Table Of ContentA l l g e m e i ne
Homöopathische Zeitung,
H e r a u s g e g e b en
den DD. der Medicin
E. W. Gross, F. Hartmann und F. Rummel.
Erster B a n d.
Leipzig, 1833.
B a u m g ä r t n e r s B u ch h a n d 1 u n
J n h a lt d es e r s t en B a n d e s.
No. ^^^
Bekanntmachung des Apothekers Otto in
1 Jnhaltsangabe der Zeitschrift.
daß alle homöop. Arzneien bei ihm zu fin-
Was wir wollen, und wie wir es wollen, von
Dr. Rummel . . . . . . . .. 1 den sind . 24
Ausführliche Anzeige des Schriftchens.- Du trai- Berichtigung 24
tement homoeopathique du Cholera. Pur Literatur 24
D. M. Quin 4 4 Die Homöopathie im Kampfe mit der Cholera.
Einladung zur Theilnahme an der Versammlung Von Dr. Rummel . . . . . . .. 25
homöop. Aerzte in Lpzg., den 10. Aug. 1832 7 Nachtrag zu den Symptomen von Secale cor-
Correspondenz Nachricht auS Berlin (das Dis- nutum. Vou Dr. Hartmann . . .. 27
pensir-Verbot hom. Aerzte in den K. preuß. Fortsetzung der Anzeige des 2ten Heftes der Bi-
Staaten betreffend) 7 bliotheque homoeop. !C. v. Dr. Hartmann 28
Miszellen. (Wirkung der Arzneiverdünnungen Homöopathische Heilung der Cholera zu Raab
auf die Pflanzenwelt von Dr. Rummel. — in Ungarn im J. 1831 von Dr. Bakody.
Oleum Sabinae bringt die verhaltene Men- Excerpirt . , 29
struation wieder zum Vorschein. — Misz. . 8 Correspondenznachrichten und Miszellen . .. 31
Literatur 8 (Thierarzneikunst betreffend, von Dr. Groß
2 Welcher Grad der Potenzirung unserer Medica- mitgetheilt. — Miszellen).
mente dürfte für die Praxis der angemessenste Literatur 32
seyn von Dr. Groß ^ . 9 5 Versammlung des Vereins für homöop. Heilkunst
Heilung einer Cholera, von Dr. Groß . .. 10 in Leipzig, den 10. August 1832 . .. 33
Das erste Gescheinen der Cholera in Merseburg, Etwas über die Krätze, vou Dr. Groß . . 34
von Dr. Rummel . . . . . . .. 11 DaS zweite Erscheinen der Cholera in Merseburg.
Fortsetzung der Anzeige: Du traitement homoeop. (An die Versammlung homöop. Aerzte in Lpz.)
du Cholera ^e. von Dr. Hartmann . . . 13 Von Dr. Rummel 35
Kritik (Annalen der homöop. Klinik von Hart- Bemerkungen von Dr. Groß, über die Wirkung
laub und Trinks, ^^^^ ^. 2^ St. Leipz., 1832( 14 deS Veratrum auf Fliegen 39
Correspondenznachrichten und Miszellen. (Wer hat Bemerkungen deS Herrn Dr. Kretzschmar über
Recht?) 16 die Wirkung der Euphrasia zur Vertreibung
Literatur •. . 16 der Hornhautflecken 40
3 Gesetzgebung hinsichtlich der Homöopathie in den Correspondenznachricht 40
Königl. Preuß. Staaten 17 (AuS einem Briefe deS Herrn Prof. Dr. Roth
Handelte der Preuß. Staat bei Verfügung des in München au den Herrn Dr. Haubold
Selbstdispensirverbotes consequent? Von Dr. in Leipzig).
Groß 18 Literatur 40
6 Meine Gedanken bei Durchlesung des Selbftdis-
Bemerkung über den Error dupli in den Apo-
pensirverbotes vom 31.März l832 vou Hrn.
theken, bei Berechnung der Arbeitskosten . 21
Anzeige des ersten Heftes der Bibliotheque Ho- Dr. Kretzschmar 41.
moeopathique ^^^ von Dr. Hartmann . . 21 Aphoristische Betrachtungen , über die Gaben der
Correspondenznachrichten und Miszellen . .. 23 Arzneimittel, VDH Dr. Trinks. (Annalen der
(Aus einem Schreiben des Dr. Kretzschmar an hom. Kl. HJ., 2, S. 127) vou Dr. Groß 43
Dr. Groß, die Kriebelkrankheit betreffend Kritik über Hartmann's Therapie akuter Krank-
und Beobachtungen über heitsformen (Fortsetzung folgt) . . .. 46
— Miszellen. ^ ^^) Correspondenznachrichten und Miszellen . .. 48
IV
No. . S^^^« No. ^«^^^ ^^^/
Literatur 48 11 Schilderung der Cholera in Daka in Ungarn und
deren Heilung vom 17. September biS 15.
