Table Of ContentElmar Altvater
Kurt Hübner
Michael Stanger
Alternative Wirtschaftspolitik
jenseits des Keynesianismus
Elmar Altvater· Kurt Hübner· Michael Stanger
Alternative Wirtschaftspolitik
jenseits des Keynesianismus
Wirtschaftspolitische Optionen
der Gewerkschaften in Westeuropa
Westdeutscher Verlag
CIP-Kurztitelaufnahme der Deutschen Bibliothek
Altvater, Elmar:
Alternative Wirtschaftspolitik jenseits des
Keynesianismus: wirtschaft!. Optionen d.
Gewerkschaften in Westeuropa/Elmar Altvater;
Kurt Hübner; Michael Stanger. - Opladen:
Westdeutscher Verlag, 1983.
ISBN-13: 978-3-531-11620-4 e-ISBN-13: 978-3-322-83981-7
DOI: 10.1007/978-3-322-83981-7
NE: Hübner, Kurt:; Stanger, Michael:
© 1983 Westdeutscher Verlag GmbH, Opladen
Umschlaggestaltung: Horst Dieter Bürkle, Darmstadt
Satz: R.-E. Schulz, Dreieich
Druck und buchbinderische Verarbeitung: Lengericher Handelsdruckerei, Lengerich
Alle Rechte vorbehalten. Auch die fotomechanische Vervielfältigung des Werkes
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des Verlages.
ISBN-13: 978-3-531-11620-4
Inhaltsverzeichnis
Vorwort . .................................. . 9
1. Kapitel: Das Grundproblem alternativer Wirtschaftspolitik:
Vom Keynesianismus zum Postkeynesianismus . .. 13
2. Kapitel: Struktur und Entwicklung der Weltwirtschaft als Rahmen für
alternative Wirtschaftspolitik. . . . . . . . . . . . . . . . 29
2.1. Eine Vorbemerkung zum Begriff "Weltmarkt" . . . . . . 29
2.2. Die 70er Jahre: Die vierte Große Depression in der Geschichte des
Kapitalismus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 31
2.3. Ökonomische Strukturverschiebungen auf dem Weltmarkt. . . . . .. 43
2.4. Die politischen Institutionen der Weltmarktinterdependenzen: Das
Weltwährungssystem von Bretton Woods. . . . . . . . . . . . . . . . . .. 47
2.5. Die weltwirtschaftlichen Probleme der 70er und 80er Jahre ...... 55
2.5.1. Die Preissteigerungen des Erdöls und die Probleme des
"Recycling" der Petrodollars. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 55
2.5.2. Monetäres Recycling über Eurogeld- und -kreditmärkte . .. 62
2.5.3. Das besondere Problem der Verschuldung der nicht-erdöl-
produzierenden Entwicklungsländer. . . . . . . . . . . . . . .. 66
2.5.4. Auswirkungen der "neuen internationalen Arbeitsteilung". 69
2.6. Versuche zur Regelung der internationalen Wirtschafts-und Währungs-
beziehungen in den 70er Jahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 74
2.6.1. Flexible Kurse sind keine Lösung. . . . . . . . . . . . . . . . .. 74
2.6.2. Regionale Lösungen für die Probleme des Währungssystems:
Das Europäische Währungssystem (EWS) . . . . . . . 75
2.7. Wirtschaftspolitik unter den "neuen" Weltmarktstrukturen . . . . . .. 78
3. Kapitel: Ökonomische Entwicklung und Wirtschaftspolitik In den 70er
Jahren .............................. ....... 81
3.1. Abflachung der Wachstumsraten der Produktion - ein Trendbruch
in der kapitalistischen Entwicklung .... . . . . . . . . . . . . . . . . .. 81
3.2. Zur Entkoppelung von Produktions- und Beschäftigungssystem . . .. 94
3.2.1 Zum Verhältnis von Produktivitäts- und Produktions-
wachstum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
3.2.2. Stagnierende Akkumulation und technischer Fortschritt 98
3.2.3. Freisetzungsdynamik und Kompensation .......... . 105
6 Inhaltsverzeichnis
3.3. Krise und Arbeitsmarkt ............. . 109
3.3.1. Strukturdefekte des Arbeitsmarktes als Ursache von Arbeits-
losigkeit? ............................. 115
3.3.1.1. Das Job search and labor turnover-Modell. . 116
3.3.1. 2. Zur Theorie segmentierter Arbeitsmärkte .. 117
3.3.2. Arbeitslosigkeit und Gewerkschaften ..... . 123
