Table Of ContentEdition Rosenberger
Die „Edition Rosenberger“ versammelt praxisnahe Werke kompetenter Autoren
rund um die Th emen Führung, Beratung, Personal- und Unternehmensentwick-
lung. Alle Werke in der Reihe erschienen ursprünglich im Rosenberger Fachverlag,
gegründet von dem Unternehmens- und Führungskräft eberater Dr. Walter Rosen-
berger, dessen Programm Springer Gabler 2014 übernommen hat.
Rainer Langen
Finanzierungschancen
trotz Bankenkrise
Was mittelständische Unternehmer
jetzt beachten sollten
Rainer Langen
Kronberg, Deutschland
Bis 2014 erschien der Titel im Rosenberger Fachverlag, Leonberg.
Edition Rosenberger
ISBN 978-3-658-07771-6 ISBN 978-3-658-07772-3 (eBook)
DOI 10.1007/978-3-658-07772-3
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbi-
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Springer Gabler
© Springer Fachmedien Wiesbaden Nachdruck 2015
Ursprünglich erschienen bei Rosenberger Fachverlag, Leonberg, 2009
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Für meinen Vater
I
Inhalt
Einführung
Die Krise lebt .......................................................... 1
Warum überhaupt ein zweites Buch? ............................... 1
Welche Antworten Sie erwarten dürfen ............................ 4
Wissen Sie, wie viele Nullen eine Billion hat? ...................... 5
China ante portas? .................................................. 6
Der Schurke ist immer der Banker!? ................................ 7
1 Gibt es eine Kreditklemme? ................................... 10
Der Unternehmer als Hürdenläufer ............................... 10
Wir haben eine Vertrauenskrise ................................... 14
Kommunikationsfähigkeit ist die unternehmerische
Schlüsselkompetenz der Zukunft .................................. 16
2 Bankenlandschaft im Umbruch ............................... 18
Wer finanziert denn noch den Mittelstand? ...................... 18
Die Liste des Schreckens oder: Großbanken in Not .............. 20
Landesbanken, weltweit oder doch nur regional? ................ 22
Warum auch Sparkassen sowie
Volks- und Raiffeisenbanken leiden ............................... 27
Die Ausländer bleiben weg ......................................... 30
3 Wie geht es weiter? .............................................. 33
Ist der Sturm vorüber? ............................................. 33
Was bringen Bankenfusionen dem Mittelstand? ................. 36
Die Zeit des billigen Geldes ist vorbei oder:
Die Gentlemen bitten zur Kasse ................................... 39
Durch kluges Handeln teure Zinsen vermeiden .................. 42
II Inhalt
4 Haben Sie (noch) die richtige Bank? ......................... 45
Wie zufrieden sind Unternehmer mit ihrer Bank? ................ 45
Hat die alte Hausbank ausgedient? ................................ 46
Zehn Tipps: So testen Sie Ihre Bank .............................. 47
So finden Sie die „richtige“ Bank .................................. 49
5 Die Zukunft aktiv gestalten – worauf mittel-
ständische Unternehmer jetzt achten sollten ............... 51
Zehn Tipps für Ihren Finanzierungsalltag
und Ihr unternehmerisches Handeln .............................. 51
Kreditversicherung ja, aber wie? .................................. 55
Währungs- und Rohstoffrisiken, die unterschätzten Gefahren .. 58
Setzen Sie nicht erst auf das nächste Jahr ......................... 60
Working Capital-Management:
Altes Zauberwort in neuen Kleidern .............................. 61
Forderungsmanagement: So schnell können Sie Geld verdienen 65
6 Sind alternative Finanzierungen noch alternativ? ......... 67
Der Mezzanine-Markt ist ausgetrocknet ......................... 67
Konsorten sind nur schwer zu finden ............................. 69
Gefragt sind Investment-Grade Unternehmen .................... 71
Das Wachstum bei Leasing und Factoring ist gestoppt .......... 73
Kennen Sie „Reverse Factoring“? .................................. 75
Cross-Border-Leasing oder: warum einige Stadtkämmerer
nachts nicht mehr schlafen können ................................ 76
Ist Private Equity am Ende? ........................................ 78
7 Sichert der Staat die Mittelstandsfinanzierung? ........... 82
