Table Of ContentEkkehart Padberg
Management by Excellence
Ekkehart Padberg
Management by Excellence
Unternehmensressourcen
gezielt mobilisieren und nutzen
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1. Auflage 2010
Alle Rechte vorbehalten
© Gabler | GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden 2010
Lektorat: Stefanie A. Winter
Gabler ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media.
www.gabler.de
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mann benutzt werden dürften.
Umschlaggestaltung: KünkelLopka Medienentwicklung, Heidelberg
Druck und buchbinderische Verarbeitung: MercedesDruck, Berlin
Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier
Printed in Germany
ISBN 978-3-8349-2060-7
(cid:3)
Vorwort 5
Für Lennart und Gitti
Ein weiterer Baustein, um eine Welt zu schaffen
in der wir und andere gerne leben wollen.
(cid:3)
Vorwort 7
Vorwort(cid:561)(cid:561)
Liebe Leser,
wie oft haben Sie schon Sätze gelesen, die etwa lauten: „Die zunehmende Globalisierung
und ansteigende Dynamik des Marktes machen es immer schwieriger für die Unterneh-
men, im weltweiten Wettbewerb zu bestehen.“
Solche Aussagen sind inzwischen längst zu Platituden geworden, denn die Globalisie-
rungstendenz gibt es schon seit vielen Jahren. Die Unternehmen haben häufig darauf mit
Entlassungen, Akquisitionen oder Verkäufen reagiert. Der Wettbewerb bleibt aber unver-
mindert hart und oftmals haben sich die Akquisitionen als Flop erwiesen, wurden rückab-
gewickelt, die Entlassungen haben zu Engpässen im Aufschwung geführt etc. Eine gute
Strategie, sich nachhaltig auf die scharfe Wettbewerbssituation einzustellen, scheint derzeit
nicht in Sicht.
Im vorliegenden Buch werden Ihnen nachhaltige Strategien dargelegt, indem die unter-
nehmerischen Herausforderungen aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden.
Die gängigen Unternehmensreaktionen berücksichtigen immer nur die äußeren Einflüsse:
die Wirkung von Wettbewerbern oder Märkten auf die Unternehmen bzw. die Möglich-
keit, neue Unternehmen von außen zu akquirieren oder eigene Teile zu veräußern.
Der erste logische Schritt ist vielmehr die Frage nach den inneren Werten: Wie kann ich als
Unternehmen meine mir heute zur Verfügung stehenden Ressourcen optimal einsetzen,
um diesen Herausforderungen im Wettbewerb zu begegnen?
Genau hier setzt dieses Buch an: Es beginnt bei den vorhandenen Menschen und Ressour-
cen eines Unternehmens und wirft damit einen neuen Blick auf die verborgenen Potenzia-
le, die in den Unternehmen aufgedeckt und aktiviert werden können.
Spätestens seit der Finanzkrise wissen wir, dass dem Management eines Unternehmens
dabei eine wesentliche Rolle zukommt. Das Verhalten der Manager bestimmt in entschei-
dendem Maße den Erfolg eines Unternehmens. Noch vor Beginn der Finanzkrise hätten
viele gesagt, dass die Bankmanager „gute“ Manager seien, die hohe Unternehmensgewin-
ne erwirtschaften. Nachdem nun das kollektive Verhalten im Bankenbereich die ganze
Branche fast in den Abgrund gerissen hat, heißt es, es seien „schlechte“ Manager, die viel
zu hohe Boni für unkalkulierbare Risiken kassiert hätten. Je nachdem, welche Kriterien
angelegt werden, ergibt sich also das ein oder andere Bild.
Wodurch zeichnet sich also ein „exzellentes“ Management aus? Was ist eigentlich ein
„guter Manager“?
8 Vorwort
Dieses Buch bietet Ihnen Antworten darauf, indem es am Ursprung der Wertschöpfung
ansetzt: Am Anfang stehen Menschen – Mitarbeiter und Manager –, die über gemeinsame
Ziele, Prozesse, Organisation, Strategie sowie viele andere Komponenten zusammen ein
System bilden: ein Unternehmen, das aus sich heraus den Erfolg im Wettbewerb erzielen
muss und kann.
Betrachten Sie sich selbst einmal als Unternehmen und entdecken Sie während der Lektü-
re, wie viel Potenzial darin steckt – für Ihren eigenen Erfolg und für den Ihres Unterneh-
mens.
