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PREUSSISCHE
STAATSSCHRIFTEN
AUS DER
REGIERUNGSZEIT KÖNIG FRIEDRICHS II.
IM AUFTRAGE
DKHKÖNIQLICHKK
AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN ZU BERLIN
HERAUSGEGEBEN
VON
H. VON SYBEL und G. SCHMOLLER.
DRITTER BAND.
BERLIN.
VERLAG VON ALEXANDER DUNCKER.
KöSIüUHOFRlXUIlXXBlUat
1S92.
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PREUSSISCHE
STAATSSCHRIFTEN
AUS DER
REGIERUNGSZEIT KÖNIG FRIEDRICHS IL
(DER BEGINN DES SIEBENJÄHRIGEN KRIEGS)
BEARBEITET £ V
vox
Dr. OTTO KRAUSKB.
BERLIN.
VERLAG VON ALEXANDER DUNCKER.
KÖ.NIGL.HOFHl'CHHÄNDI,EK.
1892.
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Harvard College Library
SEP 11 1908
Hohenzollcrn Collection
GiltofA.C.CooHdga
EINLEITUNG.
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Mit besseren Aussichten auf die Erhaltung des Friedens als je seit
dem aachener Congresse trat König Friedrich in das Jahr 1756.
Durch das Abkommen von Westminster hoffte er die russisch-öster-
reichischeCoalition, dieihnstetsmitKrieg bedroht hatte, zu sprengen.
„Jetzt gilt es nur noch die letzte Hand an das Werk zu legend
schrieb er seinemBruderAugust Wilhelm*). „Ich versichere Sie, ich
setze meine ganzeKraft daran und lasse es an nichts fehlen, um den
furchtbaren Bund zu brechen, dem der Staat früher oder später zum
Opfer gefallen wäre. Dieses Jahr, das ich für gewonnen halte, gilt
mir so viel wie fünf voraufgegangene; und wenn ich im Laufe der
Zeit zwischen den kriegführenden Mächten (von Grossbritannien und
Frankreich)vermitteln kann, dann werde ichPreussen aufdie grösste
Höhe gehoben haben, die es im Frieden erreichen kann. Und ist es
nichtein Vergnügen,derKöniginvon UngarnHaltzugebieten,Sachsm
zu demüihigen oder besser gesagt zur Unbedeutendheit hinabzudrüch:n
und Besiushew zur Verzweiflung zu bringen? Das sind die Folgen,
die ein Federzug haben wird.u
Mit Genugthuung und Freude begrüssten die Preussm, und mit
ihnen alle Freunde des Friedens, „die erleuchteten und väterlichen
Handlungen desKönigs und glaubten das Maass des Glückes voll er-
langtzuhabendurchdaswiedergewonneneguteEinvernehmen zteischen
den Höfen von London und Berlin und durch die Bestärkung ihrer
Hoffnung auf eine lange Friedensepoche für Deutschland*)."1
*) Politische Correspondenz 12, 125.
**)AuseinemintereipirtenBerich—tedesösterreichischenGesandtenPuebla
an Kaunitz, Berlin, 7. Februar 1756. Aehnlich meldete der sächsische Ver-
treter in Berlin dem Grafen Brühl am 13. Februar, der Vertrag Avürdeall-
gemein der Friedensliebe und dem Entschlüsse des Königs zugeschrieben „de
—
n'entrer enjeu qu'i corps defendant a la derniere nex-essite". Ueber die
AufnahmederConventioninSachsenschreibtderdresdenerVertreterPreussens
am 6.Februar: „Toutce qui s'est ditau sujetde cet £venement, n'est qu'ex-
tremement glorieux k Votre Majest£, a la connoissance parfaitc qu'EUe a de
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vni Einleitung.
