Table Of ContentChristine Susanne Rabe
Martin Wode
Mediation
GGrruunnddllaaggeenn,, MMeetthhooddeenn,, rreecchhttlliicchheerr RRaahhmmeenn
2. Auflage
123
Mediation
Christine Susanne Rabe • Martin Wode
Mediation
Grundlagen, Methoden, rechtlicher Rahmen
2. Auflage
Christine Susanne Rabe Martin Wode
Legaxa GmbH Legaxa GmbH
Hannover, Deutschland Hannover, Deutschland
ISBN 978-3-662-60655-1 ISBN 978-3-662-60656-8 (eBook)
https://doi.org/10.1007/978-3-662-60656-8
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Foreword
In 1990, mediation was little known in Europe and elsewhere. In those early days,
the two of us – Gary Friedman and Jack Himmelstein – started to teach mediation
in Germany; and we have been fortunate to be invited to teach there every year since
then. During this time, mediation has developed and grown, and continues to do so,
thanks to professionals like Martin Wode and Christine Rabe with whom we have
had the privilege to learn together and work together. As their book demonstrates,
dedicated professionals across the country have developed their practices and, in
doing so, have helped mediation be integrated constructively into the society and
given many professionals and parties to conflict the possibility of resolving conflicts
in a more respectful and fuller way.
Through our work in Germany over these years, we have been honored to be part
of the development of important and creative mediation projects (such as the Judi-
cial Mediation Project – Projekt Gerichtsnahe Mediation in Niedersachsen, the Ei-
dos Projekt Mediation and the Heidelberger Institut für Mediation) and to have ap-
preciated and learned from the valuable contributions of these and many others
including the dedicated work of Martin Wode and Christine Rabe as recounted in
their new book. They have made mediation their personal commitment as they have
strived, with other dedicated professionals, to support an ever evolving model for
conflict resolution. In doing so, they have contributed to the development of media-
tion in ways that allow it to grow with integrity while helping to support parties in
differing conflicts as they undertake the challenge of working together toward mu-
tual solutions that honor their differing and shared perspectives.
Conflict appears to be deeply rooted in the nature of human beings and their
evolution. Germany has a troubled history with conflict, of which Germans are sen-
sitively well aware, as also does the United States and, in differing ways, all other
countries and peoples across the globe. The recent strong and growing interest in
mediation in Germany, the United States and elsewhere marks an important and
hopeful step forward in evolution of how humanity might deal constructively with
conflict. For us, being part of Germany’s dynamic development of mediation has
provided and continues to provide the special opportunity to share with our German
colleagues in that country’s taking a leading role in Europe over this last generation
V
VI Foreword
in the evolution of constructive forms of conflict resolution. As we view it, that in-
terest and evolution is at its best not just a shortcut to the adversary process but a
recognition on the part of mediators and parties in conflict of the possibility that
„yes, we can face and resolve our differences together.“
It is a realization that we have the ability together to approach our conflicts dif-
ferently and in a mutually supportive way as individuals and as a society. For me-
diators, that carries with it the possibility and potential to continue to look more
deeply within ourselves as to how we can appreciate and express the tensions and
connections within us and with one another as we face conflict together. And to find
ways to strive for greater integrity and depth of understanding of ourselves and of
each other in the presence of conflict. That striving hopefully and surely will conti-
nue into the future as we, our communities, our countries and humanity continue to
evolve. Martin Wode’s and Christine Rabe’s new book is a welcome step in that
evolution toward greater understanding in and through an evolving mediative ap-
proach to conflict.
