Table Of ContentDie Prufung
elektrischer Maschinen
einschlie8lich der modernen Querfeldmaschinen
VOD
Werner Niirnberg
Berlin
Dritte durchgesehene und erweiterte Auflage
Mit 286 Abbildungen
Springer-Verlag Berlin Heidelberg GmbH
ISBN 978-3-642-53096-8 ISBN 978-3-642-53095-1 (eBook)
DOI 10.1007/978-3-642-53095-1
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Copyright 1940 and 1955 by Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Urspriinglich erschienen bei Springer-Verlag OHG., BerlinjGottingenjHeidelberg.
Softcover reprint ofthe hardcover 3rd edition 1955
Vo rwort zur dritten Auflage.
Seit den beiden ersten Auflagen hat eine schon lange bekannte
Maschinengattung in moderner Gestaltung und auf zum Teil ganzlich
neuen Anwendungsgebieten das Interesse der Ingenieure auf sich gelenkt
und weite Verbreitung in der Praxis gefunden. Es handelt sich um die
als Querfeld- oder Zwischenbtirstenmaschine bezeichnete Gleichstrom
maschine, die im wesentlichen zur Erzeugung konstanten Stromes oder
als Verstărkermaschine zur Anwendung kommt. Diesen Maschinen wurde
in der vorliegenden 3. Auflage ein besonderes Kapitel von 58 Seiten Text
mit 1)7 Abbildungen gewidmet. Es enthălt den Niederschlag eigener
zwanzigjahriger theoretischer und praktischer Tatigkeit, der durch die
Zusammenarbeit mit vorziiglichen Ingenieuren und unter Mitbenutzung
der Ergebnisse anderer Fachgenossen Erfolg beschieden wurde. Viele
Anregungen ftir die Anwendung und die Entwicklung der Querfeld
maschinen der modernen Bauart entstammten zahlreichen Unterredun
gen mit dem erfinderisch sehr regen PESTARINI und dem mir in Freund
schaft verbundenen BORRIELLO, der wertvo11e Hinweise aus der eigenen
Praxis gab.
Die mitgeteilten Versuchsergebnisse und Anwendungsbeispiele der
unter den Namen Metadyne und Amplidyne besondets bekannt gewor
denen Maschinen stammen von der Aligemeinen Elektricitatsgesellschaft
Berlin, die sie freundlicherweise zur Verfiigung ste11te. Ihr und ihren
Ingenieuren fiihle ich mich zu besonderer Dankbarkeit verpflichtet.
Dem Verlag gebiihrt ftir oft bewiesenes Entgegenkommen und an
genehme Zusammenarbeit ebenfa11s der beste Dank.
Berlin, Juni 1955.
Werner Niirnberg.
Âus dem Vorwort zur ersten Âuflage.
Die eingehende Darstellung der Versuche bei der Priifung elektrischer
Maschinen unter besonderer Beriicksichtigung ihrer Wirkungsweise ist
der Zweck des vorliegenden Buches. Behandelt werden die Trans
formatoren, die Asynchron-, Synchron- und Gleichstrommaschinen, der
Einankerumformer und die Kommutatormaschinen ftir Ein- und Mehr
phasenstrom. Bei letzteren finden die immer stărker an Bedeutung
gewinnenden Nebenschlu.6motoren der stander- und der laufergespeisten
Bauart eine besonders ausfiihrliche Darste11ung. Vo n den Sonder
anwendungen der Asynchronmaschine sind im einzelnen behandelt die
polumscha1tbare Maschine, der Einphasenmotor, der Asynchrongene
rator, der Periodenwandler, die synchronisierte Maschine, die elek
trische Welle, der Drehregler und die Maschinen mit Drehzahl- und
IV Aus dem Vorwort zur ersten Auflage.