Im Vertrauen aufEnglands weit überschätzten Einfluss in Russ-
tand*)dachteFriedrichdesZarenreiclis vollständig sicher eu sein und
keinen Einbruch der Moskowiter von Polen oder gar von Hannover
herßirchteti zumüssen. Dem Erreichbarm inGedanken, weit voraus
eilend, glaubte er den Tag bereits nicht mehr fem, an dem sein Ge-
sandterwiederinPetersburgeinzöge,undsahwohlschondierussischen
Truppen, diebisher alljährlich an der Grenze zumKampfe wider ihn
versammelt worden, als Freunde und Helfer in Pommern lagern**).
Wo sollte dieKaiserin-Königin dann noch einenBundesgenossen
zumRachekriegegegenPreussenfinden? Die Vorstellung, dassFrank-
reich sich von seinem alten, durch Jahrhunderte bewährtenpolitischen
Systeme abkehren und an Oesterreich anschliessen könnte, lag ganz
ausserhalb der prettssischen Berechnung. Friedrich wollte zu gleicher
Zeit in der Freundschaß von England und Frankreich stehen und
war durchaus nicht abgeneigt, das im Juni 1756 ablaufendeBündniss
mit Ludwig XV. zu erneuern, falls ihm der versailler Hofmit einem
Antragedazuentgegenkommenwürde***). Ermeintesogar,durchseinen
Neulralitätsvertrag vidi um Frankreich verdient gemacht zu haben,
indem er es von der Sorge vor einem russischen Angriffe in der öst-
lichen Flanke befreit hattef).
AberdieseMittelstellung, diePreussenwährenddesösterreichischen
Erbfolgekriegs mit vielem Glück eingenommen hatte, konnte diesmal
Ses veritables interets. On convient que lAngleterre n'auroit pu declarer
d'une maniere plus Iclatante le cas qu'clle fait du pouvoir et du credit de
Votre Majcstö, qu'en recherchant, comme eile a fait, apres avoir signö im
traite^ avee laRussic, qu'elle dfolarepar lapour insuffisantpour lebutauquel
eile visoit, et un pis-aller auquel eileavoit eu recours, tandis qu'elle u'avoit
pas ose sp flatter que Votre Majeste" se lieroit avec eile." Am 20. Februar
sehreibt derselbe Gesandte: „On eontinue ici a ne pas cacher la satisfaction
qu'on ade la Convention de Votre Majeste1, satisfaction d'autant plus grande
qu'on avoue la triste Situation dans laquellcon se seroit toujours trouve dans
1'eVeneinent d'une guerre entre Votre Majeste et rimperatrice-Reine, oü tout
ce qui auroit pu leur arriver, auroit etd de servir a tout bout de ehampde
nappe aux deux parties." Aus Kopenhagen schrieb der preussische Geh.
Legationsrath vonHäseler am 1Ü.Februar: „En general tous ceux qui aiment
le bien, applaudisseut a la sagesse de ces arraugements, tclmoignant qu'il n'y
a rien de plus grand et de plus gduercux que d'assurer la paix." Aehnlich
lautet der Bericht des königlichen Legatiousseeretärs aus Warschau vom
3. März und des Stockholmer Gesandten Grafen Solms vom 16. März.
*) Vergl. Staatsschriften 2, 179.
**) UnterredungenKönigFriedrichsmitdembritischenGesandtenMitchell.
Sanssouci, 11. und 12. Mai 1756. Politische Correspondenz 12, 327.
***) Vergl. S. 403 f.
f)Politische Correspondenz 11,419; 12, 95. Vergl. hier S. 407.
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Einleitung. IX
nicht behauptet werden. Kaunitz hatte mit feinem Verständniss de*
französischen Charakters gerade den anscheinend so ungünstigen Ver-
trag von Westminster*) als „ein entscheidendes Ereigniss zum Heile
Oesterreichs^ begrüsst**). DieErbitterung derFranzosen gegenEng-
land Hess sie in Friedrichs Annäherung an das verhasste Reich nur
Abtrünnigkeit und Verrath erblicken***). Die katholischen, öster-
reichischenSympathiengewannennundie Oberhandundlenkten Frank-
reich aus den von Richelieu vorgeschriebenen Bahnen. Durch die
Unterzeichnung des Vertrages von Versailles trat Ludwig XV. zur
österreichischen Partei hinüberf).
