fiir Jahrtausende bleiben.
stammt, entstanden sind. Schon weniger als 1 Stunde Sonneneinstrahlung fUhrt der Erde mehr
Eine langfristige Energieversorgung muB deshalb im wesentlichen Energie zu, als zur Zeit innerhalb eines gesamten Jahres zur Energie
auf erneuerbare oder wiederverwendbare Energietrager abgestellt bedarfsdeckung benotigt wird.
sein. Mit den uns zur Verfiigung stehenden begrenzten Energievorra Leider ist es jedoch technisch auBerordentlich schwierig, die groBfla
ten sollten nur voriibergehende Engpasse iiberbriickt werden. Trotz chig verteilte Einstrahlung wirklich nutzbarzu machen. Die Umwand
einer langsamer wachsenden Wirtschaft und trotz der Anstrengung lung der Sonnenenergie in elektrische Energie ist kaum zu erwarten.
zur Energieeinsparung werden die Energiebediirfnisse enorm sein. Aussichtsreich erscheint jedoch die Erzeugung von Niedertempera
Mit einem Anstieg des Energieverbrauchs derfreien Welt auf 11,3 Mil turwarme fiir bestimmte Anwendungsgebiete.
liarden Tonnen Steinkohleeinheiten (SKE) im Jahre 1990 ist zu rech
nen, d. h. mit einer Steigerung von 80 % gegeniiber 1975. Windenergie
Etwa 1/20 der jahrlich die Erde erreichenden Sonnenenergie wird in
Wind umgesetzt. Wind ist praktisch iiberall vorhanden und laBt sich
Kohle auf einfache Art in mechanische Arbeit umwandeln. Eine Nutzung der
Hier werden die groBten Reserven angenommen. Dabei ist allerdings Windenergie im groBen Stil wird kaum maglich sein. Die wirtschaftli
zu beriicksichtigen, daB es Vorkommen gibt, die einen sehr teueren che Anwendung wird sich auf dezentrale Kleinanlagen beschranken.
Abbau erfordern. Bei der Kohle wird sich der bisherige Abwartstrend
umkehren. Sie diirfte 1990 ungefahr l/S des Weltenergiebedarfes dek WasserkraH
ken. 1m Energiehaushalt zeigt sich aber ein deutliches MiBverhaltnis;
Die Nutzung der Wasserkraft ist eine der altesten Energiequellen. Sie
Kohle wird langsamer verbraucht als Erdal und Erdgas, obwohl die
stand auch am Anfang der Erzeugung von elektrischem Strom und
Kohlevorrate bedeutend groBer sind, als die Erdal-und Erc!gasvorra
war somit entscheidend an der Einleitung des technischen Zeitalters
teo In Zukunft soli Kohle auch in fliissige und gasformige Brenn-und
beteiligt. In Europa sind die meisten groBen Wasserkrafte ausgenutzt.
Treibstoffe umgewandelt werden.
Moglichkeiten bestehen aber noch fUr die Einrichtung hydraulischer
Kleinanlagen, ahnlich den altbekannten Miihlen und Sagewerken.
Erdol (Olsande, Olschiefer)
Gezeitenenergie
Diese Energietrager sind zum groBten Teil im Verlaufe der letzten 10
Millionen Jahre entstanden. Ihre Vorkommen liegen an verschiede Die riesigen Wasserflachen der Erde werden durch Flut und Ebbe pe
nen Orten, davon etwa 2/3 am Persischen Golf. Die Olsande und 01- riodisch leicht deformiert. Aus der dauernden Bewegung entsteht
schiefer liegen zum iiberwiegenden Teil in Nordamerika und Kanada; Energie, die aber groBtenteils durch Reibung des Wassers unter sich
mit zunehmender Verknappung der Olreserven werden sie das Inter oder in Kiistennahe am Meeresboden ungenutzt verloren geht.
esse immer mehr auf sich lenken. 01 wird bis zum Ende dieses Jahr Um mit der Gezeitenenergie einen entscheidenden Beitrag zur Ener
hunderts der Hauptenergietrager bleiben. Obwohl die Zuwachsraten gieversorgung leisten zu konnen, miiBten derart groBe Kiistenteile
bei 01 sinken werden, ist damit zu rechnen, daB es auch 1990 noch fast verbaut werden, daB schwerwiegende biologische Gleichgewichts
die Halfte des Energiebedarfs der freien Welt wird decken miissen. storungen nicht ausgeschlossen werden konnen. Die Nutzung der
Gezeitenenergie ist deshalb nur beschrankt moglich.