3.4. Die Reaktionen der staatlichen Wirtschaftspolitik:
Vom Keynesianismus zur Austerity . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 126
3.4.1. Unterschiede in den gesellschaftlich-politischen Ausgangs-
positionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 126
3.4.2. Die wirtschaftspolitische Praxis in den siebziger Jahren .. " 129
3.4.3. Ökonomische Krise und Staatsverschuldung . . . . . . . . . .. 141
3.4.4. Die Grenzen keynesianischer Stabilisierungspolitik . . . . .. 149
3.4.5. Die "neuen" Politikstrategien an der Wende zu den achtziger
Jahren ..................... 158
3.5. Wirtschaftspolitische Optionen - ein Überblick 162
4. Kapitel: Die Alternativen der Wirtschaftspolitik .... 165
4.1. Zur gesellschaftlichen Dynamik der ökonomischen Krise und den
Implikationen für die Politik der Gewerkschaften ........... " 165
4.1.1. Effizienz als Kriterium der Wirtschaftspolitik? . . . . . . . .. 165
4.1.2. Die ökonomische Krise als Phase gesellschaftlicher Restruk-
turierung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . " 169
4.1. 3. Strategien der sozialen und ideologischen Absicherung
kapitalistischer Krisenbereinigung ................. 171
4.2. Zur Begründung wirtschaftspolitischer Alternativen. . . . . . . . . . .. 174
4.2.1. Zum Stellenwert der Krisentheorie für die Konzipierung
wirtschaftspolitischer Alternativen ................ 176
4.2.2. Gewerkschaftliche Erfahrungs- und Lernprozesse im Verlauf
der Krise. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 178
4.3. Alternativstrategien der Gewerkschaften. . . . . . . . . . . . . . . . . .. 182
4.3.1. Über Keynes hinaus? - Zu den Grenzen quantitativer
Alternativen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 186
4.3.2. Die strukturelle und qualitative Seite von Alternativprojekten 192
4.3.2.1. Strukturpolitik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
4.3.2.2. Nationalisierungen und Vergesellschaftungen 197
4.3.2.3. Kontrolle des Akkumulationsprozesses 201
4.3.2.4. Selektive Arbeitsmarktpolitik . . . . . . . . . . . . 206
4.3.2.5. Verkürzung der Arbeitszeit. . . . . . . . . . . . . . 208
4.3.2.6 Zum Verhältnis von alternativer Wirtschaftspolitik und
"Schattenökonomie" alternativer Produktion ......... 213
Inhaltsverzeichnis 7
4.4. Weltwirtschaftliche Zwänge versus nationalstaatliche Vollbeschäf
tigungspolitik? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 217
4.4.1. Abbau von Arbeitslosigkeit durch Wirkung des Export
multiplikators: Die Position des "Memorandums" . . . . . .. 220
4.4.2. Alternativen der Wirtschaftspolitik zwischen Anpassungs
zwängen und Veränderungschancen: Die Sichtweise von
Esser/Fach/Schlupp/Simonis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 223
4.4.3. Protektionismus und Modernisierungspolitik - ein "linker"
Ausweg aus der Krise? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 224
4.4.4. Wege der Überwindung des "Diktats der Zahlungsbilanz" .. 228
Schlußbetrachtung: Die Herausforderung für Inhalt und Form gewerkschaft-
licher Politik . .. ........................ 235
Literaturverzeichnis .. 238
Verzeichnis der Tabellen
Tabelle 1: Diskomfort-Index . 21
Tabelle 2: Jahresdurchschnittliche Wachstumsraten des Bruttosozialpro-
dukts zu Marktpreisen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 32
Tabelle 3: Bruttoprofite und Ertragsraten in der verarbeitenden Industrie. 41
Tabelle 4: Internationale Wettbewerbsposition . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 45
Tabelle 5: Offizielle Devisenreserven und private Liquidität. . . . . . . . . .. 52
Tabelle 6: Einnahmen der OPEC-Länder und Kassenüberschüsse 1973-1980
in Mrd. Dollar ................................. 57
