Table Of ContentMarkus Rohde
Markus Rittenbruch
Volker Wulf
Herausgeber
Auf dem Weg
zur virtuellen Organisation
Fallstudien, Problembeschreibungen,
L6 sung skonzepte
Mit 37 Abbildungen
und 5 Tabellen
Physica-Verlag
Ein Unternehmen
des Springer-Verlags
Dipl.-Psych. Markus Rohde
AGENDA CONSULT GmbH
GMD-TechnoPark
Rathausallee 10
D-53757 Sankt Augustin
[email protected]
Dipl.-Inf. Markus Rittenbruch
Universitat Bonn
Institut fUr Informatik III
RomerstraBe 164
D-53117 Bonn
[email protected]
Dr. Volker Wulf
GMD - Forschungszentrum Informationstechnik GmbH
Institut fUr Angewandte Informationstechnik (FIT)
Schloss Birlinghoven
D-53757 Sankt Augustin
volker. [email protected]
ISBN-13: 978-3-7908-1378-4 e-ISBN-13: 978-3-642-93644-9
DOl: 10.1007/978-3-642-93644-9
Die Deutsche Bibliothek - CIP-Einheitsaufnahme
Auf dem Weg zur virtuellen Organisation: Fallstudien, Problembeschreibungen, Uisungskon
zepte I Markus Rohde ... (Hrsg.). - Heidelberg; New York: Physica-Verl., 2001
ISBN-13: 978-3-7908-13784
Dieses Werk ist urheberrechtlich geschiitzt. Die dadurch begriindeten Rechte, insbesondere die
der Ubersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags, der Entnahme von Abbildungen und Tabellen,
der Funksendung, der Mikroverfilmung oder der Vervielfattigung auf anderen Wegen und der
Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur auszugsweiser Verwertung,
vorbehalten. Eine Vervielfattigung dieses Werkes oder von Teilen dieses Werkes ist auch im
Einzelfall nur in den Grenzen der gesetzlichen Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes der
Bundesrepublik Deutschland vom 9. September 1965 in der jeweils geltenden Fassung zUlassig.
Sie ist grundsatzlich vergiitungspflichtig. Zuwiderhandlungen unterliegen den Strafbestimmun
gen des Urheberrechtsgesetzes.
Physica-Verlag Heidelberg
ein Untemehmen der BertelsmannSpringer Scienee+Business Media GmbH
© Physica-Verlag Heidelberg 200 I
Die Wiedergabe von Gebrauehsnamen, Handelsnamen, Warenbezeiehnungen usw. in diesem
Werk berechtigt aueh ohne besondere Kennzeiehnung nieht zu der Annahme, dass solche Na
men im Sinne der Warenzeiehen- und Markensehutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten waren
und daher von jederrnann benutzt werden diirften.
Umsehlaggestaltung: Erich Kirchner, Heidelberg
SPIN 10794813 88/2202-5 4 3 2 I 0 - Gedruekt auf saurefreiem Papier
Vorwort
Virtualitiit ist zu einem der Schlagworte des beginnenden 21. Jahrhunderts
geworden. Vieles von dem, was heute als virtuell bezeichnet wird, ist dabei realer
als die meisten glauben. Eine Vielzahl von virtuellen Konzepten wie etwa die
virtuelle Hochschule, das virtuelle Shopping Center oder die virtuelle
Organisation basieren auf realen Dienstleistungen.
Als virtuell wird in der Regel der tiber die Nutzung von Informationstechnologie
(IT) realisierte Zugang zu diesen Dienstleistungen charakterisiert. Virtualitiit ist
also hiiufig eine Frage der Qualitiit der Schnittstelle zwischen einem Kunden und
einem Anbieter. In virtuellen Organisationen findet sich diese Schnittstelle gleich
mehrfach zwischen Einheiten, welche die Organisation bilden und untereinander
Kunden-Anbieter-Beziehungen realisieren. Wesentliches Merkmal dieser
Schnittstelle ist, im Vergleich zu "alten", bereits lange etablierten virtuellen
Konzepten wie etwa dem Fernsehen, ihre Interaktivitiit. Der Austausch von
Informationen erlaubt die Kommunikation und Kooperation der Beteiligten. Der
Gestaltung dieser Schnittstelle kommt bierbei eine tiberragende Bedeutung bei der
Umsetzung virtueller Konzepte zu.