Erdgas
Wasserstoff
Das Erdgas entsteht unter den gleichen Bedingungen wie das Erdal,
in den Ablagerungsgesteinen. Es ist die weitaus sauberste Energie. Wasserstoff findet in der Raumfahrt als Raketentreibstoff seit Jahren
Seine Hauptvorkommen liegen in der Sowjetunion, Nordamerika, im Verwendung. Es wird durch chemische Verfahren und Elektroanalyse
Mittleren Osten und in der Nordsee. Die Vorkommen werden aller mittels Spaltung von Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff gewon
Voraussicht nach noch vor dem Erdol erschopft sein; es wird am Ende nen.
des nachsten Jahrzehntes noch ungefahr 15 % zur Energieversor 1m Vergleich zu Benzin enthalt Wasserstoff etwa dreimal soviel Ener
gung beitragen. gie. Er ist damit pradestiniert, in Zukunft das Benzin als Treibstoff ab
zulosen.
Geothermische Energie Holz
Die Erdwarme ist eine Energie, die vor langer Zeit in Form von Ther Lange Zeit war das Holz vorherrschender Brennstoff, es hat inzwi
men (heiBe Quellen) fUr Heizzwecke benutzt wurde. Sie ist wieder in schen aber diese Bedeutung weitgehend veri oren. Nach Schiitzun
den Blickpunkt der Energieplaner geriickt. Insgesamt gesehen kann gen ware der Energietrager Holz in der Lage, jahrlich soviel Energie
aber die Nutzung geothermischer Energie praktisch keinen nen zu liefern, die ausreichen wiirde, etwa die Halfte des derzeitigen
nenswerten Beitrag zur Energieversorgung leisten. Weltenergiebedarfs zu decken.
8
Der Energiehaushalt 600 r--------------------------------------.
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der Bundesrepublik Deutschland Verkehr
_ 5a 0 L---F"~--' Indust .:6·------------------f"
!~
~.~ Haushalte
Energieaufkommen • Kleinverbraucher
~'OO r---------------------------~
Sowohl die Bundesrepublik Deutschland als auch England, zwei fuh ~
i~
rende Industrielander in Europa, besitzen Kohle als Energietrager im iii
eigenen Land. Das war eine wesentliche Voraussetzung fur die indu W 300 t---------------1L_j--I
strielle Entwicklung. :lI::
I.n.
Inzwischen verfugt England uber beachtliche 01- und Gasvorkom e:
men, die Bundesrepublik hingegen nicht. ge: 200
Nur etwa 42 % der in der Bundesrepublik benatigten Energie werden
l-
im Inland gewonnen (zum Vergleich: in den USA 90 %; in den Nieder .e..:
landen 62 %). eo:
1m Inland wird in erster Linie Kohle gefardert, die bei weitem nicht so ~ 100
:::E
vielseitig anwendbar ist, wie z. B. Erdal.
Die Bundesrepublik Deutschland ist heute zu etwa 55 % auf Energie
Importe angewiesen; den weitaus graBten Teil macht dabei das Erdal o
1985
aus. So kamen 1972 90 % aller Rohalimporte aus den Landern des
Nahen Ostens.
1 Primar-Energieverbrauch in der Bundesrepublik nach Endver
Die ubrigen Energiearten wie Gas, Kernenergie, Wasserkraft und
brauchern (B. Frank BASF)
Stromimporte sind fUr das Gesamtenergieaufkommen von unterge
ordneter Bedeutung.
100 r--------------------------------===~
C Licht. Kraft. Kochen
!
Energieaufbereitung und Umwandlung i Kleinwarme
""
Die Rohenergien mussen zum weitaus graBten Teil aufbereitet wer :~: 80
:c
den, damit sie technisch verwendbar sind. Fur diese Aufbereitung ist
~
bereits Energie erforderlich, die als ungenutzt anzusehen ist. Dieser !~
verlorene Anteil betragt etwa 21 % der gesamten zur Verfugung ste ~ 60 1---------------1!;;;;;;;;;J--
henden Rohenergie. W
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I.n.
