Table Of ContentWolfgang Sander
Effizienz und Emanzipation
Schriften zur politischen Didaktik
Band 14
Wolfgang Sander
EffIZienz und Emanzipation
Prinzipien verantwortlichen Urteilens
und Handelns.
Eine Grundlegung zur Didaktik
der politischen Bildung
Leske Verlag + Budrich GmbH Opladen 1984
ISBN 978-3-8100-0433-8 ISBN 978-3-322-93762-9 (eBook)
DOI 10.1007/978-3-322-93762-9
D6
(c) 1984 by Leske Verlag + Budrich GmbH, Leverkusen
Gesamtherstellung: Hain-Druck GmbH, Meisenheim/G1an
Umschlagentwurf: Hanswerner Klein, Op1aden
FUr
Hedwig, Jutta, Sonja
Zens, Hein, Margot, Hans-JUrgen
Karola, Fritz, Anne, Paul,
Maria, Heinz + , Karola, WillI,
Agnes, Ludger, Mbnika, Margret,
Berthold, Norbert, Ulrich,
die mir in den Mbnaten
der Abfassung dieser Arbeit
die "Stange hielten"
Bedanken mOchte ich mich bei
Frau Prof. Dr. A. Mannzmann
und Herrn Prof. Dr. H. Blankertz:
Ohne ihre Anregungen, ihren Rat
und ihre UnterstUtzung ware diese
Arbeit nicht entstanden.
"1m Feld der Polaritat von Anpassung und Widerstand
vollzieht sich der ProzeB der Bildung;
in der Fahigkeit, zu bestimmen,
we Anpassung und we Widerstand geboten ist,
bewahrt sich die Freiheit des Menschen in dieser Welt." *
Inhaltsverzeichnis
Sei te
1. Einlei tung
2. Effizienz und Emanzipation im Curriculum "Politik" 7
2.1 Kennzeichnung des Ausgangsproblems 7
2.2 Effizienz und Emanzipation imCurriculumkonzept von
Robinsohn 15
2.3 Anspruch und Wirklichkeit im Strukturgitter-Ansatz 21
2.4 Anspruch und Wirklichkeit in der Arbeit der Richtlinien
komnission 26
2.5 Zur Gtiltigkeit der Qualifikationen und Lernziele im
Curriculum "Politik" 35
2.6 Reaktionen auf das Curriculum "Politik" 52
3. Zur Logik rein erfolgsorientierten Handelns 59
3.1 Prazisierung der Fragestellung 59
3.2 Die Logik erfolgsorientierten Handelns am Beispiel des
Market ing 65
3.2.1 Zur Bedeutung des Marketing 65
3.2.2 Entstehung und Selbstverstandnis des Marketing 66
3.2.3 Strukturelemente und Funktion~eise der Marketinglogik 72
3.2.4 Bestimmung der Marketingziele (Z) 77
3.2.5 Bestimmung der Marketingaktivitaten (A) 84
3.2.6 Bestimmung der Umweltsituation (5) 88
3.2.7 Die Funktion~ise der Pradikatlogik am Beispiel des
Marketing: Zusammenfassung und Ausblick 100
3.3 Die Logik erfolgsorientierten Handelns am Beispiel der
funktionalen Systemtheorie 103
3.3.1 Au~ei tung der Problems tel lung 103
3.3.2 Die Relevanz der funktionalen Systemtheorie 105
3.3.3 Die funktionale Methode 108
3.3.4 Die Definition des Bezugsproblems in der funktionalen
Analyse 113
3.3.5 Die Folgen erfolgreicher Systemtheorie: Die Eliminierung
des Subjekts 120
3.3.5.1 VorGber legungen 120
3.3.5.2 Das "Subjekt" in Luhmanns Schriften bis 1977 124
3.3.5.3 Die Schritte zur Eliminierung des Subjekts in der
Religionsschrift 132
3.3.5.4 Die Bekampfung des Subjekts in den Schriften nach 1977 135
3.4 Das Schema rein erfolgsorientierten Handelns 141
3.4.1 Konstruktionsidee 141
Sei te
4. Eff izienz logik im Curr icu lum "Pol i t ik" 147
4.1 Absicht der Analyse 147
4.2 Situationsorientierung 147
4.3 Der Stellenwert der KonstruktionsgroBen Q, C, S 150
4.4 Sechs Verfahrenstypen 152
4.4.1 Verfahren zur Zweckorientierung 152
4.4.2 Verfahren zur Losung des Steuerungsproblems 157
4.4.3 Verfahren zur Bestimmung der ZweckmBBigkeit von Mitteln 158
4.4.4 Verfahren zur Bestimmung der Wir~glichkeiten 160
4.4.5 Verfahren zur Bestimmung der EinfluBmOglichkeiten 161
4.4.6 Kontrollverfahren 162
4.4.7 Starken und Schwachen des curricularen Verfahrens 163
4.5 Das Bezugsproblem 167
4.6 Das Adressatenkonzept des Curriculum "Politik" 168
5. Praktlsche BegrUndung oder: Wie ist Erranzipation m6glich? 171
5.1 Von der Notwendigkeit, das BegrUndungsproblem zu losen 171
5.2 Zur DefInition des BegrUndungsproblems 173
5.2.1 Yom praktischen Syllogismus zur Effizienzlogik 173
5.2.2 Die These von der Unlosbarkeit des BegrUndungsproblems im
Kritischen Rationalismus (K.R. Popper, H. Albert) 175
5.2.3 Die Antithese: Zur Definition des BegrUndungsproblems in der
