Table Of ContentBjörn Christensen
Sören Christensen
ACHTUNG:
Statistik
150 Kolumnen zum Nachdenken
und Schmunzeln
Achtung:Statistik
Björn Christensen (cid:2) Sören Christensen
Achtung: Statistik
150 Kolumnen zum Nachdenken und
Schmunzeln
BjörnChristensen SörenChristensen
InstitutfürStatistikundOperationsResearch MathematischesSeminar
FachhochschuleKiel Christian-Albrechts-UniversitätzuKiel
Kiel,Deutschland Kiel,Deutschland
ISBN978-3-662-45467-1 ISBN978-3-662-45468-8(eBook)
DOI10.1007/978-3-662-45468-8
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Vorwort
ImFebruar2012erschienzumerstenMalunserewöchent-
liche Kolumne „Achtung: Statistik“ im Schleswig-Holstein
Journal, der Wochenendbeilage der Tageszeitungen des
Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages. Der Ort der
Veröffentlichungwardabeibewusstgewählt.DerKolumne
lag nämlich die Idee zugrunde, dass jedem von uns Sta-
tistik in einem breiten Spektrum des Lebens fast täglich
begegnet, auch wenn man dies häufig vielleicht gar nicht
direktbemerkt. Unter dem Motto „Alltagsthemen der Sta-
tistikzumNachdenkenundSchmunzeln“habenwirfortan
statistische Sachverhalte so aufbereitet, dass sie auch am
Frühstückstisch gut zu „verdauen“ sind. Dabei war es uns
wichtig, dass der Leser kein Vorwissen in Statistik benö-
tigt (keine Sorge, die Kolumnen sind nahezu formelfrei!),
sodass sich das vorliegende Buch auch an jene richtet, die
nach eigener Einschätzung bisher nur schwer Zugang zur
Mathematikgefundenhaben.FürallebehandeltenThemen
reichtdergesundeMenschenverstand.
Dem Buch liegen insgesamt 150 Kolumnen zugrunde.
Dabeihabenwir„Statistik“ ineinemsehr weitenSinne in-
terpretiert, um ein möglichst breites Themenspektrum ab-
zudecken. Die Kolumnen sind für das Buch überarbeitet
und zum Teil um weitergehende Erläuterungen und Ab-
VI Achtung: Statistik
bildungen ergänzt worden. Einzelne Abschnitte sind auch
gänzlichneuundsomitbisherunveröffentlicht.UmdieKo-
lumnentextevondenkommentierendenErläuterungenab-
zugrenzen, sinddieKolumnenkursivgedruckt.
Besonders wichtig war uns, dass jede Kolumne ein eige-
nes abgeschlossenes Thema behandelt, sodass der Leser die
Möglichkeit hat, sie einzeln zu lesen, zwischen ihnen hin
und her zu springen und auch Abschnitte einfach auszu-
lassen. Das Buch sollte sich also auch gut dazu eignen, es
immermalwiederzurHandzunehmenundinihmzustö-
bern, sei es rein zur Unterhaltung oder zur Ergänzung in
Schule,StudiumundBeruf.
WirmöchtenmehrerenPersonenherzlichdanken,ohne
diesowohldasProjektderwöchentlichenKolumnealsauch
das vorliegende Buch nicht möglich gewesen wären: An
ersterStelleistMichaelStitzvomSchleswig-Holsteinischen
Zeitungsverlag zu nennen, der bei einem ersten Gespräch
über die Idee einer entsprechenden Kolumne sofort Inter-
esse an dem Projekt zeigte. Einzig sein Einwand „So eine
Kolumne müsste es dann aber mindestens ein halbes Jahr
geben. Trauen Sie sich zu, 20 oder sogar 30 Themen für
dieKolumnezufinden?“standanfangsimRaum,dernach
einer kurzen Themensammlung unsererseits aber schnell
ausgeräumt werden konnte. Mittlerweile ist unser An-
sprechpartner beimSchleswig-HolsteinischenZeitungsver-
lagDieter SchulzmitseinemTeam(über dieJahre: Hanna
Andresen, Merle Bornemann, Linda Kupfer,Tina Ludwig,
TilmannPost,JuliaVoigtundSinaWilke–wirhoffen,wir
haben niemanden vergessen!), die es uns auch ermöglicht
haben, zum Teil sehr kurzfristig aktuelle Themen für die
Vorwort VII
Kolumneeinzuschieben.Dafür–undauchfürdiegesamte
guteZusammenarbeit–ganzvielenDank!
ClemensHeinevomSpringer-Verlagseiherzlichgedankt
fürseinesofortigeBereitschaft, ausdenwöchentlichen Ko-
lumnen das vorliegende Buchprojekt zu machen. Ihm und
Agnes Herrmann gilt weiterhin Dank für die vielfältigen
Diskussionenund Ratschläge imRahmen der Realisierung
desBuches.