Die Convention mit Grossbritannien schlug in allenFolgen gegen
dieErwartungenFriedrichsaus. EinenFreundhattesie ihm in einen
Gegner verwandelt, und vermochte nicht zur Entschädigung die be-
stimmt erhoffteAussöhnung mit Rtisslan<l herbeizuführen. Eine kurze
Zeitspannehat die russischePolitik vielleicht zwischen Oesterreich und
dtn Verbündeten von Westminster geschwanktff), aber bald wandte
sir. sich mit womöglich noch verstärkter Energie dem alten Systeme
wieder zti. Der Nass der Kaiserin Elisabeth gegen Friedrich war
•)Alsder österreichische Gesandte inDresdenGrafSternbergdie Nach-
richt von der Convention erhalten hatte, schrieb er seinem berliner Amts-
genossen (am 3. Februar): „Nous venona d'apprendre la nouvelle la plus
grande, la plus surprenante et laplus inattendue ... Gest un evenement qui
a cause d'autant plusde surprise qu'on ne pouvoit ni ne devoit s'y attendre;
je defie mßme les plus grands politiques et qui se piquent de voir dans
l'avenir qu'ils aient preVu ce qui vient d'arriver."
**) Arneth, Maria Theresias erste Kegierungsjuhre, 4, 419. 552. Die
Kaiserin äusserte sich ähnlich im Februar: „Le roi d'Augleterre me boude,
maisj'ai pris mon parti." Politische Correspondeuz 12, 127.
•••)<Euvres 4, 82. Politische Correspondenz 12, 92. 93 f. 105. 115 f.
140. 158.
t) Aus einem intereipirten Briefe des österreichischen Gesandten in
Dresden an den berliner(Dresden, 1. Juli): „Je ne doute pas que la nouvelle
... fera beaueoup de plaisir a Sa Majeste Prussienne, en voyant combien le
maintien du repos et de la tranquillit6 publique nous tient ä cceur, et qu'a
lexemple de Sa Majeste nous avons eu soin d'embrasser tous les moyens qui
nou-i ont paru les plus propres pourobtenir ce but salutaire."
tt) In Sachsen wollte man schon wissen, dass Gross, der das Werkzeug
des Bruches zwischen Preussen und Russland gewesen war (vergl. Staats-
schriften 2,238), in Ungnade gefallen wäre: „qu'on lui reprochoit d'avoir 6X6
par sa couduite uniquement cause de la brouillerie survenue avec Votre Ma-
jeste, et que ledit Gross s'attendoit h netre pas eontinue dans ce poste—."
Berieht des preussischen Ministers Maitzahn aus Dresden vom 9. Februar.
Die russische Partei in Schweden war über den Vertrag von Westminster
„tout glorieux et tres content", wie Solms aus Stockholm am 13. Februar
meldete. Politische Correspondenz 12, 153.
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X Einleitung.
durch die scrupcllosen Künste der österreichischen und sächsischen
DiplomatenbiseurRasereigesteigert Lieberwollte diePrunksüchtige
ihre Kleider und Juwelen verkaufen, als auf den Rachekrieg mit
Preussenverzichten*). Der englischeSubsidienvertrag, auf denFried-
rich seine Pläne gebaut hatte, verlor seine Bedeutung durch die so-
genannte Declaration secretissime, dass er nur dann in Kraft treten
sollte, wenn die Staaten Georgs 11. oder seiner Bundesgenossen von
den Preussen angegriffen würden**).
Friedrich wurde von denEngländern absichtlich, so lange es nur
anging, überihre vollständige diplomatischeNiederlage in Unkenniniss
gehalten***). ErstimJuni, alssichdieZarin undLudwigXV. durch
die Vermittlung von Kaunitz offenkundig versöhnt hatten, wurde ihm
klar, dass statt des isolirten Oesterreichs die Völker Europas vom
Eismeere bis zu denPyrenäen imBunde wider ihn vereinigt standen.