7 Cholera in Merseburg von Dr. Groß . .. 49
Kritik über HartmannS Therapie akuter Krank- Novbr. 1831 ^ ^ ^ 8^
heitsformen (Beschluß) 50 Beobachtungen über die Dulcamara, von Med.
Journalistik. (Archiv für homöop. Heilkunst von Pr. Hrn. Rückert 84
Herrn Medizinalrath Dr. Stapf. XII B. 1. Journalistik. (Bibliotheque homoeopathique ^^.
Heft. (Fortsetzung folgt) . 55 Nr. 3^ ^ ^ . . 85
S NamenSverzeichniß der bis jetzt bekannten homöop. Kritik. (Dr. GaSpariS hom. HauS- und Reise-
Aerzte ^ . ^ 57 arzt; von Dr. Hartmann. 3te Auf|.) . .. 87
Correspondenznachrichten und MiSzellen . .. 88
Wie können die bisher unbekannten Arzneiwir-
^^ Gegenbemerkungen zu den Bemerkungen deS Hrn.
kungen auf die dem praktischen Arzte nütz-
Dr. Kretzschmar in Nr. 9. dieser Blätter von
lichste Art bekannt gemacht werden, von Hrn. ,
Herrn Dr. TrinkS . . ^ ^ ^ . . . 8^
Dr. Röhl .' . 59
Kritik. (Kurze Uebersicht der Wirkungen homöop.
Journalistik. (Archiv für hom; Heilk. Vom Med.
Arzneien ^^. von Dr. Rückert) . . .. 90
R. D. Stapf. ^X^^. ^. 1. Heft. Beschluß) 60
Journalistik. (Annalen der hom. Klinik ^^. 3ter
Bemerkungen. (Kräftige Wirkung der 1500sten
Bd. 3^ Stück) . .. ^ . ^ ^ . . . 93
Schwefel-Verdünnung.— Antipsoricum würde
Urtheil deS Bulletin des Sciences medicales
besser Psoricum heißen 63 über die Homöopathie, von Dr. Rummel . 95
Berichtigung einiger falschen Angaben . .. 63 Aufforderung an hom. Aerzte; von Herrn Dr.
CorrespondenZnachrichten und Miszellen . .. 64
Schweickert ^ ^ 95
Literatur 64
Correspondenznachrichten und MiSzellen . .. 96
9 Erfolgte Eingabe auf ein an den Medizinalrath
(Die hom. Behandlung der Cholera in Mühl-
Hrn. Dr, St. in Berlin von Seiten deS ^. hausen betreffend. —^ Bakody in Raab.
hohen polizei-Präsi^^i ergangeneS Rescript, Berichtigungen über hom. Aerzte).
daS neue DiSpensirverbot betreffend ^^ ^ . 65 Literatur 96
Phosphor gegen böse Brüste, vom Hrn. Dr.E. 66 13 Beiträge zur angewandten pharmakodynamik, von
Cholera. (AuSzug eineS Schreibens. deS Hrn. Dr.
Von G. Jahr. (Belladonna). . ^ ^ ^ 97
Herrmann- in St. peterSburg. an Hrn. Dr.
Kritik. (Organon de Part de guerir etc. Tra-.
M. Müller in Leipzig) G7 duit de l'Allemande par E. G. de Brun-
Lesefrüchte. Mitgetheilt von Hrn. Med. Pr. Rü- now) ^ ^ 102
ckert. (Beobachtungen über daS Mutterkorn). 68 MiSzellen, vom Herrn Dr. Röhl. — Literatur 104
Kritik. (Die homöop. Heillehre in ihren Haupt-
14 praktische Bemerkungen über Behandlung der
Zügen dargestellt von St. R. Dr. von S t .) 69
Wechselfieber; von Hrn. Seidel Wundarzt . 105
Rechnung über Einnahme und Ausgabe deS zur ,
Homöopathische Klinik zu Leipzig; von Dr.
Errichtung einer homöop. Heilanstalt bestimmten
Rummel 108
FondS. Von Dr. Rummel .^ ^ . . . 69
Kritik. (System, alphabetisches Repertorium der
Bekanntmachung deS Herrn Apothekers Otto in
antip. Arzneim. :e. Von Dr. C. v. Bönning-
Rotha, die Fertigung homöop. Apotheken be-
hausen) ^^^ ^ ^ ^ ^ . . ^ ^ ^ ^ 109
treffend ^^ ^ 70
Journalistik, (Ueber die pflichten der Aerzte und
Bemerkungen über die •Anwendung deS Merkurs .
