Table Of ContentCORPUS FONTIUM
DAS REGISTER DES
HISTORlAB BYZANTINAE
PATRIARCHATS
CONSILIO SOCIETA TIS INTERNAT IONALIS STUDIIS VON KONSTANTINOPEL
BYZANTINIS PROVEHENDIS DESTINAT AE EDITUM
VOLUMEN XIX/2
2. TEIL
REGISTRUM PATRIARCHATUS EDITION UND ÜBERSETZUNG DER
CONSTA NTINOPOLITA NI URKUNDEN AUS DEN JAHREN 1337-1350
II. DOCUMENTA ANNORUM MCCCXXXV1I-MCCCL
EDIDERUNT
HERAUSGEGEBEN VON
HERIBERTUS HUNGER
HERBERT HUNGER
ET
UND
OTTO KRESTEN
OTTO KRESTEN
EWALD KISLINGER CAROLINA CUPANE
EWA LD KISLINGER CAROLINA CUPANE
UNTER MITA RBEIT VON
WALTER FINKt, WOLFRAM HÖRANDNER, PETER E. PIELER
SERIES VINDOBONENSIS GERHARD THÜR, REINHARD WILL VONSEDER, HERBERT WURM
EDIDIT
HERIBERTUS HUNGER
WIEN 1995
APUD ACADEMIAM SCIENTIARUM AUSTRIACAM
VERLAG DER
VINDOBONAE MCMXCV
ÖSTERREICHISCHEN AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN
CORPUS FONTIUM HISTORIAE BYZANTINAE
SERIES VINDOBONENSIS
Herausgegeben von der Kommission für Byzantinistik .
der Osterreichischen Akademie der Wissenschaften und dem lnst1tut INHALTSVERZEICHNIS
für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien
• unter der Leitung von Herbert Hunger
Vorwort ....... . 7
Vorgelegt durch das w. l\1. Herbert Ht:r\GE!t A hkürzungsverzeichnis 10
in der Sitzung am 19 .•J uni 1991 Abbildungsverzeichnis 14
l~INLEITUNG ..... . 15
Gedruckt mit Unterstützung
L Zur Kodikologie des Patriarchatsregisters von Konstantinopel unter
durch den Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung Toannes XIV. Kalekas und Isidoros I. .............. . 17
I l. Die Kopisten des Patriarchatsregisters von Konstantinopel unter
Ioannes XIV. Kalekas und Isidoros L .............. . 75
TEXT UND ÜBERSETZUNG 81
Konkordanzen . . . . . . . . . . . . . . . . . 517
A. Konkordanz zu Miklosich-Müller . . 517
B. Konkordanz zu Darrouzes, Regestes . 517
C. Verzeichnis der Übersetzer ..... . 518
Genealogische Übersichten 519
ABBILDUNGEN . . . . . . . nach den Falttafeln nach Seite 520
Alle Rechte vorbehalten
ISBN 3-7001-2122-9
Copyright© 1995 by
Osterreichische Akademie der Wissenschaften
Wien
Gesamtherstellung: Ernst Becvar, A-1150 Wien
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VORWORT
Abb. 1: Yind. hist. gr. 47, f. 109" (Kopist K 6) Vierzehn .Jahre nach dem Erscheinen von Band I der kritischen
Abb. 2: Vind. hist. gr. 4 7. f. 125'' (Kopist K 5) Ausgabe des "Registrum Patriarchatus Constantinopolitani" (PRK)
Abb. :J: Yind. hist. gr. 47. f. 93" (Kopist K 9) liegt nunmehr PRK II, umfassend die Dokumente aus den .Jahren
Abb. -L Vind. hist. gr. 47, f. 86' (Kopist K 10)
1337-1350, im Rahmen des "Corpus Fontium Historiae Byzantinae"
Abb. 5: Vind. hist. gr. 47, f. 92'' (Kopist K 11)
vor, abermals das Resultat einer interdisziplinären Zusammenarbeit
Abb. 6: Vincl. hist. gr. 47, f. 97' (Kopist K 12)
Abb. 7: Vind. hist. gr. 47, f. 106'. (Kopist K 13) von Philologen, Historikern und Rechtshistorikern im organisatori
Abb. 8: \"ind. hist. gr. 4 7, f. 113" (Kopist K 14) schen Rahmen der Wiener byzantinistischen Schule, jedoch mit teils
Abb. 9: Vind. hist. gr. 47, f. 118' (Kopist K 15) veränderten Aufgabenbereichen innerhalb des "Teams".
