Table Of ContentBeiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung
Herausgegeben von
Prof. Dr. E. Gutenberg, Prof. Dr. W. Hasenack, Prof. Dr. K. Hu
und Prof. Dr. E. Schäfer
Band 8
Dr. Gustav Saage
Die stillen Reserven im Rahmen
der aktienrechtlichen Pflichtprüfung
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Alle Redtte vorbehalten
© 1959 Springer Fachmedien Wiesbaden
Ursprünglich erschienen bei Westdeutsdter Verlag, Köln und Opladen 1959.
Umsdtlaggestaltung: Heinridt Wehmeier
ISBN 978-3-663-00328-1 ISBN 978-3-663-02241-1 (eBook)
DOI 10.1007/978-3-663-02241-1
Vorwort
Stille Reserven sind nicht nur zum Politikum geworden, sondern sie drohen zum
Mysterium zu werden. Waren sie einstmals Ausdruck vorsichtiger Bilanzierung und
wurden sie in der Folgezeit von der "Mehrheit" von Gesellschaftern, insbesondere
in Aktienunternehmungen zur Verfolgung der ihr gemäßen, den Interessen der
"Minderheit" häufig widerstrebenden Ziele gebraucht (und nicht selten miß
braucht), so sind sie seit dem Inkrafttreten des jetzt noch gültigen Aktiengesetzes
von den Verwaltungen als das bilanzpolitische Mittel schlechthin betrachtet und
gehandhabt worden, um die im Rahmen autonomer Unternehmungsplanung auf
tretenden Finanzierungsprobleme selbst zu lösen, den sozialpolitischen Auseinan
dersetzungen möglichst auszuweichen und um im übrigen den "Outsidern" den
Einblick in die Lage der Gesellschaft zu verwehren oder doch erheblich zu er
schweren.
Motive und Ziele dieser Politik haben zu schwerwiegenden Beanstandungen ge
führt. Es ist Forderungen Vorschub geleistet worden, die das Gefüge unserer Wirt
schaft gefährden können. Dabei hat das Halbdunkel, das durch die "Geheimbuch
methode stiller Reservenpolitik" erzeugt wurde, nur noch verschärfend gewirkt
und sicherlich auch da Mißtrauen gesät, wo vertrauensvolle Zusammenarbeit zwi
schen Verwaltung, Gesellschaftern und Belegschaft notwendig gewesen wäre. An
passungsnotwendigkeiten auf preislichem, technischem, organisatorischem und ab
satzpolitischem Gebiet, die in der Zeit nach der Währungsreform von 1948 um
fangreiche finanzielle Reflexwirkungen auslösten, sind von den Unternehmens
leitungen größtenteils auf dem Wege der Gewinnthesaurierung, und zwar weit
gehend gerade durch Bildung stiller Reserven, finanziert worden. Diese Vorgänge
sind durch die Steuergesetzgebung legal begünstigt und gefördert, vorübergehend
sogar übertrieben worden, nicht immer zum Vorteil einer betriebs- und gesamt
wirtschaftlich guten Kapitallenkung und einer vorsichtigen Sicherung gegen die
Risiken künftiger partieller Konjunktureinbrüche.
In der vorliegenden Arbeit wird das Wesen der stillen Reserven dargestellt. Ihre
Gefahren in betrieblicher, sozialpolitischer und gesellschaftsrechtlicher Hinsicht
werden untersucht. Die daraus vom Verfasser, der inzwischen an der Rechts- und
Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen einen Lehrauftrag für
Rechnungs- und Prüfungswesen erhalten hat, abgeleiteten Urteile erscheinen wohl
abgewogen, sind vom objektiven Standpunkt aus gefällt und klar formuliert.
VI Vorwort
Im ersten Teil werden die Arten stiller Reserven, ihre Auswirkungen und ihre
Beurteilung im Limte der wimtigsten Bilanztheorien behandelt. Der zweite Teil
beginnt mit einer Untersumung der Au/gaben, Pflichten und Möglichkeiten des
Abschlußprü/ers im Rahmen der Prüfung der stillen Reserven. Alsdann setzt sich
der Verfasser mit den speziellen Fragen auseinander, die bei den verschiedenen
Kategorien der stillen Reserven auftreten und die bei ihrer Beurteilung nach Mög
lichkeit beamtet werden sollten.
Das besondere Verdienst des Verfassers liegt darin, daß er über die bilanz
politischen stillen Reserven der Einzelunternehmen hinaus auch auf die Bedeu
tung der konzernpolitischen Reserven eingeht und aus der gegenwärtig unbefrie
digenden Stellung der Wirtsmaftsprüfer wissenschaftlim fundierte Vorschläge zu
der in Gang befindlimen Aktienrechtsre}orm entwickelt. Aber aum die Unterneh
mens/ührer werden aus der samlich wie spramlich reifen Gestaltung der Arbeit
wertvolle Hinweise sowie Ratschläge für eine "weise" Bilanzpolitik empfangen.