. übet einige ^^^; von Dr. Nikolat (RustS Ma-
in der Zona, vom Hrn. Dr. Kretzschmar . 71
gaz. ^d^ 38. Heft 1.).) . . ^ ^ . ^ 110
Aufforderuug an homöop. Aerzte. Vom Herrn
Correspondenznachrichten und MiSzellen . . . 112
Hofrath Dr. Hahnemann . . ^ ^ . . 72
(Berichtigung und Ergänzung der Tabelle hom.
Kunstanzeige — Literatur ^ ^ ^ ^ . . 72
Aerzte. ^^^^ Bemerkungen auS allöop. Jour-
^ Reflexionen und Beobachtungen im Gebiete der
. nalen von Herrn Dr. Röhl).
Kunst; von dem obern Militärarzte Dr. S.
^^5. Welchen Nutzen gewährt die Homöopathie dem
in K. . ^ ^ ^ ^ ^^ ^ ^ . ^ ^^ ^ 73
Menschengeschlechte; Von Dr. Kretzschmar . 113
Kritik^^ (Die Teplitzer Heilquellen in ihren positi-
Journalistik. (Archiv für die hom. Heilkunst 2^.
ven Wirkungen ^^^ von Dr. Groß( . ^ ^ 75
vom Med. R. Dr. Stapf. B. X^^. H^ 2^^ 116
Journalistik. (Beleuchtung deS homöop. Heilver-
fahrens bei Behandluug ^^^^^. Schanker ^^. Lesefrüchte ^^ • . 119
Von Dr. Rebbi, der Zeit in Rom) ^ ^ ^ 78 Homöopathische praktische Notizen . . .. 119
No. S^^^^
Correspondenznachrichten und Miszellen. (Brief Correspondenznachrichten und Miszellen... 144
aus Karlsruhe vom 6. November 1832). 119 (Cholera und dagegen angewandte Mittel,
Literatur ^ ^ ^ ^ 120 aus einem Briefe. — praktische Beobach-
16 Was ist, Heilkraft der Natur und kann sie ge- tungen., — Nachträgliche Bemerkung über
läugnet werden; von Herrn Dr. Kretzschmar 121 die Einnahme für den Fonds zur hom.
Symptome von Aranea diadema von Dr. Klinik. — Vergiftuug mit Rhus toxico-
Groß 122
Kritik einer Dissertatio homoeopathica (Qune- 19 Kurze praktische Bemerkungen. Mitgetheilt von
stiones de salutari methodi etc. auctore den. Aerzten des Leipziger Local-Vereins. 145
Jul. Schweikert) Kritik. (Meinungen über die Entstehung, das
praktische Bemerkungen; von Med. Pr. Rückert 125 Wesen ^^^ von Dr. Baltz. Berlin 1832). Von
Zur Dulcamara; von Hrn. Dr. Trinks.. 126 Hrn. Dr. T—r 147
Homöopathische praktische Notizen über Secale Correspondenznachrichten und Miszellen... 151
cornutum; von Seidel 127 (Nachträge zu dem Namensverzeichnisse hom.
Correspondenznachrichten und Miszellen... 127 Aerzte. — Hypothese, — Unterstützung
(AuS einem Briefe deS Dr. Jul. Schweickert allöopath. Heilanstalten, von Dr. Röhl. —
in Rußland, an seinen Vater den Dr. Bemerkung über die Bellad; von Dr.
Schweikert in Grimma. — Bemerkung Röhl. — Berichtigung einiger Jrrthümer).
über eine mexicanische Pflanze, Honäcon Literatur.. ^ ^ 152
genannt, als Mittel gegen die Cholera; Kunstnachricht 152
von Groß. — Ehrenbezeigung. — Notiz 20 Kurze praktische Bemerkungen. (Fortsetzung). 153
aus Schweden; von Rummel). Bemerkungen mit Belegen von Herrn Dr.
Literatur 128 Kretzschmar... ^ 156
17 Symptome des Secale cornutum und Bemer- Auch ein Wort zu den Bemerkungen und Ge-
kungen über die Kriebelkrankheit (aus Hufe- genbemerkungen der Hrn. DD. Kretzschmar und
lands Journal, JuniuSheft 1832) von dem TrinkS in Nr, 9 und 12 dieser Blätter; von
Kreis-physikus Dr. Wagner in Schlieben. 129 Hrn. Dr. Gaspary.. ^ ^ .. ^. 159
Beobachtungen über die Wirkungen des Secale Correspondenznachrichten und Miszellen... ^^0
cornutum (auS allöop. Schriften); von Hrn. (Mittheilung eines jungen Mediziners über
Dr. Bethmann 130 eine Vorlesung über Materia medica. —
Kritik. (Brief an Frankreichs Aerzte über die Ho- Beobachtungen bei einer Masernepidemie.
möopathie, von dem Grafen des Gnidi; aus — Epileptische Krämpfe durch Ipecac. ge-
dem Franz. übers. ) von G r o ß . . .. 132 heilt; von Hrn. Dr. Bethmann. — An-
Journalistik. (Annalen der homöop. Klinik von kündigung der Eröffnung der homöop. Heil-
Hartlaub und TrinkS. III B. 4. St. ) .. 135 anstalt in Leipzig).