Der Begriff der Virtualitiit hat eine lange Tradition in der Informatik. Eine erste
Verwendung erfuhr der Begriffim Zusammenhang mit virtuellem Speicher, einem
Konzept, die Speicherkapazitiit des Arbeitsspeichers durch die temporiire Nutzung
des groJ3en, aber langsamen Hintergrundspeichers auszuweiten. Leistungsfiihigere
Systeme sowie neue Ein- und Ausgabemedien ermoglichten zum Ende der 80er
Jahre hin die Entwicklung der virtue lien Realitiit, welche erfolgreich im Bereich
der Simulation sowie fUr komplexe Planungsaufgaben (z. B. in der Arcbitektur)
eingesetzt wird. Virtuelle Maschinen, wie die "JAVA virtual machine", markieren
den Beginn einer Entwicklung hin zu plattformunabhiingigen Programmier
sprachen. Neue Organisationsformen wie die virtuelle Universitiit oder die
virtuelle Organisation sind ohne Informationstechnologie undenkbar. Sie setzen
die Existenz einer Vielzahl von Systemen und Konzepten voraus, die ihren
Ursprung in der angewandten Informatik haben. Verteilte Systeme, Datenbank
anwendungen, Groupware und Web-basierte Systeme sind nur einige der
Technologien, die bier zum Einsatz kommen.
Die Beziehung zwischen virtuellen Organisationsformen und der Informatik ist
dabei durchaus wechselseitig. Die neuartige Struktur und FlexibUitiit derartiger
Organisationsformen stellt die Informatik in vielerlei Hinsicht vor
Herausforderungen. Konzepte wie Interoperabilitiit und Verliisslichkeit bekommen
vor dem Hintergrund virtueller Organisationen eine neue Qualitiit. Organisationen,
die sich flexibel veriindern, aktives Partnering betreiben, stiindig neue Produkte
entwickeln und neue Markte erschlieJ3en, beweisen ein Mall an Flexibilitiit, dem
VI Vorwort
viele der heutigen IT- Systeme nicht gewachsen sind. So wird es beispielsweise
notwendig werden, den Einarbeitungs- und Bedienaufwand von Software
drastisch zu verringern.
Eine angemessene Reaktion auf die beschriebene Herausforderung setzt eine
fundierte Analyse voraus. Das Wechselspiel zwischen virtuellen Organisationen
und der dort verwendeten IT ist bisher nur unzureichend untersucht. Der
vorliegende Band bilildelt die Ergebnisse mehrerer Forschungsprojekte, die unter
leitender Beteiligung des Instituts fUr Informatik III der Universitat Bonn in den
letzten drei Jahren durchgefiihrt wurden. Die bier vorliegenden Ergebnisse
dokumentieren Erfolge und Probleme des IT -Einsatzes in virtuellen
Organisationen und geben konkrete Hinweise fUr weiteren Forschungsbedarf. Sie
leisten damit einen Beitrag zu einer verstiirkt anwendungsorientierten Forschung,
welche im Rahmen des fundamental en Wandels bin zur Informationsgesellschaft
in vielen gesellschaftlichen Bereichen eingefordert wird.
