Table Of ContentKompakt-Lexikon Management
Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.)
Kompakt-Lexikon
Management
2.000 Begriff e nachschlagen,
verstehen, anwenden
ISBN 978-3-658-03024-7
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen
N ationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über h ttp://
dnb.d-nb.de abrufbar.
Springer Gabler
© Springer Fachmedien Wiesbaden 2013
Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwer-
tung, die nicht ausdrücklich vom Urheberrechtsgesetz zugelassen ist, bedarf der vorher-
igen Zustimmung des Verlags. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Bearbei-
tungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung
in elektronischen Systemen.
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in
diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme,
dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen und Markenschutz-Gesetzgebung als
frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften.
Redaktion: Stefanie Brich, Claudia Hasenbalg
Layout und Satz: workformedia | Frankfurt am Main | München
Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier
Springer Gabler ist eine Marke von Springer DE.
Springer DE ist Teil der Fachverlagsgruppe Springer Science+Business Media
www.springer-gabler.de
Autorenverzeichnis
Professor Dr. Dr. Ann-Kristin Achleitner, Technische Universität München, München
Sachgebiet: Unternehmensgründung
Professor Dr. Thomas Bartscher, Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf
Sachgebiete: Grundlagen und Funktionen der Personalführung, Arbeitswissenschaften
Prof. Dr. Edeltraud Günther, Technische Universität Dresden, Dresden
Sachgebiet: Umweltmanagement
Professor Dr. Günter W. Maier, Universität Bielefeld, Bielefeld
Sachgebiet: Arbeits- und Organisationspsychologie
Professor Dr. Martin G. Möhrle, Universität Bremen, Bremen
Sachgebiete: Innovations- und Technologiemanagement
Professor Dr. Günter Müller-Stewens, Universität St. Gallen, St. Gallen
Sachgebiet: Methoden und Techniken der Organisationsgestaltung
Professor Dr. Rolf-Dieter Reineke, Fachhochschule Nordwestschweiz, Basel
Sachgebiet: Unternehmensberatung
Abkürzungsverzeichnis
a. anno (Jahr)
Abb. Abbildung
Abk. Abkürzung
ABl Amtsblatt
ABl EG Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
ABl EU Amtsblatt der Europäischen Union
Abt. Abteilung
AbwAG Abwasserabgabengesetz
AG Aktiengesellschaft; Amtsgericht; Ausführungsgesetz
AGG Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz
AktG Aktiengesetz
allg. allgemein
amerik. amerikanisch
AO Abgabenordnung
AR Aufsichtsrat
ArbGG Arbeitsgerichtsgesetz
ArbPlSchG Arbeitsplatzschutzgesetz
ArbZG Arbeitszeitgesetz
Art. Artikel
AStG Außensteuergesetz
ATG Altersteilzeitgesetz
AtG Atomgesetz
Aufl. Auflage
AÜG Arbeitnehmerüberlassungsgesetz
AWG Außenwirtschaftsgesetz
BAG Bundesarbeitsgericht
BBG Bundesbeamtengesetz
BBiG Berufsbildungsgesetz
BDSG Bundesdatenschutzgesetz
bes. besonders(-e, -es, -er)
BetrAVG Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersvorsorge
BetrVG Betriebsverfassungsgesetz
BewG Bewertungsgesetz
bez. bezüglich
BFH Bundesfinanzhof
Abkürzungsverzeichnis VIII
BGB Bürgerliches Gesetzbuch
BGBl Bundesgesetzblatt (I = Teil I, II = Teil II, III = Teil III)
