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Volker Drosse Ulrich Vossebein
Allgemeine Betriebswirtschaftsieh re
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INTENSIVTRAINING
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@ MLP RE P E T I TOR I UM
I
Volker Drosse Ulrich Vossebein
Allgemeine
Betri e bswi rtsch afts Ie hre
INTENSIVTRAINING
REPETITORIUM WI RTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN
HERAUSGEBER: VOLKER DROSSE I ULRICH VOSSEBEIN
DR. VOLKER DROSSE ist als freier Trainer für Betriebswirtschaftslehre
und Unternehmensberater mittelständischer Unternehmen tätig.
PROF. DR. ULRICH VOSSEBEIN lehrt Allgemeine Betriebswirtschafts
lehre und Marketing an der Fachhochschule Gießen-Friedberg.
Er ist darüber hinaus als Unternehmensberater in den Bereichen
Qualitätsmanagement und strategisches Marketing tätig.
Die Deutsche Bibliothek -CIP·Einheitsaufnahme
Drosse, Volker:
Intensivtraining Allgemeine Betriebswirtschaftslehre I Volker Drosse; Ulrich Vossebein . -Wiesbaden: Gabler, '997
(MLP Repetitorium: Repetitorium Wirtschaftswissenschaften)
ISBN 978-3-409-12611-3 ISBN 978-3-322-94599-0 (eBook)
DOI 10.,1007/978-3-322-94599-0
NE: Vossebein, Ulrich:
Der Gabler Verlag ist ein Unternehmen der Bertelsmann Fachinformation.
© Betriebswirtschaftlicher Verlag Dr. Th. Gabler GmbH, Wiesbaden '997.
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Bücher wollen wir die Umwelt schonen: Dieses Buch ist auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.
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schutZ-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürften.
Lektorat Jutta Hauser·Fahr
Umschlagkonzeption independent, München
ISBN 978-3-409-12611-3
Vorwort zum Repetitorium Wirtschaftswissenschaften
Das Repetitorium Wirtschaftswissenschaften richtet sich an Dozenten und
Studenten der Wirtschaftswissenschaften, des Wirtschaftsingenieurwesens
und anderer Studiengänge mit wirtschaftswissenschaftlichen Inhalten an
Universitäten, Fachhochschulen und Akademien. Es ist gleichermaßen
zum Selbststudium für Praktiker geeignet, die auf der Suche nach einem
fundierten theoretischen Hintergrund rur ihre Entscheidungen in den Un
ternehmen sind.
In allen Bänden des Repetitoriums wird besonderer Wert auf Beispiele,
Übersichten und Übungsaufgaben gelegt, die die Erarbeitung des jeweili
gen Lernstoffs erleichtern und das Gelernte festigen sollen. Zur Sicherung
des Lernerfolgs dienen auch die zahlreichen Tips zur Lösung der Aufga
ben, die vor einem Vergleich der eigenen Lösung mit der Musterlösung
eingesehen werden sollten. Sie enthalten einerseits die Resultate der Mu
sterlösungen und zum anderen Hinweise zum Lösungsweg.
Für Anregungen, die der weiteren inhaltlichen und didaktischen Verbesse
rung des Repetitoriums dienen, sind wir dankbar.