Kritischen Theorie (T.W. Adorno, J. Habermas) 177
5.2.4 BegrUndung in der konstruktivistlschen Wissenschaftstheorie
(P. Lorenzen, O. Schwemmer u.a.) 182
5.2.5 Der Primat der Praxis und der hermeneutische Zirkel in der
geisteswissenschaftlichen Padagogik (H. Nohl, E. Weniger,
W. Flitner) 187
5.2.6 Wie konnte das BegrUndungsproblem definlert werden, damit es
losbar wird? 192
5.3 Die Losung des BegrUndungsproblems in der praktischen
Philosophie Kants 196
5.3.1 Zur Vorgehensweise 196
5.3.2 Zentrale Fragen der Philosophie Kants 197
5.3.3 Freiheit als Spontaneitat 199
5.3.4 Freiheit als Autonomie des Willens 203
5.3.4.1 Die Bedeutung des BegrUndungsproblems 203
5.3.4.2 Die Wende in der Philosophie Kants 206
5.3.4.3 Die Antinomie der praktischen Vernunft 208
5.3.4.4 Die Losung der Antinomie 210
5.3.4.5 Das Faktum der Vernunft 214
5.3.4.6 Die Beziehung zwischen Grundsatz und Maxime 219
5.3.5 Zusarrmenhange: moralisches Urteilen und Handeln - Kultur,
bffentlichkeit und Recht 225
5.3.5.1 Die gemeine Menschenvernunft 225
5.3.5.2 Die GUltigkeit von Entscheidungen 227
5.3.5.3 Die Situationsangemessenheit des Handelns 229
Sei te
5.3.5.4 Das Verhaltnis von Sollen und Konnen 233
5.3.5.5 Unmoralisches Handeln 234
5.3.5.6 Sittlicher Fortschritt 236
5.3.5.7 Schulung der praktischen Urteilskraft 236
5.3.5.8 Sittlicher RUckschritt 241
5.3.5.9 bffentlichkeit, Politik, Recht und Moral 244
5.3.5.10 Das Problem des Ubergangs 249
5.4 GrUnde fUr das MiBverstandnis der praktischen
Philosophie Kants 255
5.4.1 Standpunkt und Rezeption 255
5.4.2 Rezeption der Kantischen Mbralphilosophie yom Standpunkt
der negativen Dialektik aus (T.W. Adorno) 257
5.4.3 Rezeption der Kantischen Moralphilosophie yom Standpunkt
der Weltanschauungsanalyse aus (E. Topitsch) 261
6. Praktische Konsequenzen und Vorschlage 267
6.1 Das Problem der Umsetzung 267
6.2 Stadien der politisch4TIOralischen Urteilsbildung 269
6.3 Ein unterrichtspraktisches Beispiel 274
6.4 Hinweise und Vorschlage fUr die Revision der
Richtlinien fUr den Politlk-Unterricht 282
6.4.1 Kritik am Richtlinientext 282
6.4.2 "Politisches Lernen" - ein Diskussionsvorschlag 285
6.5 Die dialogisch-dialektische Grundstruktur
des Losungsmodells 288
Anhang: Effektivitat und Erranzipation in der
Evaluationsforschung 291
Anmerkungen 301
Literaturverzeichnis 355
Verzeichnis der Abbildungen
Abb. Se i te
1 FUnf Ebenen der Curriculumentwicklung 8
2 Der Ort des Strukturgitters bei G. Thoma (1971, S. 95) und
bei der Richtlinienkommission (R. Schorken 1974a, S. 11) 31
3 Typologie der Entscheidungskonflikte in den zehn Qualifika-
tionen des Curriculum "Politik" 39
4 Drei sich gegenseitig erganzende Sinngehalte des Wortes
"M:!rketing" (nach J.S. Krulis-Randa 1977, S. 61) 68
5 Das absatzpolitische Entscheidungs- und Aufgabenfeld
(vgl. H. Meffert 1979, S. 37) 69
6 Gliederung des Marketing~nagement-Systems
(H. Meffert 1979, S. 62) 70
7 Entscheidungstheoretischer Ansatz im M:!rketing
(nach H. Meffert 1979, S. 66) 74
8 Ergebnisnatrix des Marketing
(nach H. Meffert 1979, S. 68) 75
9 ProzeB der Marketingentscheidung
(nach H. Meffert 1979, S. 94) 76
10 Marketing als Regelsystem (H. Meffert 1979, S. 96) 77
11 Korrponenten des Marketing im KonsumgUterbereich
(H. Meffert 1979, S. 82) 85
12 Bedeutungsprofil absatzpolitischer Instrumente
(H. Meffert 1979, S. 88) 87
13 Vier Schichten der Marketing-Umwelt eines Produkts
(P. Kotler 1974, S. 52) 88
14 Der Kaufer als informationsgewinnendes und -verarbeitendes
System (H. Meffert 1971, S. 334) 90
15 Klassen von Adoptern auf der Grundlage re1ativer Ubernahme-
zeitpunkte von Innovationen (H.Meffert 1971, S. 345) 95
16 Sechs Aufgabenfe1der des Marketing 101
17 Thematische Schwerpunkte im Theorieband des
Curriculum "Politik" 153
18 Mbrphologischer Kasten imMaschinenbau
(nach G. Pahl, W. Bei tz 1977, S. 124) 155
19 Der ProzeB der politisch-moralischen Urteilsbildung
und seine Stadien 274
20 Vier Aufgabenfelder der Evaluation 293