Die Berufskollegen des Verfassers aber werden ihm zugestehen müssen, daß hier
"ein offenes Wort in eigener Same" gespromen wurde. Es wird das hohe Niveau
erkennbar, das den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer auszeichnet, die sim den
Aktionären, Gläubigern und der gesamten Volkswirtsmaft gleichermaßen verpflim
tet fühlen müssen.
Eine Anerkennung dieser Wertsmätzung spricht auch aus dem Referentenentwurf,
in dem eine Ausweitung des Aufgabenbereichs der Wirtschaftsprüfer vorgesehen ist.
Es sprimt für den Berufsstand, wenn seitens seiner Berufsangehörigen gegenüber
diesen neuen, sicherlim äußerst smwierigen und in mehrfacher Hinsimt problema
tischen Aufgaben Bedenken geäußert werden. Vom Gesetzgeber aus gesehen, liegt
es jedoch nahe, in einer immer stärker verflomtenen und kapitalintensiver wer
denden Wirtsmaft die Funktionen derjenigen Institution auszuweiten, die wie
keine andere geeignet erscheint, im Streit der Meinungen ausgleichend zu wirken.
Das muß sowohl in bezug auf das wohlverstandene Interesse der Unternehmen
wie aum der Gläubiger und der öffentlimkeit gelten. Freilich müssen aum die
technismen Vorbedingungen erfüllt sein, von denen das Funktionieren einer sol
men "Handicap"-Funktion abhängt, damit sie sim nicht etwa wegen über
beanspruchung (z. B. als Folge der Spontaneität des geforderten Urteils) abnutzt
und damit nicht der um redlimen Ausgleim bemühte "Handicapper" infolge der
ja durchaus bleibenden äußeren "Abhängigkeit vom Auftrag" durm die mittel
baren oder unmittelbaren Auftraggeber künftig ausgeschaltet und ersetzt wird.
Insoweit muß daher der Gesetzgeber nom "Simerungen" einbauen, wenn er zur
beabsichtigten Gewährleistung einer gut funktionierenden Wirtschaft angesimts
ihrer zunehmenden Verflemtung und immanenten Konzentrationstendenzen not
gedrungen die "Aufsicht" verstärken will.
Der Gesetzgeber wird sich aber aum darüber klar werden müssen, daß die
Intensivierung der "Aufsimt" durm Ausweitung der Prüfungs- und Publizitäts
pflicht, die zwangsläufig ausschließlich inländisme Unternehmen in der Rechts
form der Aktiengesellschaft betreffen, zu ungesunden, ja gefäbrlimen und jeden-
Vorwort VII
falls fragwürdigen Ausweichbewegungen führen muß. Es wird daher schon bald
die Ausdehnung der Prüfungs pflicht auf konzernabhängige Gesellschaften mit
Sitz im Ausland sowie auf kapitalintensive Unternehmen in der Rechtsform der
GmbH. und der Kommanditgesellschaft mit Sitz im Inland folgen müssen. Das ist
eine objektiv völlig eindeutige Folgerung und Forderung.
Bei den früheren Reformen und Rechtsgestaltungen sind die Stimmen der Be
triebswirte zu den Fragen der Aufstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen
kaum aufgenommen oder ganz überhört worden, obwohl darunter so eindring
liche und ökonomisch wohllautende wie die von Eugen Schmalcnbach und Fritz
Schmidt waren. Im objektiven Interesse von Staat und Wirtschaft wäre zu wün
schen, daß den hier ebenso aus betriebswirtschaftlich-wissenschaftlicher Sicht wie
aus praktischer Erfahrung vorgetragenen Gedanken bei der neuerlichen Aktien
rechtsreform angemessen Raum gegeben wird.