Phasenregelung. Die Gleichstrommotoren und Generatoren sind mit
allen gebrăuchlichen Anordnungen des Erregerkreises beschrieben. Bei
der Synchronmaschine sind auch jene Versuche und Berechnungs
formeln angegeben, die die Bestimmung der zahlreichen charakteristi
schen Werte, wie z. B. der Reaktanzen in Lăngs- und Querachse fUr
das mitlăufige, das gegenlăufige und das Nullsystem ode~ der Eigen
schwingungszahlen u. a., erlauben.
Die Schaltungsschemas sind bei allen Maschinen und Transforma
toren, bei den Gleichstrommaschinen sogar fUr beide Drehrichtungen
wiedprgegeben, . da ihre Kenntnis bei der Priifung der oft noch nicht
fertig oder gar falsch geschalteten Maschine von besonderem Nutzen ist.
Die Stromwendung und die Ankerriickwirkung der mit Yvendepolen
ausgeriisteten Kommutatormaschinen fiir Gleich- und Wechselstrom
sind theoretisch kurz, praktisch aber in ausfiihrlicher Weise behandelt.
Das Verstăndnil:! bei der Priifung der einzelnen Maschinengattungen
wird durch Diagramme und Ortskurven vertieft, die in genauer oder
in zulăssig vereinfachter Form auf Grund von Leerlauf- und Kurz
schluBversuchen oder von Lastablesungen gezeichnet und ausgewertet
werden k6nnen. Bei der Gleichstrommaschine tritt an die Stelle der
sonst iiblichen zahlreichen Sonderdiagramme fiir die selbst-, fremd-,
verbund- oder hauptstromerregte Maschine, die als Motor oder Generator
arbeitet, ein einziges Diagramm, dem die Kennlinien fUr die Klemmen
spannung, die Drehzahl und die Erregung entnommen werden k6nnen.
Die Diagramme der ungesăttigten und der gesăttigten Volltrommel
oder Einzelpolsynchronmaschine sind der Vollstăndigkeit wegen neben
das praktisch besonders wichtige "Schwedendiagramm" gestellt, das
noch durch das Diagramm entsprechend den Amerikanischen Norm.alien
ergănzt wird. Wegen der theoretischen Begriindung der einzelnen Dia
gramme muB auf die Spezialliteratur verwiesen werden.
V on den MeBgerăten und Verfahren ist in knapper Form nur das
wichtigste .a ngegeben. Auch hier miissen zum năheren Studium die
einschlăgigen Werke benutzt werden. Die Berechnung der MeBkonstan
ten und die Erweiterung des MeBbereiches mit Neben- und Vorwider
stăndeu.und mit Strom- und Spannungswandlern ist in alier Ausfiihr
lichkeit durchgefUhrt.Die zur Messung der mechanischen Gr6Ben, also
von Temperatur, Drehzahl, Schwingungen, Gerăuschen, Drehmomenten,
1;..uftgeschwindigkeit und -druck, dienenden Gerăte werden kurz gestreift.
Die allerwichtigsten Formeln fiir den tăglichen Gebrauch im Priiffeld
sind am Schlusse des Buches zur bequemeren Benutzung zusammen
gestellt.
Das Buch wendet sich an die Studierenden der technischen Roch
und Fachschulen und an die in der Praxis stehenden Ingenieure, denen
es eine Rilfe bei der DurchfUhrung von Messungen und Versuchen an
ErstausfUhrungen und bei der Kontrolle von bereits im Betrieb befind
lichen Mascbinen und Transformatoren sein m6chte.
Berlin, Januar 1940.
Werner Nurnberg.
Inhaltsverzeichnis.
Seite
Einleitung. . . . 1
A bschnitt 1.
Die allgemt'ine l\faschinl'npriifung,
A. Die Widerstalldsmessung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 2
Drehstromwicklungen S. 3. - Uleichstromwicklungen S. 4. - Wi(,k·
lungen der Ein- und Mehrphasenkommutatormaschinen S.5.
H. Jsolationsfestigkelt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 5
Wicklungsprobe 1:). 5. - Sprungwellenprobe S. 6. - Hochfrequenz
priifungen S. 6. - Windungsprobe S. 6. - AbRolutwert des Isolations
widerstandes S. 7.