BGH Bundesgerichtshof
BImSchG Bundes-Immissionsschutzgesetz
BM Bundesminister(ium)
BNatSchG Bundesnaturschutzgesetz
BPatG Bundespatentgericht
bspw. beispielsweise
BStBl Bundessteuerblatt
BUrlG Bundesurlaubsgesetz
BVerwG Bundesverwaltungsgericht
BVG Bundesversorgungsgesetz
BZRG Bundeszentralregistergesetz
bzw. beziehungsweise
ca. circa
d.h. das heißt
EEG Erneuerbare-Energien-Gesetz
engl. englisch
EStG Einkommensteuer-Gesetz
etc. et cetera
EU Europäische Union
e.V. eingetragener Verein
evtl. eventuell
f. folgende(-r/-s)
ff. folgende
FGO Finanzgerichtsordnung
franz. französisch
GbR Gesellschaft bürgerlichen Rechts
geb. geboren
GebrMG Gebrauchsmustergesetz
GewO Gewerbeordnung
IX Abkürzungsverzeichnis
ggf. gegebenenfalls
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GmbHG Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung
GMBl Gemeinsames Ministerialblatt
GWB Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Kartellgesetz)
HandwO Handwerksordnung
HGB Handelsgesetzbuch
h.M. herrschende Meinung
i.Allg. im Allgemeinen
i.d.F. in der Fassung
i.d.R. in der Regel
i.e.S. im engeren Sinn
inkl. inklusive
i.S.d. im Sinne des
i.V. in Verbindung
i.w.S. im weiteren Sinn
Jh. Jahrhundert
kelt. keltisch
KG Kommanditgesellschaft
KGaA Kommanditgesellschaft auf Aktien
KrW-/AbfG Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz
KStG Körperschaftsteuergesetz
lat. lateinisch
mind. mindestens
Mio. Millionen
MoMitbestG Montan-Mitbestimmungsgesetz
Mrd. Milliarden
m.spät.Änd. mit späteren Änderungen
Nr. Nummer
Abkürzungsverzeichnis X
o.Ä. oder Ähnliches
OHG offene Handelsgesellschaft
OLG Oberlandesgericht
PatG Patentgesetz
RfStV Rundfunkstaatsvertrag
RVO Reichsversicherungsordnung
s. siehe
S. Seite
SeemG Seemannsgesetz
SGB Sozialgesetzbuch
SGG Sozialgerichtsgesetz
sog. sogenannte(-r, -s)
Sp. Spalte(-n)
StGB Strafgesetzbuch
StPO Strafprozessordnung
TEHG Treibhaus-Emissionshandelsgesetz
TVG Tarifvertragsgesetz
TzBfG Teilzeit- und Befristungsgesetz
u.a. und andere; unter anderem
u.Ä. und Ähnliche(-s)
UBGG Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften
UStG Umsatzsteuergesetz
usw. und so weiter
u.U. unter Umständen
UVPG Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung
v.a. vor allem
vgl. vergleiche
VO Verordnung
vs. versus
VVG Versicherungsvertragsgesetz
VwGO Verwaltungsgerichtsordnung
A
ABC-Analyse – Verfahren zur Klassifizie- b) Vermittlung durch (cid:314) Recyclingbörsen. c)
rung von Gesamtheiten, wobei die Klas- Einschaltung des A ufkaufhandels .
sengrenzen jeweils im Einzelfall festge-
II. Kostenrechnung: Verrechnung in der Kos-
legt werden. – Wichtige Anwendungsgebiete:
tenrechnung unterschiedlich je nach Wirt-
Materialwirtschaft (zur Differenzierung
schaftszweigen: a) Abfall bleibt unberücksich-
der Beschaffungs- und Bereitstellungskon-
tigt, sofern er wert- und mengenmäßig nicht
zepten), Organisationsanalyse, Aufgabenpri-
sehr ins Gewicht fällt. Eventuelle Erlöse wer-
orisierung, Make-or-Buy-Entscheidungen
den als außerordentliche Erträge behandelt;
((cid:314) Make or Buy). – B eispiel (aus der Mate-
damit ist eine Verfälschung der Erfolgsstruk-
rialwirtschaft): Wichtiges Einteilungskrite-
tur verbunden. – b) sofern Abfälle einen bes.