Abb.lO: Vind. hist. gr. 47, f.131' (Kopist K 16)
Die arbeitsintensive Durchsicht und terminologische Vereinheitli
Abb.ll: Vind. hist. gr. 47, f.128' (Kopist K 17)
chung der seitens der einzelnen Mitarbeiter (s. Verzeichnis am Ende des
Abb. 12: Vind. hist. gr. 47. f.130" (mittlere Urkunde) (Kopist K 18)
Abb. 13: Vind. hist. gr. 47, f. 130' (Kopist K 19) Bandes) erstellten Übersetzungen lag analog zu Band 1 in den Händen
von H. Hunger und E. Kislinger, die sich um einen Ausgleich zwischen
Abbildungen nach den Falttafeln nach S. 520. ~Alle Abbildungen Österreichische den Erfordernissen des Gesamtbestandes und den Spezifika einr.elner
Nationalbibliothek, Wien. Urkunden1 bemühten. Die den Übersetzungen voranstehenden Inhalts
angaben wurden ebenfalls wieder bei den "nichtjuristischen" Urkunden
von E. Kislinger und ansonsten (samt anschließender Analyse) vom
jeweiligen Bearbeiter formuliert.
Die dienstliche Doppelbeanspruchung von 0. Kresten in Rom und
Wien erforderte ab PRK 120 eine Neustrukturierung der sonstigen
editorisch-redaktionellen Agenden. Die zentrale Aufgabe der Erstellung
des griechischen Textes wurde von H. Hunger und Carolina Cupane
wahrgenommen, der zugehörige kritische Apparat von H. Hunger nach
gemeinsamen Vorarbeiten mit Carolina Cupane erstellt. Herangezogen
wurden dabei auch neuere Editionen einzelner Urkunden, so von Cathe
rine Asdracha (PRK 108 und 133), .J. Meyendorff(PRK 147), H. Helfer
(PRK 156) und P. Wirth (PRK 146), schließlich die Emendationsvor
schläge zur Ausgabe von Miklosich-Müller des Athener Juristen und
Privatgelehrten N. P. Matses (t 1987), von ihm in den Jahren 1983 und
1 Für diesen Punkt gilt rnutatis rnutandis das anhand von Fallbeispielen in der
Einleitung zu Band 1 Gesagte, weshalb hier auf eine neuerliche Erörterung der
Problematik verzichtet werden kann.
8 Vorwort Vorwort 9
-----~---------~ --------~-------~
1984 im Privatverlag veröfffmtlicht2. Ergänzungen zum kritischen Ap und ausgiebiger Korrespondenz aufrichtig zu danken. Der Dank der
parat, vor allem der beiden Tomoi (PRK 132 und 147), wurden von
Herausgeber gilt ferner der Österreichischen Akademie der Wissenschaf
O.Kresten eingebracht. Die beiden letztgenannten Urkunden bilden
ten für die Übernahme des Druckes und dem Fonds zur Förderung der
insofern einen Sonderfall, als darauf verzichtet wurde, hier die gesamte wissenschaftlichen Forschung für finanzielle Unterstützung.
Parallelüberlieferung zu berücksichtigen.
Der nunmehr vorliegende Band 2 gehört mit den beiden Tomoi von
Der Testimonienapparat wurde nach Funden der Herausgeber und 1341 und 1347 zu der wichtigsten Partie des PRK. Die Herausgeber
Mitarbeiter- in erster Linie ist diesbezüglich H. Wurm zu nennen
hoffen, daß dieser Band wie der vorangehende die Anerkennung der
von 0. Kresten kompiliert. Was PRK 132, 145 und 147 betrifft, brach Fachwelt finden wird.
ten M. Kertsch und insbesondere H.-V. Beyer ihr reiches Wissen ein,
Herbert Hunger
wofür ihnen ausdrücklicher Dank gebührt.
Die Ausarbeitung der Kopfregesten und des Abschnitts "Erwähnte
Urkunden und Gesetze" führten in gemeinsamer Verantwortung E. Kis
linger und 0. Kresten durch, denen Elisabeth Schiffer unterstützend zur
Seite stand. Ihr als neuem, besonders mit den Indices befaßten Team
mitglied sei hier für Einsatz und Leistung im Namen der Herausgeber
Lob und Dank ausgesprochen.
Die redaktionelle Koordination und teils EDV -mäßige Aufbereitung
aller angeführten Teile und des Index-Beiheftes oblag wiederum E. Kis
linger.
An einer nochmaligen, abschließenden Kollation beteiligten sich
J.Koder, A. Müller und Evangelia Nicolatou-De Gregorio.
Gruppenarbeit an langfristigen Projekten scheint gerade in den
Geisteswissenschaften nicht selten Probleme mit sich zu bringen. Die
Herausgeber des PRK haben sich jedenfalls entschlossen-&v&ufLO\JfLEVot,
öcrrx i)ij-rrx xrxt &ve&ut-toüv-ro (aus welchen Erwägungen auch immer)-, die
Herausgeberschaft ab dem 3. Band des PRK, für den schon ein Teil der
Übersetzungen vorliegt, an Prof. J. Koder, Vorstand des Instituts für
Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien, abzugeben.