Correspondenznachrichten und Miszellen., 136 Literatur ^ ^ ^ 160
)Ueber die spezifische Heilkraft deS Rhus toxi- 21 Kurze praktische Bemerkungen ^^. )Fortsetzung) 161
cod. bei Verstauchungen, Vertreten ^^^ — praktische Miszellen. (AuS einem Briefe aus
Homöop. Heilanstalt in Düßelthal bei Dü- Wien an den Dr. Hartmann in Leipzig( > 162
ßeldorf), Journalistik. (Bibliotheque homoepathique
18 Noch einige Worte wegen deS SelbstdispensirenS etc. Tome 1 Nr. 4 1832
homöop. Arzneien; von Hrn. Dr. Kretzschmar 137 Anzeige. (Rechtfertigung des Dr. J. v. Bakody ^
Antwort deS Dr. Groß auf den Brief eines ho- in Raab ^^^) 167
^ möop. Arztes in Schlesien 139 Miszellen; von Herrn Dr. Bethmann. ^ ^ ^68
praktische Beobachtung, die Heilung eineS Haar- 22 Rede deS Herrn Dr. Müller bei der Eröffnung
oder HautwurmS (Vena medinensis) betref- der neu gegründeten homöop, Heil- und Lehr-
fend; von Dr. Groß 140 anstalt . ^ ^ ^ ^ 169
Journalistik. (Annalen der h. Klinik ^^^ Fort- Rede deS Herrn Dr. Schweikert bei Einweisung
setzung von voriger Nummer)... 141 der Funktionarien der Anstalt 171
Berichtigung des Hrn. Dr. Kretschmar, die An- Was heißt allöopathisiren in der Homöopathie,
wendung deSGraphit in rosenartigen Ent- und kann es statt finden? Von Herrn Dr.
zündungen betreffend... ^ ^ . .. 143 Kretzschmar 172
AuSzug eines Schreibens von Hrn. Dr. Anton Einige Bemerkungen über die für die Heilung
Schmit, Leibarzte der Herzogin von Lucca in passendsten Arzneiverdünnungen uud über die
Wien an den Hrn. Hofrath Hahnemann. 143 Wiederholung der^ Gaben; von Dr. Rummel 175
VI
No. Seite No.
Correspondenznachrichten und Miszellen... 176 Vorlesungen, gehalten im Sommer-Semester
(Wirkung der Sepia gegen Fingerwarzen; von 1831 von Dr. I. I. Roth. (Recension). 181
Hrn. Dr. M. Müller. — Wohlthätigkeitssinn Miszellen 184
für die neu errichtete hom. Heilanstalt in (Bemerkung über den Croup; von Herrn Dr.
Leipzig. — Errichtung einer Krankenanstalt Bethmann).
in München). 24 paßt wohl daS arithmetische Progressions-Verhält-
Literatur ^. ^ ^ ^^ 176 niß auf unsere Arzneiverdünnungen oder nicht?
Von Hrn. Dr. Kretzschmar 185
23 Bitte an daS Publikum 177 Cholera bei Jüterbogk von Dr. G r o ß . .. 186
Einige Bemerkungen über die für die Heilung Correspondenznachrichten und Miszellen... 187
passendsten Arzneiverdünnungen und über die )Langdauernde Wirkung des Steinöls; Be-
Wiederholung der Gaben; von Dr. Rummel obachtung des Herrn Oberst von Bock. —
(Fortsetzung) 178 Beobachtungen über die Krätze. — Kleine
Urtheil der Hegel'schen philosophischen Schule über Notizen. — Eingegangene Beiträge zum,
Homöopathie; von Hrn. Dr. Trinks ^ .. ^8^ Fonds der hom. Heilanstalt. — Ehrenbe¬
Ueber die homöop. Heilung der Krankheiten, Zehn zeigung).
A l l g e m e i ne
H e r a u s g e g e b en
von den DD. der Medecin
G. W. Groß, F. Hartmann und F. Rummel.
Leipzig, den 1. Juli 1832.
Inhalts-Angabe der Zeitschrift.
1) Original-Abhandlungen und Uebertragungen aus fremder Literatur.
2) In's Kurze gezogene Ergebnisse geprüfter Arzneien.
3) Kurze interessante Krankengeschichten.
4) Ausführliche Kritik aller im Fache der Homöopathie erscheinenden Schriften und Journale.
5) Auszüge aus interessanten Aufsäßen anderer Zeitschriften, die Bezug auf die Homöopathie
haben.
6) Bibliographie, und endlich
7) Correspondenz-Nachrichten.