Dr. rer. nat. Stefan Diefenbach
Bereichsleiter Portfolio Strategie
T-Systems Enterprise Services GmbH
(cid:3)
Danksagung 9
Danksagung(cid:561)
Wir stehen auf den Schultern von Riesen, soll einmal Isaak Newton gesagt haben, als er für
seine Arbeiten geehrt wurde. Ich kann dem nur zustimmen, denn auch dieses Buch ist nur
deswegen möglich geworden, weil es zahlreiche Menschen auf meinem Weg gab und gibt,
die mich vieles gelehrt haben und die mich wohlwollend und kritisch begleiten.
Meine Mutter Marie Luise Padberg hat in mir die Neugier geweckt, immer wieder neue
und unbekannte Wege zu gehen. Mein Vater war für mich mit seiner gedanklichen Klar-
heit immer wieder wichtige Orientierung für die innere Ökologie der Themen, mit denen
ich mich beschäftige. Meine Frau Gitti und mein Sohn Lennart tragen mich zu jeder Zeit
durch ihr tiefes Vertrauen und ihre Zuneigung. Darüber hinaus ist meine Frau auch meine
wichtigste wohlwollende Kritikerin und Mentorin, die mit ihrem großen Sprachgefühl jede
Formulierung überprüft hat, ob sie auch für Nicht-Fachleute lesbar und verständlich ist.
Zu meinen wichtigsten Mentoren gehört Horst Heed, der mich lehrte, wie man im Bera-
tungsgeschäft hohe Qualität und Professionalität erreicht und erkennbar lebt. Tom Andre-
as war mein Lehrtrainer für NLP (Neurolinguistisches Programmieren). Von ihm habe ich
nicht nur NLP gelernt, sondern erfahren dürfen, wie leicht auch Veränderungen in der
Tiefe unserer Person sein können. Aus seinen Trainings und den damit verbundenen Un-
terlagen stammen Zitate an unterschiedlichsten Stellen dieses Buches. Da er jedoch noch
kein Buch veröffentlicht hat, möchte ich ihm an dieser Stelle für die zahlreichen Inspiratio-
nen danken, die wie ein roter Faden in dieses Buch eingewebt sind. Bei Robert Dilts habe
ich erleben dürfen, wie spielerisch und freudvoll Veränderungen bei uns selbst und in
Unternehmen sein können. Von Bernd Isert und Mathias Varga von Kibed konnte ich
lernen, wie systemische Strukturaufstellungen nutzbar gemacht werden können. Von
Marco Cops habe ich gelernt, scheinbar Unmögliches zu denken und für sicher gehaltenes
Wissen völlig neuen Sichtweisen zugänglich zu machen und dabei diesen Zustand der
Irritation ressourcevoll zu erleben.
Ich fühle mich auch meinen Klienten und Kunden verpflichtet, die sich mir anvertraut
haben und die ich dabei unterstützen durfte, ihre Ressourcen zu erkennen und nutzbar zu
machen. Ohne die immer wieder anderen und neuen Fragestellungen gäbe es dieses Buch
nicht. Sie waren es auch, die mich mit der Bitte, die verwendeten Methoden einmal nachle-
sen zu können, dazu inspiriert haben, dieses Buch zu schreiben.
Nicht zuletzt möchte ich mich bei meiner Lektorin Stefanie Winter bedanken, die mich mit
ihrer freundlichen und sicheren Art durch den Prozess der Realisierung begleitet hat.
Diesen und vielen anderen Menschen, die meinen Weg begleitet haben, sage ich Dank.