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e: '0
Endenergieverbrauch e:
0
l-
Die nach der Aufbereitung und Umwandlung nutzbar zur Verfugung .e,:
stehenden Energiemengen werden nicht ausschlieBlich dem ener e: 20
gieverbrauchenden Inland zugefUhrt. Anteile fUr Energieexporte, fUr =0
die Vorratshaltung sowie fur den Verbrauch in der chemischen Indu :::E
strie sind zunachst abzuziehen. Erst die dann verbleibenden Ener
giemengen stehen letztlich fUr die Energiebedarfsdeckung zur Verfu
gung.ln der Bundesrepublik waren es 1970 nur knapp 60 % des Ener
gieaufkommens. 2 Energieverbrauch der privaten Haushalte und die Verbrauchsan
Der Energieverbrauch in der Bundesrepublik betrug 1974 rund 244 teile (ESSO, Schatzungen)
Millionen Steinkohleneinheiten. Die privaten Haushalte und die
Kleinverbraucher haben davon rund 43 % benatigt (ohne Anteil Ver
kehr) davon 100r-------------------------------------~
ca. 84 % fUr Raumheizung; . D Strom
ca. 10% fUr Brauchwasserbereitung; ~
ca. 6% fUr Licht, Haushaltsgerate, Kochen und Backen. ~ 80 Fernwiirme -------------------1
Demnach ist der Bereich Raumheizung als entscheidender Sektor fur :: teste
Brennsloffe
den Energieverbrauch und EnergiesparmaBnahmen in der Bundes ~
republik Deutschland anzusehen. ~~ 60
Der Energieverbrauch ist in der Bundesrepublik im Jahre 1977 ge
W
genuber dem Vorjahr leicht zuruckgegangen. Schuld daran soil im :.:
In
wesentlichen die milde Witterung gewesen sein. Zuruckgegangen ist
~ '0 t-------_==r-i
vor allem der Verbrauch an Erdal, Steinkohle und Braunkohle. Der c
e
Erdgasverbrauch blieb in etwa stabil. Hahere Versorgungsbeitrage o
l-
leisteten dagegen Kernenergie und Wasserkraft. e
Diese Entwicklung zeigt auch, daB bei Energie-Prognosen die Satti ~ 20
o
gungstendenz unbedingt zu beachten ist.
Der Jahresbedarf an Primar-Energie fUr 1977 wurde gedeckt durch o
ca. 67 % Erdal und Gas, 1960 1965 1970 1975 1980 1985
ca. 28 % Kohle,
3 Energieverbrauch der privaten Haushalte fur Raumheizung und
ca. 5% Kernenergie, Wasserkraft und sonstige Energietrager.
die Anteile der Energiearten (ESSO, Schatzungen)
9
Moglichkeiten zur Einsparung von Energie Wiirme-Kraft-Koppelung
Durch die gleichzeitige Erzeugung elektrischer Energie und Heiz
warme in Kraftwerken sollen die erheblichen Energieverluste (Ab
warme) in Verbindung mit Fernwarmenetzen zur Deckung des Raum
heizungsbedarfs eingesetzt werden.
Integrierte Energiesysteme
Durch die richtige Auswahl und Kombination von Sekundar-Energie
Fur die Bemessung der Raumheizung eines Gebaudes wird der War
tragern und Anwendungstechniken, wie z. B. der WarmeruckfUhrung,
mebedarf gemaB DIN 4701 festgestellt. Dieserwird von verschiedenen
lassen sich, insbesondere bei groBen Verbrauchseinheiten, spurbare
Faktoren beeinfluBt, wie z. B.
Einsparungen erzielen.
- geographische Lage des Gebaudes;
- Gliederung des Baukorpers; Eine maximale Energieeinsparung kann demnach nur durch eine
- Gebaudelage in bezug auf die Umgebung; kombinierte Anwendung mehrerer MaBnahmen erreicht werden.
- Abmessung des Baukorpers ~ 1; Neben den genannten technischen MaBnahmen nimmt das Energie
- Warmedurchgang durch die AuBenbauteile; bewuBtsein bzw. das Sparmotiv des einzelnen Benutzers einer Anlage
- Fensterflachenanteil ~ 1; einen entscheidenden Rang ein. Das zeigt sich eindeutig im Bereich
- Fugendichtigkeit der Bauteile untereinander; der verbrauchsorientierten Heizungsabrechnung gegenuber einer
- Fugendichtigkeit der Fenster. Pauschalabrechnung.
Den Architekten obliegt es in erster Linie, durch sorgfaltige Planung 10
die wichtigsten Voraussetzungen fur einen niedrigen Warmebedarf g
I
der Gebaude zu schaffen. Die darauf abgestimmte Heizungsanlage
7
kann dann mit optimalem Wirkungsgrad ausgelegt werden. ~
,5
Der Energieverbrauch des Gebaudes wird uberwiegend durch Ver
l
brennung von festen Brennstoffen, Heizol und Heizgasen in zentralen 2, -
oder dezentralen Warmeerzeugern gedeckt.