0. Kresten wird auch in Zukunft den kodikologischen und diplomati
schen Bereich des PRK betreuen, der Unterzeichnete wird die Heraus
geberschaft der Studien zum PRK, deren 2. Band vorbereitet wird,
behalten. Beide werden sich auch in Hinkunft an der Übersetzung der
Urkunden beteiligen.
Es ist hier der gegebene Platz und Zeitpunkt, um allen Mitarbeitern
an Band 1 und 2 für ihre Ausdauer und Geduld bei vielen Diskussionen
2 N. P. MATSES, Kpt-rtxiXt 7t1Xp1XTI)p~cret<; d,; -r<X Acta Patriarchatus Constantinopo
litani, H. I-XV. Athen 1983-1984.
Abkürzungsverzeichnis ]]
URnL-DAR. Reg. V. GIH·m:L. Les regestes des aetes du patriar
eat de Constantinople. Bd. I: Les aetes des pa
triarchcs. Fasz. II und II I: Les regestes de 7li>
<1 1206. Deuxieme {•dition revue Pt corrigee par
.J. DARIWI'ZI::s. Paris 19k9.
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
HEIMBACH. Anekdota I G. E. HEl}IBA<'H. Anekdo'ta I. Athanasii
Scholastici Emeseni de novellis constitutioni
AZog W. REUEL-E. Knnz-B. KOIU.BLE\·, Actes de bus imperatorum Iustiniani Iustinique eom
Zographou (Actes de l'At!ws IV = VV 1:3, mentarius .... Leipzig 18:38.
priloz. l). Sanktpeterburg 1907. H. HuNGER. Prooimion. Elemente der byzan
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I-III (Subsidia Hagiographica 8a). Bruxelles 1:170-ca. 14:16/:17). Briefe. Gedichte und
1957; Auctarium bibliothecae hagiographicae kleine Schriften. Einleitung. Regesten. Pros
graecae (Subsid·ia Hagiographica 47). Bruxel opographie, Text (WBS VII). Wien 1969.
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i 1:176. Paris 1977; Fasz. VI: Les regestes de sprichwörtliche Redensarten des Altertums in
1:177 i 1410. Paris 1979. den rhetorischen Schriften des Michael Psel
ÜARROUZES, Notitiae J. DARROUZES, Notitiae episcopatuum eccle los, des Eustathios und des Michael Choniates
siae Constantinopolitanae. Texte critique, in sowie in anderen rhetorischen Quellen des
troduction et notes. Paris 1981. XII. Jahrhunderts. Diss. München 19:16.
ÜARROI!ZES, Registre J. DARROUZES, Le registre synodal du patriar LAGR. Reg. V. LAURENT, Les regestes des actes du patriar
cat bvzantin au XIVe siecle. Etude paleogra cat de Constantinople, Bd. I: Les actes des
phiq~e et diplomatique (Arch. Or. Chdt. 12). patriarches, Fasz. IV: Les regestes de 1208 i
Paris 1971. 1:109. Paris 1971.
Dö. l{eg. F. DöLGER, Regesten der Kaiserurkunden des LA URENT-~.:i.STUREL, Facsimile V. LAUR~;wr-P. fi. NÄsTGREL, Facsimile de
oströmischen Reiches von 565--145:1, 5 Tle. texte ~i documente bizantine din veacurile
München-Berlin 1924-1965 (Tl. :1: zweite, XIV-XV privitoare Ia istoria bisericii
erweiterte und verbesserte Auflage, bearbeitet romane. Bukarest 1946.
von P. WIRTH. München 1977). MATSES N. P. MATSEH, Kpmxat 7tapan;p+,crw; d~ -ra Acta
EEBL' 'Ensrryeir; 'Erateciw; BvCavuvCw Inovowv. Athen Patriachatus Constantinopolitani, H. I bis
1924 ff. XV. Athen 198:1-1984.
GPS rp1]yopto\J TOU IlaA<XfJ.ii Z.:uyyp&:fJ.fJ.<XT<X I-IV. MAZAL 0. MAZAL, Die Prooimien der byzantinischen
Thessalonike 1962-1988. Patriarchenurkunden (Byzantina Vindobonen
GRUM. Reg. V. GRUMEL, Les regestes des actes du patriar sia VII). Wien 1974.
cat de Constantinople, Bd. I: Les actes des
patriarches, Fasz. I: Les regestes de :181 i 715.
Paris 21972 .