Bonn im Januar 2001
Armin B. Cremers
Inhaltsverzeichnis
ARMINB. CREMERS: Vorwort ................................................................................. V
MARKus ROHDE, MARKus RITTENBRUCH und VOLKER WULF:
Auf dem Weg zur virtuellen Organisation -Einleitung ........................................... 1
Teil I: Problemanalysen virtueller Organisationen ..................... ll
KATHRIN M. MOSLEIN:
Die virtuelle Organisation: Von der Idee zur Wettbewerbsstrategie ..................... 13
JOSEF WEHNER:
Projektnetzwerke -Neue Untemehmensstrukturen und neue Qualifizierungen .... 33
MARKus RITTENBRUCH, MEIK POSCHEN, HELGE KAHLER und BETTINA TORPEL:
Kooperationsunterstiitzung in einer teambasierten Virtuellen Organisation -
Eine Langzeit-Fallstudie ........................................................................................ 55
BERNHARD NETT:
Implementierungschancen fUr zwischenbetriebliche Telekooperation-
Zum Einfluss divergierender Vorstellungen fiber Organisationsentwicklung ....... 79
Teil II: Gestaltungs- und Entwicklungsaufgaben
f"ur virtuelle Organisationen ........................................................ 105
BERNHARD NETT, PAUL FUCHS-FROHNHOFENund VOLKER WULF:
Einfiihrung von Telekooperationstechnologie -Implementierungsstrategie
als zwischenbetrieblicher Kontinuierlicher Verbesserungsprozess ..................... 107
BETTINA TORPEL, MARKus RITTENBRUCH und HELGE KAHLER:
Evolving Use of Groupware in einem Dienstleistungsnetzwerk -
Eine Langzeitstudie ............................................................................................. 117
MARKus ROHDE und MARKus WON:
Vemetztes Wissen in verteilten Untemehmen -Wissensmanagement
als zentrale Organisationsaufgabe in einem virtuellen Ingenieurbiiro ................. 133
VIII Inhaltsverzeichnis
Tell ill: Technologien zur UnterstUtzung virtueUer
Organisationen .............................................................................. 169
TOM GROSS:
Flexible Kooperation im Web .............................................................................. 171
GUNNAR STEVENS:
Elektronische Archive in Organisationsnetzwerken -
Neue Erfordernisse fUr die Zugriffskontrolle ....................................................... 195
JOACHIM HINRICHS und TIM REICHLING:
Probleme im Umgang mit gemeinsamen Arbeitsunterlagen
und Dokumenten -
Empirische Studie iiber die Anlagendokumentation eines Hiittenwerkes ............ 223
HARTMUT CHODURA und MATTHIAS KRINGS:
Yom Audiowerkzeug zur integrierten Losung fUr Telekonferenzen ................... 245
MATTHIAS KRINGS und OLIVER STIEMERLING:
Application Sharing -
Erfahrungen und Gestaltungsanforderungen aus dem ORGTECH-Projekt ........... 257
Herausgeber ODd Autorlnnen ..................................................... 273
Auf dem Weg zur virtuellen Organisation -
Einleitung
1 Wohin f"tihrt der Weg?
Der Titel des vorliegenden Bandes beschreibt Wegstrecken einer Entwicklung, die
derzeit in vielen, sehr unterschiedlichen Organisationen beobachtet werden kann
und als deren Leitbild das Konzept der virtuellen Organisation fungiert.
Rahmenbedingungen dieser Entwicklung sind einerseits im market pull, also in
veriinderten Markt- und Umweltanforderungen zu sehen, die im Zuge zunehmen
der Globalisierung Untemehmen, aber auch nicht-profitorientierte Organisationen
(NGOs, internationale und suprastaatliche Organisationen, Interessen- und Bewe
gungs-Netzwerke, Lobbygruppen etc.) in die Richtung neuer, verteilter und flexi
blerer Organisationsstrukturen ziehen, andererseits im technology push, in neuen
vemetzten Informations- und Kommunikationstechnologien und (luK-) Medien,
welche durch ihre Schubkraft die einzuschlagende Richtung oftmals iiberhaupt
erst ermoglichen.