- K
K
Der Nutzungsgrad bei der Umwandlung der Energie in Warme kann
v• errbiechsstiegret wBeemrdeesns udnugrc dhe: r Nennwarmeleistung insbesondere fUr die Geboudeort: WE.no'hanmh~Olull. n - ZWWoh.lnflhllalun!ulll ttn ~ WI-to.-h.,n lhoamU.Il I.n ~ hWocohhhna-uJ
Bestimmung der GroBe des Warmeerzeugers; Wohnungen: lxlZOm2 hlZ0m2 8xl20m2 'Ox 120m2
• einen gunstigen Kesselwirkungsgrad; 70-100 65-90 55-75 45 -65
spezi fischer
• Einrichtungen zurVermeidung von Abkuhlungsverlusten uberden W/m2
Kamin; 'NCIrmebedorf Oc 60-85 55-75 H-65 '0-55
kegi/lt ml
• Aufteilung der Warmeerzeugung bei groBem Warmebedarf auf
mehrere Kesseleinheiten.
- Abkuhlungsflochen in % -
Weitere Moglichkeiten zur Einsparung sind:
• automatische Beeinflussung der Vorlauftemperatur; 14
• Absenkung der Vorlauftemperatur auBerhalb der ublichen Nut- 21
zungszeit;
• Feinregulierung der Warmeabgabe an einzelnen Heizkorpern; Oochdecke
• automatische Regelung der Raumtemperatur;
• separate Warmwasserbereitung auBerhalb der Heizperiode in ent
sprechend dimensionierten Anlagen.
Vermeidbare Verluste treten auch bei derVerteilung der Warme durch
unzureichende Warmedammung der Verteilungsnetze auf. Durch
wirtschaftlich optimale Warmedammung lassen sich die Verluste ge
Aunenwonde
dammter Leitungen auf ca, '/20 der Werte blanker, eingeputzter oder
mit Fenster
freiverlegter Leitungen reduzieren.
SchlieBlich kann - und das gilt in besonderem MaBe fur bestehende
Gebaude und ihre Anlagen - durch eine verbesserte Bedienung, War
tung und Instandhaltung ein wesentlicher Beitrag zur Reduzierung
der Verluste geleistet werden.
Beitrage zur Sicherung der kunftigen Energieversorgung konnen
auch von neuen Technologien zur rationellen Energieverwendung im Kellerdecke 31
23
Umwandlungs-und Anwendungsbereich erreicht werden. Ais beson 19
ders aussichtsreich gelten: 13
Wiirmepumpen Insgesamt: 100% 100% 100% 100%
Sie konnen Warme von niedrigem auf hoheres Temperaturniveau an
heben, wobei die Leistungsabgabe ein Mehrfaches der Leistungsauf
nahme betragt. Mit ihrer Hilfe kann die im Boden, in der Luft oder im Spezifischer Warmebedarf und Verteilung der Abkuhlungsfla
Wasser gespeicherte Warme nutzbar gemacht werden. chen bei verschieden groBen Wohngebauden
10
Die Vorbereitung - Ca. 43 % des Energiebedarfs der Bundesrepublik entfalien auf die
des Energieeinsparungsgesetzes Bereiche Haushalt und Kleinverbraucher. Der Nutzungsgrad in die
sem Verbrauchssektor liegt noch unter 50 %. Etwa 84 % dieses
Verbrauchs werden fOr die Beheizung und Klimatisierung von Ge
baud en aufgewendet.
- 1m Mietwohnungsbau ergibt sich eine besondere Situation da
Der Energiebedarf fOr Raumheizungen hat in der Vergangenheit durch, daB die Investitionen yom Bauherrn und Heizungsbetriebs
Oberproportional zugenommen, ihr Anteil, der noch 1960 bei ca. 30 % kosten yom Mieter getragen werden. Der Mieter hat in der Regel
des gesamten Endenergiebedarfs lag, ist heute bei mehr als 40 % an keine wirksamen Mittel, um durch eigene Investitionen seine Heiz
gekommen. Diese erhebliche Steigerung kann nicht aliein durch die kosten und den Energieverbrauch fOr Raumheizung und Brauch
Zunahme des Wohnungsbestandes und des Anteils zentralbeheizter wasserbereitung zu beeinflussen. Die technisch moglichen und
Wohnungen erklart werden. Ein erheblicher Anteil dieser Oberpropor energiewirtschaftlich notwendigen Einsparungen konnen in die
tionalen Zunahme muB daher im sorglosen Umgang mit Heizenergie sem auBerordentlich wichtigen Verbrauchssektor ohne gesetzliche
vermutet werden. Es ist deshalb notwendig, dem Sektor Raumhei Regelung nicht realisiert werden.
zung groBte Aufmerksamkeit zu widmen. Die Warmeverluste im Hochbau sind vor aliem auf eine geringe
Warmedammung und auf Mangel bei der Auslegung und beim Be
Die Energieversorgung ist mittelfristig nicht bedroht. MaBnahmen zur trieb heizungs-und IOftungstechnischer Anlagen zurOckzufOhren.