. . :"' ~~· ..: -""'! ""'
.", ·-~~.l:., l'
12 Abkürzungsverzeichnis AbkürzungHverzeiehnis 1:3
M:Vl I-II F. MIKLOSICH--,J. MüLu;R. Acta et diplomata ThBS E)ecrmx/.ov(xsi~ Bu~C<vnvol 2.:•Jyype<cpsi~. Thessa
graeca medii aevi sacra et profana I-II (Aeta lonike 1980 ff.
patriarchatus Constantinopolitani MCCCXV TM Travaux et NI ernoires. Paris 1965 ff.
vv
usque ad MCCCCII e codicibus manu scriptis Vizantijsk1j Vremennik. Sanktpeterburg
Bibliothecae Palatinae Vindobonensis). Wien 1894---1928. N.S. Moskva l947ff.
1860--1862. WBS Wiener Byzantinistische St11dien. Wien 1964ff.
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PRK I-II Das Register des Patriarchats von Konstanti
nopel I. Wien 1981; II = vorliegende Aus ABKÜRZUNGEN DES TEXTKRITISCHEN APPARATS1
gabe.
REB Revue des Etudes Byzantines. Bukarest 1944 a. annus, anni in marg. in margine
bis 1948 bzw. Paris 1949ff. aclcl. aclclidit (sc. scriba), lect. lectus
RHALLES-POTLES G. A. RHALLEs-M. PoTLES, I:uvTC<'ffLIX Twv additus leg. legendus
&c:Lwv xat LepWv Xll.v6vwv -rWv 't'E OCyLwv xat 1tiXV al. alibi lin(n). linea, lineae
eucp~fLWV &.nocrT61.wv xC<l Twv lspwv otxoufLEV(XWV app. crit. apparatus criticus litt. littera, litterae
xC<l Tomxwv cruv68wv xC<t Twv XIXTOC fLEpo~ &.ytwv ca. circa loc. laud. locus Iauelatus
nC<Tepwv x-rt.. I-VI. Athen 1852-1859. canc. cancellavit man. post manus posterior
RHM Römische Historische Mitteilungen. Graz-Köln, cf. confer man. pr. manus prima
Rom-Wien, Wien 1956/57 ff. cod. coclex n. nota
(R)SB(N) (Rivista di [so ab Bd. 11 = n. s. 1]) Studi coni. coniecit, coniecimus num(m). numerus, numeri
Bizantini (so Bd. 1-2) (e Neoellenici [so Bd. corr. correctura. correxit om. omisit
3-10]). Roma 1925ff. clel. delevit, delevimus p(p). pagina, paginae
SC Sources Chretiennes. Paris 1943ff. des. desinit ras. rasura
ScHELTEMA-V AN DER WAL H. J. ScHELTEMA-N. VAN DER WAL, Basi des. mut. desinit mutile SC. scilicet
licorum libri LX. Series A: Textus librorum. ed(cl). edidit, ediderunt sequ. sequitur
Series B: Scholia. Groningen-s'Gravenhage e.g. exempli gratia sq(q). sequens, sequentes
1953 ff. eras. erasit, erasus suppl. supplevit, supplevimus
SIMON-TROIANOS D. SIMON-Sp. TROIANOS, Das Novellensyn f(f). folium, folia ult. ultimus
tagma des Athanasios von Emesa (Forschun I. e. icl est V. viele
gen zur byzantinischen Rechtsgeschichte 16). mc. incipit
FrankfurtfM. 1989. inc. mut. incipit mutile V Vind. hist. gr. 47
SPRK I Studien zum Patriarchatsregister von Kon
stantinopel I, hrsg. von H. HuNGER (Sitzungs
her. Österr. Akad. Wiss., phil.-hist. Kl. 383). 1 Gestaltet nach den "Regles pour Ia publication des textes dans Je Corpus
Wien 1981. Fontium, Historiae Byzantinae", in: Bulletin d 'Information et de Coordination (Ass.
StT Studi e Testi. (Roma) Citta del Vaticano Intern. Et. Byz.) 4 (1968) 28-29.-Zur Gestaltung des Textes und des Apparates
1900ff. in vorliegender Editions. PRK I 72-98.
EINLEITUNG
I. ZUR KODIKOLOGIE DES PATRIARCHATSREGISTERS
VON KONSTANTINOPEL
UNTER IOANNES XIV. KALEKAS UND ISIDOROS I.
Wie schon im Falle des ersten Bandes der Neuausgabe des Patri
archatsregisters von Konstantinopel' kommt auch für die Patriar
chate des Ioannes XIV. Kalekas (1334-1347) und des Isidoros I.