C. Wlekelslnn und Wlekelllchse . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 7
Feldwicklungen von G1eichstrommaschinen S. 7. - ]<'eldwicklung
der Synchronmaschinen S. 8. - Die Ankerwit'klung der Kommutator
maschinen S. 8. - Die Wicklungen der Synchron" und der Asynchron
maschinen fiir Drehstrom S. 10. - bie Ausmessung dt'r /Z1'/Zt'nRt'itigt'n
Lage von Primăr- und St'kundărwickluflgen S. 1].
D. Der I,eerlaufversuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 13
Motorverfahren S. 13. - Leerlaufkennlinien S. 13. - Leerverluste
S. 14. - Generatorverfahren S. 15. - Schleuderprobe S. ]5. - Der
mechanische Lauf S. ]6.
I<;. Der Belastungsversuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .... 17
Die Belastungskennlinien S. 17. - Die Erwărmungsprobe (Dauerlauf)
S. 17. - Die Messung der Erwărmung S. 19. - Die praktische Durch
fiihrung des Dauerlaufes S. 19. - Grenzleistung H. 21. - Beliiftungsmes
sungen S.22. - Luftmengenmessung S. 23. - Luftwiderstandsmessung
und Leist1,lngsbedarf des Liifters S. 24. - G('răusche S. 24.
]<'. Der .KurzschluBversul'h . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Die KUTZschlullkennlinie S. 25. - Das Kurzschlulldrehmoment S. 25.
- Die KUTZschluBzusatzverluste S.27.
U. Der Hochlaufversuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 27
Zweck und Durchfiihrung des Versuches S. 27. - Auswertung S. 29.
H. Der Auslaufversuch. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 33
Zweck und Durchfiihrung dt's Versuches S.33. - Die Auswertung
S. 33. - Die Bestimmung des GD2 S. 34. - Messung von Verlustt'n
S.37. - Trennung der Verlust(" S.37.
1. Der Wlrkungsgrad . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
Direkte Wirkungsgradbestimmung S. 38; - Indirekte Wirkungsgrad
bestimmung S.39. - Riickarbeit8verfahren S.39. - G1eichstrom
maschinen S. 39. - Die Riickarbeit von Synchi-onmaschinen S. 40. -
"Oher- und Untererregungsverfahren bei Synchronmaschinen S. 42. -
Einzelverlustverfahren S. 43. - Die Wirkungsgradkennlinie S. 44.
K. Ole Belastungsverfabren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
L. Die Pendelmaschlne . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 47
Die Wirkungsweise S. 48. - Der grundsătzliche Aufbau S. 48. -
Aufnahme von Belastungskennlinien S. 49. - Bestimmung des Wir
kungsgrades S. 50. - Bestimmung des Korrekturdrehmomentes der
Pendelmaschine S. 51.
M. Die Drehmoment-Drehzablkennllnlen der Antrlebs- und der Belastungs-
maschloen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
Die G1eichstrommaschine S. 53. - Die Synchronmaschine S. 55. -
Stabilitit und Un8tahilitllt S. M.
VI InhaltsverzeichnÎ8.
Abschnitt II.
Die besondere Masehinenpriifung. Selte
A. Der Transformator . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57
Allgemeines S.57. - Die Schaltgruppen S.58. - Parallelarbeit
S. 60. - Das Transformatordiagramm S. 61. -'-Die Spannungsănderung
S. 64. - Die Berechnung des Wirkungsgrades S. 64. - Die Priifung des
unbewickelten Kernes S. 64. - Die Priifung des gewickelten Trans
formators ohne 01 und ohne Kessel &:,66. - Die Priifung des fertigen
Transformators mit olgefiilltem Kessel S. J1. - Der Erwărmungslauf
S. 73. - Transfonnatoren in Sparschaltung S. 75. - Toleranzen S. 76.
H. Die Asynchronmaschinen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 76
Aufbau und Wirkungsweise S. 76.