Bedanken möchten wir uns des Weiteren bei allen Ide-
engebern, die uns aus dem Freundes-und Bekanntenkreis,
aber auch aus der Leserschaft mit Anregungenversorgt ha-
ben. Ohne dieseInspirationenwärenviele spannendeThe-
mennichtdurchunsaufgegriffenworden.
Ganz besonderer Dank gilt unseren Eltern, Bärbel und
ErikChristensen.ZumeinenhabenSieunsüberalldieJah-
re seit unserer Kindheit darin gefördert, unser Interesse an
mathematischen Themen auszuleben. Zum anderen haben
sie jede Kolumne vor der Einreichung kritisch gelesen und
durch ihre Anmerkungen und Diskussionen im Vorwege
derVeröffentlichungverbessert.UndauchzumManuskript
fürdasBuchhabensievielewertvolleHinweise gegeben.
Der letzte und wichtigste Dank giltunseren Frauen,die
häufiger auf unsere (zumindest geistige) Anwesenheit ver-
zichtenmussten,wennwirwiedereinmalaneinerKolumne
gearbeitethabenoderauch eineIdee hatten, die„mal eben
schnell“notiertwerdenmusste.
BjörnundSörenChristensen
Geleitwort der Stiftung
Rechnen
Unser Alltag wird von Informationen bestimmt. Immer
schneller und aus den unterschiedlichsten Quellen errei-
chen uns Daten und Fakten. Statistiken helfen uns dabei,
dieKomplexitätdieserInformationenzureduzierenundzu
verarbeiten. Nur muss man Statistiken auch richtig lesen
undverstehenkönnen.
Mit ihrerKolumnensammlung „Achtung: Statistik“,die
indiesem Buch zusammengefasst und aktuell ergänzt wor-
denist,zeigendieAutorenProf.Dr.BjörnChristensenund
Dr. Sören Christensen unterhaltsam, worauf es bei Statis-
tiken ankommt und wie man sie richtig interpretiert. Die
ausgewählten Statistiken decken ein breites Themenspek-
trumab:EsgehtbeispielsweiseumZinsundZinseszins,um
Olympia-Rekorde oder um Statistiken rund um die Bun-
destagswahl.
Zum Lesen und Verstehen des Buches ist ausdrücklich
kein Vorwissen in Statistik erforderlich. Die einzelnen Ka-
pitelregenzumNachdenken an und sorgenteilweise sogar
für ein Schmunzeln. „Achtung: Statistik“ bringt den Le-
sern ein mathematisches Thema auf humorvolle Weise nä-
herundkommtdabeiganzohneFormelnundFachbegriffe
aus. Durch diesen neuen und positiven Zugang zur Welt
derZahlenwerdendieStatistikenleichterverständlichund
X Achtung: Statistik
„verdaulich“–geradeauchfürMenschen, dieBerührungs-
ängstemitMathematikhaben.
Viel Freude beim Lesen dieses Buches und zukünftiger
Statistikenwünscht dieStiftungRechnen.
Geleitwort
Schleswig-Holsteinischer
Zeitungsverlag: Zahlen,
Zufälligkeiten und
Vergnügen
„Ich vertraue nur Statistiken, die ich selbst gefälscht ha-
be.“ – der Satz, der in keinem Aufsatz über Statistik fehlen
darf, ist ja selbst nur gefälscht. Denn statt, wie immer
behauptet, von Winston Churchill stammen die Wor-
te in Wahrheit von August Bebel. Aber ob konservativ
oder ur-sozialdemokratisch – Statistik durchzieht alle Ge-
sellschaftsschichten und alle Bereiche des Lebens. Und
während Martin G. Reisenberg behauptet, dass „um zu
lügen, die Statistik tatsächlich um zu wenig Phantasie
verfügt“, erzählen Björn und Sören Christensen kleine
Geschichten um mathematische Phänomenen und Zu-
fälligkeiten. Seit Jahren unterhalten die beiden Brüder –
ganzimStilderGebrüderGrimm–dieLeserdesSchleswig
Holstein Journals mit Überraschendem aus der Welt der
Zahlen, die sie immer in den Alltag holen. Sei es nun die
Chancen für einen Lottogewinn oder WM-Sieg. Immer
verwandeln sie „eine vermutete Ausnahme in eine festste-
hende Tatsache“, und das humorvoll und überraschend.
Die besten sind für die folgenden Seiten ausgewählt wor-
den.
Nunmagesstatistischstimmen,dass„auchdieTageder
Statistiker gezählt sind“ (Gregor Brand), aber zum Glück
gibt es ja auch immer die berühmte Ausnahme von der