Trotz dieser bedrohlichen Aspecten Hess er die Hoffnung aufdie
Erhaltung des Friedens nicht ganz fahren. In der plötzlichen und
unerklärlichen ZurückberufungeinesrussischenHeeres, dasschon gegen
Ostpreussen anmarschirte glaubte er einen in letzter Stunde errunge-
,
nenErfolg des britischen Vertreters am Hofe vonSt.Petersburgwahr-
zunfhmenf).
Aber die Oesterreichs schienen, mit Friedrich zu redenff), alles
allein auf ihre Hörner nehmen zu wollen, indem sie fortgesetzt ihre
Regimenteraus Ungarnan diepretissischeGrenzevorschobenfff). Die
ungewöhnliche Anfrage des Königs bei Maria Theresia nach dem
Zwecke ihrer umfassenden Rüstungen (18. bezw. 23. Juli)*f) hatte
schon etwas von dem Tone eines Ultimatums an sich.
Den Ausschlag gaben dann die Nachrichten Hellens aus dem
Haag*ff), dass die beiden Kaistrmächte ursprünglich einen Angriff
aufPreussen im laufenden Jahre beabsichtigt, ihn aber wegen ihrer
unvollkommenen Vorbereitungen auf den Frühling 1757 verschoben
hätten.
FriedrichsEntschlttss war gefasst SeinerArt widerstand es, die
*) Raumer, Beiträge zurneueren Geschichte, 2, 469.
**) Politische Correspondenz 13, 35.
***) Vergl. Naude\ Friedrich der Grosse vor dem Ausbruch des sieben-
jährigen Krieges. Historische Zeitschrift. Neue Folge, 19, 446 f.
f) Politische Correspondenz 13, 13. 33. 34.
ff) Politische Correspondenz 13, 42.
ttt) Niiude a. a. 0. 20, S. 412.
•t) Vergl. S. 92.
•ff) Politische Correspondenz 13, 95. 116.
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Einleitung. XI
Zukunft seines Staates auf »das beneficium temporis11*) zu gründen;
erzogesvor, „jrevenirequam preveniri***). IndiesemJahre glaubte
er des Erfolges sicher zu sein, da er den Streit nur mit dem noch
nichtvollständiggerüstetenOesterreichzubestehen undkeinenFlanken-
angriffvon Russland oder Frankreich zu furchten hätte.
Die wider Erwarten drohende Haltung des versailler Hofes***)
und die ausweichendeAntwort derKaiserin-Königin, die keine Hand-
habe zu einem officiellen Kriegsvorwande botf), nöihigten den König,
den Beginn des Kampfes noch zu verzögern. Er verlangte nun das
directe Versprechen von der Kaiserin-Königin, ihn weder in diesem
noch im folgenden Jahre mit Krieg zu überziehen. Die Erklärung
MariaTheresiasfiel, wievorausgesehenwarff), „im Orakelstil, dunkel
und vieldeutig11, aus. Am dritten Tage nach dem FAnpfange dieser
Erwiderung rückte der König in Sachsen ein, und erwartete dort die
Antwort auf seine nun als Ultimatum wiederholte Forderung. Nach
threm Eintreffen am 12. September wurde sofort die Operation gegen
Böhmen begonnen.
Demselben Motive, das den König zum Angriffauf Oesterreich
trieb, entsprang die Besetzung des neutralen chursächsischen Staates.
Die engen Beziehungen, in denen Sachsen auch ohne geschriebenen
Vertrag mit den Höfen von Wien und Petersburg stand, machten
mehrahwahrscheinlich, dassessich bei der ersten günstigenGelegen-
heit mit den siegenden Kaisermächten vereinigen und aufPreussen
werfen würde, um die ihm schon im leipziger Partagetractatfff) zu-
gewieseneBeute zugewinnen. VondercentralenLagedes Churßrsten-
thum<i*f) begünstigt, hätte diese Diversion trotz der verhältnissmässig
unbedeutenden Heeresmacht verhängnissvoll werden können. ImInter-
esse dereigenenSicherheitkonnteFriedrich denSachsen nur die Wahl
zwischenButidcsgenossenschaftundUnterwerfunglassen. AlsAugustIII.
sich weigerte, in so harte Bedingungen zu willigen, wurde er von
Friedrich als Feind behandelt*ff). An dem ungeahnt ausdauernden
*)Aus der Unterredung Friedrichs mit seinem Cabinetaminister Grafen
Podewils. Sanssouci, 21. Juli. PolitischeCorrcspondenz 13, 105.