Die Herausgeber
Volker Drosse Ulrich Vossebein
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ................................................................................................ 1
2. Gegenstand der Betriebswirtschaftslehre ............................................ 3
2.1 Gründe für wirtschaftliches Handeln ................................................ 3
2.1.1 Bedürfnis, Bedarf, Nachfrage .................................................. 3
2.1.2 Wirtschaftliche Güter ............................................................... 5
2.1.3 Das ökonomische Prinzip ........................................................ 6
2.2 Träger von Volkswirtschaften ........................................................... 8
2.3 Der Einfluß des Wirtschafts systems ............................................... 10
2.4 Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft ...................................... 12
2.4.1 Anforderungen an eine Wissenschaft .................................... 12
2.4.2 Erkenntnisgewinnung in der Betriebswirtschafts-
lehre ........................................................................................ 14
2.4.3 Nachbarwissenschaften .......................................................... 15
2.5 Die Geschichte der Betriebswirtschaftslehre .................................. 16
Übungsaufgaben zum 2. KapiteL ............................................................... 18
3. Grundbegriffe ....................................................................................... 22
3.1 Betriebliche Strom-und Bestandsgrößen ....................................... 22
3.1.1 Auszahlungen und Einzahlungen .......................................... 24
3.1.2 Ausgaben und Einnahmen ..................................................... 25
3.1.3 Aufwendungen und Erträge ................................................... 26
3.1.4 Kosten und Leistungen .......................................................... 28
3.2 Bewertung des wirtschaftlichen Handeins ...................................... 31
3.2.1 Produktivität. .......................................................................... 32
3.2.2 Wirtschaftlichkeit .................................................................. 33
3.2.3 Rentabilität ............................................................................. 34
3.2.4 Liquidität ................................................................................ 36
Übungsaufgaben zum 3. KapiteL ............................................................... 39
4. Unternehmensgründung ...................................................................... 44
4.1 Untemehmensziele als Entscheidungsproblem ............................... 44
VII
4.1.1 Zieldimensionen ..................................................................... 44
4.1.2 Einflußfaktoren auf die Zielbildung ...................................... 49
4.2 Gegenstand der unternehmerischen Tätigkeit ................................. 51
4.2.1 Eigen- und Marktanalyse ....................................................... 51
4.2.2 Innovation oder Me-too-Produkt.. ......................................... 53
4.3 Standortwahl .................................................................................... 55
4.3.1 Standortfaktoren ..................................................................... 56
4.3.2 Standort Bundesrepublik Deutschland .................................. 58
4.3.3 Internationale Standortfaktoren ............................................. 60
4.3.4 Bestimmung des optimalen Standorts ................................... 61
Übungsaufgaben zum 4. Kapitel. ................................................................ 63
5. Rechtsformen ........................................................................................ 67
5.1 Entscheidungskriterien bei der Rechtsformenwahl ........................ 68
5.1.1 GründungserfordernisselRechtsgestaltung ............................ 69
5.1.2 Leitungsbefugnisse ................................................................ 69
5.1.3 Gewinn-Nerlustbeteiligung und Besteuerung ...................... 70
5.1.4 Außenfinanzierungsmöglichkeiten ........................................ 70
5.1.5 Vorschriften zum Jahresabschluß .......................................... 70
5.1.6 Beschränkungen bei der Rechtsformenwahl ......................... 71
5.2 Einzelunternehmen .......................................................................... 72
5.3 Personengesellschaften .................................................................... 75
5.3.1 Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR) ........................ 75
5.3.2 Offene Handelsgesellschaft (OHG) ....................................... 76
5.3.3 Kommanditgesellschaft (KG) ................................................ 79
5.3.4 Stille Gesellschaft .................................................................. 81
5.4 Kapitalgesellschaften ....................................................................... 83
5.4.1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ................... 83
5.4.2 Aktiengesellschaft (AG) ........................................................ 88
5.4.3 Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) ......................... 94
5.5 Steuerliche Behandlung von Personen-und Kapital-
gesellschaften ................................................................................... 96
5.6 Sonder-und Mischformen ............................................................... 99
5.6.1 Genossenschaften ................................................................... 99
5.6.2 GmbH & Co. KG ................................................................. 102
VIII
5.6.3 Doppelgesellschaften ........................................................... 105
5.7 Bestimmung der optimalen Rechtsform ........................................ l06
Übungsaufgaben zum 5. KapiteL ............................................................ 110
6. Unternehmensverbindungen ............................................................. 115
6.1 Differenzierungskriterien .............................................................. 115
6.2 Kooperationsformen ...................................................................... 118
6.2.1 Interessengemeinschaften .................................................... 118
6.2.2 Verbände .............................................................................. 118
6.2.3 Arbeitsgemeinschaften und Konsortien .............................. 119
6.2.4 Kartelle ................................................................................. 120
6.2.5 Joint-Ventures ...................................................................... 122
6.2.6 Franchising ........................................................................... 123
6.3 Konzentrationsformen ................................................................... 123
6.3.1 Verbundene Unternehmen gern. §§ 15 ff. AktG ................. 124
6.3.2 Fusion ................................................................................... 125
Übungsaufgaben zum 6. KapiteL ............................................................ 126
7. Produktionsfaktoren .......................................................................... 129
7.1 Potentialfaktoren ............................................................................ 130
7.1.1 Objektbezogene Arbeit ........................................................ 130
7.1.1.1 Personenbezogene Einflußfaktoren ........................ 131
7.1.1.2 Entgelt ..................................................................... 132
7.1.1.3 Umfeldbezogene Faktoren ...................................... 136
7.1.2 Betriebsmittel ....................................................................... 137
7.2 Verbrauchs faktoren ....................................................................... 139
7.3 Dispositiver Faktor ........................................................................ 140
7.3.1 Zielsetzung ........................................................................... 141
7.3.2 Planung ................................................................................ 143
7.3.3 Entscheidung ........................................................................ 144
7.3.4 Realisierung ......................................................................... 147
7.3.5 Kontrolle .............................................................................. 150
7.3.6 Führung ................................................................................ 150
7.4 Zusatzfaktoren ............................................................................... 152
Übungsaufgaben zum 7. Kapitel... ............................................................ 153
IX
1. Einleitung
Zum Verständnis betriebswirtschaftlicher Zusammenhänge muß man sich
zunächst mit der Frage beschäftigen, warum die Menschen überhaupt
"wirtschaften" müssen und ob eine grundlegende Vorgehensweise bei die
sen Aktivitäten vorliegt. Aus diesem Grund werden am Anfang dieses Bu
ches der Untersuchungsgegenstand der Betriebswirtschaftslehre, dessen
Einbindung in das System der Wissenschaften sowie die Wechselwirkun
gen zu anderen Wissensgebieten aufgezeigt.