Jack Himmelstein with Gary Friedman
The Center for Understanding in Conflict – New York and California, May 2013
Geleitwort
1990 war Mediation auch in Europa wenig bekannt. Wir beide – Gary Friedman und
Jack Himmelstein – begannen damals, Mediation in Deutschland zu lehren, und zu
unserer großen Freude werden wir seitdem Jahr für Jahr für weitere Lehrveranstal-
tungen dorthin eingeladen. In dieser Zeit hat sich Mediation rasant entwickelt und
verbreitet, und heute boomt sie mehr denn je – dank anerkannter Fachleute wie
Martin Wode und Christine Rabe, mit denen wir glücklicherweise zusammen lernen
und arbeiten konnten. Ihr Buch zeigt, dass engagierte Fachleute landesweit die
Grundlagen und Praktiken der Mediation zunehmend vertieft und damit dazu bei-
getragen haben, diesen Ansatz in der Gesellschaft weiter zu verbreiten. Heute haben
Fachleute wie Konfliktparteien viele Möglichkeiten zur Hand, Streitigkeiten ganz-
heitlich und in wechselseitigem Respekt beizulegen.
Im Zuge unserer Arbeit durften wir an anspruchsvollen und bedeutenden Media-
tionsprojekten in Deutschland mitwirken, wie z. B. dem Projekt Gerichtsnahe Me-
diation in Niedersachsen, dem „Eidos Projekt Mediation“ und dem Heidelberger
Institut für Mediation. Dadurch konnten wir wertvolle Beiträge anderer Fachleute
kennenlernen und von diesen lernen, einschließlich der hochprofessionellen Arbeit
von Martin Wode und Christine Rabe, die in ihrem neuen Buch zusammengetragen
ist. Beide haben sich der Mediation verschrieben und, zusammen mit anderen enga-
gierten Fachleuten, an einem sich beständig weiter entwickelnden Modell zur fried-
lichen Konfliktlösung gearbeitet. Dadurch haben sie einerseits die Entwicklung der
Mediation in einer Weise gefördert, dass sie sich entwickeln und verbreiten kann,
gleichzeitig streitende Parteien unterstützt werden, die Chance zu ergreifen, ge-
meinsam eine Lösung zu erarbeiten, die die verschiedenen Perspektiven aller Be-
teiligten berücksichtigt und so die unterschiedlichsten Konflikte nachhaltig löst.
Konflikte scheinen in der Natur des Menschen und ihrer Entwicklung augen-
scheinlich tief verwurzelt zu sein. Deutschland hat eine bewegte Geschichte mit
Konflikten – wie den Deutschen sehr wohl bewusst ist –, und auch auf die Vereinig-
ten Staaten trifft dies zu, ebenso wie in vielfältiger Weise auch auf alle anderen
Länder und Völker in der Welt. Das starke, zunehmend weiter wachsende Interesse
an Mediation in Deutschland, den Vereinigten Staaten und auch sonst bezeugt eine
wichtige und Hoffnung verheißende Evolution der Menschheit auf dem Wege, mit
VII
VIII Geleitwort
Konflikten konstruktiver umzugehen. Als Teilhabende an der dynamischen Ent-
wicklung der Mediation in Deutschland durften und dürfen wir zusammen mit un-
seren deutschen Kollegen unmittelbar miterleben, wie Deutschland in der Ent-
wicklung konstruktiver Konfliktlösungsformen europaweit eine führende Rolle
eingenommen hat. Aus unserer Sicht ist das Interesse und diese Entwicklung nicht
nur eine Abkürzung zum kontradiktorischen Verfahren, sondern zeigt sich vor allem
auch darin, dass Mediatoren und Konfliktparteien die Möglichkeit sehen wie: „Ja,
wir können unsere Streitigkeiten gemeinsam angehen und lösen.“
Hierin drückt sich die Erkenntnis aus, dass wir sowohl als Individuen als auch als
Gesellschaft unsere Konflikte auch anders und möglichst konstruktiv für alle Be-
teiligten angehen können. Für Mediatoren bietet diese Erkenntnis tieferes Potenzial
hinsichtlich der Frage, wie wir unsere inneren Spannungen und Schaltungen in
Konfliktsituationen besser berücksichtigen und ausdrücken können, um sie mit- und
füreinander nutzbar zu machen. Und sie bietet Möglichkeiten, in Bezug auf Kon-
flikte zu höherer Kompetenz, größerer Integrität und tieferem Verständnis unserer
selbst und anderer zu kommen. Dieses Streben sollte – und wird – sich mit der
weiteren Entwicklung unserer Gesellschaft, unserer Menschheit, unserer Mensch-
lichkeit auch in Zukunft fortsetzen. Das vorliegende Buch von Martin Wode und
Christine Rabe ist ein willkommener Schritt in dieser Entwicklung zu mehr Ver-
ständnis in und durch den mediativen Ansatz, Konflikte zu lösen.