**)Politische Correspoudenz 13, 113.
•*•)Naude. a. a. O. 20, 430.
t) PolitischeCorrespondenz 13, 163.
tt) Vergl. S. 134 f.
ftt) Vergl. S. 366.
*f)Huschkes Annahme (DiedreiKriegsjahre 1756. 1757. 1758 in Deutsch-
land, S. 109), daas Sachsen auch ohne seine politische Stellung nur wegen
meiner Lage von Friedrich besetzt wäre, ist willkürlich.
*tt) Ueber die mit Unrecht verleumdete Mannszucht der Preussen in
Sachsen vergl. Pölitz, Geschichte des Königreichs Sachsen 2, 88.
XII Einleitung.
Widerständeder sächsischen Truppenscheitertezumeist der preussische
Plan, die Winterquartiere in Böhmen aufzuschlagen und dadurch den
triener Hof Tvielleicht zur Vernunft zu bringen**).
Der vorliegende Band enthält in der Hauptsache nur dieStaats-
schriften aus dem Beginne des siebenjährigen Krieges bis zum De-
cember1756. DieindiesemMonataufdemBeichstage veröffentlichten
sowie die mit ihnen verwandten Schreiben über die Affigirung der
Avocatorien konnten hier keine Aufnahme finden, da sie im engeren
ZusammenhangemitdenVorgängenamBeichstagewährenddesWinters
von 1757 stehen.
Eine sachliche Gruppirung der preussischen politischen Veröffent-
lichungen nach dem Beispiel der beiden vorangegangenen Theile Hess
sich mitAusnahme derSchreiben über diepreussiseh-mecklenburgische
Differenznichtdurchführen dadieMehrzahlderbedeutenderenSchriften
f
sich zugleichgegen den dresdener und wienerHofund den von diesem
geleiteten Beichshofrath wendet.
Die französische und russische Politik ist absichtlich möglichst
wenig von den officiellen und offieiösen Veröffentlichungen berührt
worden. Die leitenden Kreise Prcussens konnten sich nur allmählich
in den ihnen widersinnig erscheinenden Gedanken finden, dass Lud-
wig XV. wirklich vollkommen mit dem erprobten politischen Systetne
seiner Vorfahren gebrochen häite**), und suchten, so weit es anging,
alles zu vermeiden, was die Verstimmung des Königs vermehren und
dadurch seine Allianz mit Oesterreich befestigen konnte. Sogar die
von einem Gelehrten unternommene Wiederauflage der alten „Poli-
tischenBetrugshistorievonFrankreich****)erschiendamalsdemberliner
Cabinctsminisierium nicht unbedenklich.
*) Politische Correspoudmz l:$, 297.
••) Vcrgl. 8. 404.
***) Politische Betrugs-Historie von Fnuickreich. Oder, Die wenig-auf-
richtige Aufführung Des Französischen Hofes bey Kriegs- und Friedens-Ge-
»chäffteu, aus Den Kriegs- uud Friedens-Handlungen,ho seit etlichen hundert
Jahren die Crone Franckreich mit denMachten vonEuropa, vornehmlichaber
Mit dem gesammten Teutschen Reich, Ingleichen mit ein und andern Reichs-
Ständen, und insonderheit mit den durchlauchtigsten Hilußern Österreich und
Lothringen gepflogen. Zur Nachachtung und Warnung bey denjetzigen Con-
juneturen Der Euiopäischen Staatsgeschäffte biß auf gegenwärtige Zeit be-
schrieben, und mit gehörigen Ueweißthümern ex actis publicis und aus den
bewährtestenSchrifften erläutert. Anno1745. DerVerfasser war ein gewisser
Fritsch aus Wien.
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