Öffentliche Fördermittel – die Lösung aller Probleme? .......... 82
Auch der Staat macht keine Geschenke ........................... 83
Ohne Hausbank geht es nicht ..................................... 85
Zehn Tipps für schlaue Förderfüchse ............................. 86
III
8 Wo klemmt es denn wirklich oder:
(Um-) Finanzierung mit starken Konzepten ................ 95
Was Sie sich nicht von den Großen abschauen sollten ............ 95
Das Beispiel Quimonda ............................................ 96
Das Beispiel Schaeffler ............................................. 97
Hohe Verschuldung, das war gestern ............................. 99
Sind Sie gewappnet? .............................................. 100
Zehn Tipps für Ihr Zukunftskonzept ........................... 102
9 Rating als Chance in der Finanzmarktkrise
von Dr. Oliver Everling .......................................... 109
Ursprünge im Kapitalmarktrating ............................... 109
Entwicklungsfaktoren des Ratings ............................... 111
Funktionsweise der Ratingagenturen ........................... 112
Basel II ............................................................ 114
Subprime-Krise .................................................... 116
Konsequenzen der Finanzkrise .................................. 119
10 Vertrauen schaffen oder:
so verhindern Sie eine Kommunikationsklemme ........ 121
Vertrauen schaffen durch Kompetenz ........................... 121
Beiräte sind im Kommen ......................................... 122
Persönlichkeit und Dialog sind wichtig ......................... 123
Misserfolg ist planbar oder: Die 10 größten
Kommunikationsfehler im Dialog mit Banken ................. 125
Warum nur kommunikative, visionäre Realisten
eine Finanzierung bekommen ................................... 126
Zehn Tipps für erfolgreiche Unternehmen ...................... 128
Literaturverzeichnis................................................130
Zu den Autoren ................................................... 133
„Die Sprache der Banken“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 135
1
Einführung
Die Krise lebt
Warum überhaupt ein zweites Buch?
Wir leben in einer Zeit, die von einer nie für möglich gehaltenen welt-
weiten Finanzmarktkrise, einem Umbruch des internationalen Ban-
kensystems und den inzwischen auch globalen Auswirkungen auf die
Realwirtschaft der einzelnen Länder tief gezeichnet ist.
Die dramatischen Entwicklungen sind auch am deutschen Mittelstand
und seinem Finanzierungsalltag nicht spurlos vorbeigegangen. „Fir-
men sterben wie die Fliegen“ titelte das Handelsblatt am 11. Februar
2009 [8]. Zu befürchten ist, dass die Zahl der Unternehmensinsolven-
zen Ende 2009 voraussichtlich wieder bei über 35.000 liegen wird.
Dies wäre ein Anstieg um fast 20 Prozent gegenüber dem Stand von
Ende 2007, als rund 29.000 Firmenpleiten das niedrigste Niveau der
letzten neun Jahre markierten.
Nie war es so schwierig, die vielfach dringend benötigten Kredite von
den Banken zu erhalten. Die Anforderungen an Dokumentation und
Sicherheiten werden immer höher, die vertraglichen Kreditbedingungen
immer schärfer, die Refinanzierung immer teurer.
Als im Oktober 2007 „Die Sprache der Banken“ erschien, lag der Anteil
der Banken, die die Standards bei der Kreditvergabe verschärften, per
Saldo schon bei 19 Prozent. Aber bereits ein Jahr später, im vierten
Quartal 2008 weist die Bankenumfrage der Bundesbank nahezu eine
Verdoppelung auf nunmehr 37 Prozent aus.
Im ersten Quartal 2009 verschärfte dann sogar die Hälfte der befragten
Banken nochmals die Vergabestandards. Erstmals war damit der Anteil
der sich restriktiver verhaltenenen Banken in Deutschland größer als im
übrigen Euro-Raum. Ohne Frage, die Hürden für Kreditnehmer sind
deutlich höher geworden. Eine Entwicklung, die berechtigten Anlass zur
Sorge gibt. Zumal dann, wenn selbst der Risikovorstand der Deutschen
Bank, Hugo Bänziger, Ende März 2009 davon sprach, dass „die Kreditkri-
se noch lange nicht vorbei“ sei. Eine Einschätzung, die auch die deutschen
R. Langen, Finanzierungschancen trotz Bankenkrise, Edition Rosenberger,
DOI 10.1007/978-3-658-07772-3_1, © Springer Fachmedien Wiesbaden 2015