Dabei ist jedoch das oben angesprochene Ziel dieses Entwicklungsweges mit dem
Leitbild der virtuellen Organisation nur sehr kursorisch beschrieben. Was finden
wir am Ende des Weges? Multinational operierende Unternehmen jenseits klassi
scher Konzernstrukturen, regionale Firmennetzwerke, temporare Projektorganisa
tionen, iiberregionale Transfer- und Kompetenzverbiinde, lediglich im Internet
priisente Zusammenschliisse von Interessengruppen und Kampagnenorganisatio
nen, nicht geographisch verortbare aber jederzeit erreichbare Direkt-Dienstleister,
Tele-Universitiiten und riiumlich verteilte Bildungseinrichtungen, organisatorisch
nur lose gekoppeite Spin-Off-Kooperationen, Ausgriindungen und outgesourcte
Profit-Center-Strukturen sind sehr unterschiedliche organisatorische Phanomene,
die oftmals nur wenig gemeinsam haben. Es ist die eigene Reklamation des ge
nannten Leitbildes oder die Perspektive wissenschaftlicher und publizistischer
Beobachter, die diese Phiinomene am Ende der Wegstrecke zur virtuellen Organi
sation angekommen glaubt.
Ein exakt zu beschreibendes Wegziel "virtuelle Organisation" ist jedoch auch
durch die unterschiedlichen Ferngliiser der diversen fachwissenschaftlichen Beob
achter nur vage erkennbar. Eine eindeutige Definition des Konzepts fehlt und je
nach Forschungsperspektive variieren die Blickwinkel und Analyseschwerpunkte:
Informatiker suchen die virtuelle Organisation bevorzugt im Internet, Betriebs
wirtschaftler im Dickicht der Beteiligungs- Strukturen, Organisationswissen
schaftler neben und jenseits klassischer Unternehmensstrukturen und bekannten
Organisationsmodellen, Juristen zwischen gesellschaftsrechtlichen Vertriigen und
2 Markus Rohde, Markus Rittenbruch, Volker Wulf
verfassten Regelwerken. Zudem scheint der Weg selbst bisweilen schon das Ziel
zu markieren. Die Fragen, ob ein bestimmter, aktuell bestehender organisatori
scher Verbund bereits eine virtuelle Organisation darstellt oder erst einen Teil der
Wegstrecke zuriickgelegt hat oder auch die Bestimmung, ob ein sich mitten auf
dem Weg befindliches organisatorisches Gebilde nun in Richtung virtuelle Orga
nisation unterwegs ist oder eher (schon wieder) in die Gegenrichtung hin zu eher
klassischen, traditionelleren Beziehungen und Strukturen, bleibt ohne gilltige
Definition hiiufig unbestimmt.
Trotz der Diversitlit des Begriffes werden unter dem Schlagwort der virtuellen
Organisation Phiinomene erfasst, die mit bisherigen Beschreibungen organisatori
scher Modelle nur unzureichend abgedeckt sind. Es erscheint uns daher sinnvoll,
den Begriff der virtuellen Organisation nach dem Prinzip des ,,kleinsten gemein
samen Nenners" so zu operationalisieren, dass eine Abgrenzung zu anderen Be
grifflichkeiten ermoglicht und wesentliche neue Phiinomene subsumiert werden.
Eine weitgehend akzeptierte Beschreibung defmiert die virtuelle Organisation als
eine Kooperation von rechtlich unabhiingigen Firmen oder Personen, die ihre
Kernkompetenzen zu einer vertikalen oder horizontalen Integration beisteuern und
sich dem Kunden dabei als eine ei..-wge Organisation darstellen. Die Literatur
betont au13erdem die Bedeutung von Informations- und Kommunikationssystemen
sowie das Faktum, dass Hierarchien in virtuellen Organisationen flach und zen
trale Kontrollfimktionen nicht etabliert sind. Die meisten Autoren geben an, dass
die virtuelle Organisation nur fUr eine begrenzte Zeit errichtet wit'd, und dass die
Mitgllederemer-Virtuelien Organisation gewohniich geographisch verteilt sind
(z. R"KemmerundGiHessen 1999; Mertens et al. 1998; Picot et at. 1996). Einen
guten Uberblick fiber die verschiedenen Definitionen und die Beziehungen von
virtuellen Organisationen zu Netzwerken, Joint Ventures, strategischen Allianzen,
Agile Enterprises, Value-adding Partnerships oder Clan Organizations geben
Arnold und Hiirtling (1995) und Strausak (1998). Ein theoretischer Ansatz zu
virtuellen Organisationen, der eher in der klassischen Organisationstheorie als in
der betriebswirtschaftlichen oder Informationssystemtheorie wurzelt, stellt einen
idealen Typus der virtuellen Organisation dem idealen Typus einer biirokratischen
Organisation im Sinne Webers gegenfiber. In einer solchen idealtypischen virtu
ellen Organisation werden Dateien elektronisch verwahrt, Kommunikation findet
mittels Computern statt und klare externe Grenzen der Organisation sind schwer
zu ziehen (Nohria und Berkley 1994). Laut Travica (1997) unterscheidet sich eine
virtuelle Organisation von einer adhocratischen Firmeneinheit ("adhocratic corpo
rate unit" nach Mintzberg 1983) durch die Wichtigkeit der riiumlichen Verteiltheit
und der elektronischen Vemetzung, fiber die die letztere fiblicherweise nicht ver
fUge.