a) Der Drehstromasynchronmotor ... . . . . . . . . . . . 80
Der Leerlaufversuch S. 80. - Der KurzschluBversuch S. 82. - Der
Hochlaufversuch S. 88. - Der Belastungsversuch S. 90. - Der Schlupf
S. 90. - Belastungskennlinien S. 94. - Der Dauerlauf S. 95. - Der
Wirkungsgrad S. 96. - Gewăhrleistungen und Toleranzen S. 100. -
Stempelung S. 100. - Das Kreisbild der Drehstromasynchronmaschine
mit Phasenanker S. 101. - Die Zeichnung des Kreisbildes S. 101. -
Die Bestimmung des Schlupfes S. 104. - Bestimmung von AolaBwider
stănden bei Stillstand und von Regelwiderstănden bei Lauf des Motors
S. 106. - Allgemeine Beziehungen S. 106 ..
b) Polumschaltbare Asynchronmaschinen .......... 107
e) Der Asynchrongenerator .................. 110
Wirkungsweise S. 110. - Betrieb S. 111.
d) Der Einphasenasynchronmotor . . . . . • . . . . . . . . 111
Wirkungsweise S. 111. - Das Diagramm des Einphasenmotors ohne
Hilfswicklung S. 113. - Das KurzschluBdiagramm des Motors mit
HilfsphaseS. 115. - Erzielung des hOchsten Anfahrdrehmomentes S. 116.
e) Der Periodenwandler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Wirkungsweise S. 117. - Die Priifung S. 118. - Der Leerlaufversuch
S. 119. - Der KurzschluBversuch S. 119. - Das Diagramm des Peri
odenwandlers in Schaltung B S. 119. - Die Belastung S. 121.
f) Die synchronisierte Asynchronmaschine . . . . . . . . . 121
Wirkungsweise S. 121. - Die Schaltung S. 122. - Das Diagramm
S. 122. - tJberlastbarkeit S. 124.
g) Die elektrische Welle. . . . . . . . . . . . . . . . . . • . 125
Aufbau S. 125. - Die Wirkungsweise S. 126. - Das Diagramm
S. 127. - Die Grenze der Stabilităt S. 128. - Die Arbeitswelle S. 129. -
Die Ausgleichswelle S. 130. - Die Synchronisierung S. 131. - Die
Pendelneigung S. 132. --'- Die Priifung S. 132.
h) Die Drehregler . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . . 134
Der dreiphasige Drehregler S. 134. - Diagramm S. 135. - Der Laer
laufversuch S. 136. - Der IiurzschluBversuch S. 138. - Die Spannungs
ănderung S. 139. - Der Belastungs- und der Dauerversuch S. 140. -
Das Drehmoment S. 141. - Der Doppeldrehregler S. 142. - Der Ein
phasendrehregler S. 143.
i) Asynchronmaschinen mit Drehzahl- und Phasenregelung 145
WirkungsweiseS. 145. - Die Ausmessung S. 146. - Das vereinfachte
Kreisdiagramm der geregelten Asynchronmaschine S. 150. - Der Asyn.
chronmotor mit stănderloser, eigenerregter Drehstromerregermaschine
S. 152. - Die Wirkungsgradbestimmung S. 154.
C. DieSynchronmaschinen ...................... 155
Aufbau S. 155. - Die Streuprobe ohne Induktor S. 156. - Der Leer
laufversuch S. 157. - Die Spannungskurve S. 157. - Der KurzschluB
versuch S. 158. - Der StoBkurzschluBversuch S. 160. - Der Hochlauf
versuch S. 162. - Die Belastungsaufnahmen S. 163. - Das Synchroni
sieren S. 164. - Die DunkeIschaltung S. 164. - Die HelIschaltung
S. 164. - Kontrolle S. 165. - Die Belastungseinstellung S. 166. -
Inhaltsverzeichnis• . VII
Selte
Die Belastungskennlinien S. 168. - Die Bestimmung des Erregerstromes
und der Spannungsănderung nach den schwedischen NormaIien S. 171.-
Die Bestimmung des Erregerstromes und der Spannungsănderung nach
den amerikanischen NormaIien S. 172. - Das Diagramm der Synchron
maschine S.173_ - Die charakteristischen GroSen der Synchron
maschine ~nd ihre experimentelle Ermittlung S.I77. - Die Dreh
momente der Synchronmaschine S. 186. - Der Dauerlauf S.188. -
Der Wirkungsgrad S.189. - Toleranzen -8. 191.