Jack Himmelstein und Gary Friedman
The Center for Understanding in Conflict – New York und Kalifornien, im Mai 2013
Vorwort zur 2. Auflage
Zu unserer ersten Auflage haben wir sehr viele positive Rückmeldungen erhalten,
über die wir uns sehr gefreut haben und für die wir uns bedanken. Hierzu zählt ins-
besondere die Empfehlung durch die Deutsche Stiftung Mediation.
Seither hat sich in der Mediationslandschaft einiges getan. Die Verordnung über
die Aus- und Fortbildung von zertifizierten Mediatoren (ZMediatAusbV) ist in
Kraft getreten und ergänzend haben sich die großen Bundesverbände zusammen-
geschlossen und neue Standards für die Aus- und Fortbildung von Mediatoren er-
arbeitet. Die wichtigsten Aspekte dazu haben wir im ersten Kapitel aufgenommen.
Durch die Ausbildungsverordnung wurde zudem die Bedeutung von Supervision
für Mediatoren gestärkt. Daher wurde auch das 6. Kapitel, das sich dem Thema
Supervision und Intervision widmet, deutlich erweitert.
Für uns sehr spannend in unserer Arbeit ist der fortwährende Austausch mit un-
seren Kollegen und Teilnehmern unserer Aus- und Fortbildungen. Der Anregung,
die interessantesten Fälle und Fragen in das Buch aufzunehmen, kommen wir gerne
nach und haben daher die zweite Auflage um ein 7. Kapitel erweitert, in dem diese
ihren Platz finden. Thematisch geht es um Mediation in interkulturellen Kontexten
oder geschlossenen Systemen, die Implementierung von Mediation in Unternehmen
und Verwaltungen durch interne Mediatoren sowie die klassischen Bereiche der Fa-
milien- und Wirtschaftsmediation und endet mit einem Ausblick auf die Mediation
vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung.
Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir ausschließlich die männliche Form, sie
bezieht sich aber ausdrücklich auf Personen jedweden Geschlechts.
Wir bedanken uns bei allen, die diese zweite, erweiterte Auflage möglich ge-
macht haben.
Hannover, Deutschland Christine Susanne Rabe
M ärz 2020 Martin Wode
IX
Über die Autoren
Dr. Christine Susanne Rabe und Martin Wode sind
beide seit Jahren in der Aus- und Fortbildung von Media-
toren tätig und als Mediatoren durch den Bundesverband
Mediation lizensiert sowie Inhaber des Qualitätssiegels
des Bundesverbandes unabhängiger Mediatoren. Sie ar-
beiten bundesweit als Mediatoren und Supervisoren
auch bei komplexen Problemlagen mit vielen Beteilig-
ten. Sie lehren an mehreren Hochschulen und Einrich-
tungen und publizieren regelmäßig. Sie beraten Unter-
nehmen -auch international- und die öffentliche Hand
bei der Implementierung und Umsetzung von Konflikt-
managementsystemen. Ein weiterer Beratungsschwer-
punkt liegt in der Effizienzsteigerung durch professio-
nelle Mitarbeiterführung und Gesprächskultur. Zudem
unterstützen sie Unternehmen bei Change-Prozessen
und Organisationsentwicklung. Sie sind geschäftsfüh-
rende Gesellschafter der Legaxa® GmbH, Hannover.
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