Table Of ContentJoachim Korkel (Hrsg.)
Der Ruckfall
des Suchtkranken
Flucht in die Sucht?
Springer-Verlag
Berlin Heidelberg New York
London Paris Tokyo
Prof. Dr. Joachim Korkel
Evang. Stiftungsfachhochschule Niirnberg
BurgschmietstraBe 10
8500 Niirnberg 90
ISBN -13: 978-3-540-18669-4 e-ISBN- 13: 978-3-642-77375-4
DOl: 10.1007/978-3-642-77375-4
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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1988
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Geleitwort
Bis vor kurzem war der Rtickfall ein Tabu auf dem Gebiet des Alkoholismus
und anderer Abhangigkeiten. Der Rtickfall wurde gleichgesetzt mit dem Schei
tern der Behandlung - eine "Sackgasse" auf dem Weg der Genesung. Die
traditionelle Literatur tiber Alkoholismus, die primar auf dem Ansatz eines
Krankheitsmodells basiert, beschreibt den Rtickfall als eine Rtickkehr der
Krankheitssymptome, die angeblich durch endogene Krankheitsfaktoren wie
"Verlangen" oder "Kontrollverlust" hervorgerufen werden. Patienten, die sich
in Behandlung befinden, werden nicht oder kaum tiber den Rtickfall und wie
man damit umgeht, informiert - trotz der Tatsache, daB Therapieerfolgsstu
dien ergaben, daB die meisten Behandlungsformen eine sehr hohe Rtickfall
quote aufweisen. Erbitterter Streit entstand tiber die "Natur" des Rtickfalls,
besonders hinsichtlich der Moglichkeit moderaten oder kontrollierten Trinkens
als Alternative zur Abstinenz.
Reute wachst das Interesse am Rtickfallthema zusehends. In klinischen Fall
studien wurden Patienten zu den Determinanten des Rtickfalls, einschlieBlich
der Rolle umgebungs- und situationsbedingter Faktoren (z. B. verbreiteter
hochrisikoreicher Situationen, die Rtickfalle auszulosen scheinen), befragt.
Zusatzlich zu diesen Umweltfaktoren begannen Forscher und Praktiker, auch
personenbezogene Faktoren wie die Personlichkeit, die Motivation und Bewal
tigungsreaktionen als wichtige Faktoren des Rtickfallprozesses zu untersuchen.
Sozial und kulturell bedeutsame EinfluBgroBen wurden ebenfalls hinsichtlich
ihrer Auswirkungen auf den RtickfallprozeB erforscht. Beachtung fand weiter
hin die Rolle der Behandlung im Vergleich zur eigenstandigen Veranderung
oder "spontanen Remission" als Faktoren, die den Rtickfall beeinflussen.
Obwohl dieses Forschungsgebiet ziemlich neu ist, wurde bereits tiber hoch
interessante Ergebnisse berichtet, die wichtige Folgen fUr die Rtickfallvorbeu
gung haben. Viele dieser Fortschritte werden im vorliegenden Werk dokumen
tiert.
Der Rtickfall konnte der "gemeinsame Nenner" sein, der ein weites Feld
stichtigen Verhaltens umfaBt. Rtickfallquoten gleichen sich bei vielen sich
tiberschneidenden Problembereichen, wie Problemtrinken, Rauchen, EBstb
rungen und bestimmten sexuellen Storungen (z. B. Padophilie). Das Problem
des Rtickfalls taucht immer dann auf, wenn wir an Menschen die Anforderung
stellen, abstinent zu leben oder sich an strikte Regelungen in Bezug auf die
Dosierung zu halten (z. B. eine Diat einzuhalten). Der Rtickfall stellt auch die
gemeinsame "Btihne" ftir eine Vielfalt theoretischer Ansatze dar, einschlieB-
VI Geleitwort
lich verhaltenstherapeutischer, systemischer, kognitiver, psychoanalytischer
und anderer psychodynamischer Modelle. Jeder theoretische Ansatz kann uns
helfen, die Faktoren, die zu einem Riickfall oder zur Genesung beitragen,
besser zu verstehen. Verschiedene theoretische Ansatze vereinen sich zu einer
gemeinsamen Frage: Welche Faktoren tragen zu dem Riickfall einer bestimm
ten Person bei, und was konnen wir tun, urn in den RiickfallprozeB einzugrei
fen?