D. Dle Glelchstrommaschloeo . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
a) Allgemeines ......................... 192
Der Aufbau S. 192. - Das Schaltschema S. 192. - Die Ankerriick
wirkung S. 193. - Das Diagramm und die Kennlinien S. 196. - Das
Drehmoment S. 204. - Parallellauf und Lastverteilung S. 206. - Die
Stromwendung S. 208. - Die praktische Untersuchung der Strom
wendung S. 212. - Die mechanische Untersuchung S. 212. - Die elek
trische Untersuchung S.214. - Der Leerlaufversuch S.218. - Die
Bedingung der Selbsterregung S. 219. - Der KurzschluBversuch S. 223.
- Die Belastungsversuche S. 223. - Die Korrektur der Leerlauf- oder
der Lastdrehzahl von Gleichstrommaschinen durch Ănderung des
Hauptpolluftspaltes S. 224. - Der Dauerlauf S. 225. - Die Aufnahme
der Feldkurve S. 226.-Die Messung der Welligkeit der Gleichspannung
S. 227. - Die FIimmerprobe mit Gliihlampen S. 227. - Die Bestimmung
des Wirkungsgrades S. 227. - Die Eichung von Belastungs- und An
triebsmaschinen S.229. - Toleranzen S.231.
b) Generatoren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . • . . . 231
Der selbsterregte NebenschluBgenerator 8. 231. - Der selbsterregte
Generator mit zusătzlicher Hauptstromwicklung S. 232. - Der fremd
erregte Generator S. 233. - Der fremderregte Generator mit zUBă.tzlicher
Gegenstromwicklung S. 233. - Der Hauptstromgenerator S. 234. -
Die Krămermaschine (Dreifeldmaschine) S.235. - Die Querfeld
maschine nach ROSENBERG S. 235.
c) Motoren . . • . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
Der NebenschluBmotor 8.237. - Die DrehzahlregelwIg des Neben
schluBmotors S. 239. - Der NebenschluBmotor mit zUBă.tzlicher Haupt
stromwicklung S. 240. - Der HauptschluBmotor S. 241.
d) Spannungsteilung ....••..•............. 242
Die Gleichstrommasehine mit Spannungsteilung S. 242. - Ausgleichs
sătze S. 243.
E. Der Elnankerumformer. . . . . . . . . .. .......... 245
Aufbau S. 245. - Das Obersetzungsverhăltnis S. 246. - Die prak
tischen Werte der Obersetzung S.248. - Die Drehzahl des Einanker
umformers S. 248. - Die Spannungsregelung S. 249. - Die Anker
kupferverluste des Umformers S. 251. - Das Diagramm des Einanker
umformers S. 252. - Das An1assen des Umformers S. 263. - Die
Priifung S.254. - Der Wirkungsgrad S.257.
F. Die Eln- und Mehrphasenkommutatormaschlnen . . . . . . . . . . 258
a) Der stăndergespeiste DrehstromnebenschluUmotor .... 25R
Aufbau und Wirkungsweise S. 258. - Die Einstellung des Motora iu
Umkehrstellung S. 259. - Die Einstellung der Kompensationsapannung
bei Verwendung eines besonderen Kompensationstrafos S.261.
b) Der Motor mit Einfachdrehregler und beweglichem Biir.
stenjoch ........................... 263
Schaltung und Regelprinzip S. 263. - Die Einstellung S. 267. - Die
Leerlaufmessungen S. 269. - Die Selbsterregung S. 271. - Der Be
lastungsversuch S.272. - Der Wirkungsgrad S.276. - Umkehr der
Drehrichtung S. 276.
c) Der Iăufergespeiste Drehstromnebenschlu8motor (Schrage-
motor) •......•......•........••.•. 277
Aufbau und Wirkungsweise S.277. - Die Einstellung des Schrage
motors S. 281. - Leerlauf-, KurzschluB- und Lastversuche S. 282.