Gemeinsam ist dem hier verwendeten Modell der virtuellen Organisation eine
riiumlich-zeitliche Entgrenzung, die sich in sehr unterschiedlichen Auspriigungen
der folgenden Merkmale manifestiert:
Einleitung 3
• Abkehr von klassischen Organisationsstrukturen und -prinzipien, in denen
innere Ordnung formal fest definiert ist,
• "grenztiberschreitender" Zusammenschluss iiber Organisations- und Firmen
grenzen hinweg,
• zeitliche Instabilitat des organisatorischen Gebildes, das sich zusammen
schlieBt, tluide veriindert, erweitert oder reduziert und nach Erreichung des
Organisationszwecks wieder verschwindet,
• Ungleichzeitigkeit kooperativer Prozesse und Beschleunigung organisatori
scher Entwicklungen,
• diumliche Verteiltheit, d. h. Kooperationsstrukturen iiber raurnliche Distanzen
hlnweg,
• Einsatz moderner Kommunikationsmedien zur Kooperation als notwendige
V oraussetzung fUr die Existenz der Organisation.
Mit dem vorliegenden Band mochten wir mit unseren Forschungsergebnissen aus
diversen Fallstudien in unterschiedlichen Organisationen, Branchen und Anwen
dungsfeldern sowie mit Analysen aus verschiedenen wissenschaftlichen Diszipli
nen zur Klarung der oben angesprochenen Fragestellungen beitragen. Die hier
dargestellten Ergebnisse sind in drei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
entstanden, die jeweils von der EU-Kommission und dem Land Nordrhein-West
falen im Rahmen der Forderprogramme ADAPT und QUATRO (ko-) finanziert
wurden. Bei den Vorhaben handelt es sich urn: ORGTECH (Telekooperation fUr
kleine und mittlere Unternehmen), InKoNetz (Integriertes Kooperationsmange
ment in Netzwerkorganisationen) und VERDI (Verteilte Dienstleistungsinnova
tion im Ingenieur- und Architekturbereich). Ziel dieser Vorhaben war es, gemein
sam mit den Anwendungspartnern innovative, organisatorische und technische
Losungen fUr die Grenzen klassischer Unternehmen iiberschreitende Kooperatio
nen zu fmden.
Diese Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wurden yom Projektbereich Soft
ware-Ergonomie und CSCW (Pro SEC) am Institut fUr Informatik III der Univer
sitat Bonn und seinem Spin-Off, der AGENDA CONSULT GmbH, konzipiert und
initiiert. An den wissenschaftlichen Arbeiten waren dariiber hinaus das GMD
Institut fUr Autonome Intelligente Systeme (GMD-AIS, St. Augustin), das Fraun
hofer-Institut fUr graphische Datenverarbeitung (FhG-IGD, Darmstadt), das Tech
nologiezentrum Informatik der Universitat Bremen, die Unternehmungsberatung
MA&T (Aachen) und das Softwarehaus Society (DUren) beteiligt.
Anwendungsfelder der drei Forschungs-und Entwicklungsprojekte waren:
• eine Unternehmensberatung, die sich als virtuelle Organisation versteht und
mit iiber ganz Deutschland verteilten Beratern in unterschiedlichen Rechtsver
haItnissen Dienstleistungen fUr Kunden erbringt,