Trotz der vielen Fortschritte in der Riickfalltheorie, die in dem vorliegenden
Werk ausfiihrlich vorgestellt werden, bleiben noch viele Fragen offen: Wie
sieht der gewohnliche "Zeitverlauf" eines Riickfalls aus - gibt es bestimmte
Determinanten oder Risikoebenen, die sich im Laufe der Zeit andern? Veran
dert sich die Art des Riickfalls, wenn unterschiedliche Behandlungsansatze
Anwendung finden (z. B. station are versus ambulante Behandlung oder unter
schiedliche Behandlungsverfahren)? Welche Faktoren sagen einen Riickfall am
besten voraus: die Motivation, Problembewaltigungsfertigkeiten, demographi
sche Variablen, Unterschiede in der Personlichkeit, soziale Unterstiitzung etc.?
Konnen Selbsthilfegrupen gebildet werden, die sich am Konzept der Riickfall
vorbeugung orientieren? Welche Faktoren haben EinfluB darauf, ob einem
anfanglichen "Fehltritt" oder "Ausrutscher" ein ausgewachsener Riickfall
folgt? Die Kapitel des vorliegenden Buches geben den AnstoB, sich mit vielen
dieser Fragen zu beschaftigen.
Seattle, im Juni 1988 G. A. Marlatt,
Professor and Director
(Addictive Behaviors Research Center,
University of Washington, Seattle)
Vorwort des Herausgebers
Der Rtickfall des Abhangigen gehOrt zum Alltag von Mitarbeitern der Sucht
krankenhilfe. Gleichwohl gibt es offenbar Bertihrungsangste mit diesem
Thema: Station are und ambulante Entwohnungsbehandlungen sind oftmals
von der unausgesprochenen, irrational en Einstellung getragen, eine Diskussion
der Thematik liefere bereits eine stillschweigende Hinftihrung zum Rtickfall.
Zudem liegen trotz der Allgegenwartigkeit des Rtickfalls ftir die Praxis so gut
wie keine systematisierten Erkenntnisse tiber Rtickfallhaufigkeiten, EinfluBfak
toren auf Rtickfalligkeit, Rtickfallverlaufe etc. vor. Diese Lticke versucht der
vorliegende Band zu schlieBen. Nach unserer Kenntnis liegt damit die erste
Veroffentlichung vor, die sich aus sehr unterschiedlichen theoretischen und
therapeutischen Sichtweisen der Rtickfallthematik annimmt und einen breiten
Uberblick dazu vorlegt.
Ubergreifendes Ziel bei diesem Vorhaben ist es, den Rtickfall des Stichtigen
aus einer abwertenden, negativen und resignativ gefarbten Sichtweise in eine
neue Blickrichtung zu rticken. Das heiBt den Rtickfall sehen zu lernen als
moglichen Vorfall im Rahmen eines Veranderungsprozesses, als Strategie zur
Bewaltigung eigener Lebensprobleme und schlieBlich auch als Entwick
lungschance. Eine emotionsfreie, ntichterne und sachliche Auseinandersetzung
mit der Rtickfallthematik erscheint uns am besten geeignet, die Rtickfalligkeit
besser zu verstehen und daraus Konsequenzen fUr die BeratungITherapie wie
auch fUr die Beachtung des eigenen Wohlergehens als Berater zu ziehen.
Dieser Zugang stellt eine Infragestellung bisheriger Rtickfallvorstellungen dar.
Rtickfalle werden hier weder als moralisch verwerfliche Entgleisungen noch als
Naturereignisse eines willenlosen Stichtigen behandelt. Es wird vielmehr auf
die Sinnhaftigkeit, Erklarbarkeit und aktive BeeinfluBbarkeit von Rtickfallen
hingewiesen. Wir sind der Uberzeugung, daB wir mit diesen unkonventionellen
Vorstellungen tiber Rtickfalligkeit Teil eines Umbruchs sind, der sich seit
einiger Zeit in der Erforschung und Behandlung speziell des Alkoholismus
herauskristallisiert.
Das Buch ist in 4 Teile gegliedert.
In Teil A geben Korkel u. Lauer einen Uberblick tiber die Gesamtthematik
anhand des Alkoholrtickfalls. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der Aus
fUhrungen: Was ist ein Rtickfall? Wie sind die Entstehung und der Verlauf von
Rtickfallen zu erklaren? Gibt es wiederkehrende Ausloser, Begleiterscheinun-
VIII Vorwort des Herausgebers
gen und Folgen von Riickfallen? In welchem Zusammenhang stehen Riickfiille
mit der Person des HeIfers? Wie lassen sich Riickfalle verhindern oder giinstig
beeinflussen? Urn einen gezielten Uberblick auch iiber einzelne der Fragestel
lungen zu ermoglichen, sind die Kapitel so gehalten, daB sie weitgehend auch
einzeIn lesbar sind.