W as w ir wollen, und w ie w ir es wollen.
Vielleicht giebt es unter dem Thörichten nichts Thörichteres, als das Erscheinen einer Schrift ent-
schuldigen zu wollen; es kommt mir vor, als wenn jemand für nöthig fände, sein Dasein mit einer Entschul-
digung zu beginnen. Es sei also fern von uns, nur eine Entschuldigung wegen der Vermehrung der homö-
opathischen Literatur um eine neue Zeitschrift anzubringen. Wer lebt, hat das Recht zu leben, und eine Zeit-
schrift, die erscheint, hat das Recht so lange zu erscheinen, als sie kann, d. h. so lange sie Leser findet oder
der Verleger Geld und Papier nicht besser anzuwenden weiß. Nur durch sein Leben und Wirken muß der
Mensch beweisen, daß er nicht umsonst, nicht andern zur Last lebe, eben so eine Zeitschrift.
Allein wir vermögen nicht allein eine Zeitung zu schreiben, wir laden auch andere freundlich ein, mit
uns nach einem Ziele hinzuwirken, wenn sie Kraft und Muth in sich fühlen, das Gute frei als Gutes anzu-
erkennen und dafür thätig mitzuwirken. Wir wissen recht gut, daß die Ansichten und Tendenzen eben so ver-
schieden sind, als die Gaben und Kräfte, werden also volle Freiheit der Meinungen gestatten, sobald nur das
Streben nach Wahrheit dabei nicht in Zweifel zu ziehen ist.
1
Das, was wir also wollen, ist Wahrheit volle Wahrheit, — Wahrheit in den Naturwissenschaf-
ten, vor allem in der Medicin. Das einzige Förderungsmittel dieser Wahrheit ist aber die Sorge dafür, daß
die Medicin eine positive Wissenschaft werde, daß sie alle Speculation, alle phantastischen Träumereien
von sich thue, daß sie nur den Aussprüchen der Beobachtung und des Versuchs vertraue. Uns dünkt es, daß
Hahnemann mit seltner Consequenz diesen richtigen Weg der Forschung eingeschlagen, daß er auf ihm eine
segensreiche, Entdeckung, das homöopathische Heilgesetz, gefunden, dessen Wahrheit sich uns vielfach bewährte,
und wir halten es für eine heilige Pflicht, das einmal erkannte Wahre nicht zu verläugnen und diesen Weg
so lange zu gehen, bis uns nicht ein besserer gezeigt wird.
Alles, was also die Homöopathie fördern, ihre Dunkelheiten und Ungewißheiten
aufklären, ihre Ausübung leichter und sicherer machen kann, alles, was ihre äußern Ver-
hältnisse günstiger zu stellen vermag wird unsere Beachtung verdienen und erhalten. Alles Neue
im Gebiete der Homöopathie, sei es für oder wider sie werden wir möglichst schnell bekannt machen, um
so eine stete Uebersicht des jedesmaligen Standpunktes derselben als Kunst und Wissenschaft zu
geben. Darum soll uns auch das für den Augenblick Interessante, was fordernd oder störend in den Gang
der Entwickelung eingreift, nicht fremd bleiben, und als kurze Notizen und Correspondenzartikel sei-
nen Platz finden.
Einen vorzüglichen Platz werden wir der Literatur aufbewahren und Sorge tragen, daß die Kritik
streng und gerecht das Gute als gut, das Schlechte als schlecht bezeichne, daß sie gleichweit entfernt von einer
gefälligen Lobhudelei wie von einer burschikosen Grobheit ihr Amt verwalte.
Krankengeschichten, wenn sie kurz und nicht langweilig geliefert werden, nur das Wesentliche be-
rühren, und für die Wirkung einer Arznei beweisend sind, müssen offenbar als das sicherste Förderungsmittel
zur Erforschnng der wahren Arzneikräfte angesehen werden indem sie gleichsam das Probeexempel für die Re-
,
sultate, abgeben, welche die Versuche an Gefunden geliefert haben; sie werden also gern von uns aufgenom-
men werden. Fern mögen aber jene nichts beweisenden Erzählungen bleiben, wo man ohne besondere Hilfe
dies und jenes gab, und am Ende nichts gelernt hatte, als daß es nach Monaten doch etwas besser gehe.
Dagegen sind Fälle, wo homöopathisch angezeigte Mittel nichts wirkten, jedenfalls belehrend, wenn sic
nicht einzeln dastehen, sondern in mehrfacher Wiederholung andeuten, daß die Prüfungen an Gefunden hier
einer Täuschung unterlegen haben.
Die Zersplitterung der Arzneimittellehre in vielfachen Schriften ist gewiß für die Praxis mehr
störend, als die dadurch gewonnene schnellere Bekanntmachung fördernd auf die Wissenschaft einwirken kann,
sie wird durch uns nicht noch vermehrt werden. Dagegen werden wir die Resultate der neu geprüften
Arzneien in passenden Auszügen, gleich allem andern Wissenswürdigen der in- und ausländischen
Literatur liefern.