Tabelle 7: Zusammenfassung der Bilanzen der laufenden Posten von
Regionen in Mrd. US-Dollar (1975-1982). . . . . . . . . . . . . .. 59
Tabelle 8: Leistungsbilanzsaiden ausgewählter Ländergruppen und Länder
in Mrd. US-Dollar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 60
Tabelle 9: Entwicklung des Eurokreditmarktes 1971 bis 1979 (jeweils
Jahresende) in Mrd. US-Dollar. . . . . . . . . . . . . . . . . .. 65
Tabelle 10: Freisetzungen in der Gesamtwirtschaft . . . . . . . . . . . .. 107
Tabelle 11: Entwicklung der durchschnittlich geleisteten Wochenarbeitszeit
in der Industrie ............................... " 108
Tabelle 12: Anteil der Arbeitslosen an den Erwerbspersonen in vH
(1960-1980)-J ahresdurchschnitte ............. . 109
Tabelle 13: Struktur der Arbeitslosigkeit in vH . . . . . . . . . . . . . . . .. 111
Tabelle 14: Staatliche Ausgaben und Einnahmen in Relation zum Brutto-
inlandprodukt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 143
Tabelle 15: Staatliche Zinsausgaben in vH des Bruttoinlandprodukts 146
Tabelle 16: Typisierung von Innovationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . 102
Verzeichnis der Schaubilder
Schaubild 1: Trendbruch in der ökonomischen Entwicklung. . . . . . . . . . .. 82
Schaubild 2: Zur Struktur von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt 95
Schaubild 3: Jahresdurchschnittliche Wachstumsraten der Produktion und
Produktivität in der Industrie (1972-1978). . . . . . . . 97
Schaubild 4: Herabstufungs- und Verdrängungsprozesse im Betrieb . . . . . .. 121
Schaubild 5: Segmentationslinien auf dem Arbeitsmarkt . . . . . . . . . . . . .. 123
Schaubild 6: Die Realisierung wirtschaftspolitischer Ziele des "magischen
Vierecks" in den siebziger Jahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 142
Schaubild 7: Synopse wirtschaftspolitischer Maßnahmen in den siebziger
Jahren ................ . . . . . . 150
Schaubild 8: Wirtschaftspolitische Optionen ........... . 162
Vorwort
Nachdem offensichtlich der Krise nach 1974 mit den herkömmlichen Mitteln keyne
sianischer Nachfragesteuerung nicht mehr beigekommen werden konnte und die Re
gierungen in Westeuropa zu jeweils national spezifischen Varianten einer restrikti
ven Austeritypolitik übergingen, wurde der Ruf nach einer "alternativen Wirtschafts
politik" laut. Sie sollte sowohl effizient im Sinne der Wiederherstellung der Vollbe
schäftigung sein als auch dem Abbau an Sozialleistungen ein Ende bereiten und im
Gegenteil sogar die Ausweitung des Systems der sozialen Sicherung auch als ein Mit
tel der Schaffung von gesellschaftlich sinnvollen und individuell befriedigenden Ar
beitsplätzen benutzen. Insbesondere die Gewerkschaften in Westeuropa sind die
Promotoren von Konzeptionen alternativer Wirtschaftspolitik, unterstützt von so
zial engagierten kritischen Wissenschaftlern. Erst später wurden auch von den Links
parteien, von sozialdemokratischen bis zu eurokommunistischen Parteien, Alterna
tivkonzepte vorgelegt, die - abhold jeglichen revolutionären Pathos - auf struktu
relle Reformen innerhalb des kapitalistischen Systems setzen. An dieser Konstella
tion hat sich bis heute nichts geändert. Projekte alternativer Wirtschaftspolitik wer
den immer wieder auf den neuesten Stand gebracht, doch ihre Realisierung ist ge
genüber der Dampfwalze von restriktiven Maßnahmen und sozialpolitischen Demon
tagen kaum weiter gekommen --- sieht man einmal von Frankreich ab, wo seit Mai
1981 eine Linksregierung im Amt ist, überhäuft von Schwierigkeiten, ihr Programm
durchzuführen angesichts der internationalen Abhängigkeiten in dem hochintegier
ten westeuropäischen Wirtschaftsraum, dem "Europa des Kapitals".