VIII Inhaltsverzeichnis.
Seite
d) Der Drehstromreihenschlul.lmotor ............. 283
Aufbau und Wirkungsweise S. 283. - Die Drehrichtungsumkehr
S. 285. - Der Motor mit Zwischentransformator S. 286. - Das Dia·
gramm des Reihenschlul.lmotors (ohne Zwischentransformator) S. 287.
Das Diagramm des Reihenschlul.lmotors (mit Zwischentransformator)
S. 288. - Der Reihenschlullmotor mit doppeltem Biirstensatz S. 289. -
Die Selbsterregung S. 289. - Die Einstellung S. 290. - Die Priifung
S.290.
e) Der Einphasenreihenschlullmotor (Bahnmotor) ...... 291
Aufbau und Wirkungsweise S. 291. - Das Diagramm S. 292. - Die
Stromwendung S. 293. - Die praktische Untersuchung der Strom
wendung S_ 294. - Die Priifung S. 296.
f) Der RepulsionsInotor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 299
Aufbau und Wirkungsweise S. 299. - Die drei Ausfiihrungsarten des
BiirstenkurzschluBSes S. 302. - Die Einstellung der Biirstenbriicke
S. 302. - Magnetisierung und Kurzschlull S. 302. - Lastversuche
S. 303. - Drehrichtungsumkehr S. 303.
g) Die eigenerregte, stănderlose Drehstromerregermaschine 303
Aufbau und Wirkungsweise S.303. - Die Priifung S.305. - Ver
lustbestimmung S. 305.
h) Der Frequenzwandler .................... 305
Aufbau und Wirkungsweise S. 305. - Die Priifung 8. 306. - Der
kompensierte Frequenzwandler S. 307.
i) Die stăndererregte Drehstromkommutatormaschine ... 307
Aufbau und Wirkungsweise S.307. - Die Drehstromkommutator
maschine mit sechs Teilpolen S.308. - Die Priifung S.31O. - Die
Scherbiusmaschine S.311.
Abschnitt III.
Die l\le8geriite nnd Yerfahren.
A. Die Messung der elektrlschen GriBen . . . . . . . . .. 312
a) Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 312
b) Die Messllng v.on Strom, Spanllung uud Leitltung bei
Gleichstrom. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 313
Strommessung S. 313. - Gleiehstromspannungllmetlsullg S. 316. -'
Gleichstromleistungsmessullg S. 316.
c) Die Messung von Strom, Spannung und Leistung bei Wech-
selstrom technischer Frequenz (15--100 Hz) ......... 316
Strommessung S. 316. - Wechselstromspannungsmessung S. 319. -
Wechselstromleistungsmessung S.319-327.
d) Leistungsfaktorme/lser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
Messungen im Einphasennetz S.32!l. - MellliUlIgell im Drehstrom
netz S.330.
e) Frequenzmesser ....................... 330
Zungenfrequenzmell~r I:l. 330. - lnduktiollsfrequellzmesser I:l. 331. -
Kreuzeisenfrequenzmesser S. 332.
f) Die Messung von OHMschen Widerstănden ......... 332
Strom-Spannungsverfahren S. 332. - Thomsonbriicke S. 334. -
Wheatstonebriicke S.335.
/.() Die Messung des induktiven Widerstandes und der Induk-
tjyităt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 336
h) Der kapazitive Widerlltalld und die Kapazitat ...... 337
B. Die }[essung der mechanischen Gril.len . . . . . . . . . . . . . . 337
Die Messung der Drehzahl S. 337. - Die Messullg der I:lchwingungen
S. 338. - Die Gerăuschmessung S. 338. - Die Messung der Temperatur
S. 339. - Luftdruck und Luftgeschwindigkeit S. 341. - Messung des
Drehmomentes S. 342.