Einschrankung des Energieverbrauchs, die eine Herabsetzung des
Lebensstandards bedeuten wOrden, sind nicht notwendig. Es ist je - Das energiepolitische Ziel der Einsparung zur Energie in Gebauden
doch angebracht, sparsamer mit der kostbaren Energie umzugehen. kann nur durch die Einheit von Anforderungen an Warmeschutz
So haben die stark gestiegenen Energiepreise bereits ein energiebe bzw. den Warmebedarf von Gebauden, an die Art und Auslegung
wuBteres Verhalten der Verbraucher bewirkt. ihrer Anlagen sowie die Art und Weise der BetriebsdurchfOhrung
umfassend und optimal erreicht werden.
In der ersten Fortschreibung des Energieprogrammes der Bundesre
gierung yom November 1974 ist u.a. ausgefOhrt: Das Energieeinsparungsgesetz stOtzt sich auf Artikel 74, Nr. 11 des
"Die Bundesregierung wird durch gezielte MaBnahmen die Ent Grundgesetzes. Der dort verwendete Begriff "Recht der Wirtschaft"
wicklung zu einer rationelieren Energieverwendung unterstOtzen. ist nach aligemeiner Rechtsauffassung sehr weit zu. fassen und gilt
Sie wird ein Gesetz einbringen, das insbesondere Rechtsgrundlage auch fOr den Sachbereich "Energiewirtschaft". Auch die Steliung
fOr die verbindliche EinfOhrung eines erhohten Warmeschutzes in nahme und der BeschluB des Bundesrates zum Gesetzentwurf ent
Neubauten schafft. AuBerdem wird untersucht, wie bei den beste halten keine Zweifel an der Gesetzesgebungskompetenz des B'undes.
henden baulichen Anlagen den Anforderungen nach einem erhoh 1m weiteren Sinne der Oberbegriffe "Recht der Wirtschaft" und
ten Warmeschutz Rechnung getragen werden kann." "Energiewirtschaft" konnen neben der Erzeugung, Hersteliung und
Verteilung von Energie auch MaBnahmen verstanden werden, die
Wegen einer rationelien und sparsamen Energieverwendung wurde zum Zwecke der Energieeinsparung fOr erforderlich gehalten werden,
im Bundestag eine groBe Anfrage eingebracht. Sie wurde durch den ohne damit Tendenzen der Rationierung zu befolgen.
Bundesminister fOr Wirtschaft mit Schreiben yom 5. Mai 1975 beant
wortet. In dem sehr umfangreichen Schriftsatz wird u. a. ausgefOhrt: DerGesetzentwurf ist von den Bundesministern fOrWirtschaft und fOr
Raumordnung, Bauwesen und Stadtebau gemeinsam erstelit wor
- Die Energievorrate der Erde mOssen langfristig als begrenzt und
den.
erschopfbar angesehen werden. Daneben erfordern Importabhan
gigkeit der Bundesrepublik und die standig kraftig gestiegenen
Der Deutsche Bundestag hat in seiner 247. Sitzung am 3. Juni 1976
Energiepreise einen rationelieren und sparsameren Einsatz von
den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes
Energie. Dies gilt besonders fOr den Mineralolbereich, in dem unser
zur Einsparung von Energie in Gebauden (Energieeinsparungsgesetz
Land zu Ober 90 v. H. von der Einfuhr abhangig ist.
EnEG) Drucksache 7/4575 angenommen.
- Die relativ niedrigen Energiepreise der vergangenen Jahre haben Die VerkOndung des Gesetzes erfolgte am 22. Juli 1976.
zu einem groBziigigen Umgang mit Energie verfiihrt. Es bestehen
daher betrachtliche Reserven fOr Einsparungen. Das Energieeinsparungsgesetz enthalt die notwendigen Ermachti
gungen, das Nahere in Rechtsverordnungen zu regeln. Der EriaB die
- Geringerer Energieeinsatz bedeutet in der Regel auch geringere ser Rechtsverordnungen wird an die Zustimmung des Bundesrates
Belastung von Wasser und Luft und ist damit gleichzeitig ein Bei gebunden. Die DurchfOhrung der Verordnungen liegt ausschlieBlich
trag zu vernOnftigerem Umweltschutz. bei den nach Landesrecht zustandigen Behorden (Bauaufsichtsbe
hOrden).
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