Es kann nicht ohne Bedeutung - geschweige denn ohne Reiz - sein, die Konzep
tionen alternativer Wirtschaftspolitik der westeuropäischen Gewerkschaften auf
dem jeweiligen doch sehr unterschiedlichen nationalen Hintergrund aufzuarbeiten
und die Probleme der Realisierung zu untersuchen. Mit dieser Arbeit ist natürlich
die Erwartung verknüpft, möglicherweise klarer die Realisierungsprobleme zu erken
nen und die Bedingungen benennen zu können, die einer Realisierung alternativer
Wirtschaftspolitik im Wege stehen oder sie begünstigen. Die Erwartung wird hier -
wir sind geneigt zu sagen: natürlich - untertroffen; die Aufarbeitung der Alternativ
projekte der Gewerkschaften und Linksparteien in Großbritannien, Schweden,
Frankreich, Österreich, Italien und der Bundesrepublik Deutschland hat eine Fülle
von Vorschlägen zur Wiederherstellung von Vollbeschäftigung und der weiteren
Entwicklung des Sozialstaats zu Tage gefördert. Doch bleiben die Programme einer
"alternativen ökonomischen Strategie" solange abstrakt, wie sie nicht die Subjekte
ansprechen, die sich für die Realisierung dieser Strategie einsetzen sollen, und wie
sie nicht den Charakter des Staates reflektieren, der im Endeffekt alternative Wirt
schaftspolitik implementieren soll, nachdem er jahrelang gerade das kritisierte
10 Vorwort
Gegenteil gemacht hat. Die Konkretion von Zahlen - staatliche Ausgabenprogram
me, Multiplikatorwirkungen von Investitionssubventionen, Nachfragewirkungen von
Lohnsteigerungen usw. - täuscht sehr leicht darüber hinweg, daß vor dieser Konkre
tisierung wichtige Dimensionen alternativer Wirtschaftspolitik ungeklärt sind.