(1347-1350) der genauen kodikologischen Analyse der Register
handschrift Cod. Vind. hist. gr. 4 7-konkreter: ihrer Folien 84v2 bis
1 Vgl. den dortigen Abschnitt "Kodikologie": PRK I 47-65.
2 Auff. 84v (Mitte) endet mit PRK 106 (DAR. Reg. 2164; April1331) die letzte
Urkunde aus der Regierungszeit des Esaias (zur Problematik dieser cruvoilcx~ ilc&yvwm~
vgl. die Diskussion im folgenden: unten, S. 22 ff.); daranschließt sich in unmittel
barer Abfolge das erste Dokument Ioannes' XIV. Kalekas an, ein yp&fJ.fJ.<X vom Juli
1337 (PRK 107; DAR. Reg. 2179); die Rasur in dem ca. 35 mm breiten Freiraum
zwischen dem Ende von PRK 106 und dem Beginn von PRK 107 tilgt aller
Wahrscheinlichkeit nach nichts anderes als einen ersten Kopieransatz von PRK 107,
d. h. die Worte t 'H fJ.E-rpc6nJ~ 'lJtJ.ci.v ilc<X -rau na[ (Lesung auch unter Ultraviolettlicht
sehr schwierig), ohne daß für dieses Phänomen eine befriedigende Erklärung geboten
werden könnte. Unbeantwortbar bleibt auch die Frage, warum der Patriarchat
loannes' XIV. nicht mit einem eigenen Registerführungsvermerk (vgl. z. B. PRK
65 oder PRK 176 [MM I 295; für den ersten Patriarchat Kallistos' I.]) einsetzt. -
Auffällig im übrigen die Tatsache, daß zwischen der Registrierung von PRK 106
und jener von PRK 107 ein Zeitraum von mehr als sechs Jahren verstrich ein
Faktum, das nicht allein mit der relativ langen Sedisvakanz zwischen dem Tod des
Esaias (13. Mai 1332) und der Inthronisierung des Ioannes XIV. (Februar 1334)
erklärt werden kann. Die Motive, warum in den ersten dreieinhalb Jahren der
Regierungszeit Ioannes' XIV. keine einzige Urkunde in das Patriarchatsregister
eingetragen wurde, bleiben unklar (die Datierung von PRK 108 auf "Mai 1336", die
C. ASDRACHA, Deux actes inedits concernant l'Epire. La metropole de Janina et
I' eveche de Bouthrötou-et-Glykeos. REB 35 [ 1977 J 160 bzw. 162ff., und, ihr folgend,
DAR. Reg. 2173 vorgenommen haben, beruht auf einem evidenten Irrtum, da sie
eine von einer späteren Hand herrührende Federprobe fJ."Y)Vl fJ.<Xtl}>lvilcxTLwvo~ 1)1)'' t als
Menologemdatierung von PRK 108 werteten: vgl. 0. KRESTEN, Marginalien zur
Geschichte von Ioannina unter Kaiser Andronikos III. Palaiologos. 'Hnet(!W<txa
X(!ovtxa 25 [1983) ll6f. mit tdv. 20). - Keine Überlegungen zu dem so langen
Aussetzen der Registerführung zwischen April1331 und Juli 1337 bei DARROUZES,
Registre; die Frage, ob sich in diesem Faktum ein allgemein(Yf "Geschäftsrückgang"
im Urkundenwesen des Patriarchats von Konstantinopel widerspiegelt (aus diesen
2
18 Einleitung I. Kodikologie 19
I:nr:l- eine entRcheidende Bedeutung bei der Rekonstruktion des logischen Studien stellte die Tatsache eine unschätzbare Hilfe dar ,
ursprünglichen Aussehens des Registers und damit bei der Festlegung daß die Leitung der Handschriften- und Inkunabelsammlung der
jener Abfolge zu, in welcher die registrierten Texte in der Edition Österreichischen Nationalbibliothek eine Generalrestaurierung des
anzuordnen sind4. Bei der Durchführung der entsprechenden kodiko- (~od. Vind. hist. gr. 47 in Angriffnehmen ließ" und dabei die Erlaubnis
erteilte, den Einband des Codex abzulösen. So war es möglich, die
.Jahren sind keine originalen Patriarchenurkunden erhalten; es gibt auch so gut wie einzelnen Lagenhefte Stück für Stück zu reinigen und dabei auf ihren
keine sicheren Anspielungen auf einmal existierende Dokumente der Patriarchats
genauen Aufbau hin zu untersuchen. Diese Arbeiten wurden von
kanzlei), bleibt unbeantwortbar. Vielleicht ist zumindest das Ausbleiben der Regi
strierung von synodalen Prozeßurteilen in den letzten Amtsjahren des Esaias und Frau lVIag. art. Gerda lVIojesch vom Institut für Restaurierung der
in den ersten des Ioannes XIV. Kalekas darauf zurückzuführen, daß justindiesen Österreichischen Nationalbibliothek und vom Unterzeichneten ab
Zeitraum die I<~insetzung des obersten Richter·kollegiums der x()(&oALxot xpL-r()(( durch Februar 1982 durchgeführt. Es liegt auf der Hand, daß dabei eine
Kaiser Andronikos III. Palaiologos fällt und daß dieses neue Gremium eine Anzahl
Zahl wertvoller neuer Erkenntnisse gewonnen werden konnte, die
von Zivilprozessen an sich gezogen haben könnte, die ansonsten vor dem Patriarchen
kaum oder überhaupt nie zu erzielen gewesen wären, hätte der Cod.
