Table Of ContentMathias Eicks
Liebe und Lyrik
Beiträge zur Altertumskunde
Herausgegeben von
Michael Erler, Dorothee Gall,
Ludwig Koenen, Clemens Zintzen
Band 291
De Gruyter
Mathias Eicks
Liebe und Lyrik
Zur Funktion des erotischen Diskurses
in Horazens erster Odensammlung
De Gruyter
Die vorliegende Arbeit wurde vom Fachbereich 04 − Geschichts- und
Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen
als Dissertation angenommen.
ISBN 978-3-11-023894-5
e-ISBN 978-3-11-023895-2
ISSN 1616-0452
LibraryofCongressCataloging-in-PublicationData
Eicks,Mathias.
Liebeund Lyrik:Zur FunktiondeserotischenDiskurses inHorazens
ersterOdensammlung/MathiasEicks.
p.cm.−(BeiträgezurAltertumskunde,ISSN1616-0452;Bd.291)
Includesbibliographicalreferencesandindex.
ISBN978-3-11-023894-5(hardcover:alk.paper)
ISBN978-3-11-023895-2(e-ISBN)
1.Horace−Criticismandinterpretation. I.Title.
PA6411.E38 2011
8711.01−dc22
2010051824
BibliografischeInformationderDeutschenNationalbibliothek
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www.degruyter.com
Meinen Eltern,
Helga und Norbert Momsen-Eicks
Vorwort
DasvorliegendeBuchistdieleichtüberarbeiteteFassungmeinerDisserta-
tion, die im Wintersemester 2007/08 vom Fachbereich 04 für Geschichts-
und Kulturwissenschaften der Universität Gießen angenommen wurde.
Seither erschienene Literatur konnte nur noch in Einzelfällen berücksich-
tigt werden.
DenHerausgebern,insbesondereFrauProf.Dr.DorotheeGall,danke
ich für die Aufnahme der Arbeit in die Reihe der ,Beiträge zur Altertums-
kunde‘.
Zu Dank verpflichtet bin ich ebenso der Gießener Rink-Stiftung und
der hessischen Landesgraduiertenförderung, ohne deren Stipendien das
wissenschaftliche Projekt nicht hätte verwirklicht werden können.
Ferner möchte ich mich bei allen Mitgliedern des Gießener Institutes
fürKlassischePhilologiederJahre 2000-01bedanken,diemichinZeiten
akademischer Obdachlosigkeit mit größter Gastlichkeit in ihren Kreis auf-
genommenhaben, namentlichgenannt sei- honoriscausa -Dr. Dennis
Pausch. Meinem Freund Matthias Sänger danke ich für viele hilfreiche -
anregende und klärende - Gespräche, Frau Prof. Dr. Kirsten Huxel für
ihr erfolgreiches Coaching auf den letzten Metern vor Fertigstellung der
Doktorarbeit,HerrnMartinFischerfürmancherleiHilfestellungenbeider
Einrichtung der Satzvorlage.
Ungeheuer viel verdanke ich Prof. Dr. E. A. Schmidt: Von den ersten
Stunden eines Tibull-Proseminares im Sommersemester 1992 an hat er
mich für die lateinische Dichtung begeistert, hat mir mit Lob und Tadel
Beine gemacht, mir viele nützliche Ratschläge erteilt und schließlich mit
unnachahmlicher Akribie das Zweitgutachten erstellt.
Den größten Dank schulde ich meinem Doktorvater, Prof. Dr. Hel-
mutKrasser,dermiraufgroßartigeWeise,alsväterlicherFreund,zurSeite
gestanden, mich mannigfach unterstützt, mein Nachdenken immer wieder
angeregt, denFortschritt meiner Arbeitgefördert und meinemMut Flügel
verliehen hat.
ZuletztmöchteichmichbeimeinerFrauGudrundafürentschuldigen,
dass ich so viele Sommerferien vermasselt habe, und ihr dafür danken,
dass sie all meine Absenzen geduldig ertragen hat.