Göttingen, im Sommer 1959 Wilhelm Hasenack
Inhaltsverzeichnis
Zur Problemstellung und zum Aufbau der Arbeit 1
Erster Teil
Wesen, Wirkungen und Bedeutung der stillen Reserven 5
I. Die verschiedenen Arten stiller Reserven 7
00 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
1. Gelegte und entstandene stille Reserven 7
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
a) Gelegte stille Reserven 7
0 0 0 0 0 0 0 0 0 • 0 0 • 0 • 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 •• 0 •
b) Entstandene stille Reserven ......... 7
0 • 0 • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •
2. Echte und unechte stille Reserven ................ 8
0 ••• 0 ••••• 0 • 0
a) Echte stille Reserven .......... 8
0 ••••• 0 ••••••• 0 0 0 0 0 0 0 0 • 0 0 • •
b) Unechte stille Reserven 8
0 0 • 0 • 0 • 0 • 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Mengen- und wertmäßige stille Reserven 9
30 0 0 0 0 0 •••• 0 • 0 • 0 0 0 •••• 0 0 0
a) Mengenmäßige stille Reserven 9
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 • 0
b ) Wertmäßige stille Reserven ..... 9
0 •• 0 0 0 0 0 • 0 0 0 0 0 0 0 • 0 • 0 0 0 0 0 0 0
Versteuerte und unversteuerte stille Reserven .. 10
40 0. o' 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
5. Kurzfristig und langfristig gebundene stille Reserven 11
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Zulässige und unzulässige stille Reserven 12
60 0 0 0 0 0 0 0 0 0 • 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Ho Die Auswirkungen stiller Reserven auf den Jahresabschluß und
auf die Lage der Gesellschaft .. 13
0 0 0 0 0 0 • 0 • 0 0 0 0 0 0 0 0 0 • 0 0 0 0 • 0 0 0 0 0 0 0 0 0
1. Die Beeinflussung von Bilanzgewinnen, Dividenden und Kursen
durch stille Reserven 13
0 0 0 • 0 0 • 0 ••• 0 •• 0 •• 0 ••••••• 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 • 0 0 0
20 Die Beeinträchtigung der Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses
durch stille Reserven 14
o. 0 0 0 • 0 ••••• 0 ••• 0 0 0 ••• 0 0 0 0 0 0 0 0 0 •• 0 0 •• o.
3. Die Bedeutung der stillen Reserven im Rahmen der
einzelwirtschaftlichen Zielsetzungen 15
0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 ••••• 0 0 0 0
a) Die Bedeutung der stillen Reserven für die
überschußfinanzierung von Investitionen 15
0 •• 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 • 0 0 0 0
x Inhaltsverzeichnis
b) Die Bedeutung der stillen Reserven für die Erhöhung der
Kreditwürdigkeit der Unternehmen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 17
c) Die Bedeutung der stillen Reserven im Rahmen
der Vorsorge gegen Krisen ................................ 19
1) Beschäftigungskrisen und stille Reserven .................. 19
2) Liquiditätskrisen und stille Reserven ..................... 20
3) Währungskrisen und stille Reserven ...................... 20
d) Die Bedeutung der stillen Reserven für die Dividendenpolitik '" 21
e) Die Bedeutung der stillen Reserven für die Kapital- und
Substanzerhaltung ....................................... 22
1) Zum Begrifflichen ..................................... 22
2) Nominelle Kapitalerhaltung und stille Reserven ............ 23
3) Substanzmäßige Kapitalerhaltung und stille Reserven. . . . . .. 24
4) Die leistungsäquivalente und entwiddungsadäquate
Kapitalerhaltung und stille Reserven ..................... 25
5) Die wachstumsgemäße Kapitalerhaltung und stille Reserven .. 26
IH. Die stillen Reserven im Lichte der Bilanztheorien .................. 27
1. Die stillen Reserven in der statischen Bilanztheorie bei Schär ...... 27
2. Die stillen Reserven in der dynamischen Bilanztheorie Schmalenbachs 28
3. Die stillen Reserven in der organischen Bilanztheorie von Schmidt 31
4. Die stillen Reserven in der eudynamischen Bilanztheorie
Somnlerfelds .............................................. 33
5. Die stillen Reserven in der nominalen Bilanztheorie von Rieger .... 34
6. Die stillen Reserven in der totalen Bilanztheorie von Le Coutre .... 37
7. Die stillen Reserven in der pagatorischen Bilanztheorie von Kosiol .. 38
IV. Zusammenfassende Beurteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 39
Zweiter Teil
Prüfung und Würdigung der stillen Reserven 43
1. Die Verpflichtung des Abschlußprüfers zur Prüfung der
stillen Reserven ............................•................. 45
1. Die gesetzliche Prüfungspflicht bei nicht konzernierten
Gesellschaften nach geltendem Recht .......................... '. 45
a) Die Entstehung der Prüfungspflicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 45
b) Der Umfang der Pflichtrevision ............................ 46
c) Der Umfang der Berichterstattungspflicht .................... 50
2. Die geltenden gesetzlichen Bestimmungen über die Prüfungspflicht
bei konzernierten Unternehmen .............................. 53
Inhaltsverzeichnis XI
a) Allgemeines zum Konzern ................................ 53