und der Synode verhandelt worden wären (a uffälligerweise setzen im Register die
synodalen Prozeßurteile nach der Bestechungsaffäre und dem Sturz der X()(·&oALxot Vind. hist. gr. 47 ausschließlich in gebundenem Zustand untersucht
xpL-r()(c im .Jahre 1337 wieder ein); vgl. dazu die Vermutungen bei 0. KRI~STEN, Ein werden müssen6. Gleichzeitig ergab sich im Rahmen der Restaurie
Indizienprozeß gegen die von Kaiser Andronikos III. Palaiologos eingesetzten
rungsarbeiten die Möglichkeit, den durch zahlreiche manipulative
X()(·&oALxot xpL-r()((, in: Fontes Minores IX, hrsg. von L. BURUMANN (Forschungen zur
Eingriffe verunklärten ursprünglichen Zustand der gesamten Hand
byzantin·ischen Rechtsgeschichte 19). Prankfurt 1993, 317, A. 56. - Ein weiteres
bemerkenswertes Faktum liegt darin, daß ab dem Zeitpunkte, ab dem sich wieder schrift7 von neuem stärker zu betonen - etwa durch Anfaserung
synodale Prozeßurteile im Patriarchatsregister von Konstantinopel finden (PRK
ll2 von Februar 1338 in der Angelegenheit eines Streites zwischen zwei Klerikern
des Bistums Hexamilion und dem Bischofvon Hexamilion), diese nicht mehr in der (von ihnen-zum Teil fehlerhaft-rekonstruierten) chronologischen Anordnung
unter dem Patriarchen Esaias dominierenden "protokollarischen" Form (mit f<~in zu publizieren, läßt sich heute aus methodischen Gründen nicht mehr vertreten.
gangsdatierung [Monat, Wochentag, Indiktionl , Ort der Tagung unter dem Vorsitz 5 V gl. die Ankündigung in PRK I 46, A. 2. ----Der Direktion der Handschriften
des Patriarchen, volle Nennung der Sitzungsteilnehmer [mit der Schlußformel und Inkunabelsammlung der Österreichischen Nationalbibliothek sei für dieses
r
7t()(pLO"T()([LEVWV }{()(l &so<pLAEcmhwv OE0"1tOTLXWV &pz6v-rwv] vgl. z. B. PRK 103, 1-ll] bzw. großzügige Entgegenkommen an dieser Stelle bestens gedankt.
mit abschließender -r()(ÜT()( tt()(psxßA1J&ev-r()(-Formel [mit Datierung nach Weltjahren] 6 Aus diesem Grund wird im folgenden weitgehend davon Abstand genommen,
[v gl. z. B. PRK 103, 63-661) ergehen, sondern in einer einfacheren, die in der Regel gegen jene Ausführungen bei DARROCZF~S, Registre (vgl. besonders seine "F~tude
mit der Narratio (Vorbringen der klagenden Partei u. dgl.) beginnt (und die als pah\ographique" [S. 7ff.]), zu polemisieren, die durch die Resultate der vorliegenden
solche schon während der Amtszeit des Ioannes XIII. Glykys vorherrschte; vgl. z. B. kodikologischen Untersuchung überholt werden. Eine derartige Kritik wäre zu billig
PRK9). und verstieße außerdem gegen das Gebot der wissenschaftlichen Redlichkeit: Da
a Fast das gesamte f. 1:37r wird von PRK 174 (DAR. Reg. 2305) und PRK 175 DARROUZES den Cod. Vind. hist. gr. 4 7 nur als gebundene l~inheit studieren konnte,
(DAR.l~eg. 2306), beide vom Dezember 1a48, eingenommen (zur Frage des korrekten gibt es schlichtweg keine "Waffengleichheit" zwischen der Basis seiner Beobachtun
zeitlichen Ansatzes des Testaments des Patriarchen lsidoros l.[f . l26v-129"; Pl~K gen und der Grundlage, auf welcher der Unterzeichnete aufbauen konnte.
