Table Of ContentFichtes Bildtheorie im Kontext. Teil i: Entwicklungsgeschichtliche und
systematische Aspekte
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Fichte-Studien
beiträge zur geschichte und systematik der
Transzendentalphilosophie
Begründet von
Klaus Hammacher, Richard Schottky (✝) und Wolfgang Schrader (✝)
Veröffentlicht im Auftrage der
Internationalen Johann-Gottlieb-Fichte-Gesellschaft
Herausgegeben von
Marco Ivaldo (Neapel)
Wissenschaftlicher Beirat
Daniel Breazeale (Lexington) – Helmut Girndt (Duisburg) –
Marco Ivaldo (Neapel) – Wolfgang Janke (Wuppertal) –
Jakub Kloc-Konkolowicz (Warschau) – Kunihiko Nagasawa (Kyoto) –
Peter L. Oesterreich (Neuendettelsau) –
Jacinto Rivera de Rosales (Madrid)
Schriftleiter
Thomas Sören Hoffmann (Hagen)
band 47
The titles published in this series are listed at brill.com/fist
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Fichtes Bildtheorie im
Kontext
Teil i: Entwicklungsgeschichtliche und
systematische Aspekte
Herausgegeben von
Christian Klotz
Matteo Vincenzo d’Alfonso
leiden | boston
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Die Fichte-Studien erscheinen regelmäßig zweimal im Jahr. Publikationssprachen sind Deutsch, Englisch
und Französisch.
Die veröffentlichten Aufsätze sind den internationalen Regeln gemäß dem Verfahren der blinden
Doppelbegutachtung unterzogen worden.
Adresse des Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats: Prof. Dr. Marco Ivaldo,
Via Sant’Agatone papa 50, I 00165 Roma (Italien), E-Mail: [email protected].
Einzelne Manuskripte, nach den editorisch-technischen Richtlinien der
Fichte-Studien verfasst, werden an die Adresse von Marco Ivaldo erbeten.
Schriftleiter: Prof. Dr. Thomas Sören Hoffmann (Hagen), [email protected];
Mitarbeiter: Bryan-Joseph Planhof (Hagen), [email protected].
Zuständig für den Rezensionsteil der Fichte-Studien: Prof. Dr. Alexander Schnell (Wuppertal),
[email protected];
Mitarbeiter: Martin Wilmer (Wuppertal), [email protected].
Die Bände zur Rezension sind an folgende Adresse zu schicken: Prof. Dr. Alexander Schnell, Lehrstuhl
für Theoretische Philosophie und Phänomenologie, Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften
(Fakultät 1), Bergische Universität Wuppertal, Gaußstraße 20 - D-42119 Wuppertal
The Library of Congress Cataloging-in-Publication Data is available online at http://catalog.loc.gov
Typeface for the Latin, Greek, and Cyrillic scripts: “Brill”. See and download: brill.com/brill-typeface.
issn 0925-0166
isbn 978-90-04-39696-8 (paperback)
isbn 978-90-04-39697-5 (e-book)
Copyright 2019 by Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands.
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Brill Sense, Hotei Publishing, mentis Verlag, Verlag Ferdinand Schöningh and Wilhelm Fink Verlag.