,
Die äußere Stellung der Homöopathie, ihr Verhältniß zu den Regierungen und den allopathi-
schen Aerzten, die sie schützenden oder unterdrückenden Verfügungen werden wir ebenfalls unsern Lesern be-
kannt machen.
Alles Neue fand seine erbitterten und heftigen Gegner und die Homöopathie fand sie in gehäuftem
Maaße; gegen solche Angriffe die Wahrheit zu vertheidigen, können wir nicht von der Hand weisen, und so
werden wir Uns gar oft auf das Feld der Polemik, versetzt sehen. Hier sei aber das Losungswort: Kampf
gegen die Sache, nicht Kampf gegen die Person.
Eine Zeitung kann nicht lange, noch weniger langweilige Aufsätze aufnehmen, die Kürze und Ge-
diegenheit ist eine Hauptbedingung. Mögen die Freunde, die unser Unternehmen durch ihre Arbeiten un-
terstützen wollen, dieß ja bedenken.
Nun noch ein Paar Worte über das Verhältniß unsercr Zeitung zu den schon bestehenden homöopa-
thischen Zeitschriften. Zuerst begegnen wir dem Archiv für homöopathische Heilkunst, das zur Verbreitung
und Ausbildung der Homöopathie so viel beigetragen hat und unter der Leitung seines würdigen Heransgebers
noch lange seegensreich fortwirken möge. Wir dürfen nicht fürchten, mit ihm in Collision zu kommen, da
schon der Name von Zeitung und Archiv die verschiedene Tendenz passend bezeichnet, ja wir haben die si-
chere Ueberzeugung, daß beide Unternehmen fortan das Gute fördernd schwesterlich neben einander fortwandeln
werden, da der Herr Medicinalrath Dr Stapf uns Notizen aus seiner reichhaltigen Correspondenz mitzuthei-
len zugesagt hat und wir nicht gesonnen sind, unsere Mitwirkung dem Archiv zu entziehen.
Die später von Hartlaub und Trinks begründeten Annalen der homöopathischen Klinik haben ihre
innere Einrichtung schon gewechselt, und scheinen in ihrer letzten Gestalt mehr mit dem Archive für
homöopathische Heilkunst rivalisiren zu wollen, so daß wir nicht fürchten dürfen, ihnen durch unser Unterneh-
men störend in den Weg zu treten.
Der wackere Schweickert hat durch seine Zeitung der naturgesetzlichen Heilkunst für Freunde
und Feinde der Homöopathik, die seit dem vierten Bande unter dem veränderten Titel Zeitung der ho-
möopathischen Heilkunst für Aerzte und Nichtarzte fortan erscheint, besonders eine Belehrung des nicht¬
ärztlichen Publikums bezweckt und gewiß in hohem Grade erreicht. Es mußte ihm mehr nm Verbreitung der
homöopathischen Heilkunst und um Ausrottung der gegen sie verbreiteten irrigen Meinungen zu thun sein, da
unser Zweck hingegen hauptsachlich der innere Ausbau der Homöopathie als Kunst und Wissenschaft ist. Wir
dürfen also hoffm, auch hier Hand in Hand jeden nach seinem Ziele wandern zu sehen.
Möge unser Plan gelingen, stets eine Uebersicht des Entwickelungsganges der neuen Heil-
kunst in ihrem ganzen Umfange, zu liefern, alles sie Fördernde und Hemmende schnell zur Kunde der
Leser zu bringen, stets das Wahre von dem Falschen, den innern Werth von dem äußern Scheine zu scheiden,
immer siegreich die Angrisse der Gegner abzuschlagen und ihnen ihre erträumten Triumphe zu entreißen; möch-
ien wir vor allem in unserm mühsame» Streben Anerkennung und hilfreiche Theilnahme finden! —
Im Namen der Redaktion
Rummel.
Beiträge, sie mögen in Originalabhandlungen oder Auszügen bestehen, werden, sofern sie für die
Zeitung passen, gern aufgenommen und durch Anweisungen der Redaktion an die Verlagshandlung anständig
honorirt. Nur bei Critiken findet eine Ausnahme statt, indem wir nur, solche zu liefern beschlossen haben,
auf die von uns ein besonderer Auftrag ertheilt worden ist, um alle Parteilichkeit aus diesem Gebiete mög¬
lichst zu entfernen.. Gern werden wir denen, die es wünschen und die, wir dazu geeignet haltcn, Aufträge er¬
theilen, wenn sie Uns mit ihrer Bereitwilligkeit in diesem Fache zu arbeiten bekannt machen.