156j, das auf Februar 1350 datiert ist, vgl. die Diskussion unten, S. 63 ff.); im 7 Die durchgeführten Untersuchungen beschränkten sich begreiflicherweise
untersten Sechstel von f. 137r folgt der vierzeilige Registerführungsvermerk des nicht auf die f. 84 v -la7r, die für den vorliegenden Band interessant sind, sondern
(ersten) Patriarchats des Kallistos I. (PRK 176; MM I 295; 10. Juni 1350); daran dienten auch dazu, die kodikologischen Ergebnisse, die im Vorspann zum ersten
schließen sich (auf f. 137v) PRK 177 (vgl. DAR. Reg. 2315; MM I, Nr. 132) vom Band der Neuausgabe festgehalten worden waren, einer nochmaligen Überprüfung
September 1350 und der Beginn von PRK 178 (DAR. Reg. 2317; MM I, Nr. 133; zu unterziehen, bzw. dazu, die kodikologischen Grundlagen für den kommenden
ebenfalls vom September 1350). dritten und vierten Band unserer kritischen Edition zu legen (die Resultate der
4 Nach wie vor gilt der Grundsatz, daß sich unsere kritische Neuausgabe des letzteren Bemühungen sollen zur Entlastung der künftigen Einleitungen von PHX
Patriarchatsregisters bemüht, die im Register enthaltenen Dokumente in jener Ill und PRK IV als eigener Beitrag in einem in Vorbereitung befindlichen zweiten
Iteihenfolge zu drucken, in der sie sich im - ungestörten - Originalzustand der Band der "Studien zum Patriarchatsregister von Konstantinopel" [hrsg. von
Handschrift befanden (soweit dieser noch erkennbar ist); der in der editio princeps H. HUNGER im Rahmen der "Sitzungsberichte" der phil.-hist. Klasse der Österrei
von MIKLOSICH und MüLLER unternommene Versuch, die einzelnen Texte in einer chischen Akademie der Wissenschaften] publiziert werden). Von einer ebenfalls
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20 Einleitung
I. Kodikologie 21
jener minimalen, bis auf wenige, tief in der Bindung steckende Reste
begonnen hat, in das alle Dokumente bis zum l•~nde des ersten Patriarchats des
kaum sichtbaren Papierstreifen, die von einst vorhandenen, später Philotheos Kokkinos eingetragen wurden (vgl. den entsprechenden Hin weis [ PRK
aber aus dem Codex herausgeschnittenen Folien übriggeblieben sind. I 49J auf das in den f. l--158 [ abzüglich des verseb~ten f. 144: s. PRK l 49. A. 8]
Zwar galt dabei jedes nur erdenkliche Bemühen dem Ziele, schon ausnahmslos auftretende Kronen-\Vasserzeichen). Xatürlich wurden an dieser ge
bundenen Einheit, die ursprünglich mehr aiR 200 Blätter gezählt haben muß, im
vom optischen Befund her striktest zwischen originalem Bestand und
Laufe der Zeit (gewiß auch noch vor dem Ende des ersten Patriarchats des Philotht•os
restaurativer Ergänzung zu differenzieren, um auch in Zukunft eine Ic a. November 1:1541) versehiedene manipulative Eingriffe vorgenommen, vor allem
klare Unterscheidung zwischen den beiden Schichten zu gewährlei durch das Herausschneiden von Blättem---sei es dolo malo mit der gezielten Absicht,
sten8; trotzdem fühlt derUnterzeichnete den Druck der wissenschaft ein bestimmtes registriertes Dokument zu vernichten, sei es in harmloser Gesinnung,
um ein noch unbeschriebenes (oder ein unbeschrieben gebliebenes) Blatt Papier (für
lichen Verantwortung, die darin liegt, daß ein von ihm zwar besten
welche Zwecke auch immer) zu ergattern (die grundsätzlich denkbare Entfer
Wissens und Gewissens, aber möglicherweise doch irrtümlich vorge
nung ganzer Lagen läßt sich angesichts des FehJens einer Lagenzählung für diesen
nommener Eingriff in die Zusammensetzung der einzelnen Lagen Teil des Cod. Vind. hist. gr. 47 bzw. auf Grund des Schicksals, das die Handsehrift
hefte des Cod. Vind. hist. gr. 47 die künftige Forschung in falsche am Beginn des zweiten Patriarchats des Kallistos I. erlitten hat [s . gleich im
folgenden], nicht beweisen). All diese Eingriffe änderten freilich nichts an der
Bahnen lenken und ihr jede Chance nehmen könnte, den einstmaligen
Grundsubstanz des unter Ioannes XIII. Glykys neu begonnenen, gebundenen
Originalzustand der Handschrift zu erkennen. Unter diesem Ge
ltegisterbandes; diesem schlug erst am Anfang des zweiten Patriarchats des Kalli
sichtspunkte wurden die aufgelösten Lageneinheiten des Cod. Vind. stos I. seine Stunde: Wie an anderer Stelle gezeigt werden konnte (0. KRI<;STK\', Der
hist. gr. 4 7 einer mehrmaligen sorgfältigen Überprüfung unterzogen sogenannte "Absetzungsvermerk" des Patriarchen Ioannes XIV. Kalekas im Patri
- mit ein Grund für den doch etwas größeren zeitlichen Abstand, archatsregister von Konstantinopel [Cod. Vind. hist. gr. 47, f 116v], in: Bu~c<v-:-w,;.
