Table Of ContentClemens Renker
Business Model
Innovation in Banken
Robustes Geschäftsmodell durch
Kunden- und Mitarbeiterzentrierung
essentials
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Weitere Bände in der Reihe http://www.springer.com/series/13088
Clemens Renker
Business Model
Innovation in Banken
Robustes Geschäftsmodell durch
Kunden- und Mitarbeiterzentrierung
Clemens Renker
Bamberg, Deutschland
ISSN 2197-6708 ISSN 2197-6716 (electronic)
essentials
ISBN 978-3-658-19777-3 ISBN 978-3-658-19778-0 (eBook)
https://doi.org/10.1007/978-3-658-19778-0
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Was Sie in diesem essential finden können
• Ein Verständnis für die Notwendigkeit und Dringlichkeit von Geschäftsmodel-
linnovationen
• Die Gestaltung eines integrativen Wandlungsprozesses als Erfolgsbasis
• Die inhaltlichen Schritte zu einem neuen, wirkungsvollen Geschäftsmodell
V
Vorwort
Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen. Fast schäme ich
mich, mit ihnen zu schaffen.
So singt am Ende des Rheingold am Vorabend der Weltuntergangsoper Ring des
Nibelungen von Richard Wagner der Götterberater Loge.
Eilen die Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie die Privatban-
ken auch ihrem Ende entgegen? Ist ihre Reputation, wie es zahlreiche Umfragen
beim Publikum suggerieren, wirklich schon so tief gesunken, dass man sich schä-
men muss, Mitarbeiter eines Kreditinstituts zu sein? Jedenfalls ist allen klar, dass
die Kreditinstitute in ihrer 200-jährigen Geschichte vor Herausforderungen ste-
hen, die sie bisher noch nicht erlebten. Ihnen geht es ähnlich wie den drei Nornen
in der Götterdämmerung von Richard Wagner, nachdem sie ihr Seil überspannten:
„Es riss!“ „Es riss!“ „Es riss!“, stellten sie entsetzt fest. Sie wissen nicht mehr,
wie der Lauf der Geschichte weitergeht: „Zu End‘ ewiges Wissen! Der Welt
melden Weise nichts mehr.“ In ihrer Not wollen sie nur noch hinab zur Mutter
„Erda“. Manche Kreditinstitute rufen in der Not nach dem Vater Staat gemäß der
Devise „too big to fail“ und „too many to fail“.
Auch viele Kreditinstitute wissen nicht, wie es weitergeht. Zu wuchtig und zu
neu sind die Fragestellungen, als dass sie mit dem althergebrachten Wortschatz
der Bankenwelt zu erklären und einfachen Lösungswegen zu beschreiben wären.
Zu vielfältig sind in Anlehnung an das Gedicht von Puschkin und den Roman
von Dostojewski die „Dämonen“ über dem Bankensystem, als dass viele Banker
noch wüssten, wo sie stehen und in welche Richtung sie sich bewegen sollen. Wir
brauchen für das Bank- und Finanzsystem heute „Neoretiker“, also Menschen,
die als totale Erneuerer, Transformatoren oder Change Manager ein tragfähiges,
zukünftiges Bankwesen gestalten können. Wenn wie im „Ring des Nibelun-
gen“ die alte Welt an ihren Überspannungen, Verstrickungen und vertraglichen
VII
VIII Vorwort
Verwirrungen zugrunde geht und Platz für eine neue Welt macht, so ist auch der
neue Aufbruch für Banken möglich.
Daher beschäftigen wir uns in diesem Buch mit den Fragen, die auch den
Direktor im Vorspiel des Theaters zum „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe
bewegten: „Wie mache ich es, dass alles frisch und neu und mit Bedeutung auch
gefällig sei?“
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung .................................................. 1
1.1 Echte Bankgeschäfte als Basislager ......................... 1
1.2 Relaunch von Vertrauen und Kundenzentrierung .............. 2
2 Existenzbedrohung: Dämonen überall und gleichzeitig ............ 3
2.1 Zentralbankgeld – Gier braucht Nahrung .................... 3
2.2 Zinsspanne – Fische ohne Wasser .......................... 4
2.3 Vertrauen – ist am Anfang vom Ende ....................... 5
2.4 Kompetenzen – von Kopf bis Fuß unzureichend ............... 6
2.5 Provisionen – wie der Spaten im Lehm ...................... 7
2.6 Kosten – zu hoch, zu viele und zu ineffizient ................. 8
2.7 Risiken – mehr als Abweichung von Erwartungen ............. 9
2.8 Haftungskapital – zu wenig und zu weich .................... 10
2.9 Konkurrenz – umzingelt bis zur Ausweglosigkeit .............. 10
2.10 Aufsicht – nervend, aber nötig ............................. 11
3 Forecast: Totalschaden möglich ................................ 13
3.1 Treiber der risikoadjustierten Rentabilität .................... 13
3.2 Betriebsergebnisse reichen nicht ........................... 17
3.3 Überschuldung am Horizont .............................. 18
3.4 Window of Opportunity noch offen ......................... 20
4 Geschäftsmodellinnovation: Partizipativ und diskursiv ............ 23
4.1 Mechanistische Wandlung von Banken
als Rationalitätsmythos .................................. 23
4.2 Widerstände und Hürden auf dem Innovationsweg ............. 24
4.3 Vertrauen in den Wandlungslohn statt Verlustangst ............. 26
4.4 Integrative Gestaltung des Geschäftsmodells ................. 27
IX
X Inhaltsverzeichnis
5 Geschäftsmodellebenen: Erfolgsrelevant und konsistent ........... 31
5.1 Nettonutzen-Differenzierung als Geschäftsmodell-Axiom ....... 31
5.2 Von der Diagnose zu neuen leitenden Vorstellungen ............ 32
5.3 Strategie-Profil für effektive Produkt-/Marktkombinationen ...... 34
5.4 Risikoadjustierte Erlösmechaniken generieren ................ 35
5.5 Effiziente Wertschöpfungsnetze und Prozesse konfigurieren ..... 36
5.6 Erfolgstreibende Unternehmenskultur gestalten ............... 37
6 Perspektiven. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Literatur ...................................................... 43