b) Die Prüfungs pflicht ...................................... 55
1) Die Prüfungspflicht bei nicht entflochtenen Konzernen ...... 55
2) Die Prüfungspflicht bei entflochtenen Konzernen ........... 55
c) Die Grundlagen der Prüfung .............................. 56
d) Die Behandiung der stillen Reserven im Rahmen
der Konzernprüfung ..................................... 57
1) Die bilanzpolitischen stillen Reserven in der Konzernbilanz .. 57
2) Die Gestaltungsreserven in der Konzernbilanz .............. 58
3. Die erweiterten Pflichten der Abschlußprüfer nach dem
Referentenentwurf eines neuen Aktiengesetzes .... ~ . . . . . . . . . . . . .. 59
a) Die Ausweitung des Aufgabenbereichs der Abschlußprüfer
bei nicht konzernierten Unternehmen ....................... 59
1) Die Verpflichtung zur Prüfung der Entwicklung
absichtlich gebildeter stiller Reserven ..................... 59
2) Die Verpflichtung zur Teilnahme an Sitzungen
der Gesellschaftsorgane ................................ 60
3) Die Verpflichtung zur Berichterstattung über die
Entwicklung der absichtlich gebildeten stillen Reserven ...... 61
4) Die Berichterstattung über besondere Wahrnehmungen
bei der Prüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 62
b) Die Einführung der Pflichtprüfung für Konzernabschlüsse
und -geschäftsberichte .................................... 63
1) Der Kreis der prüfungspflichtigen Konzerne . . . . . . . . . . . . . .. 63
2) Der Umfang der Prüfungspflicht ........................ 63
3) Der Umfang der Berichterstattungspflicht ................. 64
1. Die im Rahmen vorsichtiger Bewertung entstehenden stillen Reserven.. 65
1. Die stillen Reserven aus den Aktivierungsverboten
des § 133 AktG. ........................................... 65
a) Der originäre Firmenwert . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 65
b) Der translative Firmenwert ............................... 67
c) Die ohne nachweisbaren Aufwand geschaffenen
Immaterialgüterrechte .................................... 69
d) Die mit nachweisbarem Aufwand geschaffenen
immateriellen Werte ...................................... 69
e) Das Aktivierungsverbot von Wert- und Preissteigerungen
an konkreten Gegenständen ............................... 71
1) Art und Inhalt der unter das Aktivierungsverbot
fallenden Wert- und Preiserhähungen .................... 71
2) Die Preis- bzw. Kostenerhähungen an Anlagegegenständen
und Vorräten ........................................ 72
XII Inhaltsverzeichnis
3) Die nom nimt realisierten Gewinne
selbstproduzierter Vorräte .............................. 73
4) Die nom nicht realisierte Handelsspanne
fremd bezogener Waren ................................ 74
5) Die Kurs- und Wertsteigerungen
an Wertpapieren und Anteilsrechten ...................... 74
6) Die emten stillen Reserven aus Wertsteigerungen
am Grund und Boden .................................. 75
7) Die Besonderheiten der Wertaufholung ................... 75
2. Die Ermessensreserven aus den allgemeinen Vorsichtsprinzipien
des Aktiengesetzes ......................................... 76
a) Wesen und Bedeutung des Vorsichtsprinzips .................. 76
b) Die Ermessensreserven im Rahmen
gegenstandsbezogener Risikovorsorge ....................... 77
3. Die Behandlung der gesetzlich vorgeschriebenen stillen Reserven
und der Ermessensreserven im Rahmen der Abschlußprüfung ...... 79
4. Die Betonung des Vorsichtsprinzips im Referentenentwurf
des Bundesjustizministeriums ................................ , 80
IH. Die im Rahmen autonomer Bilanzpolitik gelegten stillen Reserven 81
1. Die Bedeutung und Würdigung der Formen
bilanzpolitischer stiller Reserven .............................. 81
a) Offenbare und nichtoffenbare bilanzpolitische stille Reserven '" 81
b) Das Herauslassen von Aktiven und das
Einsetzen von Merkposten ................................ 82
c) Die verdeckte Unterbewertung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .. 83
d) Das Einstellen fiktiver Kreditoren ......................... 85
2. Die Bedeutung und Würdigung der Motive
und Ziele bilanzpolitischer stiller Reserven ..................... 87
a) Die Geheimhaltungsabsicht ................................ 87
1) Die Absicherung gegen dividendenhungrige Aktionäre ...... 87
2) Die Verhinderung übersteigerter Lohnforderungen .......... 90
3) Die Abschirmung gegen die Konkurrenz. . . . . . . . . . . . . . . . . .. 91
4) Die Vermeidung von Kritik ............................ 93
b) Die Benamteiligungsabsicht ............................... 96
1) Die Steuerverkürzung ................................. 96
2) Das Aushungern und Bereichern ......................... 97
c) Die Steuervorteilswahrung ................................ 98
d) Die allgemeine Zukullftssicherung durch Gewinnthesaurierung . .. 99
e) Die Dividendenstabilisierung .............................. 100
f) Gewillnregulierung und überschußfinanzierung .............. 102