rium ist das Verbrauchsmengen-Verbrauchs-
Wert haben: (1) Gutschrift anteilig für die be-
wert-Verhältnis der Materialien. A-Teile:
treffenden Kostenträger (als Kostenminde-
geringer mengenmäßiger Anteil, hoher
rung); (2) falls die dabei notwendige Einzeler-
Wertanteil; B-Teile: mittlerer mengenmäßiger
fassung zu schwierig oder zu unwirtschaftlich
Anteil, mittlerer Wertanteil; C-Teile: hoher
ist, Gutschrift auf dem Materialgemeinkos-
mengenmäßiger Anteil, geringer Wertanteil.
tenkonto (Materialgemeinkosten); (3) Gut-
Die Aktivitäten im Bereich der Materialwirt-
schrift für die aus Abfall hergestellten
schaft werden dann nach A-, B- und C-Teilen
Erzeugnisse, falls die Abfälle im Betrieb wei-
differenziert.
terverarbeitet werden. Bewertung der erziel-
baren Erlöse oft schwierig; i.d.R. nach dem
ABC-Klassifizierung – ökologieorientierte
Stichwort Veräußerungswert. – Vgl. auch Kuppelpro-
Beurteilung primär von Materialien nach
dukte.
IÖW/ Stahlmann. – Z iel: umfassende Beur-
teilung des Betrachtungsgegenstandes unter III. Recht: A bfälle im Sinne des Kreislauf-
qualitativen Aspekten. Abstufung der Um- wirtschaftsgesetzes (KrWG) vom 24.2.2012
welteinwirkungen verschiedener umwelt- (BGBl. I 212) sind alle Stoffe oder Gegen-
relevanter Faktoren „relativ“ nach (1) bes. stände, derer sich ihr Besitzer entledigt, ent-
dringlichen, (2) weniger akuten, (3) unterge- ledigen will oder entledigen muss. Dabei un-
ordneten Belastungsimplikationen. Danach terscheidet das KrWG zwischen Abfall zur
lassen sich die Prioritäten im Handlungs- Verwertung und Abfall zur Beseitigung. Ab-
bedarf setzen: Bei A-Stoffen ist hinsicht- fälle zur Verwertung sind Abfälle, die ver-
lich der Reduktion der ökologischen Belas- wertet werden; Abfälle, die nicht verwer-
tung Handlungsbedarf gegeben. – Vgl. auch tet werden, sind Abfälle zur Beseitigung.
(cid:314) ABC-Analyse. Der Abfall-Begriff des KrWG ist übernom-
men aus der EG-Abfallrahmenrichtlinie vom
Abfall – I. Betriebswirtschaftslehre: 1. Be- 19.11.2008 (ABlEU Nr. L 312 v. 22.11.2008,
Stichwort
griff: bei der Bearbeitung von Werkstoffen S. 3, Nr. L 127 v. 26.5.2009, S.24). Eine Ent-
und beim Betrieb von Anlagen unvermeid- ledigung ist anzunehmen, wenn der Besit-
bar anfallendes Material, das keine oder nur zer Stoffe oder Gegenstände einer Verwer-
begrenzte Verwertung finden kann. Zu un- tung i.S.d. Anlage 2 des KrWG oder einer
terscheiden sind feste, flüssige und gasför- Beseitigung i.S.d. Anlage 1 des KrWG zu-
mige Abfallstoffe. – 2. Verwertung: a) in der führt oder die tatsächliche Sachherr-
Industrie Aufgabe der (cid:314) Abfallwirtschaft. schaft über sie unter Wegfall jeder weiteren
Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), Kompakt-Lexikon Management,
DOI 10.1007/978-3-658-03025-4_1, © Springer Fachmedien Wiesbaden 2013
Description:Das Kompakt-Lexikon Management ermöglicht mit über 2.000 Stichwörtern sowie zahlreichen Übersichtstabellen und Abbildungen einen schnellen und umfassenden Einblick in das Themengebiet Management. Dabei unterstützen die Verweise bei der Suche nach vertiefenden Stichwörtern, zeigen Zusammenhäng