Alle Beiträge bitten wir durch Buchhändlergelegenheit, oder wo dle Sache Eile hat, durch die Post
unter der Addresse: An dir Redaktion der allgemeinen homöopathischen Zeitung, im Verlage
der Baumgärtnerschen Buchhandlung in Leipzig, zuzusenden. Wünschenswerth ist es, daß alle Autoren, die
eine baldige Anzeige ihrer Werke in dieser Zeitung wünschen, dieselben auf gleichem Wege uns zukommen lasse».
Die Redaktion.
Indem wir die Begründung der allgemeinen homöopathischen Zeitung unseres Verlags
anzeigen, bemerken wir, daß dieselbe in Nummern uon jedesmal 1 Quartbogen auf f. Velinp.
erscheinen wird. ,
Die Nummern sind an keine feste Zeit gebunden, sondern werden dann ausgegeben
werdeu, wenn sich zur Füllung der Spalten hinlänglich interessanter Stoff angesammelt hat.
Wir hoffen bald im Stande zn seyn, wöchentlich einen Bogen ausgeben zu lassen.
24 Bogen werden jedesmal einen Band bilden, welcher (iuol. aller etwa nöthigen
hinzugehörigen Beilagen) 2 Rlhlr. kostet.
Es ist den Abnehmern nach dieser Einrichtung möglich, mit einem geringen Opfer die
Bekanntschaft des Unternehmens zu machen und dasselbe in Bezug auf seine Brauchbarkeit
zu würdigen.
Die Berechnnug und Ausbezahlimg aller eingehenden Beiträge haben wir übernommen.
Wir gewähren die nehmlichen Honorare, welche alle frühere, ähnliche,
periodische Unternehmungen ihren Mitarbeitern bewilligen.
Die Herreil Mitarbeiter haben sich mit der Redaktion über die Schätzung ihrer Bei¬
träge und die Feststellung ihrer Honoraria zu verstehen.
Alle Buchhandlungen, Postämter-und Zeitungsexpeditionen nehmen Bestellungen an.
Baumgartners Buchhandlung.
4
Inhalt der ersten Nummer. Ausführliche Anzeige eines homöop. Werkes, die Cholera betreffend ^^^^^^^^^
der Versammlung hom. Aerzte in Leipzig, den 10. Aug. d. I. - Correspondenz aus Berlin. - Miscellen. Literatur.
— Ausländische Literatur. — Kunstsachen. ^^^^^^^^^^^^^^^^^^
heit bringt ein größeres Verhältniß in d^e Zah^ der Gene^
Ausführliche Anzeige eines homöop. Werkes, ^
senen. Die therapeutischen Mittel in dieser letzten Periode
die Cholera betreffend. angewendet, sind vou gutem Erfolg, jedoch entsprtchen sie,
will man von ihnen an den Orten, wo die Krankheit eben
ausgebrochen ist, Gebrauch machen, durchaus nicht den Er^
Wartungen des Arztes. Es nützen uns also die Beobach-
tungen derer, die uns in der Behandlung der Cholera vor<
angegangen sind, wenig bei der eigenen Behandlung Cho^
notes et appendice. Par F. F. Quin, M. D., Méde-^^^^^^^^ ^^^le r^a^ ^-^ K^^ra^^n^ke^r . ^^^^^^^^^^^^^^^^^, ^^^ ^^^^^^^^^^^^^^ ^^^
^^^^^^^^^^^^ ^t ^^^ ^^^^^^^^^^t ^^^^^^^ ^^^ ^^^^^^, ^^ ^^^ ^^^ . Ein solches Resultat muß den denkenden Arzt anspor-
^^^^^^^ ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ ^^^ ^^^^^^^^^^ ^^^. — ^^^^^^5 ^^^^^ nen, nach Mitteln sich umzusehen, die außer denen der ge-
^^. lt. ^^^^^^^^^^^, ^^^^^^^^^ ^^^ ^^^^^^^^^^^^^^^ ^o^^^^^ ^^^ ^^^^^- wöhnlichen Arzneikunst im Stande sind, diesem so verhee-
renden Uebel^ Einhalt zu thun. Und siehe, der Verfasser
fand sie in der durch den berühmten Hahnemann begrün-
Wir freuen^ uns, den, Lesern hier ein Schriftchen^ anzei- deten homöopathischen Heilmethode.
gen zu können, in dessen Besitz vielleicht noch wenige ho- Eine Erfahrung von mehrern Jahren, fährt der Ver-
möopathische Aerzte sind^ So viel uns bekannt, ist dies, fasser p^^^. 12 fort, hat mich von der Wirksamkeit die^ser
außer den etwaigen Uebersetzungen der Werke Hahnemanns, unendlich kleinen Dosen nach dem Gesetze: similia simili-
nebst dem Journal homoeopathique, das erste eigene in bus überzeugt; und obschon ich anfangs kaum zu hoffen
französischer Sprache herausgegebene Schriftchen. Der Ge-
wagte, daß diese so kleinen Dosen eine so wüthende Krank-
genstand desselben ist zu interessant, als daß wil es nicht
heit in ihren Fortschritten würden zähmen können, so hat
im Auszuge hier mittheilen sollten, um so mehr, da es die
dennoch die Erfahrung meine Zweifel beseitigt.