Teil B beschiiftigt sich mit Merkmalen von Abhiingigen, die Riickfalle begiin
stigen. HasseIhorn u. Hager widmen sich aus der Sicht der kognitiven Psycholo
gie Beeintrachtigungen geistiger Funktionen, die bei Alkoholikern in Zusam
menhang mit Riickfiillen stehen. Neben einem Uberblick iiber den aktuellen
Forschungsstand geben sie Anregungen, wie sich Rehabilitationsprogramme in
Abstimmung auf das jeweilige geistige Funktionsniveau des Alkoholikers in
sukzessive aufeinanderfolgende Therapiephasen aufbauen lassen. Wohlfarth
greift psychoanalytische Uberlegungen zur Riickfallentstehung auf. Er unter
scheidet verschiedene Riickfallkonstellationen und zeigt dann auf, daB Riickfiille
haufig einen Versuch darstellen, StOrungen des eigenen Selbstwertgefiihls zu
regulieren, etwa dann, wenn das Abstinenzgebot als krankend erlebt wird.
Wohlfarths theoretisches Konzept zur Riickfallentstehung wird erganzt durch
Anregungen zum Umgang mit Riickfalligen, die u. a. Beeintrachtigungen des
Selbstwertgefiihls Riickfiilliger beriicksichtigen. Schmidt erganzt die indivi
duumsbezogene Sichtweise durch den systemischen Ansatz. Er arbeitet heraus,
wie Familiensysteme von Siichtigen beschaffen sind und in welcher Weise die
neugewonnene Abstinenz eines Familienmitglieds Konsequenzen fiir die RegeIn
und Anschauungen in einer Familie hat, d. h. eine Neuorganisation des ganzen
Familiensystems erfordert. Riickfiille des Alkoholikers konnen in dieser Reorga
nisationsphase z. B. Ausdruck des Bemiihens sein, das System in alter Weise zu
stabilisieren. Schmidt zeigt dann Moglichkeiten auf, wie die riickfallbezogene
Arbeit aus einem systemischen Verstandnis heraus gestaltet werden kann.
Der Aspekt der Pravention und Intervention steht im Mittelpunkt der Auf
siitze von Teil C. Lauer gibt einen Forschungsiiberblick iiber Ansiitze zur Riick
fallvorbeugung. Es werden dabei einzelne PraventionsmaBnahmen danach
unterschieden, in welcher Phase des Behandlungsprozesses sie Anwendung
finden konnen: in der Kontakt-, Entgiftungs-, Entwohnungs- und Nachsorge
phase. Korkel, Dittmann, Pahlke und Wohlfarth stellen auf empirischer, theo
retischer und therapeutischer Basis Argumente zusammen, die fiir die Weiter
arbeit mit Patienten, die wahrend einer stationaren Alkoholentwohnungsbe
handlung riickfiillig werden, sprechen. Sie erlautern dann ein in der Praxis
erprobtes Vierstufenprogramm zur stationaren Riickfallarbeit, das sowohl das
Ziel der unmittelbaren Intervention nach einem kurzzeitigen Riickfall als auch
das der Vorbeugung zukiinftiger Riickfiille verfolgt.
In Teil D des Buches wid men sich Herder und Sakofski der Person des
Beratersrrherapeuten im RiickfallprozeB. Sie stellen zunachst die Gefiihle und
Gedanken von Helfern nach einem Klientenriickfall zusammen und erortern
allgemeine Merkmale von Suchttherapie (z. B. institutionelle Faktoren), die
zusatzlich zu einem Riickfall den Nahrboden psychischer Belastungen von
Vorwort des Herausgebers IX
Helfern darstellen. 1m nachsten Schritt systematisieren sie Strategien, die uner
fahrene im Gegensatz zu erfahrenen Helfern zur Erhaltung ihrer Psychohy
giene einsetzen. AbschlieBend entwerfen sie aktive Handlungsmoglichkeiten,
urn als Helfer Beeintrachtigungen des eigenen Befindens nach einem RUckfall
vorzubeugen.
Obgleich sich ein Teil der Aufsatze auf den Alkoholismus konzentriert,
erscheinen die dargestellten Konzepte und Uberlegungen so generell, daB sie
in fruchtbarer Weise auch auf andere SUchte Ubertragen werden konnen.
Diese Publikation hat von der Unterstiitzung vieler Personen profitiert:
Dr. Andreas Gold und Angela Zeller, Dr. Marcus Hasselhorn sowie Priv.