Tübingen, im August 2010 Mathias Eicks
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
1.1 Das Verhältnis von Liebe und Lyrik: zur Entwicklung
der Fragestellung, Methode und Aufbau der Arbeit . . . . . . 1
1.2 Zur Forschung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
1.2.1 Horazische Liebeslyrik im Spiegel der jüngeren
Forschung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
1.2.2 Bisherige Untersuchungen zu diskursiven Strukturen
in Horazens erster Odensammlung. . . . . . . . . . . . . 16
2. Lyrische Komposition: die Oden III, 26-28 . . . . . . . . . . . . . 29
2.1 Zu Fragestellung und Methodik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
2.2 Die Ode III, 27 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
2.2.1 Zur Forschungssituation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34
2.2.2 Kommentar und Interpretation . . . . . . . . . . . . . . . 38
2.3 Die Ode III, 26 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
2.4 Die Ode III, 28 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61
2.5 Synopse: die Oden III, 26-28 als Gruppe. . . . . . . . . . . . 65
3. Lyrische Exposition: zur Einführung der Liebesthematik
in den so genannten Paradeoden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
3.1 Lyrischer Auftakt (I, 1) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
3.2 ,Entführung‘ der Venus (I, 2-4) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
3.3 Auf den Grund gehen: die Liebe als Urform lyrischer
Erfahrung (I, 5) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
3.4 Die Gruppe der recusationes (I, 6-8). . . . . . . . . . . . . . . 113
3.5 Kadenz: das erotische Finale der ,Paradeoden‘ (I, 9). . . . . . 129
3.6 Zusammenfassung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 141
4. Lyrische Variation: Beobachtungen zu zwei weiteren Gruppen
von Liebesgedichten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
4.1 Die Gruppe I, 13-17 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
4.1.1 Grundfigur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
4.1.2 ,Entführung‘ der Helena (I, 15-17) . . . . . . . . . . . . 167
4.1.3 Die Gruppe I, 13-17 als lineare Sequenz . . . . . . . . 173
4.2 Die Gruppe III, 7-12 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
4.2.1 Liebesrat. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
4.2.2 Liebeserfahrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 201
X Inhaltsverzeichnis
4.3 Lyrik und Liebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
4.3.1 Analogie und Variation: Strukturen einer lyrischen
Phänomenologie der Liebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
4.3.2 Komposition: zur Topographie der Liebe in der
lyrischen Sammlung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 225
4.3.3 Der thematische Fokus des erotischen Diskurses . . . . 226
5. Lyrisches Argumentieren: Verknüpfung der Liebesthematik
mit den anderen Generalthemen der Sammlung . . . . . . . . . . . 229
5.1 Verknüpfung durch Wiederkehr eines Motivs: göttliche
Errettung und Dankbarkeit des Sprechers . . . . . . . . . . . . 230
5.1.1 Schiffbruch bei Philippi (II, 7). . . . . . . . . . . . . . . . 231
5.1.2 Baumsturz (II, 13; 17; III, 4, 25-28) . . . . . . . . . . . 238
5.1.3 Zweite Geburt (III, 8) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
5.2 ,Consilium dare’: das lyrische Ich in der Rolle des Ratgebers 260
5.2.1 Der sukzessive Ausbau der Ratgeberrolle . . . . . . . . . 260
5.2.2 Der Sprecher als Ratgeber des Augustus . . . . . . . . . 263
5.3 Das Bild der Grotte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
5.3.1 Von Venus zu Augustus: Liebe und Politik . . . . . . . . 288
5.3.2 Das Lob des Augustus in der Grotte der Liebe . . . . . 291
5.4 ... loquaces lymphae: vom Sprechen des Wassers und Fließen
der Diskurse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 303
6. Lyrischer Interdiskurs: zur Funktion der Liebesthematik
und Komposition der Sammlung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 321
6.1 Ausweichen in einen unabhängigen Diskurs . . . . . . . . . . . 321
6.2 Errichtung eines paradigmatischen Diskurses . . . . . . . . . . 324
6.2.1 Thematisches Paradigma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
6.2.2 Paradigma qua Komposition . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
6.2.3 Imaginatives Paradigma . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
6.3 Liebe im Zentrum der Lyrik: poetische Funktionalisierung 334
6.4 Zur Einheit der ersten Odensammlung . . . . . . . . . . . . . . 345
6.5 Lyriker und Prinzeps. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 347
Literaturverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 353
Stellenregister . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 365