Zielsetzung: Gründung eines Unternehmens
•
Konstitutiye Entscheidungen
- Gegenstand der unternehmerischen Tätigkeit
- Wahl des Standorts
- Wahl der Rechtsform
Abbildung J. J: Konstitutive Entscheidungen
Vor der Diskussion der konstitutiven Entscheidungen (Abbildung 1.1) ei
ner Unternehmensgründung werden einige betriebswirtschaftliche Grund
begriffe definiert, wobei unter anderem auf die Unterschiede zwischen
Auszahlungen, Ausgaben, Kosten und Aufwand bzw. Einzahlungen, Ein
nahmen, Leistung und Ertrag eingegangen wird. Weiterhin werden Kenn
zahlen zur Bewertung des unternehmerischen Ergebnisses vorgestellt.
Am Anfang jeder Unternehmensgründung steht zunächst die Frage, welche
Ziele man mit dieser Vorgehensweise verbindet. Darüber hinaus muß fest
gelegt werden, welche Produkte - Sachgüter bzw. Dienstleistungen - am
Markt angeboten werden sollen. Neben der Bestimmung des Zielmarktes
ist zu entscheiden, ob man ein völlig neuartiges Produkt oder einen Nach
bau bereits am Markt verfügbarer Produkte entwickeln möchte.
Die Wahl des Standorts des Unternehmens hängt von einer Vielzahl von
Faktoren ab und muß sehr sorgfältig vorbereitet werden. Neben steuerli
chen Aspekten sind hierbei unter anderen Faktoren wie politische Rah
menbedingungen, behördliche Auflagen, Grundstückspreise und die Ver
fügbarkeit von Arbeitskräften zu berücksichtigen. Ähnlich umfangreich
sind die notwendigen Vorarbeiten zur Bestimmung der Rechtsform, unter
der das Unternehmen am Markt auftreten soll. Zur Auswahl stehen sowohl
unterschiedliche Personen- als auch Kapitalgesellschaftsformen. Weiterhin
bietet der Gesetzgeber die Möglichkeit, Mischformen zu wählen, bei denen
sowohl Elemente aus Personen- als auch aus Kapitalgesellschaften auftre
ten. Zur Verbesserung der Wettbewerbsstärke können verschiedene Arten
der Unternehmenszusammenschlüsse gewählt werden, wobei dies als loser
Zusammenschluß in Teilbereichen der Unternehmen bis hin zur Fusion
erfolgen kann.
Die Grundlage aller unternehmerischen Tätigkeiten bilden die zur Verfü
gung stehenden Produktionsfaktoren (= Inputfaktoren). Hierzu zählen so
wohl die Mitarbeiter als auch die Maschinen, die Rohstoffe, die Be
triebsmittel sowie die sonstigen Inputfaktoren. Damit diese Inputfaktoren
zielgerichtet eingesetzt werden können, müssen die Einflußfaktoren auf
den Wirkungsgrad der Produktionsfaktoren analysiert und das Ergebnis in
entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden.
Eine besondere Aufgabenstellung hat das Management eines Unterneh
mens zu erfüllen. Je größer eine Unternehmung und je ausgeprägter die
interne Arbeitsteilung ist, desto wichtiger wird es, daß ein Management
dieses komplexe System so führt, daß jeder Beteiligte die unternehmeri
sche Zielsetzung sowie seine Aufgaben in der Organisation kennt, damit
nicht einzelne Abteilungen, sondern das gesamte Unternehmen am Ende
der Planungsperiode ein positives Ergebnis erzielt.
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