Table Of ContentJürgen Schiener
Bildungserträge in der Erwerbsgesellschaft
Sozialstrukturanalyse
Herausgegeben von
Stefan Hradil
Jürgen Schiener
Bildungserträge
in der Erwerbs-
gesellschaft
Analysen zur Karrieremobilität
Bibliografische Information Der Deutschen Bibliothek
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Die vorliegende Arbeit wurde vom Fachbereich 02 Sozialwissenschaften,Medien und Sport
der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Jahr 2004 als Dissertation zur Erlangung des
akademischen Grades eines Doktors der Philosophie (Dr.phil.) angenommen.
1.Auflage Januar 2006
Alle Rechte vorbehalten
©VSVerlag für Sozialwissenschaften/GWVFachverlage GmbH,Wiesbaden 2006
Lektorat:Frank Engelhardt
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Umschlaggestaltung:KünkelLopka Medienentwicklung,Heidelberg
Druck und buchbinderische Verarbeitung:MercedesDruck,Berlin
Gedruckt auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier
Printed in Germany
ISBN 3-531-14650-5
FürmeineEltern
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 11
1 Einleitung 13
1.1 ZurPerspektivederUntersuchung . . . . . . . . . . . . . . . . . 13
1.2 Bildung,WeiterbildungundsozialeUngleichheit . . . . . . . . . 15
1.3 ZumweiterenVerlaufderUntersuchung . . . . . . . . . . . . . . 21
2 DieEntwicklungderberuflichenBildungsrenditen 25
2.1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
2.2 ZumStandderForschung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
2.2.1 Konzepte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
2.2.2 Modelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36
2.2.3 Ergebnisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
2.3 DatenundKlassifikationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
2.4 EmpirischeAnalysen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
2.4.1 DerWandelvonBildungs-undBerufsstruktur. . . . . . . 53
2.4.2 DieEntwicklungderabsolutenBildungsrenditen . . . . . 59
2.4.3 DieEntwicklungderrelativenBildungsrenditen . . . . . . 63
2.5 ZusammenfassungundAusblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
3 IndividualisierungderKarrieremobilität? 83
3.1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
3.2 HypothesenzurEntwicklungderKarrieremobilität . . . . . . . . 85
3.2.1 KarrieremobilitätimIndividualisierungsprozess . . . . . . 85
3.2.2 ArbeitslosigkeitundKarrieremobilität . . . . . . . . . . . 88
3.3 DatenundMethoden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
3.3.1 DatengrundlageundKlassifikation . . . . . . . . . . . . . 90
3.3.2 ModellezurMessungsozialerMobilität . . . . . . . . . . 93
3.4 EmpirischeBefundezurKarrieremobilität . . . . . . . . . . . . . 100
3.4.1 Erwerbstätige . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 100
3.4.2 Erwerbspersonen(ErwerbstätigeundArbeitslose). . . . . 114
3.5 ZusammenfassungundSchlussfolgerungen . . . . . . . . . . . . 121
8 Inhaltsverzeichnis
4 SozialeUngleichheitimZugangzurberuflichenWeiterbildung 127
4.1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 127
4.2 ArbeitsmarktsegmentationundberuflicheWeiterbildung . . . . . 132
4.2.1 GrundlagenderSegmentationstheorien . . . . . . . . . . 133
4.2.2 DieTheoriedesdualenArbeitsmarkts . . . . . . . . . . . 134
4.2.3 DasISF-KonzeptdesdreigeteiltenArbeitsmarkts . . . . . 138
4.2.4 ArbeitsmarktsegmenteinderempirischenForschung . . . 142
4.3 DatenundKonzepte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
4.3.1 Datenbasis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
4.3.2 BeruflicheWeiterbildungimSOEP . . . . . . . . . . . . 146
4.3.3 DieSelektionderUntersuchungsgruppen . . . . . . . . . 152
4.4 StrukturenundEntwicklungenderWeiterbildungsungleichheit . . 156