Doz. Dr. Wolfgang Schneider waren mir bei der umfangreichen Literaturbe
schaffung behilftich. Klaus-Dieter Reingraber hat mich wie unzahlige Male
davor bei der EDV-gemaBen Erstellung des Manuskriptes unterstiitzt. Karin
Tum hat die Ubersetzung des amerikanischen VOrWorts vorgenommen. Die
Geschaftsleitung der Fachklinik Hillersbach (Dipl.-Volkswirt Rolf-Henning
Mayer u. GUnther Prohaska) hat eine zeitweise Freistellung der in der Rehabi
litationsklinik beschaftigten Mitautoren fUr die Manuskriptabfassung ermog
licht. Die Teamkolleginnen, allen voran Suchttherapeutin Ulrike MUller,
haben beruftiche Mehrbelastungen in Kauf genommen, urn uns die kontinuier
liche Arbeit am Manuskript zu erleichtern.
Eine Reihe von Gutachtern hat wertvolle Riickmeldungen zu einzelnen Tei
len dieses Buches gegeben, wodurch die Uberarbeitung der diversen Manu
skriptfassungen befruchtet wurde: Priv.-Doz. Dr. Klaus Antons-Volmerg
(Biisingen), Dipl.Soz.Pad. Frank Appel (Gedern), Dr. Reinhold ABfalg
(Renchtal), Dr. Gerhard Biihringer (Miinchen), Prof. Dr. Jorg Fengler (Koln),
Dr. Joachim Funke (Bonn), Dipl.-Psych. Werner Gross (Frankfurt), Dr. Hein
rich Kiifner (MUnchen), Dr. Ursula Milech (Wiirzburg), Dipl.Soz.pad. Mari
anne Miiller (Frankfurt), Dr. Wolf-Detlev Rost (GieBen), Priv.-Doz. Dr.
Wolfgang Schneider (Miinchen), Dipl.Soz.Pad. Brigitte Scholz (Frankfurt),
Dr. F. H. Ulrich Schurrmann (Miinchen), Dipl.-Pad. Gerda Singer (Kassel),
Diplom-Sportlehrerin Marianne Stegmann (Hain), Dipl.-Psych. Johannes Ter
porten (Liineburg) und Gunthard Weber, Arzt (Wiesloch).
Die "Offentliche Kunstsammlung Basel, Kunstmuseum" hat freundlicher
weise der Reproduktion des Werkes "Enttauschte Seele" von Ferdinand Hod
ler auf der Umschlagseite zugestimmt.
Ihnen allen spreche ich hiermit meinen herzlichen Dank aus.
Die Autoren dieses Buches haben sich umsichtig der Miihe unterzogen, die
diversen Riickmeldungen in die Manuskriptbearbeitung einzubeziehen und
selbst am kollegialen Gedankenaustausch teilzunehmen. Das hat die Arbeit am
"Riickfallprojekt" sichtlich begiinstigt.
Das stets groBziigige Entgegenkommen des Springer-Verlags hat die Aufma
chung, den Umfang und das ziigige Erscheinen des vorliegenden Bandes erst
ermoglicht.
Heidelberg und Gedern, im Juni 1988 Joachim Korkel
Zu den Autoren
DITTMANN, EBERHARD, *1953, Dipl.-Psych., Psychotherapeut, varher Ingenieur
(grad.) und Mechaniker.
Therapeutische Ausrichtung: Gesprachspsychotherapie, Gestalttherapie, Bio
energetik, spirituelle Ansatze. Mehrjahrige Tatigkeit im Kinder- und lugend
haus und in einer Erziehungsberatungsstelle in Frankfurt. Seit 1984 Leiter des
psychosozialen Dienstes der Fachklinik Hillersbach. Interessenschwerpunkt:
Alkohol in der Arbeitswelt.
Anschrift: Fachklinik Hillersbach, 6474 Ortenberg 2
HAGER, WILLI, *1950, Dr. rer. nat., Dipl.-Psych.
Akademischer Rat am Institut fUr Psychologie der Universitat Gottingen.
Schwerpunkt in der Lehre ist die psychologische Methodenlehre, wahrend die
laufenden Forschungsaktivitaten in den Bereichen der allgemeinen, der klini
schen und der padagogischen Psychologie angesiedelt sind. Publikationen in
diversen Bereichen der Psychologie mit den Schwerpunkten Methodologie und
Versuchsplanung.
Anschrift: Institut fUr Psychologie der Georg-August-Universitat Gottingen,
GoBlerstr. 14, 3400 Gottingen
HASSELHORN, MARCUS, *1957, Dr. phil., Dipl.-Psych.