Festschrift für Herbert HUNGER zum 70. Geburtstag. Dargebracht von Schülern
der zwischen dem Erscheinen des ersten und des vorliegenden zweiten
und Mitarbeitern, hrsg. von W. HüRANDNEH-J. KODER-0. KRESTK\r-E. TRAPP.
Bandes der Neuausgabe des Patriarchatsregisters von Konstan Wien 1984, 214-216; s. jetzt auch 0. KRESTEN, Fünfnachgezeichnete Metropoli
tinopel liegt. tenunterschriften aus der ersten Amtsperiode des Patriarchen Philotheos Kokkinos
im Patriarchatsregister von Konstantinopel, in: Franz Miklosich [Miklosic ]. Xeue
Die neuen Erkenntnisse, die erst durch die Auflösung des Cod.
Studien und }1aterialien anläßlich seines 100. Todestages, hrsg. von W. LUKAX [=
Vind. hist. gr. 47 in einzelne Lagenhefte möglich wurden, bedingen,
Östen·eichische Osthefte :13 (1991), Sonderheft]. Wien 1991, 170--172), wurde damals
um nach diesen einleitenden Erklärungen in medias res überzugehen, die Bindung des von Ioannes XIII. Glykys so umsichtig angelegten Codex aufgelöst
unter anderem auch eine Revision dessen, was im ersten Band der - mit dem eindeutigen Zwecke, einige der unter dem ersten Patriarchat des
kritischen Edition des Patriarchatsregisters zum Umfang und zur Philotheos Kokkinos registrierten Dokumente zu vernichten. Die Folien, auf denen
sich die "anstößigen" Texte befanden, wurden nicht nur sorgsam herausgeschnitten,
Zusammensetzung der letzten unter dem Patriarchat des Esaias
sondern darüber hinaus, wohl zur Verschleierung dieses Eingriffes, mit anderen
beschriebenen Lage (f. 77-839; 13. Lage) ausgesagt worden war10: Einzelblättern zu neuen (künstlichen) Bifolien zusammengeklebt (vgl. die photo
graphischen Belege derartiger Manipulationen bei KRESTEN, Absetzungsvennerk,
Abb. I, und bei DJms., Metropolitenunterschriften, Abb. 1 aufS. 195); die Frage,
notwendigen Generalrestaurierung des Cod. Vind. hist. gr. 48 (mit dem Ziel einer ob bei dieser Gelegenheit auch unter Umständen noch vorhandene Leerseiten am
kodikologischen Vorbereitung der kommenden Bände V_:__ VIII der ~euausgabe des Ende des von Ioannes XIII. Glykys geschaffenen Bandes eliminiert wurden, läßt
Patriarchatsregist~rs von Konstantinopel) wurde einstweilen aus Zeitgründen Ab sich nicht mit Sicherheit beantworten. Bis zu welchem Zeitpunkt das Patriarchats
stand genommen. register von Konstantinopel in diesem aufgelösten Zustand verblieb, kann nieht mit
8 Auch die wenigen Eingriffe des (eintägigen) Restaurierungsunternehmens letzterGewißheit festgestellt werden --aufjeden Fall bis nach Dezember 1:157, denn
vom Februar 193:1 (vgl. die Bleistifteintragung auff. Ir des Cod. Vind. hist. gr. 47) es ist einsichtig, daß die mit f. 169" einsetzenden "Unterschriftslisten", die im
wurden nach Möglichkeit nicht verwischt (und nur dort rückgängig gemacht, wo sie Zusammenhang mit der von Kallistos I. während seines zweiten Patriarchats
eine evidente Störung des Originalzustandes bedeuteten). eingeleiteten "Disziplinierung" des Klerus von Konstantinopel durch Exarchen
9 So und nicht "f. 84", wie noch in PRK I 58 (-59) angegeben. stehen (vgl. die entsprechende ypa.rp+, des Patriarchen von Dezember 1 :157; DAR. l{eg.
10 PRK I 58-64.-Vollinhaltlich bestätigt fand sich freilich die seinerzeitige 2402; s. auch DAHHOUZES, Registre synodal 26ff.; zu den Listen selbst vgl. H.
Feststellung (PRK I 48ff.), daß man unter dem Patriarchat des Ioannes XIII. HUNGER, Die Exarchenlisten des Patriarchen Kallistos I. im Patriarchatsregister
Glykys mit der vorsorglichen Anlage eines neuen gebundenen-Registerheftes von Konstantinopel, in: Ka.{h)yf,-rpta.. Essays presented to Joan: Ht:SSEY f(H' her soth