Wir haben uns daher im folgenden nicht so sehr auf eine synoptische Auflistung
von Forderungen der westeuropäischen Gewerkschaften eingelassen, sondern den
Versuch gemacht, die Probleme der Umsetzung von alternativer Wirtschaftspolitik
zu analysieren. Es ist enttäuschend, daß diese Probleme außerordentlich groß sind;
aber besser ist es, sich auf einen langen Atem einzurichten, als schon bei den ersten
Schwierigkeiten, die sicher auftreten, zu verzweifeln. Dabei hat sich als besonders
vertrackt die nationalstaatliche Abhängigkeit vom Weltmarkt herausgestellt. Der
Mangel der Gewerkschaftsbewegung kommt hier richtig zum Tragen: das Kapital ist
internationalisiert, während die Arbeiterbewegung und ihre Organisationen wesent
lich national operieren. Dies stellt sich selbst noch in Konzepten der alternativen
Wirtschaftspolitik heraus, da in diesen nur in den seltensten Fällen die Frage reflek
tiert wird, wie mit dem "Diktat der Zahlungsbilanz" umzugehen ist. Wir haben aus
diesem Grunde nach den allgemeinen Ausführungen über den Charakter des Über
gangs vom "Keynesianismus" als wirtschaftspolitischem Paradigma zum "Post-Key
nesianismus" im ersten Kapitel ausführlich die Rahmenbedingungen des Weltmarkts
für wirtschaftspolitische (Alternativ)optionen im zweiten Kapitel dargestellt und die
Vermutung nicht von der Hand weisen können, daß sich die Krise seit Mitte der
70er Jahre noch in den 80er Jahren, vermittelt über das internationale Kreditsystem,
verschärfen kann. Im dritten Kapitel wenden wir uns dann der Darstellung der öko
nomisch-politischen Dynamik der Krise in den 70er Jahren in den einzelnen west
europäischen Ländern zu, um daran anschließend den "Paradigmenwechsel" der
Wirtschaftspolitik im einzelnen herauszuarbeiten. Wir zeigen dabei, daß es in diesem
Paradigmenwechsel durchaus keine naturwüchsige Logik gibt, daß vielmehr verschie
dene Optionen offenstehen und deren Realisierung von den nationalstaatlichen
Kräfteverhältnissen abhängig ist. Im vierten Kapitel schließlich werden von dieser
Schlußfolgerung ausgehend die Alternativen der Wirtschaftspolitik dargestellt. Wir
haben dabei auf Einzelheiten der technischen Ausgestaltung verzichtet, da wir nicht
meinen, vor einer Lösung der Grundprobleme alternativer Wirtschaftspolitik - wer
sind die Träger, welches Staatsverständnis ist darin impliziert, wie kann den Zwän
gen des Weltmarktzusammenhangs Rechnung getragen werden? - konkrete und in
einem beschränkten Sinne aktuelle Forderungen auflisten und möglicherweise
durch andere ersetzen zu sollen.
Die vorliegende Studie ist zu einem bedeutenden Teil von der Hans Böckler-Stif
tung gefördert worden. Diese Förderung beschränkte sich nicht auf finanzielle Un
terstützung; sie umfaßte auch die Herstellung eines Diskussionszusammenhangs mit
Kollegen von der Abteilung Wirtschaftspolitik des DGB, dem Wirtschafts- und So
zialwissenschaftlichen Institut und der Hans Böckler-Stiftung selbst. Wir möchten
uns dafür, nicht zuletzt auch für die vielfältigen kritischen Anregungen, aufrichtig
bedanken und hoffen, daß die hier vorgelegten Ergebnisse wenigstens in geringem
Umfang den mit der Förderung gesetzten Erwartungen entsprechen. Wir sind uns
Vorwort 11
natürlich bewußt, daß unsere Ausführungen nicht unmittelbar politisch umsetzbar
sind; aber dies liegt sicherlich auch an der Natur der Verhältnisse.
Dank gebührt den vielen Kolleginnen und Kollegen, die mit uns Teile des Ma
nuskripts diskutiert haben, insbesondere Alex Schubert, der uns half, die Krisen
tendenzen des internationalen Kreditsystems besser zu begreifen, und Jürgen Zatt
ler, der besonders Frankreich betreffende Einzelprobleme bearbeitet hat. Außer
dem stehen wir in der Verpflichtung der Mitglieder des Unterprojekts "Staat, Ak
kumulation, Gewerkschaften" des Forschungsgebietsschwerpunkts "Ökonomie und
Politik in der Bundesrepublik Deutschland" am Fachbereich Politische Wissenschaft
der FU Berlin, die mit ihren kritischen Anregungen nicht gespart haben.
Das Manuskript wäre nicht entstanden, wenn nicht dessen einzelne Teile -
manchmal mehrfach - von Frau Heidrun Linke unter Zeitdruck und doch mit
großer Geduld abgeschrieben worden wären.
Selbstverständlich liegt die Verantwortung für den Inhalt der Studie, für deren
Unzulänglichkeit und Fehler bei den Verfassern.
Elmar Altvater Kurt Hübner Michael Stanger
Berlin, im März 1982