Inhaltsverzeichnis. IX
Selte
Abschnitt IV.
Querfeldmasehinen Dauan Metadyne und Amplidyne.
Vorbemerkung S. 344. - Aufbau S. 346. - AlIgemeine Wirkungsweise S. 348.
Die kompensierte Verstărkermaschine (Amplidyne) S. 354. - Erklărung der
Versiărkerwirkung S. 356. - Dil' Umformermetadyne S. 357; - Die Stănder
wicklungen S.361. - Klemmenbezeichnung S. 367. - Richtungsregeln S. 369. -
Anwendungen der Querfeldmaschinen S. 370. - Priifung einer Metadyne (Kon
stantstrommaschine) S.376. - Priifung einer Amplidyne (Verstărkermaschine)
S. 381. - Aufnahme von Feldkurven S. 392. - Dynamische Untersuchung von
Querfeldmaschinen S. 395. - Aufnahme des Frequenzganges und der Obergangs
funktion S. 398.
Formelanhang . 402
Sachverzelchnls 405
Einleitung.
Die Priifung der elektrischen Maschinen dient vor allem der Fest
stellung der notwendigen elektrischen und mechanischen Festigkeit, der
thermischen Reichlichkeit, der trberlastbarkeit und der technischen
Daten, zu denen als wichtigste der Wirkungsgrad. und der Leistungs
faktor zii.hlen. Im Leerlaufversuch werden die magnetischen Verhălt
nisse des Nutzkraftlinienweges und die Leerverluste bestimmt; im Kurz
schlu.l3versuch untersucht man die Verhăltnisse der Streuwege, die Anker
rlickwirkung und die Zusatzverluste. Die Lastversuche erstreckensich
auf die Aufnahme derKennlinien ffir die Erregung, die Klemmenspan
nung und die Drehzahl liber der verănderlichen Last, und beim Dauer
versuch aui die Bestimmung der Erwărmung bei NorDJ.il,llast. Bei den
selbstanlauienden Motoren wird das Drehmomen1rim Stillstand und im
Hochlauf gemessen, wozu im weitesten Umfange vom Hochlaufversuch
<kbrauch gemacht wird. Die zur Auswertung notige Bestimmung des
Schwungmomentes erfolgt meistens durch den Auslaufversuch. AUe
Maschinen mit Kommutator, also die Gleichstrom- und die Drehstrom
oder Einphasenkommutatormaschinen, werden vor Beginn der eigent
lichen Messungen einer Einstellung unterzogen, die der Bestimmung der
neutralen Zone der Biirstenbrlicke und der richtigen Phasenlage von
Drehzahl- und Leistungsfaktorregelspannung dient. Von der Genauig
keit dieser Einstellung hăngt bei vielen dieser Maschinen das ordnungs
gemă.I3e Arbeiten in entscheidendem Ma.l3e ab. Untersuchungen liber
Vibrationen, <krăusche und die Beliiftung ergănzen die reinelektrischen
Priifungen an neuen <kneratoren und Motoren. Eine ganze Reihe von
Untersuchungen kehrt in der gleichen Weise bei den verschiedenen
Maschinengattungen wieder .und wird daher im ersten Abschnitt als
"Allgemeine Maschinenpriifung" gemeinsam behandelt. Der zweite Ab
schnitt bringt dann die "Besondere MaschinenprUfung" der Trans
formatoren, Drehstrom-, Gleichstrom- und Kommutatormaschinen. Die
vornehmlich im praktischen Priiffeldbetrieb benutzten "Me.l3gcrăte und
Verfahren" ffir die elektrischen und mechanischen Untersuchungen sind
im dritten Abschnitt in kurzer Form behandelt, und im Anhang sind
die wiohtigsten Formeln wiedergegeben, die bei der Priifung immer
wieder benutzt werden miissen.
:iiirnberg, Priifuog, 3. Auft 1