4.4.1 BivariateAnalysen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
4.4.2 MultivariateAnalysen:Strukturen . . . . . . . . . . . . . 174
4.4.3 MultivariateAnalysen:Entwicklungen . . . . . . . . . . 182
4.5 ZusammenfassungundAusblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . 186
5 BeruflicheWeiterbildungundKarrieremobilität 195
5.1 Einführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 195
5.2 ZurTraditionundzumStandderForschung . . . . . . . . . . . . 197
5.2.1 DieStatuserwerbsforschung . . . . . . . . . . . . . . . . 197
5.2.2 DieLebensverlaufsforschung . . . . . . . . . . . . . . . 202
5.3 DatenundMethoden . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 205
5.3.1 DatenbasisundUntersuchungsdesign . . . . . . . . . . . 205
5.3.2 RegressionsverfahrenfürkategorialeMobilitätsmodelle . 207
5.4 EmpirischeAnalysen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
5.4.1 Tabellenanalysen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
5.4.2 Multinomial-konditionaleLogitmodelle . . . . . . . . . . 220
5.4.3 KumulativeLogitmodelle . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
5.5 ZusammenfassungundAusblick . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
6 Schluss 239
6.1 ZusammenfassungderempirischenErgebnisse . . . . . . . . . . 239
6.2 AusblickaufdenzukünftigenForschungsbedarf . . . . . . . . . . 250
6.3 AbschließendeBewertung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 256
Inhaltsverzeichnis 9
A ZusätzlicheAbbildungenundTabellen 261
Abbildungsverzeichnis 279
Tabellenverzeichnis 281
Literaturverzeichnis 285
Vorwort
D
ASThema»Bildung«istindenletztenJahrenwiederinsZentrumdesöffent-
lichenunddeswissenschaftlichenInteressesgerückt.ImZeitalterderGloba-
lisierungbeschleunigtsichderStrukturwandelinderArbeitswelt.Bildunggiltals
wichtigsteRessourceimWettbewerbumProduktionsstandorteundArbeitsplätze.
AllerdingsistdieallgemeineundberuflicheErstausbildungheuteimmerweniger
in der Lage, den wachsenden und sich rasch verändernden Qualifikationsbedarf
zu decken. Stattdessen gewinnt die berufliche Weiterbildung an Bedeutung. Das
Prinzipdes»lebenslangenLernens«scheintsichindermodernenErwerbsgesell-
schaftmehrundmehrdurchzusetzen.DochwelcheFolgenhabendieseEntwick-
lungenfürdieKarriereprozesseaufdemArbeitsmarktundfürdasVerhältnisvon
BildungundBeruf?
Diese Frage beschäftigt mich bereits seit den 1990er Jahren. Mein Interesse
wurdevonProfessorDr.Dr.h.c.StefanHradilinseinenSeminarenzursozialen
Ungleichheitgeweckt.IneinemPraktikumimForschungsbereich»Bildung,Ar-
beitundgesellschaftlicheEntwicklung«amMax-Planck-InstitutfürBildungsfor-
schunginBerlinhabeich1996dieerstenErfahrungenmitempirischenAnalysen
zumThemagesammelt.Dabeiwurdemirdeutlich,dassesindiesemForschungs-
gebietspeziellerMethodenkenntnissebedarf.NachdemichnunselbsteinigeWei-
terbildungsveranstaltungen zur statistischen Datenanalyse am Zentralarchiv für
empirischeSozialforschunginKölnbesuchenkonnte,hatmichdasThemawie-
dergepackt.
DievorliegendeArbeitzudenneuerenEntwicklungsprozessenzwischenBil-
dung und Beruf ist während meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter
amInstitutfürSoziologiederJohannesGutenberg-UniversitätinMainzentstan-
den.IndieserZeithabeichvoneinerganzenReihevonMenschenUnterstützung
erfahren.ZuallererstmöchteichmichbeimeinemDoktorvaterProfessorDr.Dr.
h.c. Stefan Hradil für das Vertrauen bedanken, das er in mich gesetzt hat. Be-
sondererDankgiltauchProfessorDr.PeterPreisendörferfürdieGeduld,meine
Ideen anzuhören und sie mit mir zu diskutieren. Er hat großen Anteil am Zu-
standekommendieserArbeit.MeinerFrauHeikeSchienerdankeichherzlichfür
den Rückhalt, den sie mir gegeben hat, wenn ich zwischenzeitlich den „Faden“
verlorenhatte.