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort der Herausgeber IX
Beiträgerverzeichnis XI
Teil 1
Der Bildbegriff in der Entwicklung des Fichteschen Denkens
1 Die Entwicklung der Wissenschaftslehre und die Entstehung der
Theorie des Bildes in der ersten Fassung von 1804 3
Diogo Ferrer
2 Du sollst Dir ein Bild von mir machen, um es zu überwinden. Zur
Vermittlung von Absolutem Wissen und gewöhnlichem Wissen am
Ende der WL 1804-II 19
Valentin Pluder
3 De la gestion des fantômes du nihilisme. La réponse de la Destination de
l’homme 34
Ives Radrizzani
4 Leben – Bild – Besonnenheit: Die Überwindung der idealistischen
Erklärungsart in Fichtes Wissenschaftslehre 1810 44
Christian Klotz
5 Sein, Existenz und Bild in der Philosophie des späten Fichte 58
Manuel Jiménez-Redondo
6 Bilden als transzendentales Prinzip nach der Wissenschaftslehre 72
Marco Ivaldo
7 The Concept of the Image in the Berlin Lectures on Transcendental
Logic 88
Joao Geraldo Martins da Cunha
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vi Inhaltsverzeichnis
Teil 2
Fichtes bildtheoretisches Denken und seine Vorläufer
8 Bilder-wahrnehmen und Bild-sein.
Altgriechische „Vorläufer“ der Idee des Bildseins 105
Mario Jorge de Carvalho
9 Fichte und die analogia entis 129
Faustino Fabbianelli
10 Ich, Bild und Ding. Fichte und Kant. Zum Bildbegriff im
„Grundriss des Eigentümlichen der Wissenschaftslehre“ 147
Jindřich Karasek
11 „Das übersinnliche Substrat aller seiner Vermögen“. Das „x“ bei Kant und
seine Auflösung bei Fichte 163
Martin Bunte
Teil 3
Systematische Funktionen des Fichteschen Bildbegriffs
12 „ Der Freiheit ergiebt sich die Wahrheit “: Freedom, Truth, and Image in
Fichte’s late Wissenschaftslehre 183
Anthony Curtis Adler
13 Sein oder Geltung? Eine Deutungsperspektive zu Fichtes Lehre vom
Absoluten und seiner Erscheinung 204
Michael Gerten
14 Transzendentale Prinzipien in Fichtes WL 1804-II: Eine
Interpretationsskizze zur systematischen Rolle von ‚Licht‘ und
‚Bilden‘ 229
Simon Schüz
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Inhaltsverzeichnis vii
15 Fichte und das Bild des Anderen 251
Cristiana Senigaglia
Rezension
The Cambridge Companion to Fichte, edited by David James and Günter
Zöller, Cambridge University Press, 2016, 419 pp. 275
Giovanni Alberti
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Vorwort der Herausgeber
Vom 8. bis 11. September 2015 fand in Madrid der Neunte Internationale
Fichte-Kongress statt. Der Kongress wurde von der Internationalen J.G. Fichte-
Gesellschaft, der Red Ibérica de Estudios Fichteanos, der Universidad Nacio-
nal de Educación a Distancia, der Universidad Complutense de Madrid und
der Universidad Autónoma de Madrid veranstaltet und vom Präsident der
Internationalen J.G. Fichte-Gesellschaft, Jacinto Rivera de Rosales, ausgerich-
tet. Zum Thema “Fichte und die Zeit der Bilder” wurden in mehr als hundert
Sektionsvorträgen Aspekte des Fichteschen Bildbegriffs untersucht. In diesem
und dem folgenden Band der Fichte-Studien werden unter dem gemeinsamen
Obertitel “Fichtes Bildtheorie im Kontext” Aufsätze veröffentlicht, die auf Bei-
träge des Kongresses zurückgehen.
Durch die in den beiden Bänden enthaltenen kontextualisierenden Unter-
suchungen werden in differenzierter Weise drei grundlegende Sachverhalte
beleuchtet, die für Fichtes bildtheoretisches Denken gelten: erstens, dass sich
in allen Phasen des Fichteschen Denkens bildtheoretische Elemente aufwei-
sen lassen, die freilich einen ganz unterschiedlichen systematischen Stellen-
wert besitzen; zweitens, dass zwischen Fichtes Bildtheorie und historischen
Vorläufern aufschlussreiche Beziehungen bestehen, und zwar sowohl in dem
Sinn, dass Fichtes Denken in erhellender Weise auf historisch frühere bildthe-
oretische Positionen bezogen werden kann, als auch in dem Sinn, dass Fich-
te überkommene philosophische Problemstellungen in origineller Weise mit
bildtheoretischen Mitteln zu lösen versucht hat; und drittens, dass Fichte den
Bildbegriff in sehr verschiedenen systematischen Zusammenhängen einge-
setzt hat, die von der Grundlegung allgemeiner Wissensstrukturen, der Theo-
rie der Subjektivität und der Intersubjektivität bis in die Ethik, die politische
Philosophie und die Kunsttheorie hineinreichen.
Die Einteilung des vorliegenden Bandes in drei Teile folgt der angedeuteten
Unterscheidung des entwicklungsgeschichtlichen, philosophiehistorischen
und systematisch-kontextuellen Gesichtspunkts - womit freilich nur einer für
die Beiträge kennzeichnenden unterschiedlichen Akzentuierung Rechnung
getragen und nicht etwa nahegelegt werden soll, dass diese Aspekte gleichsam
chemisch rein voneinander getrennt werden können. Zudem sind die Beiträ-
ge durch gemeinsame Fragestellungen verbunden, die unter verschiedenen
Blickwinkeln notorisch aufkommen, da sie gleichsam den Kernbereich der
Entwicklung des Fichteschen Denkens betreffen: den Aufstieg des bildtheore-
tischen Denkens in den systematischen Zusammenhang der Grundlegung der
Wissenschaftslehre und damit der prima philosophia Fichtes, der ab 1804 zu
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