jetzt so viel besprochene uud gefürchtete Cholera betrifft, de-
Nach einigen allgemeinen Bemerkungen macht der Ver-
ren Erscheinen wir jetzt immer mehr entgegen sehen, da sie
fasser auf 6 verschiedene Varietäten de^ Krankheit aufmerk-
die Grenzen Sachsens fast berührt. — Der sehr gele^^^
^^^m^^^^^e b^i d^^^ Wahl homöopathische Mittel g^^au^^zu
Herr Verfasser reis'te, da er Leipzig mit seinem Besuche be-
erwäge^n sind. ^m den Leser nun in den Stand zu setzen,
ehrt hatte, in Gegenden, wo die Cholera herrschte, um letz-
beurtheilen zu können, ^b der Verfasser die Mittel nach den
tere dort in der Natur zu beobachten, und wurde gleich zu
verschiedenen Formen der Krankheit auch richtig wählte, ist
Anfange selbst von ihr befallen, wie ein nach Leipz!g an den
eine genaue Angabe der letztern ^erforderlich. (S. 14. u. w. )
Herrn ^. Franz geschriebener Brief berichtet. — Wir ent-
halten uns über das Mitgetheilte jedes Urtheils aus Man- l. Varietät. Cholera acuta. Ihr Verlauf ist sehr
gel eigener Erfahrung. schnell. Man kann sie in einelevior undgravior theilen,
Nachdem der Verfasser dieses Buches, das eigentlich be- nach der größeru oder geringern Heftigkeit ^er Symptome
stimmt war in der Academie royale de médecine vor- und nach der Schnelligkeit, mit der sie auf einander folgen.
gelesen zu werden, in der Einleitung über die Contagiosität Schwere im^ ganzen Kopfe, Betäubung; Brustbeengung,
oder Nichtcontagiosität der Krankheit seine Meinung dahin Erstarrung der Muskeln; Geräusch, Bewegungen in den
ausgesprochcn hat, daß sich die Kranfheit zwar durch Con- Eingeweiden; Hitze am Körper, beschleunigter dann geschwäch-
tagion verbreite, aber unter dem Einflüsse verschiedener, fast ter Puls, Schwindel, Ekel, Uebelkeit, Erbrechen; Durchfall,
immer unbekannter Bedingungen, und auch nicht als des ein- die Ausleerungen sind anfangs gallich, dann wässerig;
zigen Mittels, die Uebertragung anzusehen sei, (S. 10) nimmt Verhaltung des Urins; kalte Zunge; veränderte Stimme;
er Veranlassung, als eine Ursache so vieler von ihr geforderten gelbliche Hautfarbe; livide Ränder um die Augen; Ohn^^^
Opfer die Einseitigkeit der Behandlunq als eine solche her- macht (prostration) Krämpfe, anfangs in den Füßen und
vorzuheben, indem man zu wen^g auf die so sehr verschie: Händen, dann in den obern und uutern Extremitäten,
denen Umstände, a^f die Idiopathie der Individuen, auf welche blau und kalt wie Marmoi werden; die glanzlosen
die Gestaltung der, obwohl einer und derselben Krankheit, Augen ziehen s^ch mehr in die Augenhöhlen zurück, der Rand,
doch unter einander so verschiedenen Symptome Rücksicht welcher sie umschloß, wird größer und bleyfarbiger; der
nehme. — Hierauf erwähnt er rühmlichsi die noch wenig Herz- uud Puls schlag ist kaum zu fühlen; die Auslee^run-
bekannte Lehre Hahnemanns und fährt folgendermaaßen gen sind wäßrig-schleimig und wie mit Seifenflocken vel-
weiter: mischt; allgemeiner coll^p^u«; Erbrechen, die Diarrhöe, die
Zu der Zeit, wo die Epidemie sich mit der größteu Hef- Krämpfe, Erstarrungen verschwinden; die Zunge ist kalt;
tigkeit zeigt, u^nterliegt der größte Theil der davon- befallenen der Körper mit eisigem Schweiße bedeckt; die Haut bekömmt
Individuen, und erst die verminderte Intensität der Krank- eine bläuliche Farbe; der Puls, das Herz siud nicht mehr
Description:eine sichtbare Reaktion hervor, die Kranke wurde wärme!', ste klagte über Hitze und zeichnen sich nur wenige Schuften aus, die geeignet sind, einiges Licht in gauz indifferent, die einzige Heilkraft beruhte also iu der äusierst