Akademischer Rat a. Z. am Institut fUr Psychologie der Universitat Gottingen
(Fach: Entwicklungspsychologie). Arbeits- und F orschungsschwerpunkte:
kognitive Entwicklungspsychologie; allgemeine, differentielle und angewandte
Lern- und Gedachtnisforschung; kognitive Veranderungen durch Alkohol
konsum ("premature aging"). VerOffentlichungen zur LernfOrderung und kog
nitiven Entwicklung.
Anschrift: Institut fUr Psychologie der Georg-August-Universitat Gottingen,
GoBlerstr. 14, 3400 Gottingen
HERDER, SABINE, *1958, Dipl.-Psych. und Gestalttherapeutin.
Seit 4 lahren tatig als Psychotherapeutin in der Fachklinik Hillersbach. Interes
senschwerpunkte: Psychotherapie in Gruppen, Psychohygiene von Therapeu
ten, Organisationspsychologie.
Anschrift: Martin-Reck-Str. 20, 6368 Bad Vilbel
Zu den Autoren XI
KORKEL, JOACHIM, *1954, Dr. phil., Dipl.-Psych. und Psychotherapeut
(Gestalttherapie und Verhaltenstherapie).
Mehrjahrige Tatigkeit in Forschung und Lehre am Psychologischen Institut der
Universitat Heidelberg und am Max-Planck-Institut ftir psychologische For
schung Mtinchen. Mitarbeit in verschiedenen Beratungsstellen, Heimen und
einer psychotherapeutischen Praxis. Von 1984 bis 1988 Leiter der Psychothera
pie in der Fachklinik Hillersbach. Seit Oktober 1988 Professor flir Psychologie
an der Evangelischen Stiftungsfachhochschule Ntimberg.
Anschrift: Evangelische Stiftungsfachhochschule Ntimberg, Studiengang So
zialwesen, BurgschmietstraBe 10, 8500 Ntimberg 90
LAUER, GERNOT, *1955, Dipl.-Psych. und Arzt.
Nach Studium in Hannover, Heidelberg und Mannheim sowie Ausbildung in
Gesprachspsychotherapie und Verhaltenstherapie zunachst Dozent an ver
schiedenen Fachschulen, seit 1987 Assistent an der Psychiatrischen Universi
tatsklinik Heidelberg (Leitung: Prof. Dr. W. Janzarik). Interessenschwer
punkte: Alkoholismus, Anorexia nervosa, Depression, inhaltsanalytische Ver
fahren, Lithiumtherapie, Sozialpsychiatrie, Verhaltensmedizin, Wissenschafts
theorie.
Anschrift: Psychiatrische Universitatsklinik, VoBstr. 4, 6900 Heidelberg
PAHLKE, BRIGITTE, *1949, Dipl.-Psych. und Psychotherapeutin.
Nach Lehre und Berufstatigkeit Studium der Psychologie in Frankfurt; Fortbil
dung in psychoanalytischer Einzeltherapie (Frankfurt) sowie Familien-, Paar
und Sozialtherapie (GieBen); 4 Jahre psychotherapeutisch tatig in einer Fach
klinik ftir Alkohol- und Medikamentenabhangige. Seit Mitte 1988 Mitarbeite
rin am Psychiatrischen Krankenhaus in Hanau.
Anschrift: Psychiatrisches Krankenhaus Hanau, 6450 Hanau
SAKOFSKI, ASTRID, *1953, Dipl.-Psych. und Psychotherapeutin.
Nach Tatigkeit als Verlagskauffrau Studium der Psychologie in Heidelberg und
Berkeley (USA); Fortbildungen in Transaktionsanalyse, Gestalt- und Verhal
tenstherapie; 4Jahre Psychotherapeutin in der stationaren Behandlung von
Alkohol- und Medikamentenabhangigen. Seit 1988 Mitarbeiterin bei der Stadt
Frankfurt. Veroffentlichung tiber die Effekte von Erziehungsberatung.
Anschrift: KomblumenstraBe 2, 6301 Staufenberg
SCHMIDT, GUNTHER, *1945, Dr. med., Psychotherapeut (systemische Therapie,
Hypnotherapie, Psychodrama).
Lehrtherapeut der Intemationalen Gesellschaft ftir Systemische Therapie und
Ausbilder der Milton-Erickson-Gesellschaft flir klinische Hypnose. Zusam
menarbeit mit Prof. Dr. Dr. Helm Stierlin an der Abteilung flir analytische
Grundlagenforschung und Familientherapie der Psychosomatischen Universi
tatsklinik in Heidelberg. Eigene psychotherapeutische Praxis in Heidelberg.
Veroffentlichungen zur systemischen Therapie.
Anschrift: Milton-Erickson-Institut, 1m Weiher 12, 6900 Heidelberg