Ekkehart Padberg
(cid:3)
Inhaltsverzeichnis 11
Inhaltsverzeichnis(cid:561)
Vorwort ............................................................................................................................................... 7(cid:3)
Danksagung........................................................................................................................................ 9(cid:3)
Abbildungsverzeichnis ................................................................................................................... 15(cid:3)
Tabellenverzeichnis ......................................................................................................................... 17(cid:3)
Einleitung(cid:561).........................................................................................................................................(cid:561)19(cid:3)
Was(cid:561)Coaching(cid:556)Werkzeuge(cid:561)für(cid:561)Unternehmer(cid:561)so(cid:561)wertvoll(cid:561)macht(cid:561)..........................................(cid:561)21(cid:3)
NLP(cid:561)in(cid:561)der(cid:561)Unternehmenspraxis(cid:561).................................................................................................(cid:561)24(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:64)(cid:3) Einige Vorannahmen des NLP ................................................................................... 25(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:64)(cid:3) Die neurologischen Ebenen der Wahrnehmung ...................................................... 30(cid:3)
(cid:62)(cid:22)(cid:64)(cid:3) Die Kunst des Modellierens - Der Unterschied, der den Unterschied macht ..... 34(cid:3)
(cid:62)(cid:23)(cid:64)(cid:3) Formate und ihr genereller Wert im Unternehmen ................................................ 39(cid:3)
(cid:62)(cid:24)(cid:64)(cid:3) Die Entwicklung des systemischen Ansatzes - Ein Abriss ..................................... 40(cid:3)
(cid:62)(cid:25)(cid:64)(cid:3) Systemisches Arbeiten als Erweiterung des NLP
in der Unternehmenspraxis ......................................................................................... 42
(cid:3)
Visions(cid:556)(cid:561)und(cid:561)Wertearbeit(cid:561)–(cid:561)Grundlage(cid:561)dauerhaften(cid:561)Erfolges(cid:561)...............................................(cid:561)44(cid:3)
(cid:62)(cid:26)(cid:64)(cid:3) Visionen: Das Unmögliche denken ............................................................................ 47(cid:3)
(cid:62)(cid:27)(cid:64)(cid:3) Wo viel Licht ist, ist auch Schatten: Schattenarbeit im Unternehmen .................. 49(cid:3)
(cid:62)(cid:28)(cid:64)(cid:3) Die eigenen Schatten auf den logischen Ebenen erkennen und integrieren ........ 55(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:19)(cid:64)(cid:3) Visionsarbeit mit einer Gruppe/einem Team ........................................................... 59(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:20)(cid:64)(cid:3) Visionsarbeit von Walt Disney lernen ....................................................................... 75
(cid:3)
(cid:3)
12 Inhaltsverzeichnis
Strategisches(cid:561)Management(cid:561)...........................................................................................................(cid:561)80(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:21)(cid:64)(cid:3) Nachhaltige Strategien ................................................................................................. 84(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:22)(cid:64)(cid:3) Strategisch planen: Die Zukunft gedanklich vorwegnehmen ............................. 101(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:23)(cid:64)(cid:3) Unternehmenspositionierung –
Die innere Klarheit für den äußeren Auftritt ......................................................... 105(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:24)(cid:64)(cid:3) Das Modell der Balanced Scorecard (BSC)
für nachhaltige Strategien nutzen ............................................................................ 114
(cid:3)
Unternehmenssteuerung(cid:561).............................................................................................................(cid:561)129(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:25)(cid:64)(cid:3) Effektive und effiziente Kontrolle der Zielerreichung .......................................... 133(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:26)(cid:64)(cid:3) Feedback-Kultur als Element der Steuerung .......................................................... 138(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:27)(cid:64)(cid:3) Problemanalyse sowie Neuausrichtung von Prozessen und Strukturen
mit S.C.O.R.E. .............................................................................................................. 140
(cid:3)
Organisation(cid:561)ressourcenvoll(cid:561)gestalten(cid:561).....................................................................................(cid:561)145(cid:3)
(cid:62)(cid:20)(cid:28)(cid:64)(cid:3) Ablauforganisation ..................................................................................................... 149(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:19)(cid:64)(cid:3) Anforderungen an eine Stellenbildung ................................................................... 154(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:20)(cid:64)(cid:3) Aufbauorganisation ................................................................................................... 157(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:21)(cid:64)(cid:3) Gute Kundenbeziehungen als Messlatte für die Aufbau- und
Ablauforganisation ..................................................................................................... 163(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:22)(cid:64)(cid:3) Problemlösung in komplexen Systemen ................................................................. 166
(cid:3)
Führung(cid:561)und(cid:561)Zusammenarbeit(cid:561)..................................................................................................(cid:561)177(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:23)(cid:64)(cid:3) Die Führungskraft als Sponsor ................................................................................. 179(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:24)(cid:64)(cid:3) Guter Kontakt – Die Basis von Führung und Zusammenarbeit .......................... 181(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:25)(cid:64)(cid:3) Wahrnehmen statt interpretieren - Umgang mit Irritationen .............................. 186(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:26)(cid:64)(cid:3) Wahrnehmungspositionen zur Klärung von Missverständnissen ..................... 189
(cid:3)
Inhaltsverzeichnis 13
Projektmanagement(cid:561).....................................................................................................................(cid:561)192(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:27)(cid:64)(cid:3) Merkmale eines Projektes .......................................................................................... 196(cid:3)
(cid:62)(cid:21)(cid:28)(cid:64)(cid:3) Projekt-Review ............................................................................................................ 204(cid:3)
(cid:561)
Literaturverzeichnis ...................................................................................................................... 215(cid:3)
Stichwortverzeichnis ..................................................................................................................... 218(cid:3)
Der Autor ........................................................................................................................................ 224(cid:3)
(cid:561)